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  • Im Eiszeitalter jagten Jaguare in der Pfalz

    Jaguar

    Europäischer Jaguar, Zeichnung von Shuhei Tamura

    Mainz (wissenschafts-news) – Der Mainzer Zoologe Professor Dr. Helmut Hemmer hat einige Fossilien, die bereits Ende der 1970-er Jahre in einem Kalksteinbruch bei Neuleiningen unweit von Grünstadt in der Pfalz entdeckt wurden, als Reste vom Europäischen Jaguar (Panthera onca gombaszoegensis) identifiziert. Diese Raubkatze ist bisher in Deutschland nur von wenigen Fundorten bekannt. Die Fossilien vom Jaguar sind bereits Ende der 1970-er Jahre von dem Privatsammler Otto Feist aus Mühltal bei Darmstadt geborgen worden. Er hatte sie in einer Spaltenfüllung aus dem Eiszeitalter gefunden. Die Spaltenfüllungen im Kalksteinbruch bei Neuleiningen sind etwa zwei Millionen bis eine Million Jahre alt. Nach dem Tod des Privatsammlers Otto Feist wurden die Funde von dort dem Fossilienexperten Ulrich H. J. Heidtke aus Niederkirchen (Pfalz) überlassen. Der Wiesbadener Journalist und Autor Ernst Probst erwähnte 2009 in seinem Taschenbuch „Säbelzahnkatzen“ einige Fossilien von Säbelzahnkatzen aus der Privatsammlung von Ulrich H. J. Heidtke und zeigte Fotos davon. Dabei wies er auch auf Fossilien von Raubkatzen aus der Sammlung von Heidtke hin, die damals noch nicht identifiziert waren. Nach dem Erscheinen seines Taschenbuches über Säbelzahnkatzen schickte Probst ein Belegexemplar an Professor Hemmer, der wertvolle Hilfe bei den Recherchen geleistet hatte. Damals machte Probst den Mainzer „Katzenpapst“ Hemmer auf die noch unidentifizierten Fossilien von Raubkatzen aufmerksam und vermittelte einen Kontakt zu Heidtke. Hemmer erkannte sofort, dass es sich um Fossilien vom Jaguar handelte, als er erstmals Fotos der unidentifizierten Funde sah. Zu den Fundorten des Europäischen Jaguar in Thüringen, Hessen, Rheinland-Pfalz und Bayern gehören die Mosbach-Sande, die nach dem ehemaligen Dorf Mosbach bei Wiesbaden benannt sind. Dort jagten im Eiszeitalter vor ungefähr 600.000 Jahren neben bis zu 3,60 Meter langen Riesenlöwen, Säbelzahnkatzen und Geparden auch Europäische Jaguare. Jaguar-Kieferreste aus der Wiesbadener Gegend befinden sich im Naturhistorischen Museum Mainz und im Landesamt für Denkmalpflege Hessen in Wiesbaden. Der Wiesbadener Autor Ernst Probst hat im GRIN-Verlag (München) etliche Publikationen über große Raubkatzen veröffentlicht wie: Säbelzahnkatzen, Säbelzahntiger am Ur-Rhein, Die Säbelzahnkatze Machairodus, Die Dolchzahnkatze Megantereon, Die Säbelzahnkatze Homotherium, Der Mosbacher Löwe, Höhlenlöwen, Der Höhlenlöwe, Eiszeitliche Raubkatzen in Deutschland, Eiszeitliche Leoparden in Deutschland und Eiszeitliche Geparde in Deutschland.

    Bestellungen bei: http://www.grin.com

  • Taschenbuch über den kleinen Affenmenschen Orang Pendek

    OrangPendekTamura

    Affenmensch Orang Pendek auf Sumatra, Zeichnung von Shuhei Tamura

    Wiesbaden (wissenschafts-news) Leben im schier undurchdringlichen Regenwald auf der Insel Sumatra heute noch kleine, aber kräftige Affenmenschen namens „Orang Pendek“? Diese rätselhaften Geschöpfe sollen zwischen 80 und 150 Zentimeter groß sein, ein kurzes Fell tragen und auf zwei Beinen gehen. Zahlreiche Augenzeugen glauben, solche „kleinen Menschen“ gesehen zu haben. Die angeblichen Beweise für die Existenz dieser Lebewesen in Form von Augenzeugenberichten, Fotos, Haaren und Fußabdrücken sind sehr umstritten. Worum es sich bei diesen Affenmenschen handeln soll, darüber streiten sich Experten. Befürworter spekulieren, bestimmte Frühmenschen bzw. Urmenschen könnten Vorfahren von „Orang Pendek“ gewesen sein. Skeptiker dagegen vermuten, bei vermeintlichen Sichtungen seien tatsächlich existierende Tiere beobachtet und fehlgedeutet worden.

    Ernst Probst, der Autor des Taschenbuches „Orang Pendek. Der kleine Affenmensch auf Sumatra“, ist weder Kryptozoologe, noch glaubt er an die Existenz von Affenmenschen, die überlebende prähistorische Menschenaffen, Frühmenschen oder Urmenschen wären. Aber er kann nicht ausschließen, dass in abgelegenen Gegenden der Erde noch bisher unbekannte Affen oder Menschenaffen ein verborgenes Dasein führen. Denn von 1900 bis heute sind erstaunlich viele große Tiere erstmals entdeckt und wissenschaftlich beschrieben worden. Darunter befinden sich auch Primaten wie der Berggorilla (1902), der Kaiserschnurrbarttamarin (1907), der Bonobo (1929), der Goldene Bambuslemur (1986), der Goldkronen-Sifaka oder Tattersall-Sifaka (1988), das Schwarzkopflöwenäffchen (1990) und der Burmesische Stumpfnasenaffe (2010).

    Das Taschenbuch „Orang Pendek. Der kleine Affenmensch auf Sumatra“ ist dem japanischen Künstler Shuhei Tamura gewidmet, der den Autor Ernst Probst bei zahlreichen Buchprojekten unterstützt hat.

    Bestellung des Taschenbuches Taschenbuch „Orang Pendek. Der kleine Affenmensch auf Sumatra“ bei:
    http://www.grin.com/de/e-book/213542/orang-pendek-der-kleine-affenmensch-auf-sumatra

  • Elisabeth Kübler-Ross: Die berühmteste Sterbeforscherin der Welt

    Wiesbaden (wissenschafts-news) - Als berühmteste Sterbeforscherin der Welt gilt die aus der Schweiz stammende amerikanische Psychiaterin Elisabeth Kübler-Ross (1926–2004), geborene Kübler. Die Wissenschaftlerin befasste sich mehr als drei Jahrzehnte lang mit dem Sterben und dem Leben danach. Durch ihre therapeutische Arbeit mit Sterbenden trug sie dazu bei, eine der größten Ängste der Menschheit zu lindern: die Furcht vor dem Tod. Sie begleitete Tausende von Menschen beim Sterben und initiierte allein in den USA rund 2.500 Sterbehospize. Zeitungen bezeichneten sie als „Königin des Todes“. Die Kurzbiografie „Elisabeth Kübler-Ross. Die berühmteste Sterbeforscherin der Welt“ des Wiesbadener Autors Ernst Probst schildert ihr Leben und Werk.

    Bestellung der Kurzbiografie „Elisabeth Kübler-Ross. Die berühmteste Sterbeforscherin der Welt“ bei:
    http://www.grin.com/de/e-book/210826/elisabeth-kuebler-ross-die-beruehmteste-sterbeforscherin-der-welt

  • Taschenbuch über den Schneemenschen Yeti

    München / Wiesbaden (wissenschaft-news) - Leben im Himalaja heute noch riesige Schneemenschen, die von den Einheimischen mit vielen Namen bedacht werden? Die Einen bezeichnen diese rätselhaften Lebewesen als „Yeti“, andere als „Migö“, „Gang Mi“, „Lmung“, „Chumung“, „Chemo“ oder „Kangchendzönga-Dämon“. Zwei bis drei Meter groß sollen diese Affenmenschen sein, mehr als 200 Kilogramm wiegen und Fußabdrücke bis zu 43 Zentimeter Länge hinterlassen. Angebliche Fußabdrücke jenes legendären Geschöpfes sind bis in 7.000 Meter Höhe im „ewigen Schnee“ entdeckt und fotografiert worden. Augenzeugen wollen sogar lebende „Yetis“ gesehen haben. Immer wieder liest man auch von vermeintlichen „Yeti“-Haaren, -Skalps und -Fellen. Worum es sich bei den Schneemenschen im Himalaja handelt, ist sehr umstritten. Man deutete sie als Nachfahren von prähistorischen Menschenaffen, Frühmenschen, Urmenschen, Ur-Germanen, aber auch als Bären oder flüchtige Menschen.

    Ernst Probst, der Autor des Taschenbuches „Yeti. Der Schneemensch im Himalaja“, ist weder Kryptozoologe, noch glaubt er an die Existenz von Affenmenschen, die überlebende Menschenaffen, Frühmenschen oder Urmenschen wären. Aber er kann nicht ausschließen, dass in abgelegenen Gegenden der Erde noch bisher unbekannte Affen oder Menschenaffen ein verborgenes Dasein führen. Denn von 1900 bis heute sind erstaunlich viele große Tiere erstmals entdeckt und wissenschaftlich beschrieben worden. Darunter befinden sich auch Primaten wie der Berggorilla (1902), der Kaiserschnurrbarttamarin (1907), der Bonobo (1929), der Goldene Bambuslemur (1986), der Goldkronen-Sifaka oder Tattersall-Sifaka (1988), das Schwarzkopflöwenäffchen und der Burmesische Stumpfnasenaffe (2010).

    Nach Ansicht von Kryptozoologen, die weltweit nach verborgenen Tierarten (Kryptiden) suchen, leben auf der Erde noch zahlreiche unbekannte Spezies, die ihrer Entdeckung harren. Bisher sind auf unserem „blauen Planeten“ etwa 1,5 Millionen Tierarten bekannt. Manche Wissenschaftler vermuten, dass mehr als 15 Millionen Tierarten noch unentdeckt bzw. unbeschrieben sind.

    Der verhältnismäßig junge Forschungszweig der Kryptozoologie wurde von dem belgischen Zoologen Bernard Heuvelmans (1916–2001) um 1950 benannt und gegründet. Er sammelte Tausende von Berichten, Legenden, Sagen, Geschichten und Indizien verborgener Tiere und prägte durch seine Fleißarbeit die Kryptozoologie nachhaltig.

    Als Zweige der Kryptozoologie gelten die Dracontologie, die sich mit den Wasserkryptiden befasst, die Hominologie, die sich mit Affenmenschen beschäftigt, und die Mythologische Kryptozoologie, welche die Entstehungsgeschichte von Fabelwesen erforscht. Der Begriff Hominologie wurde 1973 durch den russischen Wissenschaftler Dmitri Bayanov eingeführt. In der Folgezeit haben Kryptozoologen verschiedene Untergliederungen der Hominologie vorgeschlagen.

    Die Kryptozoologie bewegt sich teilweise zwischen seriöser Wissenschaft und Phantastik. Kryptozoologen wollen nicht glauben, dass unser Planet schon sämtliche zoologischen Geheimnisse preisgegeben hat, obwohl Satelliten regelmäßig die ganze Erdoberfläche überwachen. Nach ihrer Ansicht bleibt das, was unter dem Kronendach tropischer Regenwälder oder in den Tiefen der Ozeane existiert, selbst modernster Spionage-Technik verborgen. Kryptozoologen zufolge gibt es auf der Erde noch erstaunlich viele bisher unbekannte Tierarten zu entdecken.

    Auf allen fünf Erdteilen – so glauben Kryptozoologen – leben beispielsweise große Affenmenschen. Die bekanntesten von ihnen sind „Yeti“ im Himalaja, „Bigfoot“ in Nordamerika, „Orang Pendek“ auf Sumatra und „Alma“ in der Mongolei. Als Affenmenschen gelten auch „Chuchunaa“ in Ostsibirien, „Nguoi Rung“ in Vietnam, „De-Loys-Affe“ in Südamerika, der „Stinktier-Affe“ aus Florida, „Yeren“ in China und „Yowie“ in Australien.

    Affenmenschen heißen – laut „Wikipedia“ – „affenähnliche“, das heißt nicht mit allen Merkmalen der Art Homo sapiens ausgestattete Vertreter der „Echten Menschen“ (Hominiden). Sie gehören zu den bekanntesten Landkryptiden.

    Bestellung des Taschenbuches „Yeti. Der Schneemensch im Himalaja“ bei:
    http://www.grin.com/de/e-book/209335/yeti-der-schneemensch-im-himalaja

  • Lesestoff über den Ur-Rhein

    Machairodus

    Zur Tierwelt am Ur-Rhein gehörte der Säbelzahntiger Machairodus

    Alzey / Mainz / Wiesbaden (wissenschafts-news) - Über den frühen Rhein informiert das kleine Taschenbuch „Als Mainz noch nicht am Rhein lag“ (GRIN Verlag, ISBN 978-3-640-75564-6, 9,99 Euro) des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst. Der Rhein war vor etwa zehn Millionen Jahren noch ein kleines Flüsschen. Er erreichte nur eine Länge von schätzungsweise 400 Kilometern statt 1324 Kilometern wie heute. Ursprünglich floss er nicht durch die Gegend von Oppenheim, Nierstein, Nackenheim, Mainz, Wiesbaden und Ingelheim. Stattdessen bahnte er sich ab etwa Worms – streckenweise mehr als 20 Kilometer westlich vom jetzigen Rheinbett entfernt – seinen Weg durch Rheinhessen. Im Raum Eppelsheim unweit von Alzey hatte er nur eine Breite von etwa 45 bis 60 Metern. Heute ist er bis zu 400 Meter breit.

    Das 44 Seiten umfassende Werk ist dem Paläontologen Dr. Jens Lorenz Franzen in Titisee-Neustadt, Altbürgermeister Heiner Roos in Eppelsheim und der Bürgermeisterin Ute Klenk-Kaufmann in Eppelsheim gewidmet, die sich – jeder auf seine Weise – um die Erforschung der Tierwelt am Ur-Rhein und um den Aufbau des „Dinotherium-Museums“ in Eppelsheim verdient gemacht haben. Ernst Probst schrieb mehrere Taschenbücher über die exotische Tierwelt am Ur-Rhein, zu der Rhein-Elefanten, Krallentiere, Menschenaffen und Säbelzahntiger gehörten.

    Buchtipps:

    Ernst Probst: Der Ur-Rhein. Rheinhessen vor zehn Millionen Jahren
    Ernst Probst: Als Mainz noch nicht am Rhein lag
    Ernst Probst: Der Rhein-Elefant
    Ernst Probst: Säbelzahntiger am Ur-Rhein
    Ernst Probst: Krallentiere am Ur-Rhein
    Ernst Probst: Menschenaffen am Ur-Rhein
    Ernst Probst: Neues vom Ur-Rhein

    Bestellungen beim GRIN-Verlag (München) http://www.grin.com, Amazon oder im Buchhandel

  • Irrtümer über Antibiotika

    Gefährliche Chemiekeule oder unterschätzte Geheimwaffe?

    Frankfurt am Main (apothekerkammer - wissenschafts-news) - – Einige Patienten möchten am liebsten schon beim ersten Halskratzen Antibiotika einnehmen, Andere wollen diese Medikamente auf keinen Fall einsetzen. Doch sind Antibiotika nun die Geheimwaffe gegen alle Krankheiten oder sind sie eher eine gefährliche Chemiekeule? Erika Fink, Präsidentin der Landesapothekerkammer Hessen, klärt auf:

    1. Eine Erkältung bekämpft man effektiv mit Antibiotika

    Falsch! Erkältungen entstehen durch Viren. Antibiotika wirken aber nur gegen Bakterien. Bei Erkältungen weiß sich der Körper in der Regel selbst zu helfen und benötigt keine Medikamente. Um die Erkältungssymptome zu lindern, kann man bei Bedarf ein abschwellendes Nasenspray und Schmerzmittel verwenden.

    2. Antibiotika sind Chemiekeulen

    Auch das stimmt nicht. Antibiotika stammen ursprünglich aus Pilzen, die diese Stoffe zur Abwehr von Bakterien produzieren. Antibiotika sind also Wirkstoffe mit natürlichem Ursprung, die kontinuierlich weiterentwickelt wurden. Dadurch sind Antibiotika immer wirksamer und verträglicher geworden.

    3. Unter Antibiotika leidet das Immunsystem

    Das Gegenteil ist der Fall. Bei einem Menschen mit guter Konstitution wird das Immunsystem selbst mit einer Erkrankung fertig. Manchmal benötigt der Körper Unterstützung in Form von Antibiotika. Mit Hilfe eines Antibiotikums kann ein Krankheitsverlauf, der den Körper geschwächt hätte, abgekürzt werden. So wird das Immunsystem entlastet.

    4. Antibiotika sind gefährliche Arzneimittel

    Für Menschen sind Antibiotika nicht gefährlich, weil Antibiotika sich nur gegen Bakterien richten. Sie greifen in deren Stoffwechsel mit dem Ziel ein, sie abzutöten oder ihre Vermehrung zu hemmen. Bei Antibiotika besteht aber die Gefahr der Resistenzbildung. Werden sie zu oft eingesetzt, gewöhnen sich die Bakterien an den Wirkstoff und werden immun. Dann kann das Arzneimittel nicht mehr wirken. Antibiotika sollten vor diesem Hintergrund immer mit Bedacht eingesetzt werden.

    5. Antibiotika schädigen die Darmflora

    Das stimmt nur bedingt. Im Darm eines gesunden Menschen leben in der Regel mehr als dreihundert verschiedene Bakterienarten. Da kann es natürlich passieren, dass Bakterienstämme durch das Antibiotikum geschädigt werden. Dies merken Patienten an Durchfall oder Verstopfung während der Behandlung. Nach Ende der Therapie regeneriert sich die Darmflora von selbst, wenn man sich gesund ernährt. Der Apotheker kann den Patienten Tipps geben, die sie beherzigen sollten.
    Moderne Antibiotika sind mittlerweile aber so aufbereitet, dass sie bei richtiger Einnahme schon sehr schnell aus dem Darm ins Körperinnere gelangen, so dass die Darmflora nur wenig beeinflusst wird.

    6. Die Packung sollte immer aufgebraucht werden.

    Das stimmt nicht immer. Das kann der Patient aber nicht beurteilen. Patienten sollten ihren Arzt immer fragen, wie lange sie das Medikament nehmen müssen.

    7. Wenn man sich gut fühlt, kann man das Antibiotikum absetzen.

    Auch das ist falsch! Nur weil man sich besser fühlt, ist die Krankheit noch nicht ausgestanden. Werden Antibiotika zu früh abgesetzt, können die verbliebenen Bakterien resistent gegen den Wirkstoff werden und es besteht die Möglichkeit eines Rückfalls. Erika Fink appelliert aus Erfahrung an Patienten: „Antibiotika sind richtig angewendet eine große Hilfe in der Therapie und stellen keine Gefahr für Patienten dar, aber die korrekte Anwendung ist elementar. Dazu gehört auch, die Anweisungen von Arzt und Apotheker penibel zu befolgen.

    8. Antibiotika wirken sich immer auf die Wirksamkeit der Antibabypille aus.

    Zur Wirksamkeit der Antibabypille bei der Einnahme von Antibiotika lässt sich keine allgemeingültige Aussage treffen. Frauen sollten immer in der Apotheke nachfragen, ob sich die beiden Arzneimittel miteinander vertragen oder nicht.

    Der Landesapothekerkammer Hessen gehören rund 5.800 Apothekerinnen und Apotheker an. Der Heilberuf des Apothekers unterliegt einem gesetzlichen Auftrag. Zu den Aufgaben der Landesapothekerkammer gehören die Förderung der Fort- und Weiterbildung und die Überwachung der Einhaltung der Berufspflichten durch ihre Mitglieder. Die Landesapothekerkammer stellt ebenso eine flächendeckende Versorgung der Bevölkerung in ganz Hessen mit Medikamenten sicher

  • Taschenbuch: Archaeopteryx - Die Urvögel aus Bayern

    München / Solnhofen / Wiesbaden (wissenschafts-news) - Die geologisch ältesten, meisten und schönsten Urvögel kamen im Gebiet von Solnhofen, Langenaltheim, Eichstätt, Jachenhausen bei Riedenburg und Daiting in Bayern zum Vorschein. Dort wurden bisher eine Feder und elf Skelette von Urvögeln der ungefähr tauben- oder krähengroßen Gattung Archaeopteryx entdeckt. Weitere solche Funde werden sicherlich folgen. Jene Vogelvorfahren aus der späten Jurazeit vor etwa 150 Millionen Jahren hatten Merkmale von Vögeln und von Reptilien. Kennzeichnend für Reptilien sind die bezahnten Kiefer, der saurierartige Bau von Schultergürtel und Becken, die Proportionen der Vorderbeine, die bekrallten Finger, einfach gebaute Rippen ohne Querfortsätze, Bauchrippen und der lange Wirbelschwanz. Mit diesen ältesten bekannten Vogelvorfahren aus der Zeit der Dinosaurier und Flugsaurier befasst sich das Taschenbuch „Archaeopteryx. Die Urvögel aus Bayern“ des Wiesbadener Autors Ernst Probst. Manche Laien können sich vermutlich nur schwer vorstellen, dass Vögel aus evolutionsbiologischer Sicht eine Gruppe von hochspezialisierten Dinosauriern und somit Reptilien sind. Archaeopteryx kann man heute als Urvogel, als Sauriervogel oder als gefiederten Dinosaurier bezeichnen.

    Bestellung des Taschenbuches über Archaeopteryx bei:
    http://www.grin.com/de/e-book/198113/archaeopteryx-die-urvoegel-aus-bayern

  • Rekorde der Urzeit und der Urmenschen

    Rekorde der Urzeit

    Wann entstanden die ersten Meere, Inseln, Berge, Täler, Seen, Flüsse und Moore? Wo findet man heute noch Spuren vorzeitlicher Vulkane oder Meteorkrater? Seit wann gibt es Leben auf unserem "blauen Planeten"? In welcher Zeit wuchsen die frühesten Landpflanzen, die ersten Wälder, Nadelbäume, Laubbäume, Blumen und Gräser? Wann tauchten die ersten Dinosaurier, Flugsaurier, Vögel, Affen, Elefanten, Löwen und Pferde auf? Auf all diese und viele andere Fragen aus der Urzeit vor etwa 4,6 Milliarden Jahren bis Christi Geburt gibt das Buch "Rekorde der Urzeit" des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst eine Antwort. Es schildert die Entstehung der ersten Ozeane, gibt einen Einblick in die Gebirgsbildung und die unvorstellbaren Kräfte, die hierbei auftraten, beschreibt die Eroberung des Festlands durch Pflanzen, Insekten und Lurche. Das Wissen über diese "Rekorde der Urzeit" ist in unzähligen Büchern, Fachpublikationen, Zeitungs- und Zeitschriftenartikeln verstreut, die häufig den Laien nicht bekannt, zugänglich und manchmal auch nicht verständlich sind, da sie in fremden Sprachen oder einer zu wissenschaftlichen Sprache abgefasst wurden. Das Material für dieses Buch wurde durch intensives Literaturstudium in Fachbibliotheken, durch Briefe und Gespräche mit Spezialisten zusammengetragen und in allen Fällen überprüft. Ohne die Hilfe und Beratung von Geologen, Vulkanologen, Astronomen, Botanikern, Paläontologen, Zoologen und Ornithologen wäre diese Aufgabe nicht zu lösen gewesen. Jeder der erwähnten "Rekorde der Urzeit" kann durch einen neuen spektakulären Fund übertroffen werden. Denn die Erforschung der Vergangenheit von Landschaften, Pflanzen und Tieren steht nicht still. Was heute gilt, kann manchmal morgen schon überholt sein. So ist dieses Buch lediglich der Versuch einer Momentaufnahme des gegenwärtigen Wissensstandes. Der Inhalt des Buches ist weitgehend identisch mit dem Titel „Rekorde der Urzeit“ (1992) in alter deutscher Rechtschreibung bei C. Bertelsmann. Im Gegensatz zu diesem Werk werden hier aber die Rekorde aus der Entwicklungsgeschichte vom affenähnlichen Vormenschen zum vernunftbegabten Jetztmenschen nicht behandelt.

    Bestellung bei: http://www.grin.com/e-book/92279/rekorde-der-urzeit

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    Rekorde der Urmenchen

    Wann, wo und wie lebten die ersten Vormenschen, Frühmenschen, Altmenschen und Jetztmenschen? Wie sahen sie aus, wie groß wurden sie, an welchen Krankheiten litten sie, welche Kleidung und welchen Schmuck trugen sie, wie haben sie gewohnt, was haben sie gegessen und getrunken, und was haben sie geglaubt? Auf alle diese und viele andere Fragen soll das Taschenbuch „Rekorde der Urmenschen“ eine Antwort geben. Es schildert die Entwicklung von noch affenähnlichen Vormenschen bis zu vernunftbegabten Jetztmenschen jener Art, zu der auch wir gehören. Die ersten Behausungen des Menschen werden ebenso behandelt wie die frühesten Siedlungen, Befestigungsanlagen, Seeufersiedlungen, Tempel, Möbel, Kleidungs- und Schmuckstücke, Werkzeuge, Waffen, Haustiere, Musikinstrumente und Kunstwerke. Außerdem erfährt man viel über die Krankheiten und Verletzungen unserer frühen Vorfahren, die ersten Operationen und die Medizinmänner der Steinzeit. Weitere Themen sind die Tiere, die von Menschen gejagt wurden, die Anfänge der Religion mit den ersten Bestattungen, Kannibalismus und Menschenopfern, die frühesten Tauschgeschäfte, Boote, Wagen, Straßen, Reittiere, der Beginn von Ackerbau und Viehzucht sowie Töpferei, die früheste Nutzung von Metallen und die erste Schrift. Das Wissen über diese „Rekorde der Urmenschen“ ist in unzähligen Büchern, Fachpublikationen, Zeitungs- und Zeitschriftenartikeln verstreut, die häufig den Laien nicht bekannt, zugänglich und manchmal auch nicht verständlich sind, daß sie in fremden Sprachen oder einer zu wissenschaftlichen Sprache abgefaßt wurden. Das Material für das vorliegende Buch wurde durch intensives Literaturstudium in Fachbibliotheken, durch Briefe und Gespräche mit Spezialisten zusammengetragen und in allen Fällen überprüft. Jeder der erwähnten „Rekorde der Urmenschen“ kann durch einen neuen spektakulären Fund übertroffen werden. Denn die Erforschung der Vergangenheit von Menschen und den Erfindungen unserer Vorfahren steht nicht still. Was heute gilt, kann morgen schon überholt sein. So ist dieses Buch lediglich der Versuch einer Momentaufnahme des gegenwärtigen Wissensstandes. Die Texte des Taschenbuches „Rekorde der Urmenschen“ stammen aus dem Werk „Rekorde der Urzeit“ (1992) des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst in alter Rechtschreibung. Daraus entstanden 2008 zwei Bände: Bei „GRIN Verlag für akademische Texte“ erschienen „Rekorde der Urzeit“ (Landschaften, Pflanzen, Tiere) und „Rekorde der Urmenschen“.

    Bestellung bei: http://www.grin.com/e-book/114477/rekorde-der-urmenschen

  • Lesestoff über Wissenschaft

    Mainz / Wiesbaden (wissenschafts-news) - Der Wiesbadener Buchautor Ernst Probst hat von 1986 bis heute rund 200 Bücher, Taschenbücher, Broschüren und E-Books veröffentlicht. Er schrieb vor allem populärwissenschaftliche Werke aus den Themenbereichen Paläontologie, Archäologie und Geschichte sowie Biografien über berühmte Frauen und Männer.

    Paläontologie: Deutschland in der Urzeit, Rekorde der Urzeit (1992), Rekorde der Urzeit. Landschaften, Pflanzen und Tiere (2008), Dinosaurier in Deutschland (1993 zusammen mit Raymund Windolf), Archaeopteryx. Der Urvogel in Bayern, Dinosaurier in Deutschland. Von Compsognathus bis zu Stenopelix (2010), Dinosaurier in Baden-Württemberg, Dinosaurier in Bayern, Dinosaurier in Niedersachsen, Dinosaurier von A bis K, Dinosaurier von L bis Z, Raub-Dinosaurier von A bis Z, Deutschland im Eiszeitalter, Der Ur-Rhein, Als Mainz noch nicht am Rhein lag, Der Rhein-Elefant, Krallentiere am Ur-Rhein, Menschenaffen am Ur-Rhein, Säbelzahntiger am Ur-Rhein, Das Dinotherium-Museum in Eppelsheim (zusammen mit Dr. Jens Lorenz Franzen und Heiner Roos), Höhlenlöwen, Der Höhlenlöwe, Der Mosbacher Löwe, Säbelzahnkatzen, Die Dolchzahnkatze Megantereon, Die Dolchzahnkatze Smilodon, Die Säbelzahnkatze Homotherium, Die Säbelzahnkatze Machairodus, Der Europäische Jaguar, Eiszeitliche Geparde in Deutschland, Eiszeitliche Leoparden in Deutschland, Eiszeitliche Raubkatzen in Deutschland, Der Amerikanische Höhlenlöwe, Der Ostsibirische Höhlenlöwe, Löwenfunde in Deutschland, Österreich und der Schweiz, Der Höhlenbär, Johann Jakob Kaup. Der große Naturforscher aus Darmstadt

    Archäologie: Deutschland in der Steinzeit, Rekorde der Urmenschen, Deutschland in der Bronzezeit, Deutschland in der Frühbronzezeit, Die Bronzezeit, Die Aunjetitzer Kultur in Deutschland, Die Straubinger Kultur in Deutschland, Die Singener Gruppe, Die Arbon-Kultur in Deutschland, Die Ries-Gruppe und die Neckar-Gruppe, Die Adlerberg-Kultur, Der Sögel-Wohlde-Kreis, Die nordische Bronzezeit in Deutschland, Deutschland in der Mittelbronzezeit, Die Hügelgräber-Kultur in Deutschland, Die ältere Bronzezeit in Nordrhein-Westfalen, Die Bronzezeit in der Lüneburger Heide, Die Stader Gruppe, Die Oldenburg-emsländische Gruppe, Deutschland in der Spätbronzezeit, Die Urnenfelder-Kultur in Deutschland, Die Unstrut-Gruppe, Die Helmsdorfer Gruppe, Die Saalemündungs-Gruppe, Die Lausitzer Kultur in Deutschland, Österreich in der Frühbronzezeit, Die Leithaprodersdorf-Gruppe, Die Aunjetitzer Kultur in Österreich, Die Straubinger Kultur in Österreich, Die Unterwölblinger Gruppe, Die Wieselburger Kultur, Die Litzenkeramik oder Draßburger Kultur, Die Attersee-Gruppe, Österreich in der Mittelbronzezeit, Die Hügelgräber-Kultur in Österreich, Österreich in der Spätbronzezeit, Die Urnenfelder-Kultur in Österreich, Die Nordtiroler Urnenfelder-Kultur, Die Laugen-Melaun-Gruppe, Die Caka-Kultur, Die Schweiz in der Frühbronzezeit, Die Rhone-Kultur, Die Arbon-Kultur in der Westschweiz, Die Inneralpine Bronzezeit-Kultur in der Schweiz, Die Schweiz in der Mittelbronzezeit, Die Hügelgräber-Kultur in der Schweiz, Die Schweiz in der Spätbronzezeit, Die Urnenfelder-Kultur in der Schweiz, Die Laugen-Melaun-Gruppe in der Schweiz, Das Moustérien. Die große Zeit der Neandertaler, Das Rätsel der Großsteingräber. Die nordwestdeutsche Trichterbecher-Kultur

    Kryptozoologie: Affenmenschen, Das Einhorn, Der Drache, Nessie. Das Monsterbuch, Monstern auf der Spur, Riesen, Seeungeheuer

    Biografien: 14 Taschenbücher über Superfrauen (Superfrauen 1 – Geschichte, Superfrauen 2 – Religion, Superfrauen 3 – Politik, Superfrauen 4 – Wirtschaft und Verkehr, Superfrauen 5 – Wissenschaft, Superfrauen 6 – Medizin, Superfrauen 7 – Film und Theater, Superfrauen 8 – Literatur, Superfrauen 9 – Malerei und Fotografie, Superfrauen 10 – Musik und Tanz, Superfrauen 11 – Feminismus und Familie, Superfrauen 12 – Sport, Superfrauen 13 Mode und Kosmetik, Superfrauen 14 – Medien und Astrologie), Christl-Marie Schultes. Die erste Fliegerin in Bayern, Drei Königinnen der Lüfte in Bayern (zusammen mit Josef Eimannsberger), Frauen im Weltall, Königinnen der Lüfte, Königinnen der Lüfte von A bis Z. Biografien berühmter Fliegerinnen, Ballonfahrerinnen, Luftschifferinnen, Fallschirmspringerinnen und Astronautinnen, Königinnen der Lüfte in Deutschland, Königinnen der Lüfte in Frankreich, Königinnen der Lüfte in England, Australien und Neuseeland, Königinnen der Lüfte in Europa, Königinnen der Lüfte in Amerika, Theo Lederer. Ein Flugzeugsammler aus Oberbayern, Königinnen des Films (in Arbeit), Königinnen des Tanzes, Königinnen des Theaters, Superfrauen aus dem Wilden Westen, Malende Superfrauen, Der Schwarze Peter. Ein Räuber aus dem Hunsrück und Odenwald, Meine Worte sind wie die Sterne. Die Entstehung der Rede des Häuptlings Seattle (zusammen mit Sonja Probst), Franziska Streitel – Die „Dienerin Gottes“ aus Franken, Elisabeth I. Tudor. Die jungfräuliche Königin, Lucrezia Borgia. Die schöne Tochter eines Papstes, Maria Stuart. Schottlands tragische Königin, Machbuba. Die Sklavin und der Fürst, Hildegard von Bingen. Die deutsche Prophetin, Julchen Blasius. Die Räuberbraut des Schinderhannes, Zenobia. Eine Frau kämpft gegen die Römer, Cortés und Malinche. Der spanische Eroberer und seine indianische Geliebte, Katharina II. die Große. Die Deutsche auf dem Zarenthron, Pompadour und Dubarry. Die Mätressen von Louis XV., Lucille Ball – Der „weibliche Charlie Chaplin“, Brigitte Bardot – „B.B.“- Das Sexsymbol der 1950-er Jahre, Joan Crawford – Der Filmstar mit den breiten Schultern, Bette Davis – Die Frau, die 100 Filme hinterließ, Marlene Dietrich – Die deutsche „Göttin des Films“, Jodie Foster – Hollywoods klügste Schönheit, Greta Garbo – Die „Göttliche“, Ava Gardner – Die „Königin von Hollywood“, Judy Garland – Der unglückliche Hollywood-Star, Uschi Glas – Deutschlands „Quotenqueen auf dem Bildschirm“, Jean Harlow – Das platinblonde Sexsymbol der 1930-er Jahre, Rita Hayworth – Die „Venus des Atomzeitalters“, Katharine Hepburn – Die „Königinmutter von Hollywood“, Grace Kelly – Der Star, der den Traumprinzen heiratete, Hildegard Knef – Der deutsche Weltstar mit drei Karrieren, Zarah Leander – Der „UFA“-Star der 1930-er und 1940-er Jahre, Vivien Leigh – Der Weltstar aus „Vom Winde verweht“, Ruth Leuwerik – Die „Königin des Melodramas“ , Gina Lollobrigida. Die „Lollo“ - der Stern der 1950-er Jahre, Sophia Loren – Der italienische Filmstar der 1960-er Jahre - Melina Mercouri – Der Star aus „Sonntags ... nie!“, Inge Meysel – Die „Fernsehmutter der Nation“, Marilyn Monroe – Amerikas größter Filmstar, Pola Negri – Der Stummfilmstar aus Polen, Asta Nielsen – Deutschlands erster Filmstar, Leni Riefenstahl – Die meisterhafte Regisseurin und Fotografin, Julia Roberts – Das Sexsymbol der 1950-er Jahre, Margaret Rutherford – Die beste Komödiantin Englands der 1960-er Jahre, Adele Sandrock – Die komische Alte des deutschen Kinos, Romy Schneider – Sie wollte nicht ewig „Sissi“ sein, Hanna Schygulla – Der deutsche Weltstar, Simone Signoret – Frankreichs Sexsymbol der 1950-er Jahre, Meryl Streep – Ein Star auf der Bühne, der Leinwand und dem Bildschirm, Gloria Swanson – Die Mondäne auf der Kinoleinwand, Elizabeth („Liz“) Taylor – die „Königin von Hollywood“, Liv Ullmann – Die große norwegische Schauspielerin, Grethe Weiser – Die volkstümliche Schauspielerin, Mae West – Die Komödiantin der Spitzenklasse, rund 70 Kurzbiografien über berühmte Fliegerinnen, Ballonfahrerinnen, Luftschifferinnen, Fallschirmspringerinnen, Astronautinnen und Kosmonautinnen

    Interviews: Was ist ein Menhir? Interview mit dem Mainzer Archäologen Dr. Detert Zylmann über Hinkelsteine, Wer ist der kleinste Dinosaurier? Interviews mit dem Wissenschaftsautor Ernst Probst, Wer ist der Stammvater der Insekten? Interview mit dem Stuttgarter Biologen und Paläontologen Dr. Günter Bechly, Neues vom Ur-Rhein. Interview mit dem Geologen und Paläontologen Dr. Jens Sommer

    Aphorismen: Der Ball ist ein Sauhund. Weisheiten und Torheiten über Fußball, Worte sind wie Waffen. Weisheiten und Torheiten über die Medien (beide zusammen mit Doris Probst, Schweigen ist nicht immer Gold. Zitate von A bis Z, Weisheiten der Indianer

    Die meisten dieser Titel sind bei GRIN Verlag für akademische Texte erschienen und in mehr als 1.000 Online-Buchshops sowie in jeder guten Buchhandlung erhältlich.

    Der GRIN Verlag mit Sitz in München hat sich seit der Gründung im Jahr 1998 auf die Veröffentlichung akademischer Texte spezialisiert. Die Verlagsseite http://www.grin.com ist für Studenten, Hochschullehrer und andere Akademiker die ideale Plattform, ihre Fachtexte, Studienarbeiten, Abschlussarbeiten oder Dissertationen einem breiten Publikum zu präsentieren.

    Der GRIN Verlag

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    Ernst Probst
    Journalist und Autor
    Im See 11
    55246 Wiesbaden
    Telefon: 06134/21152
    E-Mail: ernst.probst (at) gmx.de
    Internet: http://buecher-von-ernst-probst.blogspot.com

  • Sonderschau „Familienalbum – unsere Vorfahren zu Gast in Mainz“

    Mainz (wissenschafts-news) – Neun rekonstruierte Köpfe von Vor-, Früh- und Urmenschen werden in der Sonderausstellung „Familienalbum – unsere Vorfahren zu Gast in Mainz“ im „Naturhistorischen Museum Mainz“ präsentiert. Bei den Ausstellungsstücken handelt es sich um Leihgaben des „Hessischen Landesmuseums Darmstadt“. Das „Naturhistorische Museum Mainz“ ist außer am Montag jeden Tag geöffnet.

    Öffnungszeiten: Dienstag 10-20 Uhr, Mittwoch 10-14 Uhr, Donnerstag bis Sonntag 10-17 Uhr, Montag geschlossen
    Naturhistorisches Museum Mainz, Reichklarastraße 1, 55116 Mainz

    Lesetipp:
    Ernst Probst: Rekorde der Urmenschen. Erfindungen, Kunst und Religion
    Ernst Probst: Das Moustérien. Die große Zeit der Neandertaler
    Erhältlich u. a. bei http://www.grin.com und http://www.amazon.de

  • Urzeitliche Meeestiere zum Leben erweckt

    LukenederLebensbild

    3D Rekonstruktion der heteromorphen Ammonitenart Dissimilites intermedius

    Wien - Neueste Methoden ermöglichen es den Paläontologen, in das Innere von Gesteinen zu blicken. Computertomographie und modernste 3D-Rekonstruktions-Programme erlauben es, fossile Lebewesen realistisch ins Leben zurück zu holen. So schwimmen plötzlich vor mehr als 65 Millionen Jahren ausgestorbene Lebewesen, fossile Kopffüßer wie die Ammoniten, vor den Augen der Wissenschafter.

    LukenederSelbst

    Alexander Lukeneder

    Im Rahmen eines internationalen FWF-Projekts, welches Klima und Lebewelt im Unterkreidemeer der Dolomiten vor 140 bis 100 Millionen Jahren untersucht, konnte eine neue Ammoniten-Art namens Dissimilites intermedius entdeckt werden. Das 30- köpfige Wissenschafter Team unter der Leitung von Alexander Lukeneder (Naturhistorisches Museum Wien) versucht, in den Untersuchungen neueste Methoden anzuwenden. Gemeinsam mit Kollegen vom Naturmuseum in Südtirol (Bozen) wurde in dieser Zeit die Umgebung der Puez-Spitzen erforscht.

    LukenederEhefrau

    Susanne Lukeneder

    Das Fossil selbst wurde in den Dolomiten im August 2011 von Susanne Lukeneder während einer Grabung auf ca. 2600 Metern Meereshöhe gefunden. Es handelt sich dabei um einen heteromorphen Ammoniten aus kreidezeitlichen Sedimenten der Dolomiten, welche auf 128 Millionen Jahre datiert werden konnten. Der 13 Zentimeter große Ammonit wurde im Puez-Gebiet in Südtirol auf 2500 Meter Meereshöhe entdeckt. Zum Zeitpunkt des Fundes im August 2011, war noch nicht klar, dass es sich dabei um eine neue Art handeln würde. Umfangreiche Untersuchungen am Fossil und Vergleichsstudien mit allen bekannten Exemplaren der Gattung Dissimilites zeigten die systematische Stellung als neue Art.

    LukenederFossilbilder

    Infobild: Links ist der Ammonit zur besseren Darstellung der Berippung mit Ammoniumchlorid bedampft. In der Mitte sind verschiedene Schnittebenen der Computer-Tomographie (CT) dargestellt. Die CT Aufnahmen wurden durch Christian Gusenbauer an der University of Applied Sciences (FH OÖ) in Wels erstellt. Rechts zeigt sich das Originalstück mit gelblichem Limonit-Überzug. Der Stern markiert jeweils den Beginn der Wohnkammer des Ammoniten.

    Bildgebende Verfahren der Computertomographie (CT) erlaubten es, weitere Details des Stückes, wie Stacheln und Rippen, klar darzustellen ohne das Fossil zu zerstören. Röntgenstrahlen werden hierbei durch das Gestein geschickt. Ist dabei das Fossil, wie in diesem Fall, mit Limonit (Brauneisenerz) überzogen, stellt sich dieses weiß dar. Die unterschiedlichen Grautöne des Gesteins und des Fossils können dann im Computer zu einem dreidimensionalen Bild berechnet werden. Dabei macht man sich die unterschiedliche Dichte, und die dadurch bedingte Verschiebung der Grautöne verschiedener Materialien zu Nutze. Eine Vielzahl von digitalen Schnittbildern kann anschließend zu einem gesamten Modell errechnet werden. Diese Methode führte zur bestmöglichen Rekonstruktion und bildete den Grundstein zu einer Animation, die zum heutigen Tage die optisch gelungenste und wissenschaftlich korrekte Darstellung von schwimmenden Ammoniten aus der Kreidezeit darstellt.

    Die systematische Stellung wird in der Zeitschrift Acta Palaeontologica Polonica publiziert. Die Animation, 3D -Rekonstruktionen und CT -Daten sind bereits online in der Zeitschrift Computers & Geosciences veröffentlicht. Bei diversen Veranstaltungen wie der Langen Nacht der Museen und Führungen hinter die Kulissen des NHM, wird Alexander Lukeneder diesen Ammoniten-Film zeigen.

    Dr. Alexander LUKENEDER
    Naturhistorisches Museum Wien
    Geologisch-Paläontologische Abteilung
    Burgring 7, A-1010 Wien
    E-Mail: alexander.lukeneder @ nhm-wien.ac.at
    Homepage: http://www.nhm-wien.ac.at/alexander_lukeneder

  • Der Ur-Rhein ist viel älter

    Geweih

    Geweihstück eines Hirsches aus Ablagerungen des Ur-Rheins - Foto: Museum Nierstein

    Nierstein (wissenschafts-news) - Dank der Familie Gaul in Sprendlingen, den Besitzern einer ehemaligen Sandgrube, konnten in den 1980-er Jahren mehrere Grabungen vom Museum Nierstein in Ablagerungen des Ur-Rheins vorgenommen werden. Zu den Funden gehören neben Elefanten- und Nashornzähnen auch zwei Geweihstücke von Hirschen sowie verkieselte Hölzer, die nun von Wissenschaftlern der Universität Tübingen und des Forschungsinstituts Senckenberg untersucht wurden. Aufgrund der Ergebnisse dieser Untersuchungen wurde das Alter des Ur-Rheins von bisher schätzungsweise zehn Millionen Jahren auf etwa 15 Millionen Jahre korrigiert.

    Etliche der von Arnulf Stapf und dessen Sohn Harald Stapf gefundenen und im Museum Nierstein aufbewahrten Reste von fossilen Pflanzen und Tieren haben sich in der Vergangenheit bereits als wissenschaftliche Sensationen erwiesen. „Geistiger Vater“ des Museums Nierstein ist Arnulf Stapf. Leiter des wissenschaftlich sehr wertvollen Museums ist Harald Stapf. Wenn es in der Wissenschaft gerecht zuginge, hätten die Beiden schon längst einen Ehrendokortitel erhalten müssen. Das Museum Nierstein ist jeden Sonntag von 11 bis 16 Uhr geöffnet. Infos: http://museum-nierstein.de

    Über die Tierwelt am Ur-Rhein in Rheinhessen informiert das "Dinotherium-Museum" in Eppelsheim. "Geistiger Vater" dieser sehenswerten Ausstellung ist Altbürgermeister Heiner Roos. Im "Dinotherium-Museum" ist ein Museumsführer aus der Feder von Dr. Jens Lorenz Franzen, Heiner Roos und Ernst Probst erhältlich. Fnfos: http://www.dinotherium-museum.de

    Mit der exotischen Tierwelt am Ur-Rhein in Rheinhessen befassen sich etliche Taschenbücher des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst wie „Der Ur-Rhein“, „Als Mainz noch nicht am Rhein lag“, „Säbelzahntiger am Ur-Rhein“, „Menschenaffen am Ur-Rhein“, „Krallentiere im Ur-Rhein“ und „Der Rhein-Elefant“. Diese Titel sind unter anderem bei http://www.amazon.de und http://www.grin.com">http://www.grin.com erhältlich.

    Bucbtipp: Der Ur-Rhein
    http://www.amazon.de/Der-Ur-Rhein-Rheinhessen-Millionen-Jahren/dp/3640248015/ref=sr_1_1?s=books&ie=UTF8&qid=1337423863&sr=1-1

  • 400 Dinosaurier in Wort und Bild

    Video "TessloffVerlag" von "WAS IST WAS Dinosaurier" bei "YouTube"
    http://www.youtube.com/watch?v=Yvw--EZxcX4

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    München / Wiesbaden (wissenschafts-news) – Insgesamt mehr als 400 Dinosaurier werden in zwei Taschenbüchern des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst in Wort und Bild vorgestellt. Sie heißen „Dinosaurier von A bis K“ (ISBN 978-3-640-73037-6) und „Dinosaurier von L bis Z“ (978-3-640-74060-4) und umfassen jeweils mehr als 400 Seiten. Beide Taschenbücher enthalten zahlreiche Lebensbilder von Dinosauriern der renommierten Paläoartisten Dmitry Bogdanov (Russland), Nobu Tamura (USA) und Mariana Ruiz Villarreal (Deutschland).

    Bei jeder Dinosaurier-Gattung erfährt man, worauf deren wissenschaftlicher Name beruht. Es folgen Angaben über die Größe, das zeitliche und geographische Vorkommen, die systematische Stellung und über die wissenschaftliche Erstbeschreibung. „Dinosaurier von A bis K“ beschreibt die wichtigsten Gattungen der „schrecklichen Echsen von Abelisaurus bis zu Kritosaurus. „Dinosaurier von L bis Z“ präsentiert Labocania bis zu Zupaysaurus.

    Über „Dinosaurier in Deutschland“ informiert das gleichnamige 104-seitige Taschenbuch von Ernst Probst. Darin werden folgende Gatttungen behandelt: Compsognathus, Efraasia, Elephantopoides, Emausaurus, Europasaurus, Gresslyosaurus, Halticosaurus, Hypsilophodon, Iguanodon, Juravenator, Liliensternus, Megalosaurus, Ohmdenosaurus, Plateosaurus, Procompsognathus, Rotundichnus, Sellosaurus, Stenopelix. In Vorbereitung sind die Taschenbücher „Dinosaurier in Baden-Württemberg“ und „Dinosaurier in Niedersachsen“.

    Bestellung von „Dinosaurier von A bis K“ bei:
    http://www.grin.com/e-book/160426/dinosaurier-von-a-bis-k

    Bestellung von „Dinosaurier von L bis Z“ bei:
    http://www.grin.com/e-book/160428/dinosaurier-von-l-bis-z

    Bestellung von „Dinosaurier in Deutschland“ bei:
    http://www.grin.com/e-book/159564/dinosaurier-in-deutschland

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    Der Wiesbadener Buchautor Ernst Probst hat von 1986 bis heute rund 200 Bücher, Taschenbücher, Broschüren, Museumsführer und E-Books veröffentlicht. Er schrieb vor allem populärwissenschaftliche Werke aus den Themenbereichen Paläontologie und Archäologie sowie Biografien über berühmte Frauen und Männer.

    Paläontologie: Deutschland in der Urzeit, Rekorde der Urzeit (1992), Rekorde der Urzeit. Landschaften, Pflanzen und Tiere (2008), Dinosaurier in Deutschland (1993 zusammen mit Raymund Windolf), Archaeopteryx. Der Urvogel in Bayern, Dinosaurier in Deutschland. Von Compsognathus bis zu Stenopelix (2010), Dinosaurier in Baden-Württemberg, Dinosaurier in Niedersachsen, Dinosaurier von A bis K, Dinosaurier von L bis Z, Raub-Dinosaurier von A bis Z, Deutschland im Eiszeitalter, Der Ur-Rhein, Als Mainz noch nicht am Rhein lag, Der Rhein-Elefant, Krallentiere am Ur-Rhein, Menschenaffen am Ur-Rhein, Säbelzahntiger am Ur-Rhein, Höhlenlöwen, Der Höhlenlöwe, Der Mosbacher Löwe, Säbelzahnkatzen, Die Dolchzahnkatze Megantereon, Die Dolchzahnkatze Smilodon, Die Säbelzahnkatze Homotherium, Die Säbelzahnkatze Machairodus, Der Europäische Jaguar, Eiszeitliche Geparde in Deutschland, Eiszeitliche Leoparden in Deutschland, Eiszeitliche Raubkatzen in Deutschland, Der Amerikanische Höhlenlöwe, Der Ostsibirische Höhlenlöwe, Löwenfunde in Deutschland, Österreich und der Schweiz, Der Höhlenbär, Johann Jakob Kaup. Der große Naturforscher aus Darmstadt

    Archäologie: Deutschland in der Steinzeit, Rekorde der Urmenschen, Deutschland in der Bronzezeit, Deutschland in der Frühbronzezeit, Die Bronzezeit, Die Aunjetitzer Kultur in Deutschland, Die Straubinger Kultur in Deutschland, Die Singener Gruppe, Die Arbon-Kultur in Deutschland, Die Ries-Gruppe und die Neckar-Gruppe, Die Adlerberg-Kultur, Der Sögel-Wohlde-Kreis, Die nordische Bronzezeit in Deutschland, Deutschland in der Mittelbronzezeit, Die Hügelgräber-Kultur in Deutschland, Die ältere Bronzezeit in Nordrhein-Westfalen, Die Bronzezeit in der Lüneburger Heide, Die Stader Gruppe, Die Oldenburg-emsländische Gruppe, Deutschland in der Spätbronzezeit, Die Urnenfelder-Kultur in Deutschland, Die Unstrut-Gruppe, Die Helmsdorfer Gruppe, Die Saalemündungs-Gruppe, Die Lausitzer Kultur in Deutschland, Österreich in der Frühbronzezeit, Die Leithaprodersdorf-Gruppe, Die Aunjetitzer Kultur in Österreich, Die Straubinger Kultur in Österreich, Die Unterwölblinger Gruppe, Die Wieselburger Kultur, Die Litzenkeramik oder Draßburger Kultur, Die Attersee-Gruppe, Österreich in der Mittelbronzezeit, Die Hügelgräber-Kultur in Österreich, Österreich in der Spätbronzezeit, Die Urnenfelder-Kultur in Österreich, Die Nordtiroler Urnenfelder-Kultur, Die Laugen-Melaun-Gruppe, Die Caka-Kultur, Die Schweiz in der Frühbronzezeit, Die Rhone-Kultur, Die Arbon-Kultur in der Westschweiz, Die Inneralpine Bronzezeit-Kultur in der Schweiz, Die Schweiz in der Mittelbronzezeit, Die Hügelgräber-Kultur in der Schweiz, Die Schweiz in der Spätbronzezeit, Die Urnenfelder-Kultur in der Schweiz, Die Laugen-Melaun-Gruppe in der Schweiz, Das Moustérien. Die große Zeit der Neandertaler, Das Rätsel der Großsteingräber. Die nordwestdeutsche Trichterbecher-Kultur

    Kryptozoologie: Affenmenschen, Das Einhorn, Der Drache, Nessie. Das Monsterbuch, Monstern auf der Spur, Riesen, Seeungeheuer

    Biografien: 14 Taschenbücher über Superfrauen (Superfrauen 1 bis Superfrauen 14), Christl-Marie Schultes. Die erste Fliegerin in Bayern, Drei Königinnen der Lüfte in Bayern (zusammen mit Josef Eimannsberger), Frauen im Weltall, Königinnen der Lüfte, Königinnen der Lüfte von A bis Z. Biografien berühmter Fliegerinnen, Ballonfahrerinnen, Luftschifferinnen, Fallschirmspringerinnen und Astronautinnen, Königinnen der Lüfte in Deutschland, Königinnen der Lüfte in Frankreich, Königinnen der Lüfte in England, Australien und Neuseeland, Königinnen der Lüfte in Europa, Königinnen der Lüfte in Amerika, Theo Lederer. Ein Flugzeugsammler aus Oberbayern, Königinnen des Films (in Arbeit), Königinnen des Tanzes, Königinnen des Theaters, Superfrauen aus dem Wilden Westen, Malende Superfrauen, Der Schwarze Peter. Ein Räuber aus dem Hunsrück und Odenwald, Meine Worte sind wie die Sterne. Die Entstehung der Rede des Häuptlings Seattle (zusammen mit Sonja Probst), Elisabeth I. Tudor. Die jungfräuliche Königin, Lucrecia Borgia. Die schöne Tochter eines Papstes, Maria Stuart. Schottlands tragische Königin, Machbuba. Die Sklavin und der Fürst, Hildegard von Bingen. Die deutsche Prophetin, Julchen Blasius. Die Räuberbraut des Schinderhannes, Zenobia. Eine Frau kämpft gegen die Römer, Cortés und Malinche. Der spanische Eroberer und seine indianische Geliebte, Katharina II. die Große. Die Deutsche auf dem Zarenthron, Pompadour und Dubarry. Die Mätressen von Louis XV., Joan Crawford – Der Filmstar mit den breiten Schultern,
    Bette Davis – Die Frau, die 100 Filme hinterließ, Rita Hayworth – Die „Venus des Atomzeitalters“, Grace Kelly – Der Star, der den Traumprinzen heiratete, Hildegard Knef – Der deutsche Weltstar mit drei Karrieren, Melina Mercouri – Der Star aus „Sonntags ... nie!“,
    Inge Meysel – Die „Fernsehmutter der Nation“, Margaret Rutherford – Die beste Komödiantin Englands der 1960-er Jahre, Hanna Schygulla – Der deutsche Weltstar,
    Grethe Weiser – Die volkstümliche Schauspielerin, rund 70 Kurzbiografien über berühmte Fliegerinnen, Ballonfahrerinnen, Luftschifferinnen, Fallschirmspringerinnen, Astronautinnen und Kosmonautinnen

    Interviews: Was ist ein Menhir? Interview mit dem Mainzer Archäologen Dr. Detert Zylmann über Hinkelsteine, Wer ist der kleinste Dinosaurier? Interviews mit dem Wissenschaftsautor Ernst Probst, Wer ist der Stammvater der Insekten? Interview mit dem Stuttgarter Biologen und Paläontologen Dr. Günter Bechly, Neues vom Ur-Rhein. Interview mit dem Geologen und Paläontologe Dr. Jens Sommer

    Aphorismen: Der Ball ist ein Sauhund. Weisheiten und Torheiten über Fußball, Worte sind wie Waffen. Weisheiten und Torheiten über die Medien (beide zusammen mit Doris Probst, Schweigen ist nicht immer Gold. Zitate von A bis Z, Weisheiten der Indianer

    Die meisten dieser Titel sind bei GRIN Verlag für akademische Texte erschienen und in mehr als 1.000 Online-Buchshops sowie in jeder guten Buchhandlung erhältlich.

    Der GRIN Verlag mit Sitz in München hat sich seit der Gründung im Jahr 1998 auf die Veröffentlichung akademischer Texte spezialisiert. Die Verlagsseite http://www.grin.com ist für Studenten, Hochschullehrer und andere Akademiker die ideale Plattform, ihre Fachtexte, Studienarbeiten, Abschlussarbeiten oder Dissertationen einem breiten Publikum zu präsentieren.

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    Ernst Probst
    Journalist und Autor
    Im See 11
    55246 Wiesbaden
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  • Steine, die niemand braucht

    Regensburg (obx-medizindirekt - wissenschafts-news) - Die Schmerzen sind unerträglich. Wer schon einmal eine Nierenkolik gehabt hat, kann das bestätigen. Aber es werden immer mehr Menschen, die an Steinen in den Harnwegen leiden. Allein in den vergangenen 20 Jahren hat sich nach Aussage von Privatdozent Dr. Wolfgang Berg von der urologischen Uni-Klinik Jena die Zahl der Patienten verdreifacht, die an Nieren-, Harnleiter- oder Blasensteinen leiden.

    Die Ursache: Eine Ernährungsweise, die zu viel Fleisch und Alkohol, zu wenig Gemüse und Obst und eine zu geringe Trinkmenge aufweist. Auch Stoffwechselstörungen, Bewegungsmangel, Infektionen der Harnwege, Stress und Gicht können eine Rolle spielen.

    Harnsteine kommen in jedem Lebensalter, also auch schon bei Kindern vor, allerdings bei Männern doppelt so häufig wie bei Frauen. Harnsteine bilden sich, wenn Stoffe, die normalerweise im Urin gelöst sind, wegen ihrer hohen Konzentration Kristalle bilden und allmählich zu Steinen heranwachsen. Diese können sich aus unterschiedlichen Stoffen zusammensetzen, am häufigsten jedoch (80 %) sind Ablagerungen aus Kalzium und Oxalaten.Es finden sich auch Steine, die aus Harnsäure, Zystin, Kalziumphosphat, Xanthin oder Magnesium-Ammonium-Phosphat bestehen. Meist sind mehrere dieser Komponenten enthalten.

    Die Entstehungsweise macht es aber schon deutlich: Wer immer ausreichend viel trinkt aber dabei Alkohol meidet, läuft selten Gefahr, Steine zu bilden. Empfehlenswert sind zweieinhalb bis drei Liter Flüssigkeit am Tag - vorausgesetzt, man muss nicht aufgrund einer Erkrankung seine Trinkmenge reduzieren. Stoffe wie Phosphat, Kalzium und Oxalat bleiben dann im Urin gelöst und werden mit ihm abtransportiert. Das bedeutet nicht, dass man kalziumreiche Nahrungsmittel wie Käse, Milchprodukte oder Grünkohl strikt meiden sollte, denn Kalzium ist ein wichtiger Bestandteil des menschlichen Stoffwechsels.

    Da etwa 60 Prozent aller Steinpatienten mit Neubildungen rechnen müssen, ist zur Vorbeugung auch die Verringerung des Urin-Säurewertes wichtig - durch eine stärker vegetarisch ausgerichtete Ernährung, die durchaus Milchprodukte und Eier enthalten darf. Fleisch, Innereien und Fisch machen den Urin sauer - Früchte und Fruchtsäfte, vor allem Zitrusfrüchte, aber auch Kartoffeln und fast alle Gemüsesorten wirken basisch. Da im Organismus zusätzlich Oxalat gebildet wird, sollten Patienten mit Oxalatsteinen aber einige Nahrungsmittel mit hohem Oxalatgehalt meiden: Dazu zählen Rhabarber, Spinat, Mangold, Rote Bete, Petersilie, auch schwarzer Tee, Kakao und Instant-Kaffee. Den Harnsäurewert wiederum erhöhen besonders stark Linsen, Kichererbsen, Sojabohnen, Kalbfleisch und Schweinefleisch, Wild, Geflügel, Innereien, Hering, Sardellen, Lachs, Makrele, Ölsardinen und Weizenbier.

    Glücklicherweise verlassen bis zu 80 Prozent der Harnsteine den Körper auf natürliche Weise. Tritt jedoch eine Kolik auf, ist immer eine notfallmäßige ärztliche Behandlung erforderlich. Der natürliche Abgang eines Steins kann durch Zufuhr von viel Flüssigkeit in Verbindung mit Krampf lösenden und Schmerz stillenden Medikamenten unterstützt werden. Insgesamt ist eine offene Operation heute nur noch in etwa einem Prozent der Fälle erforderlich.

    Dazu hat seit den achtziger Jahren auch die so genannte extrakorporale Stoßwellentherapie (ESWL) entscheidend beigetragen. Inzwischen sind bereits viele Millionen Patienten mit Hilfe dieser Methode ihre Steine losgeworden. Stoßwellen sind besonders kurze Schallimpulse von sehr hoher Energie, die mit Hilfe eines Schallkopfes von außen gezielt auf die Problemzone, also den Stein, gerichtet werden können. Steine können auf diese Weise ohne Schädigung des umgebenden Gewebes zerkleinert werden.

    Bei Nierensteinen, die aus der Niere von allein in den Harnleiter rutschen, kann man, wenn der Stein dort stecken bleibt, den Stein mittels eines Harnleiter-Katheters wieder in die Niere zurückbefördern und ihn dort durch Stoßwellentherapie zu zertrümmern versuchen. Das geht nur bei Steinen, die noch relativ nahe am Nierenbecken im Harnleiter stecken bleiben. Bleiben sie tiefer in Richtung Harnblase im Harnleiter stecken, kann man sie mit Hilfe einer durch die Harnröhre in den Harnleiter eingeführten Schlinge herausholen. Bleibt der Stein in der Niere (Nierenbeckenstein) und rutscht nicht in den Harnleiter, kann man ihn ebenfalls mittels ESWL zertrümmern, die kleinen Trümmer gehen dann auf natürlichem Wege ab. Auch größere Steine müssen heute nicht mehr mit großem Schnitt operiert werden, sondern können durch sog. Perkutane Nephrolithotomie entfernt werden.

    Die beste Steinprophylaxe

    - Sorgen Sie für regelmäßige und ausreichende körperliche Bewegung, nehmen Sie dabei möglichst viel Flüssigkeit zu sich.
    - Täglich mehr als zweieinhalb Liter trinken - aber verzichten Sie auf Kaffee, Cola, Schwarztee und jeglichen Alkohol.
    - Bauen Sie Übergewicht ab, es führt zu Stoffwechselstörungen, die Harnsteine fördern. Ihr BMI sollte unter 25 liegen.
    - Hilfreich dabei ist eine vitaminreiche Ernährung, die viel Gemüse, Salat, Obst und Ballaststoffe, aber wenig Fleisch, Fisch, Zucker, Kochsalz und Fett enthält.

    Tee verhütet Steine

    Mineralwasser, verdünnte Frucht- oder Gemüsesäfte und vor allem Tees sind ideal, um ein (erneutes) Auftreten von Harnsteinen zu verhindern. Wer Oxalatsteine hatte, sollte Mineralwässer mit einem hohen Anteil von Magnesium wählen, da Magnesium die Oxalsäure an sich binden und neutralisieren kann. Darüber hinaus gibt es eine Reihe von Tees, die gezielt zur Harntreibung und zur Steinprophylaxe eingesetzt werden können:

    - Bärentraube: Der Aufguss von Bärentraubenblättern (5 Min. ziehen lassen) wirkt desinfizierend auf die Harnwege.
    - Hauhechel: Harntreibender Tee gegen Nierengrieß und gegen Blaseninfekte (30 Min. ziehen lassen).
    - Birke: Tee aus Birkenblättern (10 Min. ziehen lassen) wirkt harntreibend, bessert nebenbei auch Gicht und Rheuma.
    - Goldrute: Blasen- und Nierentee bei Steinleiden (10 Min. ziehen lassen).
    - Heidekraut: Die Blüten des Heidekrauts werden bei Blasen- und Nierensteinen, aber auch bei Husten und Bronchialkatarrh angewendet (5 Min. ziehen lassen).
    - Katzenpfötchen: Die Blüten des gelben Katzenpfötchens (Helichrysum arenarium) werden als Nieren- und Blasentee - auch bei Gallensteinen - verwendet (nur kurz aufkochen und ohne Zucker trinken).
    - Petersilie: Die weißen Wurzeln der Petersilie werden fein geschnitten und aufgebrüht (10 bis 15 Min. ziehen lassen).
    - Quecke: Der Wurzelstock der Quecke dient der Durchspülungstherapie (10 bis 15 Min. ziehen lassen).
    - Schachtelhalm: Die durch Kieselsäure bedingte harntreibende Wirkung ist willkommen bei Nierengrieß und bei Infektionen der Harnwege (15 Min. ziehen lassen).

  • Viele Patienten nehmen ihre Medizin nicht

    Hannover (apothekerkammer-nds - wissenschafts-news) - Deutschland hat eines der besten Gesundheitssysteme der Welt. Wer krank ist, geht zu einem Arzt oder Apotheker und da der Patient schnell wieder gesund werden will, folgt er in der Regel den Anweisungen. Die Realität ist eine andere: 50 Prozent der Patienten nehmen bei Langzeittherapien ihre Medikamente gar nicht oder falsch ein. Die so genannte fehlende Einnahmetreue verursacht jährlich mehrere Milliarden Euro direkte Kosten u. a. aufgrund von Krankenhauseinweisungen.

    Viele Patienten lösen das vom Arzt verordnete Rezept erst gar nicht ein. Der Grund hierfür liegt häufig am mangelnden Leidensdruck, weiß die Apothekerkammer Niedersachsen. An Tagen, an dem es dem Patienten besonders gut geht, fehlt ihm das Verständnis, seine Medikamente konsequent zu nehmen. Eine regelmäßige Medikamenteneinnahme ist aber für den Erfolg der Therapie sehr wichtig.

    Auch die mit den Krankenkassen abgeschlossenen Rabattverträge machen es den Patienten schwer, den Überblick über die einzunehmenden Medikamente zu behalten. Wer regelmäßig und über einen längeren Zeitraum Tabletten einnehmen muss, bekommt oft - je nachdem mit welchem Hersteller die Krankenversicherung einen Rabattvertrag ausgehandelt hat - ein neues Medikament. Der Wirkstoff bleibt zwar gleich, doch Form und Farbe der Medikamente und der Verpackung können variieren. Patienten, die mehr als drei Arzneimittel nehmen müssen, können hier schnell durcheinander kommen und durch die Namensunterschiede zwischen verordnetem und abgegebenem Präparat verunsichert werden und dann das Vertrauen in die Behandlung verlieren.

    Eine mangelnde Therapietreue stellen die niedersächsischen Apotheker vor allem bei älteren oder chronisch kranken Patienten fest. Insbesondere die Anzahl der einzunehmenden Medikamente macht es älteren Menschen schwer, die Anweisungen des Arztes zu befolgen. Oft wird ein Medikament einfach vergessen. Wer schlecht sieht oder wenig Kraft in den Händen hat, scheitert manchmal schon daran, dass er die Verpackung des Arzneimittels nicht öffnen kann. Chronisch Kranke hingegen folgen zunächst sehr gewissenhaft ihrer verordneten Therapie. Nach drei bis sechs Monaten verlässt Viele jedoch das Durchhaltevermögen.

    Manche Patienten haben die Vorstellung, dass sie sich "etwas Gutes" tun, wenn sie ab und zu ihre Medikamente nicht nehmen. Apotheker sprechen bei diesem Phänomen von den "Drug-Holidays", die man sich gönnt. Dass eine solche Auszeit eine Gefahr für die Gesundheit darstellt und den Therapieerfolg gänzlich in Frage stellt, ist vielen Patienten gar nicht bewusst.

    Wer nach Durchsicht des Beipackzettels unsicher geworden ist, sollte nicht das Medikament absetzen, sondern zunächst einen Apotheker befragen. Grundsätzlich sollten Betroffene oder auch Familienmitglieder gleich am Anfang der Therapie einen Beratungstermin bei ihrem Apotheker vor Ort vereinbaren. Der Apotheker unterstützt den Patienten, dass die vom Arzt verordnete Therapie auch umgesetzt wird. Er erklärt noch einmal die genaue Wirkungsweise des Arzneimittels, weist auf Nebenwirkungen hin und wie mit diesen umzugehen ist. Wird ein Medikament nicht gut vertragen, sollte es auf keinen Fall ohne Rücksprache mit dem Arzt abgesetzt werden. In einem solchen Fall ist ein weiterer Besuch beim Arzt unumgänglich, um nach einer Alternative zu suchen.

    Nimmt z. B. ein Typ-2-Diabetiker seine Medikamente nicht ein, muss dieser mit schweren Folgeerkrankungen rechnen, die aufwendiger zu therapieren sind, als der Diabetes selbst. Noch immer kommt es wegen mangelnder Therapietreue zu Amputationen bei Diabetikern.

    Apotheker empfehlen das Führen eines Patiententagebuchs, in das der Patient seine Blutdruckwerte oder Blutzuckerwerte während der Therapie einträgt und somit den Effekt der Medikation erkennen kann.

    Patienten mit Einschränkungen in Kraft und Beweglichkeit der Hände unterstützt der Apotheker mit Hilfsmitteln wie Greif- oder Schraubhilfen, Öffnern für Blister oder Tablettenteilern. Tablettendosierhilfen mit Unterteilungen für einen Tag oder eine Woche sind weit verbreitet. Es gibt aber auch elektronische Pillenboxen mit Erinnerungsfunktion. Moderne Handys können ebenfalls als Erinnerungshilfe fungieren. Grundsätzlich sollte die Einnahme der Medikamente mit täglichen Routinehandlungen wie dem Frühstück verbunden werden.

    Sollen Medikamente helfen, sind eine gute Kommunikation zwischen Arzt, Patient und Apotheker und ein gutes Vertrauensverhältnis unerlässlich. Der Patient muss seine Krankheit verstehen und auch den Nutzen der Therapie für seine Gesundheit.

    Der Apothekerkammer Niedersachsen gehören rund 7.000 Mitglieder an. Der Apotheker ist ein fachlich unabhängiger Heilberufler. Der Gesetzgeber hat den selbstständigen Apothekern die sichere und flächendeckende Versorgung der Bevölkerung mit Arzneimitteln übertragen. Der Beruf erfordert ein vierjähriges Pharmaziestudium an einer Universität und ein praktisches Jahr. Dabei erwirbt der Studierende Kenntnisse in pharmazeutischer Chemie und Biologie, Technologie, Pharmakologie und Toxikologie. Nach drei Staatsexamina erhält er eine Approbation. Nur mit dieser staatlichen Zulassung kann er eine öffentliche Apotheke führen. Der Apotheker fertigt individuelle Rezepturen an, erklärt die korrekte Einnahme von Medikamenten, warnt vor Wechselwirkungen und garantiert diese Versorgung auch im Nacht- und Notdienst.

  • Regensburger Forscher entdecken schnellstes Lebewesen der Welt

    "Düsen-Zellen" legen pro Sekunde das 500-fache ihrer Körperlänge zurück.

    Regensburg (obx - wissenschafts-news) - Es kommt eben doch nicht immer nur auf die Größe an - sie sind nur etwa 0,001 Millimeter klein und trotzdem rasend schnell. Einzellige Archaeen sind laut Regensburger Forschern sogar die schnellsten Lebewesen der Welt - zumindest im Verhältnis zu ihrer Körperlänge. Eigentlich gilt der Gepard mit Laufgeschwindigkeiten von bis zu 110 Kilometern pro Stunde als schnellstes Landtier der Erde. Einen Einzeller in km/h zu stoppen, wäre aber schlicht unfair. Deshalb messen die Forscher die kleinen Flitzer im Verhältnis zu ihrer Größe: in Körperlängen pro Sekunde. So gesehen sind die "Düsen-Zellen" einfach uneinholbar. Die schnellsten unter ihnen bringen es auf bis zu 500 "bodies per second" (bps) und lassen damit die flinke Katze locker hinter sich. Denn um diesen Wert zu erreichen, müsste ein Gepard umgerechnet auf mehr als 3000 km/h beschleunigen. Er schafft aber lediglich rund 15 bps.

    Ihre exorbitante Geschwindigkeit ist nicht das einzig außergewöhnliche an den Archaeen. Auch ihr Lebensraum ist eher exotisch: Die "Sause-Zellen" halten sich in der Nähe von "Schwarzen Rauchern", also bis zu 400 Grad Celsius heißen Quellen am Grunde der Tiefsee auf. Um beständig in ihrer bevorzugten Wassertemperatur von etwa 100 Grad zu bleiben, sind die flinken Einzeller auf ihren "Düsen-Antrieb" aus mehr als 50 Geißeln angewiesen. Wären sie langsamer, könnte der Wasserstrahl der "Schwarzen Raucher" die Tierchen blitzschnell in das mit nur 2 Grad tödlich kalte Ozean-Wasser schleudern.

    Nachgewiesen hat den Geschwindigkeitsrekord der Turbo-Zellen Professor Reinhard Wirth vom Archaeen-Zentrum der Universität Regensburg, der weltweit größten Zuchtanlage für die rasanten Mikroorganismen. Für die Abnahme der "Zell-Rennen" hat der Forscher ein eigens für diesen Zweck gebautes "Thermomikroskop" verwendet, das bei extremen Temperaturen von bis zu 95 Grad Celsius eingesetzt werden kann.

    Neben der unvergleichlichen Speed der Einzeller offenbarte die Untersuchung eine weitere Überraschung: Archaeen sind nicht einfach nur schnell, sondern auch stilistisch variabel. Zusätzlich zum geradlinigen "Raketen-Stil" beherrschen die fixen Zellen auch den vergleichsweise gemächlichen Zick-Zack-Kurs. Mit dieser Gangart testen die kleinen Renner, wo die Wasserbedingungen für sie am günstigsten sind, glaubt Professor Wirth.

    Jetzt wollen die Wissenschaftler den wundersamen Einzellern all ihre Geheimnisse entlocken: Wie messen sie die Wassertemperatur? Was essen sie alles? Und die spannendste Frage von allen: Wie genau funktioniert ihr "Motor"?

  • Königin des Vitamin C ist die Paprika

    Vitamine

    Ob rot, gelb oder grün: Egal in welcher Farbe Sie Paprika bevorzugen. Alle Paprika-Sorten sind wahre Schatzkammern für Ihre Gesundheit. Foto: obx-medizindirekt

    Regensburg (obx-medizindirekt - wissenschafts-news) – Welches Obst und Gemüse enthält am meisten Vitamin C? Die meisten Menschen antworten spontan: Orangen und Zitronen. Das ist falsch. Königin des Vitamin C ist die Paprika. Ihr Vitamin C pro 100 Gramm liegt zwischen 120 und 400 Milligramm. Bei Zitronen sind es lediglich 34. Deshalb liefern Paprikas selbst in gedünsteter Form noch mindestens viermal so viel Vitamin C wie Zitrusfrüchte. Paprika signalisiert in allen „Ampelfarben“, in grün, in gelb und selbst in rot: freie Fahrt für Gesundheit.

    Paprikas kommen aus Ungarn – auch diese langläufige Meinung ist falsch. Paprika ist zwar aus der ungarischen Küche nicht mehr wegzudenken, die Ungarn haben die Paprika einst ebenfalls importiert: aus Mexiko. Heute zählt die Paprika als Gemüse und das Pulver als wichtigstes Würzmittel zu den klassischen Zutaten für berühmte ungarische Spezialitäten: von Kesselgulasch bis Pörkölt, von Schmorfleisch bis paprizierte Schweinerippen, Rostbraten und Letscho.

    In Sachen Gesundheit ist die Paprika eine wahre Schatzkammer. Zu den Inhaltsstoffen zählt beispielsweise das Vitamin P, das heute nicht den Vitaminen, sondern den gesundheitlich wichtigen sekundären Pflanzenstoffen, den Oligomeren Procyanidinen (OPC) zugerechnet wird. OPC sollen die Gesundheit der Blutgefäße fördern, weil sie ihre Durchlässigkeit regeln. Dieses „Vitamin P“ kann die Blut- und Lymphgefäße stärken, den Aufbau von Bindegewebe unterstützen, Entzündungen und Allergien entgegenwirken und den Hormonhaushalt normalisieren helfen. Im Zusammenspiel mit Vitamin C werden alle diese Wirkungen noch verstärkt. Und Paprika enthält beides reichlich.

    Paprika gibt es heute in den unterschiedlichsten Formen - von spitz über dreieckig und trapezförmig bis kugelig - in allen Maßen - von der Größe eines Fingernagels bis zur Faustgröße - und allen Schärfegraden - von süß bis brennend scharf. Der Capsaicin genannte Stoff, der die Schärfe ausmacht, gilt als besonders anregend auf sämtliche Verdauungsdrüsen. In der Medizin wird er sogar als Schmerzmittel, zum Beispiel bei Gürtelrose, eingesetzt. Paprika-Gewürzpulver führt ebenso wie der Verzehr von Gemüsepaprika zur Verbesserung einer gesunden Bakterienbesiedelung im Darm.

    Paprikas haben das ganze Jahr Saison, vor allem dann, wenn Freilandsalate nicht zu haben sind. Grüne Paprika sind noch unreife Schoten, die relativ wenig Aroma aufweisen. Gelbe, orangefarbene und rote bis auberginenfarbene Schoten sind reifer und werden wegen ihres aromatischen Geschmacks bevorzugt in Salaten verwendet. Aufgrund der im vergangenen Jahr zum Teil festgestellten hohen Pestizid-Belastung von Paprika empfehlen Verbraucherzentralen, auf den Kauf von Paprika aus der Türkei und aus Spanien vorläufig zu verzichten; Bioware oder Importe aus anderen Ländern erwiesen sich bei den Untersuchungen als kaum oder gar nicht belastet.

    In seiner Ursprungsheimat Mexiko lässt sich die Geschichte des auch in gemäßigten Zonen wachsenden tropischen Nachtschattengewächses bis auf tausend Jahre zurückverfolgen. Paprika gedeiht vor allem in Regionen, in denen ausreichend Licht und Wärme zur Verfügung stehen. Deshalb können nur fünf Prozent des deutschen Verbrauchs aus einheimischen Züchtungen gedeckt werden.

    Das steckt in der Paprika (jeweils pro 100 Gramm)

    Vitamin C 120 bis 400 mg
    Vitamin B1 9,07 mg
    Vitamin B2 0,07 mg
    Niacin 0,40 mg
    Vitamin E 0,70 mg
    Kalium 213 mg
    Kalzium 10 mg
    Magnesium 12 mg
    Kalorien 24 kcal

    Was sie so scharf macht

    Ein Stoff namens Capsaicin ist es, der den Chilischoten, einer Sonderform der Paprika, die Schärfe verleiht. Es sitzt vor allem in den weißlichen Scheidewänden im Inneren der Chilis, weniger im roten Fruchtfleisch. Der Schärfegrad von Paprikas wird auf einer Skala von 0 bis 10 eingeteilt: Gemüsepaprikas haben 0, Peperoni und Peperoncini 3 bis 6, Cayenne und Piripiri 7 bis 9. Zehnergrade wie die Sorten Habanero oder Scotch Bonnet sind hierzulande kaum gefragt.

    Das Schärfegefühl beim Essen entsteht, weil das Capsaicin an den Schleimhautzellen Rezeptoren beeinflusst, die Hitzeschmerzen wie bei Verbrennungen auslösen. Allerdings entsteht nur das Gefühl einer Verbrennung, keine wirkliche Verletzung. Aber es stimmt dann natürlich, wenn man sagt: „Diese Chilis brennen wie die Hölle.“

  • Was wissen wir über die Steinzeit? E-Book für Kindle

    Wiesbaden (wissenschafts-news) - Die Steinzeit gilt als das längste Zeitalter der Urgeschichte. Ihr Beginn wird mit dem Nachweis der ersten Steinwerkzeuge gleichgesetzt. Aus diesem Grund setzt die Steinzeit in Afrika bereits vor mehr als zwei Millionen Jahren ein, in Asien und Europa dagegen erst vor mehr als einer Million Jahren. Wie unsere Vorfahren damals lebten, schildert das E-Book „Was wissen wir über die Steinzeit?“ des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst. Er hat sich vor allem durch seine Werke „Deutschland in der Urzeit“, „Deutschland in der Steinzeit“, „Deutschland in der Bronzezeit“, „Rekorde der Urzeit“ und „Rekorde der Urmenschen“ einen Namen gemacht. Von 1986 bis heute veröffentlichte er mehr als 200 Bücher, Taschenbücher, Broschüren und E-Books.

    Bestellung des E-Books „Was wissen wir über die Steinzeit?“ bei:
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  • Eiszeitliche Raubkatzen in Deutschland

    Wiesbaden (wissenschafts-news) - Im Eiszeitalter (Pleistozän) vor etwa 2,6 Millionen Jahren bis vor ca. 10.700 Jahren lebten im Gebiet von Deutschland etliche große Raubkatzen. Durch Funde von Knochen und Zähnen sind Löwen, Jaguare, Säbelzahnkatzen, Dolchzahnkatzen, Leoparden, Geparde und Pumas nachgewiesen, die zu verschiedenen Zeiten und teilweise zusammen existierten. Am größten war der Mosbacher Löwe (Panthera leo fossilis) mit einer Gesamtlänge bis zu 3,60 Metern, der nach dem ehemaligen Dorf Mosbach zwischen Wiesbaden und Biebrich benannt ist. Besonders viele Reste hat man vom Höhlenlöwen (Panthera leo spelaea) entdeckt, der vor rund 300.000 Jahren aus dem Mosbacher Löwen hervorgegangen ist. Merklich seltener kamen offenbar Jaguare, Säbelzahnkatzen, Dolchzahnkatzen, Leoparden, Geparde und Pumas vor. Das Taschenbuch "Eiszeitliche Raubkatzen in Deutschland" des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst ist Shuhei Tamura aus Kanagawa in Japan gewidmet, der den Autor bei zahlreichen Buchprojekten unterstützt hat.

    Bestellung des Taschenbuches "Eiszeitliche Raubkatzen in Deutschland" bei:
    http://www.libri.de/shop/action/productDetails/15329616/ernst_probst_eiszeitliche_raubkatzen_in_deutschland_3640928547.html

  • Buchtipp: Der Ur-Rhein

    TamuraMachairodus

    Säbelzahntiger Machairodus - Zeichnung: Shuhei Tamura

    Wiesbaden (wissenschafts-news) - Ein wichtiges Mosaikstück in der teilweise immer noch rätselhaften Geschichte des viertgrößten Stromes Europas ist der Ur-Rhein in Rheinhessen gegen Ende des Miozäns vor etwa zehn Millionen Jahren. Ablagerungen dieses Flusssystems sind die nach einem Rüsseltier bezeichneten Dinotheriensande.

    Der Ur-Rhein in Rheinhessen floss ab dem Raum Worms weiter westlich als in der Gegenwart auf die Binger Pforte zu. Der damalige Fluss berührte nicht wie heute die Gegend von Oppenheim, Nierstein, Nackenheim, Mainz, Wiesbaden und Ingelheim. Das geschah erst später.

    Am Ur-Rhein existierte eine exotische Tierwelt, wie man vor allem durch Funde bei Eppelsheim, am Wissberg bei Gau-Weinheim und bei Dorn-Dürkheim weiß. In der Gegend von Eppelsheim etwa lebten Rüsseltiere, Säbelzahnkatzen, Bärenhunde, Tapire, Nashörner, krallenfüßige Huftiere, Ur-Pferde und sogar Menschenaffen.

    Eppelsheim genießt weltweit in der Wissenschaft einen guten Ruf. Zusammen mit dem Pariser Montmartre gehört der kleine Ort südlich von Alzey zu jenen großartigen Fossillagerstätten, mit denen die Erforschung ausgestorbener Säugetiere in Europa begonnen hat.

    Obwohl sich viele Wissenschaftler mit dem Ur-Rhein befasst haben, gibt dieser Fluss weiterhin Rätsel auf. Es sind noch zahlreiche Grabungen und andere wissenschaftliche Untersuchungen nötig, um zumindest die wichtigsten Fragen über seine Entwicklung zu klären.

    Das Taschenbuch Der Ur-Rhein. Rheinhessen vor zehn Millionen Jahren stammt aus der Feder des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst. Er hat zahlreiche Werke über prähistorische Themen wie Deutschland in der Urzeit, Deutschland in der Steinzeit, Deutschland in der Bronzezeit , Rekorde der Urzeit und Rekorde der Urmenschen veröffentlicht.

    Gewidmet ist das Taschenbuch Dr. Jens Lorenz Franzen (geb. 1937), Paläontologe in Titisee-Neustadt, langjähriger Mitarbeiter des Forschungsinstitutes Senckenberg in Frankfurt am Main, Wiederentdecker der Dinotheriensand-Fundstelle und Begründer der ersten wissenschaftlichen Grabungen bei Eppelsheim, Heiner Roos (geb. 1934), dem Altbürgermeister von Eppelsheim, dessen Idee und Initiative das Dinotherium-Museum in Eppelsheim zu verdanken ist, sowie dem Darmstädter Paläontologen Johann Jakob Kaup (1803 1873), mit dem die Erforschung der Säugerfauna aus den Dinotheriensanden bei Eppelsheim einst angefangen hat.

    Bestellung des Taschenbuches "Der Ur-Rhein" bei:
    http://www.amazon.de/Ur-Rhein-Rheinhessen-zehn-Millionen-Jahren/dp/3640248015/ref=sr_1_2?s=books&ie=UTF8&qid=1328348816&sr=1-2

  • Wie man Rückenschmerzen behandelt

    Rueckenschmerzen

    Rückenschmerzen sind zur Volkskrankheit geworden. obx-medizindirekt gibt Tipps, wie Sie sich wirksam davor schützen können. Foto: obx-medizindirekt

    Rückenleiden sind der häufigste Grund für Fehlzeiten von Arbeitnehmern in Deutschland. Beschwerden mit dem Kreuz verursachen knapp ein Viertel des Krankenstandes. Jeder zweite Bundesbürger klagt über gelegentliche oder ständige Rückenprobleme. Mit am meisten betroffen sind die Frauen und Männer am Bau.

    Regensburg (obx-medizindirekt - wissenschafts-news) – Die Zahlen über die Entwicklung der berufsbedingten Rückenerkrankungen sind alarmierend: Nach einer aktuellen Krankenkassen-Untersuchung gingen rund 150 Millionen Krankheitstage auf das Konto „Rückenprobleme, Muskel-und Skeletterkrankungen“ – zehn Prozent mehr als noch vor einem Jahr.

    Nach verschiedenen Erhebungen deutscher Krankenkassen resultieren zum Beispiel bei Fliesenlegern 39 Prozent, bei Maurern und im Holzgewerbe bis zu 30 Prozent der Ausfallzeiten auf Erkrankungen des Bewegungsapparats. Vor allem im Baugewerbe gilt: Rückenschmerzen und Erkrankungen an der Wirbelsäule sind die Berufskrankheit Nummer eins. Denn vor allem am Bau ist der Rücken trotz immer besserer maschineller Hilfen besonderen Belastungen ausgesetzt. Das Anheben und Tragen schwerer Lasten oder durch längerfristiges Arbeiten in belastenden Positionen zählt zum Alltag. Überkopfarbeit, Tätigkeiten in gebeugter Haltung oder das Führen von Erdbaumaschinen sind eine Tortur für Gelenke, Wirbel und Bandscheiben.

    Millionen von Euros zahlte die Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft (BG Bau) jedes Jahr für die medizinische Rehabilitation sowie Renten an Beschäftigte mit Problemen an der Lendenwirbelsäule. Die BG Bau bemüht sich deshalb seit Jahren, die Krankheitsfälle zu reduzieren. Was vor allem viele Beschäftigte am Bau zu wenig beachten: Auch der menschliche Rücken hat, wie jedes Bauwerk, eine Belastungsgrenze. Folgende Richtwerte sollten gelten: Männer zwischen 19 und 45 Jahren sollten nicht mehr als 55 kg und – falls tragen zum Berufsalltag gehört – nicht mehr als 30 kg heben. Für Frauen liegt die „Schmerzgrenze“ bei 15 bzw. 10 kg. Schützen Sie Ihren Rücken und beugen Sie Rückenproblemen aktiv vor.

    Ein wirksames Mittel: Versuchen Sie durch rückenschonende Hebe- und Tragetechniken unnötige Belastungen zu vermeiden. Trainieren Sie Ihren Rücken systematisch zu Hause, durch Teilnahme an Rückenschulkursen oder durch regelmäßigen Sport.

    Kommt es dennoch zu schwerwiegenden Rückenproblemen ist eine richtige und effiziente Behandlung notwendig: diese reicht von Krankengymnastik bis zu speziellen Schmerztherapien, von physiotherapeutischen Maßnahmen bis hin zu Operationen. Gehen Sie rechtzeitig zum Arzt, denn werden Rückenschmerzen chronisch, haben Sie Ihr Leben lang ein Kreuz mit dem Kreuz.

    So schützen Sie Ihren Rücken!

    1. Vermeiden Sie das Heben schwerer Lasten:Schwergewichtiges lieber aufteilen und in mehreren Teilen transportieren. Was nicht teilbar ist zu zweit tragen.

    2. Geeignete Hilfsmittel verwenden: Wann immer es möglich ist, nutzen Sie die Hilfe der Technik,etwa in Form von hydraulische Hebehilfen, Tragegurten, Tischwagen oder Hubkarren usw.

    3. Lasten richtig heben: Heben Sie Lasten aus der Hocke mit aufrechtem Rücken und halten Sie die Last nahe an den Körper. Beide Arme ansetzen, Bauch einziehen, Rückenmuskeln anspannen undgleichzeitig aus den Beinen und dem Oberkörper die Last anheben. Lasten nie ruckartig heben. Wer sich vorbeugt zum Heben belastet seine Wirbelsäule um ein vielfaches mehr bei gleichem Gewicht. Nutzen Sie Beine und Arme zum Heben – aber nicht das Kreuz.

    4. Lasten richtig tragen: Die Last auf Bauchhöhe bringen und eng an den Körper ziehen. Beide Körperseiten gleichmäßig belasten. Während des Tragens Schultern unten lassen, Bauch einziehen und nicht zu weit nach hinten lehnen.

    5. Trainieren Sie Ihre körperliche Fitness: Nicht zuletzt spielt auch die Fitness eine große Rolle bei der Prävention von Muskel- und Skelett-Erkrankungen. Regelmäßige Bewegung und eine ausgewogene Ernährung fördern die Gesundheit und Fitness des Körpers.

  • 200 Werke in 25 Jahren

    ErnstProbst300dpi

    Wiesbaden (wissenschafts-news) - Der Wiesbadener Buchautor Ernst Probst hat von 1986 bis heute rund 200 Bücher, Taschenbücher, Broschüren, Museumsführer und E-Books veröffentlicht. Er schrieb vor allem populärwissenschaftliche Werke aus den Themenbereichen Paläontologie und Archäologie sowie Biografien über berühmte Frauen und Männer.

    Paläontologie: Deutschland in der Urzeit, Rekorde der Urzeit (1992), Rekorde der Urzeit. Landschaften, Pflanzen und Tiere (2008), Dinosaurier in Deutschland (1993 zusammen mit Raymund Windolf), Archaeopteryx. Der Urvogel in Bayern, Dinosaurier in Deutschland. Von Compsognathus bis zu Stenopelix (2010), Dinosaurier in Baden-Württemberg, Dinosaurier in Niedersachsen, Dinosaurier von A bis K, Dinosaurier von L bis Z, Raub-Dinosaurier von A bis Z, Deutschland im Eiszeitalter, Der Ur-Rhein, Als Mainz noch nicht am Rhein lag, Der Rhein-Elefant, Krallentiere am Ur-Rhein, Menschenaffen am Ur-Rhein, Säbelzahntiger am Ur-Rhein, Höhlenlöwen, Der Höhlenlöwe, Der Mosbacher Löwe, Säbelzahnkatzen, Die Dolchzahnkatze Megantereon, Die Dolchzahnkatze Smilodon, Die Säbelzahnkatze Homotherium, Die Säbelzahnkatze Machairodus, Der Europäische Jaguar, Eiszeitliche Geparde in Deutschland, Eiszeitliche Leoparden in Deutschland, Eiszeitliche Raubkatzen in Deutschland, Der Amerikanische Höhlenlöwe, Der Ostsibirische Höhlenlöwe, Löwenfunde in Deutschland, Österreich und der Schweiz, Der Höhlenbär, Johann Jakob Kaup. Der große Naturforscher aus Darmstadt

    Archäologie: Deutschland in der Steinzeit, Rekorde der Urmenschen, Deutschland in der Bronzezeit, Deutschland in der Frühbronzezeit, Die Bronzezeit, Die Aunjetitzer Kultur in Deutschland, Die Straubinger Kultur in Deutschland, Die Singener Gruppe, Die Arbon-Kultur in Deutschland, Die Ries-Gruppe und die Neckar-Gruppe, Die Adlerberg-Kultur, Der Sögel-Wohlde-Kreis, Die nordische Bronzezeit in Deutschland, Deutschland in der Mittelbronzezeit, Die Hügelgräber-Kultur in Deutschland, Die ältere Bronzezeit in Nordrhein-Westfalen, Die Bronzezeit in der Lüneburger Heide, Die Stader Gruppe, Die Oldenburg-emsländische Gruppe, Deutschland in der Spätbronzezeit, Die Urnenfelder-Kultur in Deutschland, Die Unstrut-Gruppe, Die Helmsdorfer Gruppe, Die Saalemündungs-Gruppe, Die Lausitzer Kultur in Deutschland, Österreich in der Frühbronzezeit, Die Leithaprodersdorf-Gruppe, Die Aunjetitzer Kultur in Österreich, Die Straubinger Kultur in Österreich, Die Unterwölblinger Gruppe, Die Wieselburger Kultur, Die Litzenkeramik oder Draßburger Kultur, Die Attersee-Gruppe, Österreich in der Mittelbronzezeit, Die Hügelgräber-Kultur in Österreich, Österreich in der Spätbronzezeit, Die Urnenfelder-Kultur in Österreich, Die Nordtiroler Urnenfelder-Kultur, Die Laugen-Melaun-Gruppe, Die Caka-Kultur, Die Schweiz in der Frühbronzezeit, Die Rhone-Kultur, Die Arbon-Kultur in der Westschweiz, Die Inneralpine Bronzezeit-Kultur in der Schweiz, Die Schweiz in der Mittelbronzezeit, Die Hügelgräber-Kultur in der Schweiz, Die Schweiz in der Spätbronzezeit, Die Urnenfelder-Kultur in der Schweiz, Die Laugen-Melaun-Gruppe in der Schweiz, Das Moustérien. Die große Zeit der Neandertaler, Das Rätsel der Großsteingräber. Die nordwestdeutsche Trichterbecher-Kultur

    Kryptozoologie: Affenmenschen, Das Einhorn, Der Drache, Nessie. Das Monsterbuch, Monstern auf der Spur, Riesen, Seeungeheuer

    Biografien: 14 Taschenbücher über Superfrauen (Superfrauen 1 bis Superfrauen 14), Christl-Marie Schultes. Die erste Fliegerin in Bayern, Drei Königinnen der Lüfte in Bayern (zusammen mit Josef Eimannsberger), Frauen im Weltall, Königinnen der Lüfte, Königinnen der Lüfte von A bis Z. Biografien berühmter Fliegerinnen, Ballonfahrerinnen, Luftschifferinnen, Fallschirmspringerinnen und Astronautinnen, Königinnen der Lüfte in Deutschland, Königinnen der Lüfte in Frankreich, Königinnen der Lüfte in England, Australien und Neuseeland, Königinnen der Lüfte in Europa, Königinnen der Lüfte in Amerika, Theo Lederer. Ein Flugzeugsammler aus Oberbayern, Königinnen des Tanzes, Superfrauen aus dem Wilden Westen, Malende Superfrauen, Der Schwarze Peter. Ein Räuber aus dem Hunsrück und Odenwald, Meine Worte sind wie die Sterne. Die Entstehung der Rede des Häuptlings Seattle (zusammen mit Sonja Probst), Elisabeth I. Tudor. Die jungfräuliche Königin, Lucrecia Borgia. Die schöne Tochter eines Papstes, Maria Stuart. Schottlands tragische Königin, Machbuba. Die Sklavin und der Fürst, Hildegard von Bingen. Die deutsche Prophetin, Julchen Blasius. Die Räuberbraut des Schinderhannes, Zenobia. Eine Frau kämpft gegen die Römer, Cortés und Malinche. Der spanische Eroberer und seine indianische Geliebte, Katharina II. die Große. Die Deutsche auf dem Zarenthron, Pompadour und Dubarry. Die Mätressen von Louis XV., rund 70 Kurzbiografien über berühmte Fliegerinnen, Ballonfahrerinnen, Luftschifferinnen, Fallschirmspringerinnen, Astronautinnen und Kosmonautinnen

    Interviews: Was ist ein Menhir? Interview mit dem Mainzer Archäologen Dr. Detert Zylmann über Hinkelsteine, Wer ist der kleinste Dinosaurier? Interviews mit dem Wissenschaftsautor Ernst Probst, Wer ist der Stammvater der Insekten? Interview mit dem Stuttgarter Biologen und Paläontologen Dr. Günter Bechly, Neues vom Ur-Rhein. Interview mit dem Geologen und Paläontologe Dr. Jens Sommer

    Aphorismen: Der Ball ist ein Sauhund. Weisheiten und Torheiten über Fußball, Worte sind wie Waffen. Weisheiten und Torheiten über die Medien (beide zusammen mit Doris Probst, Schweigen ist nicht immer Gold. Zitate von A bis Z, Weisheiten der Indianer

    Die meisten dieser Titel sind bei GRIN Verlag für akademische Texte erschienen und in mehr als 1.000 Online-Buchshops sowie in jeder guten Buchhandlung erhältlich.

    Der GRIN Verlag mit Sitz in München hat sich seit der Gründung im Jahr 1998 auf die Veröffentlichung akademischer Texte spezialisiert. Die Verlagsseite http://www.grin.com ist für Studenten, Hochschullehrer und andere Akademiker die ideale Plattform, ihre Fachtexte, Studienarbeiten, Abschlussarbeiten oder Dissertationen einem breiten Publikum zu präsentieren.

    Der GRIN Verlag

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    Ernst Probst
    Journalist und Autor
    Im See 11
    55246 Wiesbaden
    Telefon: 06134/21152
    E-Mail: ernst.probst (at) gmx.de
    Internet: http://buecher-von-ernst-probst.blogspot.com

  • Das größte Insekt aller Zeiten lebte vor 290 Millionen Jahren

    Meganeura

    Stuttgart / Wiesbaden – Das größte Insekt aller Zeiten war die Riesenlibelle Meganeuropsis permiana aus der frühen Permzeit vor etwa 290 Millionen Jahren in Nordamerika mit einer Spannweite von fast 75 Zentimetern. Dies verrät der Stuttgarter Biologe und Paläontologe Dr. Günter Bechly in dem Taschenbuch „Wer war der Stammvater der Insekten?“ (GRIN Verlag). Es enthält ein Interview, das der Wiesbadener Wissenschaftsautor Ernst Probst mit ihm führte. Früher wurde das in Europa nachgewiesene Insekt Meganeura monyi aus der Steinkohlezeit vor etwa 300 Millionen Jahren mit über 60 Zentimeter Flügelspannweite als das größte bekannte Insekt betrachtet. Die größte Flügelspannweite heutiger Insekten besitzt mit bis zu 32 Zentimetern der Nachtschmetterling Thysania agrippina aus Brasilien. Nur wenig kleiner sind der Atlas-Seidenspinner mit bis zu 30 Zentimeter Flügelspannweite und der Vogelfalter Ornitoptera alexandrae aus Papua-Neuguinea, der mit bis zu 28 Zentimetern Flügelspannweite als größter Tagschmetterling der Welt gilt.

    Bestellung des Taschenbuches „Wer war der Stammvater der Insekten?“ bei:
    http://www.grin.com/de/e-book/184208/wer-war-der-stammvater-der-insekten

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    Der Wiesbadener Buchautor Ernst Probst hat rund 200 Bücher, Taschenbücher, Broschüren, Museumsführer und E-Books veröffentlicht. Er schrieb vor allem populärwissenschaftliche Werke aus den Themenbereichen Paläontologie und Archäologie sowie Biografien über berühmte Frauen und Männer.

    Paläontologie: Deutschland in der Urzeit, Rekorde der Urzeit (1992), Rekorde der Urzeit. Landschaften, Pflanzen und Tiere (2008), Dinosaurier in Deutschland (1993 zusammen mit Raymund Windolf), Archaeopteryx. Der Urvogel in Bayern, Dinosaurier in Deutschland. Von Compsognathus bis zu Stenopelix (2010), Dinosaurier in Baden-Württemberg, Dinosaurier in Niedersachsen, Dinosaurier von A bis K, Dinosaurier von L bis Z, Raub-Dinosaurier von A bis Z, Deutschland im Eiszeitalter, Der Ur-Rhein, Als Mainz noch nicht am Rhein lag, Der Rhein-Elefant, Krallentiere am Ur-Rhein, Menschenaffen am Ur-Rhein, Säbelzahntiger am Ur-Rhein, Höhlenlöwen, Der Höhlenlöwe, Der Mosbacher Löwe, Säbelzahnkatzen, Die Dolchzahnkatze Megantereon, Die Dolchzahnkatze Smilodon, Die Säbelzahnkatze Homotherium, Die Säbelzahnkatze Machairodus, Der Europäische Jaguar, Eiszeitliche Geparde in Deutschland, Eiszeitliche Leoparden in Deutschland, Eiszeitliche Raubkatzen in Deutschland, Der Amerikanische Höhlenlöwe, Der Ostsibirische Höhlenlöwe, Der Höhlenbär, Johann Jakob Kaup. Der große Naturforscher aus Darmstadt

    Archäologie: Deutschland in der Steinzeit, Rekorde der Urmenschen, Deutschland in der Bronzezeit, Deutschland in der Frühbronzezeit, Die Bronzezeit, Die Aunjetitzer Kultur in Deutschland, Die Straubinger Kultur in Deutschland, Die Singener Gruppe, Die Arbon-Kultur in Deutschland, Die Ries-Gruppe und die Neckar-Gruppe, Die Adlerberg-Kultur, Der Sögel-Wohlde-Kreis, Die nordische Bronzezeit in Deutschland, Deutschland in der Mittelbronzezeit, Die Hügelgräber-Kultur in Deutschland, Die ältere Bronzezeit in Nordrhein-Westfalen, Die Bronzezeit in der Lüneburger Heide, Die Stader Gruppe, Die Oldenburg-emsländische Gruppe, Deutschland in der Spätbronzezeit, Die Urnenfelder-Kultur in Deutschland, Die Unstrut-Gruppe, Die Helmsdorfer Gruppe, Die Saalemündungs-Gruppe, Die Lausitzer Kultur in Deutschland, Österreich in der Frühbronzezeit, Die Leithaprodersdorf-Gruppe, Die Aunjetitzer Kultur in Österreich, Die Straubinger Kultur in Österreich, Die Unterwölblinger Gruppe, Die Wieselburger Kultur, Die Litzenkeramik oder Draßburger Kultur, Die Attersee-Gruppe, Österreich in der Mittelbronzezeit, Die Hügelgräber-Kultur in Österreich, Österreich in der Spätbronzezeit, Die Urnenfelder-Kultur in Österreich, Die Nordtiroler Urnenfelder-Kultur, Die Laugen-Melaun-Gruppe, Die Caka-Kultur, Die Schweiz in der Frühbronzezeit, Die Rhone-Kultur, Die Arbon-Kultur in der Westschweiz, Die Inneralpine Bronzezeit-Kultur in der Schweiz, Die Schweiz in der Mittelbronzezeit, Die Hügelgräber-Kultur in der Schweiz, Die Schweiz in der Spätbronzezeit, Die Urnenfelder-Kultur in der Schweiz, Die Laugen-Melaun-Gruppe in der Schweiz, Das Moustérien. Die große Zeit der Neandertaler, Das Rätsel der Großsteingräber. Die nordwestdeutsche Trichterbecher-Kultur

    Kryptozoologie: Affenmenschen, Das Einhorn, Der Drache, Nessie. Das Monsterbuch, Monstern auf der Spur, Riesen, Seeungeheuer

    Biografien: 14 Taschenbücher über Superfrauen (Superfrauen 1 bis Superfrauen 14), Christl-Marie Schultes. Die erste Fliegerin in Bayern, Drei Königinnen der Lüfte in Bayern (zusammen mit Josef Eimannsberger), Frauen im Weltall, Königinnen der Lüfte, Königinnen der Lüfte von A bis Z. Biografien berühmter Fliegerinnen, Ballonfahrerinnen, Luftschifferinnen, Fallschirmspringerinnen und Astronautinnen, Königinnen der Lüfte in Deutschland, Königinnen der Lüfte in Frankreich, Königinnen der Lüfte in England, Australien und Neuseeland, Königinnen der Lüfte in Europa, Königinnen der Lüfte in Amerika, Theo Lederer. Ein Flugzeugsammler aus Oberbayern, Königinnen des Tanzes, Superfrauen aus dem Wilden Westen, Malende Superfrauen, Der Schwarze Peter. Ein Räuber aus dem Hunsrück und Odenwald, Meine Worte sind wie die Sterne. Die Entstehung der Rede des Häuptlings Seattle (zusammen mit Sonja Probst), Elisabeth I. Tudor. Die jungfräuliche Königin, Lucrecia Borgia. Die schöne Tochter eines Papstes, Maria Stuart. Schottlands tragische Königin, Machbuba. Die Sklavin und der Fürst, Hildegard von Bingen. Die deutsche Prophetin, Julchen Blasius. Die Räuberbraut des Schinderhannes, Zenobia. Eine Frau kämpft gegen die Römer, Cortés und Malinche. Der spanische Eroberer und seine indianische Geliebte, Katharina II. die Große. Die Deutsche auf dem Zarenthron, Pompadour und Dubarry. Die Mätressen von Louis XV., rund 70 Kurzbiografien über berühmte Fliegerinnen, Ballonfahrerinnen, Luftschifferinnen, Fallschirmspringerinnen, Astronautinnen und Kosmonautinnen

    Interviews: Was ist ein Menhir? Interview mit dem Mainzer Archäologen Dr. Detert Zylmann über Hinkelsteine, Wer ist der kleinste Dinosaurier? Interviews mit dem Wissenschaftsautor Ernst Probst, Wer war der Stammvater der Insekten? Interview mit dem Stuttgarter Biologen und Paläontologen Dr. Günter Bechly

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    Die meisten dieser Titel sind bei GRIN Verlag für akademische Texte erschienen und in mehr als 1.000 Online-Buchshops sowie in jeder guten Buchhandlung erhältlich.

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    Ernst Probst
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  • Buchtipp: Wer war der Stammvater der Insekten?

    Stuttgart / Wiesbaden (wissenschafts-news) - In dem Taschenbuch „Wer war der Stammvater der Insekten?“ wird ein Interview des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst mit dem Biologen und Paläontologen Dr. Günter Bechly veröffentlicht. Bechly ist wissenschaftlicher Kurator am Staatlichen Museum für Naturkunde in Stuttgart und dort Sektionsleiter für die Bereiche Bernstein und fossile Insekten. Der frühere Zeitungsredakteur Ernst Probst hat von 1986 bis heute rund 200 Bücher, Taschenbücher, Broschüren und E-Books veröffentlicht. Zu seinen Spezialitäten gehören Themen aus den Bereichen Paläontologie und Archäologie sowie Biografien vor allem von berühmten Frauen.

    Bestellung des Taschenbuches „Wer war der Stammvater der Insekten?“ bei:
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  • Biografie der wissenschaftlichen Graphikerin Friederike Hilscher-Ehlert

    FriederikeHilscher-Ehlert

    Friederike Hilscher-Ehlert wurde am 13. Dezember 1946 in Hamburg geboren. Sie absolvierte eine Ausbildung sowie ein Studium in den Fächern Kostümbild und Bühnenbild. Danach war sie mehrere Jahre lang an der Bühne tätig.

    Auf dem zweiten Berufsweg wurde sie wissenschaftliche Graphikerin mit dem Schwerpunkt Archäologie und arbeitete am Rheinischen Landesmuseum Bonn. Ihre Fachgebiete waren Restaurierung, Archäo-Botanik, Wissenschafts-Publikationen, Amtshilfe bei externen Projekten und Ausstellungskonzeption.

    Mit Lebensbildern von Menschen aus vergangenen Zeiten machte sie sich bereits einen Namen, als solche Kunstwerke in ihrer Heimat noch Seltenheiten waren. Das erste Buch, in dem Zeichnungen von Friederike Hilscher-Ehlert abgebildet wurden, heißt »Report aus der Römerzeit« (1989). In den frühen 1990-er Jahren schuf sie zahlreiche Lebensbilder für das Buch »Deutschland in der Bronzezeit« (1996) des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst.

    Großformatige Lebensbilder aus ihrer Hand schmücken die Werke »Die Römer« (1999), »Die Steinzeitler« (2003), »Die Kelten“ (2003) und »Die Franken« (2003) in der vom Rhein-ischen Landesmuseum Bonn herausgegebenen Reihe »Lebendige Vergangenheit«. Im Geleitwort schrieb Professor Dr. Hans-Eckart Joachim: »Die Zeichnerin Friederike Hilscher-Ehlert verbindet wissenschaftlich abgesicherte, akribische Prägnanz mit virtuosem unverkennbaren Personalstil, der der Phantasie und Entdeckerfreude Raum lässt. So entstehen Bilder, in denen uns Menschen und Menschengemachtes der Vergangenheit entgegentreten, längst verwischte Spuren sichtbar werden.«

    Zeichnungen von ihr erschienen außer in Büchern auch in wissenschaftlichen Zeitschriften und man sah sie in Ausstellungen von Museen oder auf zahlreichen farbprächtigen Ansichtskarten.

    Friederike Hilscher-Ehlert betont: »Archäologische Illustration ist heute in keinem Museum und in keiner fundierten Fachpublikation mehr entbehrlich. Es ist mir eine Freude Wegbereiterin dieser Art Graphik in Deutschland gewesen zu sein.«

    2011 erschienen Zeichnungen von Friederike Hilscher-Ehlert in folgenden Taschenbüchern von Ernst Probst:
    Deutschland in der Frühbronzezeit
    Deutschland in der Mittelbronzezeit
    Deutschland in der Spätbronzezeit
    Die Schweiz in der Frühbronzezeit
    Die Schweiz in der Mittelbronzezeit
    Die Schweiz in der Spätbronzezeit
    Österreich in der Frühbronzezeit
    Österreich in der Mittelbronzezeit
    Österreich in der Spätbronzezeit

  • Neue Öffnungszeiten im Alamannenmuseum Ellwangen

    Ellwangen (wissenschaft-news) – Öffnungszeiten über Weihnachten: Das Alamannenmuseum ist am 24., 25. und 31.12. geschlossen. An allen anderen Tagen hat das Museum wie üblich geöffnet, an den Feiertagen durchgehend von 10 bis 17 Uhr.

    Neue Öffnungszeiten ab 2012: Der Betrieb des Alamannenmuseums wird aufgrund eines Beschlusses des Ellwanger Gemeinderats ab 1.1.2012 eingeschränkt. Die beschlossenen Maßnahmen führen unter anderem eine deutliche Reduzierung der Öffnungszeiten mit sich. Die Öffnungszeiten gestalten sich ab 1.1.2012 wie folgt: Mittwoch: 14.00 Uhr bis 17.00 Uhr, Samstag und Sonntag: 13.00 Uhr bis 17.00 Uhr. Ferner wird das Museum im Zeitraum vom 16.1.2012 bis 26.2.2012 für sechs Wochen geschlossen.

    Sonderausstellung: Bis zum 15.1.2012 sind in der Ausstellung „Feld, Netz, Quadrat – von der Steinzeit zum Pixel“ Eitemperabilder, Lasuraquarelle, Découpagen auf Holz und Stein sowie Balance-Figuren von Hanne Dittrich zu sehen. Die von der Künstlerin gestalteten Jubiläumssteine mit dem Aufdruck „10 Jahre Alamannenmuseum“ werden zum Preis von 49,50 Euro verkauft.

    Das aktuelle Museumsprogramm ist unter http://www.alamannenmuseum-ellwangen.de zu finden.

    Alamannenmuseum Ellwangen
    Haller Straße 9
    73479 Ellwangen
    Telefon +49 7961 969747
    Telefax +49 7961 969749
    alamannenmuseum @ ellwangen.de
    http://www.alamannenmuseum-ellwangen.de

    Eintritt: 3,00 Euro, ermäßigt 2,00 Euro, Familien 7,00 Euro

  • Die Small Your Car-Schrauber sind stolz wie Bolle

    Small Your Car – Die Probe
    Die Small Your Car-Schrauber sind stolz wie Bolle: Ihr erster geschrumpfter Wagen ist fertig. Doch wird das gute Stück auch die erste Probefahrt gut überstehen, oder naht schon die nächste Katastrophe?

    Tags: VW, Volkswagen, Small, Small your car, Big, Karl-Heinz Bode, Fahrzeugverkleinerung

  • Massengrab junger Dinosaurier in China entdeckt

    Vor 90 Millionen Jahren versank in der heutigen Wüste Gobi ein Trupp junger straußenähnlicher Saurier im Schlamm eines Seeufers – ein sensationelles Zeugnis von ihrem sozialen Leben.

    Aus: Spektrum der Wissenschaft, Januar 2012

    Ein zusammengekrampfter Fuß an dem Dinosaurierskelett brachte eine Mitarbeiterin des Grabungsteams auf die richtige Idee: Dieses Tier war im Morast eingesunken und hatte vergeblich um sein Leben gestrampelt. Offensichtlich ereilte damals eine Reihe Artgenossen am selben Ort das gleiche Schicksal. Über 25 versteinerte Skelette zeugen von einem urzeitlichen Drama.

    Die Geschichte ihrer Entdeckung und Bergung erzählt der amerikanische Paläontologe Paul C. Sereno von der Universität Chicago jetzt in der Januar-Ausgabe von "Spektrum der Wissenschaft". Sie war abenteuerlich genug: In der Inneren Mongolei Chinas, mitten in der Wüste Gobi, fand sich ein Massengrab mit bestens erhaltenen fossilen Skeletten eines wie Strauße anmutenden Dinosauriers, der den wissenschaftlichen Namen Sinornithomimus dongi erhielt. Diese Urzeitechse zählt zu den "Vogelnachahmern", den Ornithomimiden.

    An diesem Fund war Verschiedenes merkwürdig. Zum Beispiel wiesen die meisten Skelette ungefähr in dieselbe Richtung, als wären alle Tiere gerade nach Südosten gelaufen. Auch ragten Füße und Beine in tiefere Gesteinslagen als der Rest – während Fossilien sonst gewöhnlich plattgedrückt in ein und derselben Schicht liegen. Auch fehlten an den bemerkenswert kompletten Skeletten oft ausgerechnet Teile des Beckens.

    Diese und diverse andere Indizien bezeugen nach Ansicht der Forscher, dass all diese Tiere gleichzeitig zu Tode kamen. Sie steckten an einem Seeufer tief im Schlamm fest. Raubtiere oder Aasfresser machten sich dann über sie her, und zwar über die frei liegende Rückenpartie.

    Wahrscheinlich waren diese Dinosaurier als Trupp herumgezogen und dabei miteinander in die Falle geraten. Das schließen die Forscher auch aus dem Alter der Tiere, das sie später an den Knochen ablasen. Keiner der Saurier war erwachsen gewesen, und die meisten von ihnen wurden nur ein oder zwei Jahre alt. Dass Dinosaurier Brutpflege betrieben, ist schon länger bekannt. Die neue Fundstätte erhärtet nun die Vermutung, dass die Erwachsenen ihre älteren Jungen bald sich selbst überließen. Offenbar bildeten sich dann Jugendgruppen, die allein umherzogen. Sie mussten erst ihre eigenen Erfahrungen gewinnen – manchmal zu spät.

  • Museum für Antike Schifffahrt in Mainz in neuem Glanz

    Mainz (wissenschafts-news) – Das Museum für Antike Schifffahrt des Römisch-Germanischen Zentralmuseums, Mainz, wird am 12. Dezember 2011 wiedereröffnet. Seit 2010 erfolgt die grundsätzliche Erneuerung der Dauerausstellung in dem seit 17 Jahren bestehenden Museum. Nach Abschluss des ersten Bauabschnittes und zum Ausklang von „Mainz – Stadt der Wissenschaft 2011“ kann das Museum wiedereröffnet werden.

    Startschuss für das 1994 erstmals eröffnete Museum für Antike Schifffahrt war die Entdeckung von fünf römischen Schiffen aus dem 3./4. Jahrhundert n. Chr. in den Jahren 1981 und 1982. Heute befasst sich der dem Museum angegliederte Forschungsbereich mit Fragen der Schifffahrt und des Schiffbaus in Altertum und Mittelalter. Leiter des Forschungsbereiches Antike Schifffahrt ist Dr. Ronald Bockius.

    Die Modernisierung gilt als erster Schritt in Richtung „grünes Museum“. Das Dach wurde im Rahmen der energetischen Sanierung mit einer Dachbegrünung und einer neuartigen gebäude-integrierten Photovoltaikanlage der Firma Schott ausgestattet. Dank dieser Anlage soll der Stromverbrauch des Museums abgedeckt werden. Damit leistet das Römisch-Germanische Zentralmuseum, Mainz, nach eigenen Angaben einen substantiellen Beitrag zum Klimaschutz.

    Die Modernisierung und energetische Sanierung des Museums für Antike Schifffahrt wurden 2010/2011 gemeinsam von der Bundesrepublik Deutschland und vom Land Rheinland-Pfalz im Rahmen des Konjunkturprogramms II gefördert und von der Firma Schott sowie von der Tischlerinnung Rheinhessen unterstützt. 2012 werden weitere Ausstellungsbereiche neu gestaltet.

  • Taschenbuch über Dinosaurier in Deutschland

    Taschenbuch von Ernst Probst stellt „schreckliche Echsen“ in Wort und Bild vor

    Juravenator

    Raub-Dinosaurier Juravenator - Zeichnung: Nobu Tamuara

    Wiesbaden (wissenschafts-news) - Dinosaurier in Deutschland werden in dem gleichnamigen Taschenbuch des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst vorgestellt. Bei jeder Dinosaurier-Gattung erfährt man, worauf deren wissenschaftlicher Name beruht. Es folgen Angaben über die Größe, das zeitliche und geographische Vorkommen, die systematische Stellung und über die wissenschaftliche Erstbeschreibung. „Dinosaurier in Deutschland“ beschreibt die wichtigsten Gattungen der „schrecklichen Echsen“ aus Deutschland: Compsognathus, Efraasia, Elephantopoides, Emausaurus, Europasaurus, Gresslyosaurus, Halticosaurus, Hypsilophodon, Iguanodon, Juravenator, Liliensternus, Megalosaurus, Ohmdenosaurus, Plateosaurus, Procompsognathus, Rotundichnus, Sellosaurus, Stenopelix.

    „Dinosaurier in Deutschland“ umfasst 104 Seiten und ist reich bebildert. Der Titel ist bei „GRIN Verlag für akademische Texte“ unter der Adresse
    http://www.grin.com/e-book/159564/dinosaurier-in-deutschland im Internet als E-Book im PDF-Format und als gedrucktes Taschenbuch erhältlich.

    Ernst Probst veröffentlichte bei „GRIN“ auch die Taschenbücher „Dinosaurier von A bis K. Von Abelisaurus bis zu Kritosaurus“ und „Dinosaurier von L bis Z. Von Labocania bis zu Zupaysaurus“ mit Beschreibungen in Wort und oft auch mit Bild von insgesamt mehr als 400 der wichtigsten Dinosauriergattungen aus aller Welt. Jeder dieser beiden Titel umfasst rund 470 Buchseiten.

    Weitere Taschenbücher über Dinosaurier von Ernst Probst:
    Raub-Dinosaurier von A bis Z
    Dinosaurier in Baden-Württemberg
    Dinosaurier in Bayern
    Dinosaurier in Niedersachsen

    *

    Der Wiesbadener Buchautor Ernst Probst hat mehr als 100 Bücher, Taschenbücher, Broschüren, Museumsführer und E-Books veröffentlicht. Er schrieb vor allem populärwissenschaftliche Werke aus den Themenbereichen Paläontologie und Archäologie sowie Biografien über berühmte Frauen und Männer.

    Paläontologie: Deutschland in der Urzeit, Rekorde der Urzeit (1992), Rekorde der Urzeit. Landschaften, Pflanzen und Tiere (2008), Dinosaurier in Deutschland (1993 zusammen mit Raymund Windolf), Archaeopteryx. Der Urvogel in Bayern, Dinosaurier in Deutschland. Von Compsognathus bis zu Stenopelix (2010), Dinosaurier in Baden-Württemberg, Dinosaurier in Niedersachsen, Dinosaurier von A bis K, Dinosaurier von L bis Z, Raub-Dinosaurier von A bis Z, Deutschland im Eiszeitalter, Der Ur-Rhein, Als Mainz noch nicht am Rhein lag, Der Rhein-Elefant, Krallentiere am Ur-Rhein, Menschenaffen am Ur-Rhein, Säbelzahntiger am Ur-Rhein, Höhlenlöwen, Der Höhlenlöwe, Der Mosbacher Löwe, Säbelzahnkatzen, Die Dolchzahnkatze Megantereon, Die Dolchzahnkatze Smilodon, Die Säbelzahnkatze Homotherium, Die Säbelzahnkatze Machairodus, Der Europäische Jaguar, Eiszeitliche Geparde in Deutschland, Eiszeitliche Leoparden in Deutschland, Eiszeitliche Raubkatzen in Deutschland, Der Amerikanische Höhlenlöwe, Der Ostsibirische Höhlenlöwe, Der Höhlenbär, Johann Jakob Kaup. Der große Naturforscher aus Darmstadt

    Archäologie: Deutschland in der Steinzeit, Rekorde der Urmenschen, Deutschland in der Bronzezeit, Die Bronzezeit, Die Aunjetitzer Kultur, Die Straubinger Kultur, Die Adlerberg-Gruppe, Die Hügelgräber-Bronzezeit, Die Lüneburger Gruppe in der Bronzezeit, Die Stader Gruppe in der Bronzezeit, Die nordische Bronzezeit, Die Urnenfelder-Kultur, Die Lausitzer Kultur, Das Rätsel der Großsteingräber. Das Moustérien. Die große Zeit der Neandertaler, Das Rätsel der Großsteingräber. Die nordwestdeutsche Trichterbecher-Kultur, Deutschland in der Frühbronzezeit, Österreich in der Frühbronzezeit, Österreich in der Mittelbronzezeit, Österreich in der Spätbronzezeit, Die Schweiz in der Frühbronzezeit, Die Schweiz in der Mittelbronzezeit, Die Schweiz in der Spätbronzezeit

    Kryptozoologie: Affenmenschen, Das Einhorn, Der Drache, Nessie. Das Monsterbuch, Monstern auf der Spur, Riesen, Seeungeheuer

    Biografien: 14 Taschenbücher über Superfrauen (Superfrauen 1 bis Superfrauen 14), Christl-Marie Schultes. Die erste Fliegerin in Bayern, Drei Königinnen der Lüfte in Bayern (zusammen mit Josef Eimannsberger), Frauen im Weltall, Königinnen der Lüfte, Königinnen der Lüfte von A bis Z. Biografien berühmter Fliegerinnen, Ballonfahrerinnen, Luftschifferinnen, Fallschirmspringerinnen und Astronautinnen, Königinnen der Lüfte in Deutschland, Königinnen der Lüfte in Frankreich, Königinnen der Lüfte in England, Australien und Neuseeland, Königinnen der Lüfte in Europa, Königinnen der Lüfte in Amerika, Theo Lederer. Ein Flugzeugsammler aus Oberbayern, Königinnen des Tanzes, Superfrauen aus dem Wilden Westen, Malende Superfrauen, Der Schwarze Peter. Ein Räuber aus dem Hunsrück und Odenwald, Meine Worte sind wie die Sterne. Die Entstehung der Rede des Häuptlings Seattle (zusammen mit Sonja Probst), Elisabeth I. Tudor. Die jungfräuliche Königin, Lucrecia Borgia. Die schöne Tochter eines Papstes, Maria Stuart. Schottlands tragische Königin, Machbuba. Die Sklavin und der Fürst, Hildegard von Bingen. Die deutsche Prophetin, Julchen Blasius. Die Räuberbraut des Schinderhannes, Zenobia. Eine Frau kämpft gegen die Römer, Cortés und Malinche. Der spanische Eroberer und seine indianische Geliebte, Katharina II. die Große. Die Deutsche auf dem Zarenthron, Pompadour und Dubarry. Die Mätressen von Louis XV., rund 70 Kurzbiografien über berühmte Fliegerinnen, Ballonfahrerinnen, Luftschifferinnen, Fallschirmspringerinnen, Astronautinnen und Kosmonautinnen

    Aphorismen: Der Ball ist ein Sauhund. Weisheiten und Torheiten über Fußball, Worte sind wie Waffen. Weisheiten und Torheiten über die Medien (beide zusammen mit Doris Probst, Schweigen ist nicht immer Gold. Zitate von A bis Z

    Die meisten dieser Titel sind bei GRIN Verlag für akademische Texte erschienen und in mehr als 1.000 Online-Buchshops sowie in jeder guten Buchhandlung erhältlich.

    Der GRIN Verlag mit Sitz in München hat sich seit der Gründung im Jahr 1998 auf die Veröffentlichung akademischer Texte spezialisiert. Die Verlagsseite http://www.grin.com ist für Studenten, Hochschullehrer und andere Akademiker die ideale Plattform, ihre Fachtexte, Studienarbeiten, Abschlussarbeiten oder Dissertationen einem breiten Publikum zu präsentieren.

  • Schlaf hält schlank

    Immer mehr Menschen klagen über Schlafprobleme, und darunter leidet nicht nur das seelische Wohlbefinden. Psychologen zufolge bringt chronischer Schlafmangel auch unseren Energiehaushalt aus der Balance.

    Aus: Gehirn&Geist, November 2011

    Die Zahl Übergewichtiger steigt in den Industrienationen stetig an; gleichzeitig leiden immer mehr Menschen an Schlafstörungen. Dieser statistische Zusammenhang ist kein Zufall, berichtet das Wissenschaftsmagazin Gehirn&Geist in seiner aktuellen Ausgabe (11/2011). Denn laut neuen Erkenntnissen aus dem Schlaflabor beeinflusst Schlafmangel unmittelbar unsere Essgewohnheiten.

    So bemerkten etwa die Ernährungswissenschaftler Peter Jones und seine Kollegen von der University of Manitoba in Winnipeg (Kanada), dass Probanden, nachdem sie über mehrere Nächte nur vier Stunden geschlafen hatten, deutlich mehr Kalorien zu sich nahmen als nach erholsamer Nachtruhe. Wie die Gruppe von Eve van Cauter von der University of Chicago feststellte, reagiert auch der Blutzuckerspiegel empfindlich auf Änderungen in Qualität und Dauer des Nachtschlafs: Nach Schlafentzug schüttet der Körper weniger Insulin aus, jenes Hormon, das dafür sorgt, dass Glukose aus dem Blut in die Leber, die Muskeln und das Fettgewebe transportiert wird.

    Ganz praktische Auswirkungen scheint das Wechselspiel zwischen Schlummern und Schlemmen für all jene zu haben, die überschüssige Pfunde loswerden wollen. Denn ausreichend Schlaf kann den Erfolg einer Diät deutlich erhöhen, wie das Team von Arlet Nedeltcheva, ebenfalls von der University of Chicago, 2010 herausfand.

    Die Ursachen von Schlafstörungen sind vielfältig. Stress und psychische Anspannung, Schmerzen auf Grund körperlicher Erkrankungen aber auch psychische Störungen oder die Einnahme von Medikamenten können Menschen um den Schlaf bringen. Manche Betroffene leiden unter einer nächtlichen Übererregung – sie kommen einfach nicht zur Ruhe. Laut den Psychologen Kai Spiegelhalder und Dieter Riemann von der Universitätsklinik Freiburg geht dieses Hyperarousal auch mit physiologischen und strukturellen Veränderungen im Gehirn einher.

    Für all jene, die nachts nicht "abschalten" können, empfiehlt Michael Schredl, Leiter des Schlaflabors des Zentralinstituts für Seelische Gesundheit in Mannheim, ein spezielles Schlaftraining. Ziel dieser Therapie ist es, die eigenen Gedanken entspannt zu beobachten. Das helfe oft dabei, nicht in die Grübelfalle zu tappen.

  • Deutschland in der Frühbronzezeit

    BronzezeitLebensbild

    München / Wiesbaden (wissenschafts-news) - Rund 800 Jahre Urgeschichte von etwa 2300 bis 1500 v. Chr. passieren in dem Taschenbuch »Deutschland in der Frühbronzezeit« in Wort und Bild Revue. Es befasst sich mit den Kulturen und Gruppen, die in dieser Zeitspanne zwischen Nordseeküste und Alpen existierten: Aunjetitzer Kultur, Straubinger Kultur, Singener Gruppe, Arbon-Kultur, Ries-Gruppe, Neckar-Gruppe, Adlerberg-Kultur, Sögel-Wohlde-Kreis und nordische frühe Bronzezeit.

    Geschildert werden die Anatomie und Krankheiten der damaligen Ackerbauern, Viehzüchter und Bronzegießer, ihre Siedlungen, Kleidung, ihr Schmuck, ihre Keramik, Werkzeuge, Waffen, Haustiere, Jagdtiere, ihr Verkehrswesen, Handel, ihre Kunstwerke und Religion.

    Verfasser ist der Wiesbadener Wissenschaftsautor Ernst Probst, der sich vor allem durch seine Werke »Deutschland in der Urzeit« (1986), »Deutschland in der Steinzeit« (1991) und »Deutschland in der Bronzezeit« (1996) einen Namen gemacht hat. Das Taschenbuch »Deutschland in der Frühbronzezeit« ist Dr. Gretel Gallay, Professor Dr. Hans-Eckart Joachim, Professor Dr. Horst Keiling, Professor Dr. Rüdiger Krause, Dr. Friedrich Laux und Dr. Peter Schröter gewidmet, die den Autor mit Rat und Tat bei seinen Recherchen über Kulturen der Frühbronzezeit unterstützt haben.

    Das Taschenbuch »Deutschland in der Frühbronzezeit« enthält Lebensbilder der wissenschaftlichen Graphikerin Friederike Hilscher-Ehlert aus Königswinter. Es ist bei »GRIN Verlag für akademische Texte« (München) erschienen.

    Bestellungen des Taschenbuches »Deutschland in der Frühbronzezeit« als gedrucktes Taschenbuch oder preiswertes E-Book im PDF-Format bei:
    http://www.grin.com/de/e-book/179720/deutschland-in-der-fruehbronzezeit

    Bei GRIN Verlag für akademische Texte« http://www.grin.com sind auch folgende Titel erhältlich:

    Die Schweiz in der Frühbronzezeit
    Die Schweiz in der Mittelbronzezeit
    Die Schweiz in der Spätbronzezeit

    Österreich in der Frühbronzezeit
    Österreich in der Mittelbronzezeit
    Österreich in der Spätbronzezeit

    *

    Der Wiesbadener Buchautor Ernst Probst hat mehr als 100 Bücher, Taschenbücher, Broschüren, Museumsführer und E-Books veröffentlicht. Er schrieb vor allem populärwissenschaftliche Werke aus den Themenbereichen Paläontologie und Archäologie sowie Biografien über berühmte Frauen und Männer.

    Paläontologie: Deutschland in der Urzeit, Rekorde der Urzeit (1992), Rekorde der Urzeit. Landschaften, Pflanzen und Tiere (2008), Dinosaurier in Deutschland (1993 zusammen mit Raymund Windolf), Archaeopteryx. Der Urvogel in Bayern, Dinosaurier in Deutschland. Von Compsognathus bis zu Stenopelix (2010), Dinosaurier in Baden-Württemberg, Dinosaurier in Niedersachsen, Dinosaurier von A bis K, Dinosaurier von L bis Z, Raub-Dinosaurier von A bis Z, Deutschland im Eiszeitalter, Der Ur-Rhein, Als Mainz noch nicht am Rhein lag, Der Rhein-Elefant, Krallentiere am Ur-Rhein, Menschenaffen am Ur-Rhein, Säbelzahntiger am Ur-Rhein, Höhlenlöwen, Der Höhlenlöwe, Der Mosbacher Löwe, Säbelzahnkatzen, Die Dolchzahnkatze Megantereon, Die Dolchzahnkatze Smilodon, Die Säbelzahnkatze Homotherium, Die Säbelzahnkatze Machairodus, Der Europäische Jaguar, Eiszeitliche Geparde in Deutschland, Eiszeitliche Leoparden in Deutschland, Eiszeitliche Raubkatzen in Deutschland, Der Amerikanische Höhlenlöwe, Der Ostsibirische Höhlenlöwe, Der Höhlenbär, Johann Jakob Kaup. Der große Naturforscher aus Darmstadt

    Archäologie: Deutschland in der Steinzeit, Rekorde der Urmenschen, Deutschland in der Bronzezeit, Die Bronzezeit, Die Aunjetitzer Kultur, Die Straubinger Kultur, Die Adlerberg-Gruppe, Die Hügelgräber-Bronzezeit, Die Lüneburger Gruppe in der Bronzezeit, Die Stader Gruppe in der Bronzezeit, Die nordische Bronzezeit, Die Urnenfelder-Kultur, Die Lausitzer Kultur, Das Rätsel der Großsteingräber. Das Moustérien. Die große Zeit der Neandertaler, Das Rätsel der Großsteingräber. Die nordwestdeutsche Trichterbecher-Kultur, Deutschland in der Frühbronzezeit, Österreich in der Frühbronzezeit, Österreich in der Mittelbronzezeit, Österreich in der Spätbronzezeit, Die Schweiz in der Frühbronzezeit, Die Schweiz in der Mittelbronzezeit, Die Schweiz in der Spätbronzezeit

    Kryptozoologie: Affenmenschen, Das Einhorn, Der Drache, Nessie. Das Monsterbuch, Monstern auf der Spur, Riesen, Seeungeheuer

    Biografien: 14 Taschenbücher über Superfrauen (Superfrauen 1 bis Superfrauen 14), Christl-Marie Schultes. Die erste Fliegerin in Bayern, Drei Königinnen der Lüfte in Bayern (zusammen mit Josef Eimannsberger), Frauen im Weltall, Königinnen der Lüfte, Königinnen der Lüfte von A bis Z. Biografien berühmter Fliegerinnen, Ballonfahrerinnen, Luftschifferinnen, Fallschirmspringerinnen und Astronautinnen, Königinnen der Lüfte in Deutschland, Königinnen der Lüfte in Frankreich, Königinnen der Lüfte in England, Australien und Neuseeland, Königinnen der Lüfte in Europa, Königinnen der Lüfte in Amerika, Theo Lederer. Ein Flugzeugsammler aus Oberbayern, Königinnen des Tanzes, Superfrauen aus dem Wilden Westen, Malende Superfrauen, Der Schwarze Peter. Ein Räuber aus dem Hunsrück und Odenwald, Meine Worte sind wie die Sterne. Die Entstehung der Rede des Häuptlings Seattle (zusammen mit Sonja Probst), Elisabeth I. Tudor. Die jungfräuliche Königin, Lucrecia Borgia. Die schöne Tochter eines Papstes, Maria Stuart. Schottlands tragische Königin, Machbuba. Die Sklavin und der Fürst, Hildegard von Bingen. Die deutsche Prophetin, Julchen Blasius. Die Räuberbraut des Schinderhannes, Zenobia. Eine Frau kämpft gegen die Römer, Cortés und Malinche. Der spanische Eroberer und seine indianische Geliebte, Katharina II. die Große. Die Deutsche auf dem Zarenthron, Pompadour und Dubarry. Die Mätressen von Louis XV., rund 70 Kurzbiografien über berühmte Fliegerinnen, Ballonfahrerinnen, Luftschifferinnen, Fallschirmspringerinnen, Astronautinnen und Kosmonautinnen

    Aphorismen: Der Ball ist ein Sauhund. Weisheiten und Torheiten über Fußball, Worte sind wie Waffen. Weisheiten und Torheiten über die Medien (beide zusammen mit Doris Probst, Schweigen ist nicht immer Gold. Zitate von A bis Z

    Die meisten dieser Titel sind bei GRIN Verlag für akademische Texte erschienen und in mehr als 1.000 Online-Buchshops sowie in jeder guten Buchhandlung erhältlich.

    Der GRIN Verlag mit Sitz in München hat sich seit der Gründung im Jahr 1998 auf die Veröffentlichung akademischer Texte spezialisiert. Die Verlagsseite http://www.grin.com ist für Studenten, Hochschullehrer und andere Akademiker die ideale Plattform, ihre Fachtexte, Studienarbeiten, Abschlussarbeiten oder Dissertationen einem breiten Publikum zu präsentieren.

  • Sechs Taschenbücher über Dinosaurier beim „GRIN Verlag“

    Juravenator

    Raub-Dinosaurier Juravenator aus Bayern - Zeichnung: Nobu Tamura

    Wiesbadener Wissenschaftsautor Ernst Probst stellt „schreckliche Echsen“ vor

    München / Wiesbaden (wissenschafts-news) – Sechs Taschenbücher über Dinosaurier aus der Feder des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst sind bei „GRIN Verlag für akademische Texte“, München, als gedrucktes Taschenbuch oder preiswertes E-Book im PDF-Format erhältlich. Sie heißen „Dinosaurier in Deutschland“, „Dinosaurier in Baden-Württemberg“, „Dinosaurier in Bayern“, „Dinosaurier in Niedersachsen“, „Dinosaurier von A bis K“ und „Dinosaurier von L bis Z“.

    Das 104 Seiten umfassende Buch „Dinosaurier in Deutschland“ (ISBN 978-3-640-73202-9) stellt die bisher aus Deutschland bekannten Dinosaurier vor. Insgesamt werden 19 Dinosauriergattungen beschrieben: Compsognathus, Efraasia, Elephantopoides, Emausaurus, Europasaurus, Gresslyosaurus, Halticosaurus, Hypsilophodon, Iguanodon, Juravenator, Lexovisaurus, Liliensternus, Megalosaurus, Ohmdenosaurus, Plateosaurus, Procompsognathus, Rotundichnus, Sellosaurus, Stenopelix. Die meisten dieser Dinosaurier stammen aus Baden-Württemberg und Bayern.

    „Dinosaurier in Baden-Württemberg“ (ISBN 978-3-640-74435-0) beschreibt auf 57 Seiten acht Gattungen der „schrecklichen Echsen“: Efraasia, Gresslyosaurus, Halticosaurus, Liliensternus, Ohmdenosaurus, Plateosaurus, Procompsognathus, Sellosaurus. Davon ist der bis zu zehn Meter lange pflanzenfressende Plateosaurus („Flache Echse“) der bekannteste. Von ihm hat man so viele Skelettreste entdeckt, dass er scherzhaft „Schwäbischer Lindwurm“ oder „Deutscher Lindwurm“ genannt wird.

    „Dinosaurier in Bayern“ (ISBN 978-3-640-88937-2) befasst sich mit den bisher im weißblauen Freistaat nachgewiesenen Gattungen der „Schreckensechsen“: Dabei handelt es sich um Cetiosauriscus, Compsognathus, Juravenator und Plateosaurus. Bereits 1834 wurde der bis zu 10 Meter lange pflanzenfressende Plateosaurus bei Heroldsberg unweit von Nürnberg entdeckt. Von ihm kennt man in Deutschland mehr als 50 Fundstellen. 1858 kam der räuberische Compsognathus vermutlich bei Jachenhausen nahe Riedenburg zum Vorschein. Dieses kaum 90 Zentimeter lange Tier betrachtete man früher als kleinsten Dinosaurier der Erde. 1978 barg man zwischen Kulmbach und Kronach fossile Knochen, die vom pflanzenfressenden Cetiosauriscus stammen sollen. Er gehört zu den Elefantenfuß-Dinosauriern mit kleinem Kopf, langem Hals, elefantenförmigen Beinen und peitschenartigem Schwanz. 1998 gelang in Schamhaupten bei Eichstätt der bislang weltweit einmalige Fund des Raub-Dinosaurier Juravenator. Jener „Jäger des Juragebirges“ ereichte eine Länge von rund 75 bis 80 Zentimetern.

    „Dinosaurier in Niedersachsen“ (ISBN 978-3-640-74437-4) präsentiert auf 71 Seiten Steckbriefe der bisher bekannten neun Gattungen der „schrecklichen Echsen“ aus Niedersachsen: Elephantopoides, Europasaurus, Iguanodon, Lexovisaurus, Megalosauripus, Megalosaurus, Plateosaurus, Rotundichnus, Stenopelix. Einige davon sind nur durch Fußspuren nachgewiesen, von denen die größten von schätzungsweise 15 Meter langen Elefantenfuß-Dinosauriern mit kleinem Kopf, langem Hals und Schwanz sowie mit elefantenförmigen Beinen stammen.

    Insgesamt mehr als 400 Dinosaurier werden in den zwei Büchern „Dinosaurier von A bis K“ (ISBN 978-3-640-73037-6) und „Dinosaurier von L bis Z“ (978-3-640-74060-4) vorgestellt, die jeweils mehr als 470 Seiten (zusammen etwa 950 Seiten) umfassen. Bei jeder Dinosaurier-Gattung erfährt man, worauf deren wissenschaftlicher Name beruht. Es folgen Angaben über die Größe, das zeitliche und geographische Vorkommen, die systematische Stellung und über die wissenschaftliche Erstbeschreibung.

    Alle sechs Taschenbücher über Dinosaurier enthalten Fotos und Zeichnungen. Eine Augenweide sind die Lebensbilder der Paläoartisten Dmitry Bogdanov (Russland), Nobu Tamura (USA) und Mariana Ruiz Villiarreal (Deutschland).

    Ernst Probst hat insgesamt mehr als 100 Bücher, Taschenbücher, Broschüren, Museumsführer und E-Books veröffentlicht. Zu seinen Spezialitäten gehören populärwissenschaftliche Werke aus den Themenbereichen Paläontologie und Archäologie. Bekannte Werke: „Rekorde der Urzeit“, „Rekorde der Urmenschen“, „Archaeopteryx. Der Urvogel aus Bayern“, „Der Ur-Rhein“, „Der Rhein-Elefant“, „Säbelzahntiger am Ur-Rhein“, „Menschenaffen am Ur-Rhein“, „Krallentiere am Ur-Rhein“, „Deutschland im Eiszeitalter“, „Eiszeitliche Raubkatzen in Deutschland“, „Eiszeitliche Leoparden in Deutschland“, „Eiszeitliche Geparde in Deutschland“, „Der Mosbacher Löwe“, „Der Europäische Jaguar“, „Höhlenlöwen“, „Der Höhlenlöwe“. „Säbelzahnkatzen“, „Die Säbelzahnkatze Machairodus“,. „Die Säbelzahnkatze Homotherium“, „Die Dolchzahnkatze Megantereon“, „Die Dolchzahnkatze Smilodon“, „Der Höhlenbär“.

    Außerdem verfasste Ernst Probst zahlreiche Bücher über berühmte Frauen wie„Annie Oakley. Die Meisterschützin des Wilden Westens“, „Cortes und Malinche. Der spanische Eroberer und seine indianische Geliebte“, „Elisabeth I. Tudor. Die jungfräuliche Königin“, „Frauen im Weltall“, „Hildegard von Bingen. Die deutsche Prophetin“, „Julchen Blasius. Die Räuberbraut des Schinderhannes“, „Katharina II. die Große. Eine Deutsche auf dem Zarenthron“, „Königinnen der Lüfte in Deutschland“, „Königinnen der Lüfte von A bis Z“, „Königinnen des Tanzes“, „Machbuba. Die Sklavin und der Fürst“, „Malende Superfrauen“, „Christl-Marie Schultes. Die erste Fliegerin in Bayern“ (zusammen mit Theo Lederer), „Maria Stuart. Schottlands tragische Königin“, „Superfrauen aus dem Wilden Westen“, „Tony und Bruno Werntgen. Zwei Leben für die Luftfahrt“ (zusammen mit Paul Wirtz), Zenobia von Palmyra. Eine Frau kämpft gegen die Römer“.

    Alle Titel sind bei „GRIN Verlag für akademische Texte“ erschienen und in mehr als 1.000 Online-Buchshops sowie in jeder guten Buchhandlung erhältlich.

    Der GRIN Verlag mit Sitz in München hat sich seit der Gründung im Jahr 1998 auf die Veröffentlichung akademischer Texte spezialisiert. Die Verlagsseite http://www.grin.com ist für Studenten, Hochschullehrer und andere Akademiker die ideale Plattform, ihre Fachtexte, Studienarbeiten, Abschlussarbeiten oder Dissertationen einem breiten Publikum zu präsentieren.

  • Buchtipp: Die Schweiz in der Frühbronzezeit

    Krieger

    Bestattung eines Kriegers aus der Frühbronzezeit in der Schweiz - Zeichnung: Friederike Hilscher-Ehlert ©, Königswinter

    Bern / München / Wiesbaden (wissenschafts-news) - Rund 700 Jahre Urgeschichte von etwa 2300 bis 1600 v. Chr. passieren in dem Taschenbuch »Die Schweiz in der Frühbronzezeit« in Wort und Bild Revue. Es befasst sich mit den Kulturen und Gruppen, die in dieser Zeitspanne im Gebiet der heutigen Eidgenossenschaft existierten: Rhône-Kultur, Arbon-Kultur und Inneralpine Bronzezeit-Kultur. Geschildert werden die Anatomie und Krankheiten der damaligen Ackerbauern, Viehzüchter und Bronzegießer, ihre Siedlungen, Kleidung, ihr Schmuck, ihre Keramik, Werkzeuge, Waffen, Haustiere, Jagdtiere, ihr Verkehrswesen, Handel, ihre Kunstwerke und Religion.

    Verfasser ist der Wiesbadener Wissenschaftsautor Ernst Probst, der sich vor allem durch seine Werke »Deutschland in der Urzeit« (1986), »Deutschland in der Steinzeit« (1991) und »Deutschland in der Bronzezeit« (1996) einen Namen gemacht hat. Das Taschenbuch »Die Schweiz in der Frühbronzezeit« ist Dr. Gretel Gallay, Dr. Albert Hafner und Dr. Jürg Rageth gewidmet, die den Autor mit Rat und Tat unterstützt haben. Es enthält Lebensbilder der wissenschaftlichen Graphikerin Friederike Hilscher-Ehlert aus Königswinter.

    Bestellung des Taschenbuches »Die Schweiz in der Frühbronzezeit« bei:
    http://www.grin.com/de/e-book/178557/die-schweiz-in-der-fruehbronzezeit

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    Der Wiesbadener Buchautor Ernst Probst hat mehr als 100 Bücher, Taschenbücher, Broschüren, Museumsführer und E-Books veröffentlicht. Er schrieb vor allem populärwissenschaftliche Werke aus den Themenbereichen Paläontologie und Archäologie sowie Biografien über berühmte Frauen und Männer.

    Paläontologie: Deutschland in der Urzeit, Rekorde der Urzeit (1992), Rekorde der Urzeit. Landschaften, Pflanzen und Tiere (2008), Dinosaurier in Deutschland (1993 zusammen mit Raymund Windolf), Archaeopteryx. Der Urvogel in Bayern, Dinosaurier in Deutschland. Von Compsognathus bis zu Stenopelix (2010), Dinosaurier in Baden-Württemberg, Dinosaurier in Niedersachsen, Dinosaurier von A bis K, Dinosaurier von L bis Z, Raub-Dinosaurier von A bis Z, Deutschland im Eiszeitalter, Der Ur-Rhein, Als Mainz noch nicht am Rhein lag, Der Rhein-Elefant, Krallentiere am Ur-Rhein, Menschenaffen am Ur-Rhein, Säbelzahntiger am Ur-Rhein, Höhlenlöwen, Der Höhlenlöwe, Der Mosbacher Löwe, Säbelzahnkatzen, Die Dolchzahnkatze Megantereon, Die Dolchzahnkatze Smilodon, Die Säbelzahnkatze Homotherium, Die Säbelzahnkatze Machairodus, Der Europäische Jaguar, Eiszeitliche Geparde in Deutschland, Eiszeitliche Leoparden in Deutschland, Eiszeitliche Raubkatzen in Deutschland, Der Höhlenbär, Johann Jakob Kaup. Der große Naturforscher aus Darmstadt

    Archäologie: Deutschland in der Steinzeit, Rekorde der Urmenschen, Deutschland in der Bronzezeit, Die Bronzezeit, Die Aunjetitzer Kultur, Die Straubinger Kultur, Die Adlerberg-Gruppe, Die Hügelgräber-Bronzezeit, Die Lüneburger Gruppe in der Bronzezeit, Die Stader Gruppe in der Bronzezeit, Die nordische Bronzezeit, Die Urnenfelder-Kultur, Die Lausitzer Kultur, Das Rätsel der Großsteingräber. Das Moustérien. Die große Zeit der Neandertaler, Das Rätsel der Großsteingräber. Die nordwestdeutsche Trichterbecher-Kultur, Österreich in der Frühbronzezeit, Österreich in der Mittelbronzezeit, Österreich in der Spätbronzezeit, Die Schweiz in der Frühbronzezeit, Die Schweiz in der Mittelbronzezeit, Die Schweiz in der Spätbronzezeit

    Kryptozoologie: Affenmenschen, Das Einhorn, Der Drache, Nessie. Das Monsterbuch, Monstern auf der Spur, Riesen, Seeungeheuer

    Biografien: 14 Taschenbücher über Superfrauen (Superfrauen 1 bis Superfrauen 14), Christl-Marie Schultes. Die erste Fliegerin in Bayern, Drei Königinnen der Lüfte in Bayern (zusammen mit Josef Eimannsberger), Frauen im Weltall, Königinnen der Lüfte, Königinnen der Lüfte von A bis Z. Biografien berühmter Fliegerinnen, Ballonfahrerinnen, Luftschifferinnen, Fallschirmspringerinnen und Astronautinnen, Königinnen der Lüfte in Deutschland, Königinnen der Lüfte in Frankreich, Königinnen der Lüfte in England, Australien und Neuseeland, Königinnen der Lüfte in Europa, Königinnen der Lüfte in Amerika, Theo Lederer. Ein Flugzeugsammler aus Oberbayern, Königinnen des Tanzes, Superfrauen aus dem Wilden Westen, Malende Superfrauen, Der Schwarze Peter. Ein Räuber aus dem Hunsrück und Odenwald, Meine Worte sind wie die Sterne. Die Entstehung der Rede des Häuptlings Seattle (zusammen mit Sonja Probst), Elisabeth I. Tudor. Die jungfräuliche Königin, Lucrecia Borgia. Die schöne Tochter eines Papstes, Maria Stuart. Schottlands tragische Königin, Machbuba. Die Sklavin und der Fürst, Hildegard von Bingen. Die deutsche Prophetin, Julchen Blasius. Die Räuberbraut des Schinderhannes, Zenobia. Eine Frau kämpft gegen die Römer, Cortés und Malinche. Der spanische Eroberer und seine indianische Geliebte, Katharina II. die Große. Die Deutsche auf dem Zarenthron, Pompadour und Dubarry. Die Mätressen von Louis XV., rund 70 Kurzbiografien über berühmte Fliegerinnen, Ballonfahrerinnen, Luftschifferinnen, Fallschirmspringerinnen, Astronautinnen und Kosmonautinnen

    Aphorismen: Der Ball ist ein Sauhund. Weisheiten und Torheiten über Fußball, Worte sind wie Waffen. Weisheiten und Torheiten über die Medien (beide zusammen mit Doris Probst, Schweigen ist nicht immer Gold. Zitate von A bis Z

    Die meisten dieser Titel sind bei GRIN Verlag für akademische Texte erschienen und in mehr als 1.000 Online-Buchshops sowie in jeder guten Buchhandlung erhältlich.

    Der GRIN Verlag mit Sitz in München hat sich seit der Gründung im Jahr 1998 auf die Veröffentlichung akademischer Texte spezialisiert. Die Verlagsseite http://www.grin.com ist für Studenten, Hochschullehrer und andere Akademiker die ideale Plattform, ihre Fachtexte, Studienarbeiten, Abschlussarbeiten oder Dissertationen einem breiten Publikum zu präsentieren.

  • Buchtipp: Österreich in der Frühbronzezeit

    FrauUnterwoelbling

    Frau mit Kind aus der Frühbronzezeit in Österreich - Zeichnung: Friederike Hilscher-Ehlert ©, Königswinter

    Wien / München / Wiesbaden (wissenschafts-news) - Rund 800 Jahre Urgeschichte von etwa 2300 bis 1500 v. Chr. passieren in dem Taschenbuch »Österreich in der Frühbronzezeit« in Wort und Bild Revue. Es befasst sich mit den Kulturen und Gruppen, die in dieser Zeitspanne im Gebiet der heutigen Alpenrepublik existierten: Leithaprodersdorf-Gruppe, Aunjetitzer Kultur, Straubinger Kultur, Unterwölblinger Gruppe, Wieselburger Kultur, Litzenkeramik oder Draßburger Kultur, Veterov-Kultur und Böheimkirchener Gruppe sowie Attersee-Gruppe. Geschildert werden die Anatomie und Krankheiten der damaligen Ackerbauern, Viehzüchter und Bronzegießer, ihre Siedlungen, Kleidung, ihr Schmuck, ihre Keramik, Werkzeuge, Waffen, Haustiere, Jagdtiere, ihr Verkehrswesen, Handel, ihre Kunstwerke und Religion.

    Verfasser ist der Wiesbadener Wissenschaftsautor Ernst Probst, der sich vor allem durch seine Werke »Deutschland in der Urzeit« (1986), »Deutschland in der Steinzeit« (1991) und »Deutschland in der Bronzezeit« (1996) einen Namen gemacht hat. Das Taschenbuch »Österreich in der Frühbronzezeit« ist Dr. Elisabeth Ruttkay (1926-2009) und Dr. Johannes-Wolfgang Neugebauer (1949-2002) gewidmet, die den Autor mit Rat und Tat bei seinen Werken über die Steinzeit und Bronzezeit unterstützt haben. Es enthält Lebensbilder der wissenschaftlichen Graphikerin Friederike Hilscher-Ehlert aus Königswinter.

    Bestellung des Taschenbuches oder E-Books „Österreich in der Frühbronzezeit“ beim GRIN-Verlag (München):
    http://www.grin.com/de/e-book/178211/oesterreich-in-der-fruehbronzezeit

  • Aktuelle Wissenschaftsentwicklungen im Kurzüberblick

    Die Welt des Wissens und der Wissenschaft steht niemals still. Umso schwieriger ist es natürlich, die Entwicklungen zu verfolgen. Nachfolgend geben wir Ihnen daher basierend auf den Meldungen des Wissenschaftsportal IDW Online einen Überblick über aktuelle Themen.

    1.) Uni Klagenfurt: Zukunft der Computersysteme
    Die Universität Klagenfurt hat eine Studie zu der Zukunft der Computersysteme herausgegeben. Auf den ersten Blick überraschen die Erkenntnisse nicht, denn die Entwicklung war auch in den vergangenen Jahren schon zu erkennen. Die zukünftigen Computersystems sind nur noch so groß wie eine Münze, sind aber bestens vernetzt und die Basis für neue Technologien.

    Weitere Infos: http://ice.aau.at/ss-2011

    2.) TU Darmstadt: Deutschlandstipendium kommt gut an.
    Die Technische Universität in Darmstadt berichtet, dass das neue Deutschlandstipendium gut ankommt und in kurzer Zeit schon über 90 Förderer gefunden werden konnten. Das Deutschlandstipendium finanziert sich zur Hälfte aus privaten Spenden, die die Hochschulen auftreiben bzw. anwerben müssen und zur anderen Hälfte aus staatlichen Geldern. Informationen zu einem Sportstudium Stipendium und einem Gesundheitsmanagement Studium Stipendium finden sich auch auf den entsprechenden Webseiten.

    3.) Uni des Saarlandes: Hoffnung auf neue Form der Früherkennung von Krankheiten
    Gemeinsam mit Kollegen aus ganz Deutschland haben saarländische Wissenschaftler spezielle Moleküle im Blut untersucht, die neue Möglichkeiten für die Diagnose schwerer Krebserkrankungen wie zum Beispiel Lungen- und Prostatakrebs eröffnen. Sie haben dazu bestimmte Signaturen identifiziert, die sich aus einer Kombination von Nukleinsäuren im Blut zusammensetzen. Auf dieser Grundlage könnten Mediziner in einigen Jahren etwa schwer zu entdeckende Tumore mit einfachen Bluttests bereits in frühen Stadien nachweisen.

    4.) Universität Heidelberg: Beste deutsche Hochschule im QS World University Ranking
    In dem jährlich erscheinenden weltweiten QS University Ranking kann die Universität Heidelberg einen Erfolg vermelden. Mit der Platzierung auf Platz 53 ist sie die beste deutsche Hochschule. Was für die Uni Heidelberg ein Erfolg ist, veranlasst trotzdem zum Nachdenken. Wie kann es sein, dass eines der weltweit erfolgreichsten Industrieländer es nicht schafft, Universitäten hervorzubringen, die auch zu den Top-Bildungseinrichtungen gehören?

    5.) BBSR: Großstädte ziehen immer mehr Einwohner an
    Die deutschen Großstädte sind beliebt. Insgesamt verzeichneten die zehn am stärksten wachsenden Großstädte zwischen 2002 und 2009 ein Plus von rund 350.000 Einwohnern. Besonders kräftig wuchsen München (+120.000) Dresden (+45.000), Berlin (+38.000), Stuttgart (+35.000), Köln (+30.000) und Hamburg (+24.000). Das ist das Ergebnis einer Studie des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR). Die Bonner Forscher haben für die Analyse kommunalstatistische Daten von 85 Städten bis auf Stadtteilebene ausgewertet.

    Die gesamte Studie gibt es auf http://www.bbsr.bund.de

  • Berufsziel Wirtschaftsprüfer

    Wirtschaftsprüfer sind in Deutschland sehr gefragt. Die Stellen sind meist gut bezahlt und stellen an den einzelnen hohe, aber durchaus interessante Anforderungen. Sie führen dabei im wesentlichen Prüfungen im Bereich der Betriebswirtschaft durch, können aber mit entsprechender Befähigung auch gutachterliche oder rechtsberatende Funktionen einnehmen. Auch Steuerkenntnisse sind in diesem Beruf wichtig, um beispielsweise die Bilanzen von mittelständischen Unternehmen und großen Konzernen zu prüfen.

    Der Weg zum Wirtschaftsprüfer
    Um Wirtschaftsprüfer zu werden, muss man ein entsprechendes Examen ablegen. Dazu benötigt man ein abgeschlossenes Hochschulstudium. Entsprechende Studiengänge sind vor allem solche der Betriebswirtschaftslehre, oder juristische Studiengänge wie Wirtschaftsjura/Business Law, wobei gesonderte Qualifikationen, etwa im Bereich der Buchführung und Bilanzierung von Nöten sind. Auch Volkswirte bringen gute Voraussetzungen zur Erfüllung der Anforderungen mit.

    Ebenso wird zum Examen zugelassen, wer eine langjährige Tätigkeit bei einem Wirtschaftsprüfer nachweisen kann oder selbst mindestens drei Jahre in der Prüfung tätig war. Hinzu kommen besondere Voraussetzungen, etwa geordnete Vermögensverhältnisse o.ä.

    Die Examensprüfung ist recht umfangreich, sie besteht aus einem schriftlichen und einem mündlichen Teil. Das Examen kann dabei zweimal im Jahr geschrieben werden. Die schriftlichen Prüfungen umfassen mehrere Stunden Bearbeitungszeit. Die Prüfungen sind dabei sehr anspruchsvoll und verlangen dem Prüfling einiges ab. Dies spiegelt sich in den hohen Durchfallquoten wider, etwa ein Drittel aller Examenskandidaten besteht die Prüfung beim ersten Versuch nicht.

    Arbeitgeber in der Wirtschaftsprüfung
    Passende Arbeitgeber finden sich natürlich vor allem in den Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaften wie z.B. KPMG oder PwC. Darüber hinaus ist ein Einsatz - je nach Spektrum und Qualifikation- auch in Wirtschaftsunternehmen möglich. Die Vielschichtigkeit des Berufes macht eine Einschränkung auf einen bestimmten Tätigkeitsbereich jedoch nahezu unmöglich. Alle großen und kleinen Betriebe beschäftigen und benötigen Wirtschaftsprüfer. Beim Beruf des Wirtschaftsprüfers gibt es jedoch eine Besonderheit: Wirtschaftsprüfer zählen in Deutschland zu den leitenden Angestellten, deshalb entfallen für sie die besonderen Arbeitnehmerrechte, etwa Bezahlung nach Tarif.

  • Immer mehr Menschen werden kurzsichtig

    Die Brille - oft modisches Accessoire, für immer mehr Menschen ebenso wie Kontakt-linsen zwingend notwendig, um ihre Umwelt scharf zu sehen. Die Kurzsichtigkeit nimmt zu. obx-medizindirekt gibt Tipps wie man Fehlsichtigkeit vermeiden kann. Foto: obx-medizindirekt

    Weshalb immer mehr Menschen kurzsichtig werden und was Sie tun können, um diese Form der Fehlsichtigkeit zu vermeiden.

    Regensburg (obx-medizindirekt - wissenschafts-news) – Schuld ist das Lesen, sagen die einen. Nein, die Arbeit am Computer, erklären die anderen. Eigentlich haben beide recht: Die Lese-, Lern- und Arbeitsweise mit dem immer gleichen Blickabstand auf Buch, Bilanzen, Akten oder Computerbildschirme lässt immer mehr Menschen kurzsichtig werden. Studien zufolge wird der Mensch um so eher kurzsichtig, je mehr „Naharbeit“ er verrichtet.

    Auf diese Entwicklung haben erst wieder alarmierende Zahlen aus Fernost aufmerksam gemacht: In Singapur waren noch vor 30 Jahren rund 25 Prozent der 18-jährigen Rekruten kurzsichtig – heute sind es bereits 80 Prozent! Und in Hongkong brauchen bereits 90 Prozent aller Studenten eine Brille. „Das ist nur durch Umwelteinflüsse zu erklären“, glaubt Prof. Frank Schaeffel von der Universitätsaugenklinik Tübingen. „Gene können sich nicht so schnell ändern. Und in Fernost sind die Verkaufszahlen für Rechner enorm.“

    Der Computer bringt die ferne Welt ins Wohnzimmer – aber er lässt auch die Augen kurzsichtig werden, wie es scheint. Manche Wissenschaftler vermuten als Mitursache auch Veränderungen in der Ernährung und Einflüsse der Wohn- und Lebensumstände. Fest steht jedenfalls, dass Kurzsichtigkeit weder bei den Indianern am Amazonas, noch bei den Sherpas in Nepal vorkommt. Nur ein Teil der Kurzsichtigkeit entsteht durch Veranlagung. Wenn beide Eltern kurzsichtig sind, werden auch 40 Prozent der Kinder kurzsichtig – bei normalsichtigen Eltern beträgt der Anteil von Kindern mit Myopie nur zehn Prozent. Jedenfalls sind schon 50 Prozent aller deutschen Schulkinder nach dem vierten Unterrichtsjahr kurzsichtig – bei der Einschulung mit sechs Jahren waren es dagegen nur eines von 100 Kindern.

    Die Kurzsichtigkeit wird medizinisch Myopie genannt – der Begriff kommt aus dem Griechischen und bedeutet „geschlossene Augen“, weil schon in der Antike auffiel, dass kurzsichtige Menschen ihr Sehen in die Ferne vorübergehend verbessern, wenn sie die Augen zusammenkneifen. Dadurch kann die Augenlinse stärker gewölbt und die Fernsicht erhöht werden. Genau genommen ist Myopie keine Krankheit, sondern vielmehr eine zu hohe Brechkraft des Auges bzw. ein zu starkes Längenwachstum des Augapfels. Das führt dazu, dass schon im entspannten Zustand das Auge auf eine nähere Entfernung als normal eingestellt ist. Ähnlich wie bei einem Fotoapparat ist die Schärfe des Sehens zu sehr auf die Nähe eingestellt ist und der Hintergrund verschwimmt unscharf.

    Wirksame Hilfen gegen Kurzsichtigkeit bringen nur Sehhilfen wie genau angepasste Brillen oder Kontaktlinsen, die so frühzeitig wie möglich den Sehfehler korrigieren sollten. Alle anderen Möglichkeiten sind entweder wirkungslos oder haben ihre Tücken. Eine Operation sollte reiflich überlegt werden. Es ist zwar möglich, die Hornhaut mit einem Laser zu schälen und abzuflachen. Damit lassen sich prinzipiell Sehfehlerkorrekturen von plus drei bis minus zehn Dioptrien korrigieren. Oft ist aber hinterher dennoch eine Brille erforderlich, manchmal werden weitere Eingriffe nötig, bisweilen werden nach der OP keine Kontaktlinsen vertragen.

    Irrtümer in Sicht

    Weit verbreitet sind noch immer Irrtümer über die Kurzsichtigkeit, gegen die der „Verband der Augenärzte Deutschlands“ einleuchtende Argumente hat. Beispiele:

    - Augenmuskeltraining und Entspannungsübungen können Kurzsichtigkeit beheben. Das stimmt nicht. Myopie lässt sich nicht wegtrainieren. Anspannung oder Entspannung der außen ansetzenden Muskeln am Auge können die Form des Augapfels und damit auch die Kurz- oder Weitsichtigkeit nicht verändern. Auch der Ringmuskel, der lediglich die Naheinstellung steuert, kann die Kurzsichtigkeit nicht verändern.

    - Kurzsichtigkeit gibt sich im Alter von alleine. Das ist unrichtig. Lediglich eine bestimmte Form des Grünen Stars verstärkt bei älteren Menschen die Brechkraft der Linse. Dadurch können Personen, die eigentlich eine Brille bräuchten, wieder ohne sie lesen – aber nur vorübergehend.

    - Spezial-Kontaktlinsen können Kurzsichtigkeit rückgängig machen. Falsch. Es gibt extrem flach angepasste Kontaktlinsen, die einen Druck auf die Hornhaut ausüben und dadurch die Linse abplatten. Die Wirkung hält aber ohne die Kontaktlinsen nur eine oder zwei Wochen an.

    - Eine Brille fördert nur die Verschlechterung der Kurzsichtigkeit: Das wird oft behauptet, stimmt aber nicht. Eine Zunahme der Myopie ist keineswegs auf einen negativen Einfluss der Sehhilfe zurückzuführen, sondern auf eine natürliche Größenzunahme des Augapfels. Jeder Millimeter macht drei Dioptrien aus.

    So mindern Sie Ihr Myopie-Risiko

    Ein paar Verhaltensregeln können dazu beitragen, das Entstehen oder Fortschreiten der Kurzsichtigkeit zu bremsen. Beachten Sie die folgenden Tipps:

    - Treiben Sie so oft wie möglich Sport. Studien zeigen, dass sportliche Kinder weniger anfällig für Kurzsichtigkeit sind. Auch Kinder, die relativ viel Zeit im Freien verbringen, sind weniger betroffen.

    - Bei Kindern mit erhöhtem Risiko (Vererbung, viel Lesen) sollten frühzeitig Lesebrillen angepasst werden, die das Auge korrekt einstellen.

    - Je besser die Beleuchtung beim Lesen und bei der Arbeit, desto geringer das Myopie-Risiko. Angestrengtes Lesen bei Kerzenlicht oder schummriger Beleuchtung fördert Kurzsichtigkeit.

  • Sturm auf dem Saturn

    Auf dem Ringplaneten Saturn tobt seit Dezember 2010 ein gigantisches Sturmsystem, dessen Ausläufer mittlerweile den gesamten Planeten umgürten. Ursache sind heftige Gewitter tief in der Atmosphäre des Gasplaneten.

    Aus: Sterne und Weltraum, September 2011

    Saturn erinnert im Fernrohr eher an ein Kunstwerk als an einen Himmelskörper. In ätherischer Ruhe schwebt die gelblichbraune Kugel inmitten ihrer eindrucksvollen Ringe. Aber unter der so ruhigen Wolkendecke geht es rasant zu, denn Winde von mehr als 1000 Kilometer pro Stunde rasen durch die Atmosphäre. Nun hat sich der scheinbar so ruhige Saturn auch an seiner Oberfläche deutlich verändert, denn ein gigantisches Sturmsystem tobt auf seinen nördlichen mittleren Breiten und wirbelt die Wolkendecke heftig durcheinander. Mittlerweile umgeben die Ausläufer des Sturms den gesamten Planeten, sozusagen beißt sich hier die Katze in den Schwanz.

    Ursache dieser auch als "Großer Weißer Fleck" bezeichneten Erscheinung sind gewaltige Gewitter, die rund 250 Kilometer unterhalb der sichtbaren Oberfläche des Saturn toben, wie die Zeitschrift Sterne und Weltraum in ihrer September-Ausgabe berichtet. Sie entstehen in einer Schicht aus Wasserdampfwolken bei einem Druck von zehn bar, in diesem Bereich der Saturnatmosphäre herrschen Temperaturen wie auf der Erde. Die Gewitter sind das Ergebnis mächtiger Konvektionszellen, die ihre feuchte Fracht, die überwiegend aus Wasserdampf besteht, mehr als 250 Kilometer in die Höhe transportieren. Diese Erkenntnisse veröffentlichte ein Forscherteam um Agustín Sánchez-Lavega von der Escuela Técnica Superior de Ingeniería in Bilbao (Spanien) in der Wissenschaftszeitschrift Nature vom 11. Juli 2011. Das Team wertete Bilddaten der Raumsonde Cassini aus, die seit Juli 2004 ihre Runden im Saturnsystem zieht.

    Dass es wirklich Gewitter sind, konnte eine Forschergruppe um Georg Fischer an der Österreichischen Akademie der Wissenschaften in Graz belegen, deren Ergebnisse in der gleichen Ausgabe von Nature erschienen. Sie maßen mit dem Radio- und Plasmawellen-Instrument der Raumsonde Cassini ab dem 5. Dezember 2010 eine stark erhöhte Blitzaktivität auf Saturn, die sich mit der Position des an der Oberfläche sichtbaren Großen Weißen Flecks deckte. Blitze senden neben Licht auch Radiowellen aus, die sich entsprechenden Empfängern registrieren lassen. Teilweise maß Cassini rund zehn Blitze pro Sekunde, deren Radioemissionen bis zu zehntausendmal so stark waren wie vergleichbare Freisetzungen in der irdischen Atmosphäre.

    Erreicht die feuchte Mischung der Gewitterzellen die Hochatmosphäre von Saturn, so kondensiert der Wasserdampf als Nebel aus und setzt dabei große Mengen an latenter Wärme frei. Das Aufwallen der feuchten Luft geschieht sehr schnell, in den tieferen Atmosphärenschichten Saturns mit mehr als 100 Metern pro Sekunde. Die nach oben geschaffte Wärme stört dann die sichtbaren Wolkenschichten auf der Saturnoberfläche, wodurch die auffälligen hellen Wolken entstehen, die den Großen Weißen Fleck bilden.

    Solche gigantischen Sturmsysteme wurden in den letzten 130 Jahren systematischer Saturnbeobachtungen bislang sechsmal im Abstand von ungefähr 30 Jahren gesichtet, zuletzt im Jahr 1990. Sie treten offenbar im Zusammenhang mit den ausgeprägten Jahreszeiten des Saturn auf, der für einen Umlauf um die Sonne rund 30 Jahre benötigt.

  • Dr. Alexander Lukeneder zeigt Fossilien, Forschungsergebnisse und Dolomiten-Film

    Lukeneder

    Dr. Alexander Lukeneder und sein Kameramann Johannes Bouchal (rechts) beim Dreh des Dolomiten-Films im Juli 2011 am Puez.

    Wien (nhm-wien - wissenschafts-news) - Faszinierende Einblicke in die Paläontologie bietet eine aktuelle Ausstellung zum Thema Dolomiten am Naturhistorischen Museum Wien. Dr. Alexander Lukeneder zeigt in diesem Rahmen Fossilien, Forschungsergebnisse und seinen neuen Dolomiten-Film. Gemeinsam mit 50 Bildern von National Geographic Deutschland bildet diese Ausstellung vom 2. September bis Ende Oktober 2011 einen Einblick in die wunderbare Welt der Dolomiten.

    Im Dolomiten-Film zeigt Dr. Alexander Lukeneder (Geologisch-Paläontologische Abteilung des NHM Wien), unter welchen Bedingungen Fossilien, Gesteinsproben und wissenschaftliche Daten aus den Dolomiten gesammelt werden müssen. Extremes Wetter mit Schnee und Hagel gepaart mit Blitz und Donner in über 2500 Metern Meereshöhe machen das Paläontologen-Leben schwer. Stundenlange Aufstiege und Helikopter-Flüge mit Probenmaterial ergeben am Ende ein Bild des Klimas und der Lebewesen in den Dolomiten vor 140-100 Millionen Jahren.

    Paläontologen am Naturhistorischen Museum Wien erforschen seit 1. Jänner 2008 im Rahmen eines internationalen Projekts unter Leitung von Dr. Alexander Lukeneder das Klima und die Lebewelt im Unterkreidemeer der Dolomiten vor 140-100 Millionen Jahren. Dieses ist mit 32 Top-Wissenschaftern aus 7 Nationen hervorragend besetzt und international verankert. Das FWF-Projekt P20018-N10 ist eine Kooperation des Naturhistorischen Museums Wien mit dem Naturmuseum Südtirol und wird vom Österreichischen Wissenschaftsfonds finanziell getragen. Lukeneder führt sein Team in ein Gebiet, das erst kürzlich zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt worden ist. Heute ist dieses Herzstück der Dolomiten um Wolkenstein auf über 2500 Meter Seehöhe schon Naturpark und das Projektteam wird bestmöglich von den Verantwortlichen des Puez-Geisler Naturparks unterstützt (Bolzano/Italien).

    National Geographic Deutschland präsentiert ab 1. September 2011 die Ausstellung „Dolomiten – Das steinerne Herz der Welt“ im Naturhistorischen Museum Wien. 50 Bilder von sanften Hügeln und spektakulären Bergmassiven, grünen Almwiesen und blauen Seen zeigen den vielfältigen Reiz dieser einzigartigen Gebirgswelt in den italienischen Alpen. Die Landschaft beeindruckt aber nicht nur den Meraner Fotografen Georg Tappeiner, 2009 wurde die Gebirgslandschaft der Dolomiten von der UNESCO wegen ihrer „einzigartigen monumentalen Schönheit“ zum Weltnaturerbe erklärt.

    Wissenschaft

    Paläogeographisch war das Mittelmeergebiet der Unterkreide durch Mikroplatten gekennzeichnet, die inmitten des Tethys-Ozeans zwischen den afrikanischen und europäischen Kontinenten gelegen waren. Kreidezeitliche Ablagerungen bilden ein wesentliches Element der Süd-Alpen und speziell der Dolomiten. Überraschenderweise war eine der komplettesten, fossilreichsten und best aufgeschlossenen Kreide-Abfolgen Europas bislang noch nicht genau studiert. Das Forschungsteam konnte mit Hilfe moderner integrativer Methoden Informationen aus diesem erstaunlichen, einzigartigen Fundgebiet gewinnen. Der Ausgangspunkt ist ein großes Aufschlussgebiet im Bereich des Puez-Geisler Naturparks im Nordteil der Dolomiten am südlichen Seitenrand der Puez Hochebene. Die Hauptthemen der Untersuchungen waren und sind das Klima und die Lebewesen der Dolomiten vor rund 140-100 Millionen Jahren. Weitere Untersuchungen betrafen die paläogeographische Lage des Ablagerungs-Gebietes. Die Antworten auf diese Fragen werden bei Vorträgen, Führungen und im neuen Dolomiten-Film präsentiert.

    Weiter wurden und werden die wissenschaftlichen Ergebnisse in international anerkannten Journalen publiziert. Makrofossil-Gruppen wie Ammoniten, Belemniten, Brachiopoden und Mikrofossil-Gruppen wie Radiolarien und Foraminiferen, werden im September und Oktober 2011 im Saal 50 in mehreren Vitrinen ausgestellt. Verschiedene Untersuchungen und unterschiedlichste Analysemethoden zu Isotopen, der Magnetostratigraphie, der Zyklostratigraphie und geochemischen Analysen und die dazugehörigen Geräte werden auch in der Ausstellung vorgestellt.

    Der Dolomiten-Film

    Gemeinsam mit der Dolomiten Foto-Ausstellung von National Geographic am Naturhistorischen Museum Wien präsentiert Dr. Alexander Lukeneder erstmals seinen Dolomiten-Film (Filmdreh Juli 2011) und zeigt in einigen Vitrinen Forschungsergebnisse und Fossilien zum Dolomiten Projekt (ab 2. September 2011, Saal 50). In der Ausstellung zum FWF Dolomiten-Projekt wird deutlich, welche neuen Methoden die Paläontologen am NHM anwenden, um hinter die Geheimnisse des Klimas vor rund 140-100 Millionen Jahren zu kommen. Der dazugehörige Film zeigt die Arbeitsmethoden, die Fossilien und die widrigen Bedingungen am Puez bei rund 2500 Metern Seehöhe. Schnee, Hagel, Wind und extreme Sonneneinstrahlung machen es dem Forscherteam nicht leicht, dem Gebirge die urzeitlichen Geheimnisse zu entlocken. Ein umfangreiches Programm (Monatsprogramm September des NHM) mit Vorträgen, Filmvorführung und Führungen begleitet die Ausstellung am Naturhistorischen Museum Wien.

    September Termine Alexander Lukeneder

    VORTRAG und FILM
    Forschung in den Dolomiten
    Dr. Alexander Lukeneder
    Mittwoch, 14. September 2011, 19.00 Uhr,
    Vortragssaal des NHM

    Führung hinter die Kulissen
    Kreidefossilien aus den Dolomiten
    Dr. Alexander Lukeneder
    Mittwoch, 21. September 2011, 17.30 Uhr,
    NHM

    Spezialführung durch die Dolomitenausstellung
    Dolomiten das steinerne Herz der Welt
    Dr. Alexander Lukeneder
    Sonntag, 25 September 2011, 15.30 Uhr,
    Saal 50 am NHM

    Wissenschaftlicher Kontakt:
    Dr. Alexander Lukeneder
    Naturhistorisches Museum Wien
    Geologisch-Paläontologische Abt.
    Burgring 7
    1010 Wien
    T +43 / 1 / 521 77 - 251
    E-Mail: alexander.lukeneder @ nhm-wien.ac.at

  • Buchtipp: Neanderthaler ihren weltweit bekannten Namen. Das kleine Taschenbuch „Das Moustérien – Die große Zeit der Neanderthaler

    Wiesbaden (wissenschafts-news) - Als die bedeutendste und fundreichste Kulturstufe der Neanderthaler in der mittleren Altsteinzeit gilt das Moustérien vor etwa 125.000 bis 40.000 Jahren, das in Europa, im Mittelmeergebiet und in Mittelasien sehr verbreitet war. Der Begriff Moustérien wurde 1869 von dem französischen Prähistoriker Gabriel de Mortillet (1821–1898) aus Saint-Germain bei Paris nach den Funden aus der Höhle von Le Moustier bei Les Eyzies-de-Tayac im Departement Dordogne geprägt.

    Auch in Deutschland hat man zahlreiche Hinterlassenschaften aus dem Moustérien entdeckt. Die ersten 10.000 Jahre des Moustérien entsprachen der Eem-Warmzeit vor etwa 125.000 bis 115.000 Jahren. Während dieser Zeit herrschte in ganz Deutschland zumeist ein sehr mildes Klima. Daher konnten sich viele klimatisch anspruchsvolle Pflanzen und Tiere behaupten. Der ins Eem fallende Teil des Moustérien wird als warmes »Moustérien« bezeichnet.

    Die restliche Zeit des Moustérien fiel in die Abkühlungsphase der frühen norddeutschen Weichsel-Eiszeit bzw. der süddeutschen Würm-Eiszeit. Auch in dieser Eiszeit gab es wiederholt einen Wechsel von Kalt- und Warmphasen, die jeweils die Zusammensetzung der Pflanzen- und Tierwelt beeinflussten. So lebten in den Kaltphasen vor allem Mammute, Fellnashörner, Rentiere und Moschusochsen. In den Warmphasen traten Höhlenlöwen, Höhlenhyänen, Höhlenbären, Wildpferde und Hirsche auf. Der in die Weichsel- bzw. in die Würm-Eiszeit reichende Abschnitt des Moustérien wird als »kaltes Moustérien« bezeichnet.

    Die Menschen aus dem Moustérien gelten als »späte Neanderthaler« oder »klassische Neanderthaler«. Der weltweit berühmteste Fund dieses Typs wurde im August 1856 beim Abbruch der Kleinen Feldhofer Grotte im Neanderthal (bis 1901 Schreibweise mit »h«) bei Düsseldorf-Mettmann von zwei italienischen Steinbrucharbeitern entdeckt. Diesem Fundort verdanken die Neanderthaler ihren weltweit bekannten Namen. Das kleine Taschenbuch „Das Moustérien – Die große Zeit der Neanderthaler“ des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst informiert in Wort und Bild über die Urmenschen jener Zeit und ihr Leben.

    Bestellung bei „GRIN – Verlag für akademische Texte“:
    http://www.grin.com/de/e-book/176403/das-mousterien-die-grosse-zeit-der-neanderthaler

  • Seltene Saurier beim Fossilienhandel Otto (Wiesbaden)

    BranchiosaurierOtto

    Wiesbaden (wissenschafts-news) – Rund 50 Millionen Jahre früher als die ersten großen Dinosaurier lebten die kleinen Saurier der Art Apateon pedestris, die im Online-Shop des „Fossilienhandel Otto“ (Wiesbaden) unter der Internetadresse http://fossilien-onlineshop.net/ angeboten werden. Diese Saurier haben maximal die Dimension eines menschlichen Fingers. Wegen ihrer Kiemenbündel werden sie als Branchiosaurier (Kiemensaurier) bezeichnet. Sie schwammen im älteren Abschnitt der Permzeit vor etwa 290 Millionen Jahren, die wegen der typischen Gesteinsfarbe jenes Zeitabschnittes auch Rotliegendzeit genannt wird, in Süßwasserseen. Zeitgenossen von ihnen waren bis zu 3 Meter lange Süßwasserhaie und maximal 2 Meter große Lurche. Prachtstücke solcher Saurier sind im Paläontologischen Museum Nierstein zu bewundern.

    Fossile Reste von Branchiosauriern wurden bis 1986 in Rheinland-Pfalz gerne von Sammlern gesucht, geborgen und präpariert. Doch dann hat man in jenem Jahr die Fundstätten der kleinen Saurier sowie anderer Fossilien in Rheinland-Pfalz geschützt. Seitdem sind von den uralten Sauriern aus der Permzeit keine Neufunde mehr zu erwarten.

    Trotzdem tauchen im Fossilienhandel, bei Fossilienbörsen, in Online-Shops und in Internet-Auktionshäusern immer wieder erstaunlich gut erhaltene Branchiosaurier auf. Dabei handelt es sich um Altfunde vor 1986, die bis vor kurzem in Privatsammlungen oder in Lagern von Fossilienhändlern aufbewahrt wurden und jetzt wieder in den Markt gelangten, erklärt der Wiesbadener Wissenschaftsautor Ernst Probst.

    Die Besitzer von Branchiosauriern geben ihre Exemplare aus sehr unterschiedlichen Gründen ab. Manchmal haben die Kinder eines Sammlers, der in jungen Jahren Fossilien suchte und barg, kein Interesse an diesen Zeugen der Erdgeschichte. Dann verkaufen entweder die ins Rentenalter gekommenen Sammler oder ihre Erben die Branchiosaurier. Manche Sammler geben im Alter auch selbst ihr Hobby auf oder wollen Dubletten loswerden oder in wirtschaftlich schwierigen Zeiten wie den gegenwärtigen die Haushaltskasse aufbessern.

    An manchen Branchiosauriern sind interessante Details wie Zähne, Hautschatten des Körpers und des langen Schwanzes, Kiemenbündel und Extremitäten mit vier oder fünf Fingern zu erkennen. Auf etlichen Platten liegen sogar zwei oder mehr Branchiosaurier, was sich in merklich höheren Preisen niederschlägt. Besonders häufig wechseln Branchiosaurier der Art Apateon pedestris den Besitzer, die 1844 von dem verdienstvollen Wirbeltierpaläontologen Hermann von Meyer aus Frankfurt am Main beschrieben wurde.

    Nach Auffassung von Ernst Probst sind Branchiosaurier gegenwärtig die preiswertesten Urzeit-Saurier aus Deutschland. Branchiosaurier kamen bisher in Rheinland-Pfalz, Thüringen, Sachsen sowie in Frankreich zum Vorschein.

    „Es wird wahrscheinlich nicht mehr lange dauern, bis fast gar keine Branchiosaurier aus Odernheim am Glan, Jeckenbach, Callbach oder anderen deutschen Fundorten in den Handel kommen“, befürchtet Ernst Probst, der diese „kleinen Kerlchen“ besonders in sein Herz geschlossen hat. Da auch in anderen Ländern die Suche nach Fossilien und deren Ausfuhr immer öfter verboten werden, wird eines Tages vielleicht sogar weltweit kein einzige Saurierart mehr in eine Privatsammlung gelangen.

    Branchiosaurier sind keine Kriechtiere (Reptilien) wie die prähistorischen Riesenechsen. Unter dem Begriff Branchiosaurier fasst man eine größere Gruppe verschiedener Gattungen und Arten in ihrer Gestalt ähnlicher Tiere (Branchiosaurier im weiteren Sinne) zusammen. Mit dem Begriff Branchiosaurier bezeichnet man aber auch die gut definierte Gattung Branchiosaurus (Branchiosaurier im eigentlichen Sinn). Zu deutsch heißt Branchiosaurier "Kiemenechse": griechisch "branchio" = Kiemen, "saurus" = Echse.

    Branchiosaurier gehören zu den Amphibien (sowohl im Wasser als auch an Land lebende Tiere) von nur wenigen Zentimetern Länge (wie Apateon pedestris) bis höchstens 20 Zentimeter Länge (wie Micromelerpeton credneri), die in Gestalt und Größe heutigen Molchen ähneln. Man kennt sie aus dem Erdaltertum zwischen der Karbonzeit und der Permzeit. Die meisten, heute am besten untersuchten Formen liegen aus dem Unterperm oder Rotliegenden vor, was dem Zeitraum von etwa 290 bis 245 Millionen Jahren vor heute entspricht.

    Von Branchiosauriern im weiteren Sinn sind nur Larvenstadien überliefert. Alle gefundenen Exemplare besitzen ein nur wenig verknöchertes Skelett und äußere Kiemen mit Kiemenzähnchen. Sie haben einen breiten, kurzen Schädel. Hinter einer kurzen, flach gerundeten Schnauze liegen extrem große Augen. Zu beiden Seiten des Kopfes befinden sich Kiemenbündel. Die Vorderbeine besitzen in der Regel 4 und die Hinterbeine 5 Zehen. Der Schwanz ist an den Seiten abgeplattet und hat einen Flossensaum. Die kräftige Bezahnung des Kiefers zum Beispiel von Branchiosaurus im eigentlichen Sinne mit zusätzlichen Fangzahnpaaren weist darauf hin, dass sich dieser sich von kleineren, im Wasser lebenden Tieren ernährt hat.

    Die Branchiosaurier gingen nicht - wie heutige Salamander - nach einer Metamorphose zu einer terrestrischen Lebensweise über. Alle Branchiosaurier verharrten ihr Leben lang im Larvenstadium, entwickelten als Larven Merkmale von erwachsenen Tieren (beispielsweise Gliedmaßen) und pflanzten sich auf dieser Entwicklungsstufe fort. Dieses als Neotonie bezeichnete Verhalten ermöglichte ihnen ein uneingeschränktes Verweilen im Wasser. In der Gegenwart existiert nur noch ein einziger Molch, der in Mexiko heimische Axolotl, der sich auf der Entwicklungsstufe der Larven fortpflanzt.

    Als eine der bedeutendsten Fundstellen von Branchiosauriern gilt Odernheim am Glan in Rheinland-Pfalz. Diese Fundstelle wurde in den 1920-er Jahren von dem bayerischen Landesgeologen Otto M. Reis entdeckt. Branchiosaurier im weiteren Sinne kennt man auch aus Thüringen (Friedrichroda), Sachsen (Döhlener Senke bei Dresden) und Frankreich (Senke von Autun).

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    Der Wiesbadener Buchautor Ernst Probst hat mehr als 100 Bücher, Taschenbücher, Broschüren und E-Books veröffentlicht. Er schrieb vor allem populärwissenschaftliche Werke aus den Themenbereichen Paläontologie und Archäologie sowie Biografien über berühmte Frauen und Männer.

    Paläontologie: Deutschland in der Urzeit, Rekorde der Urzeit (1992), Rekorde der Urzeit. Landschaften, Pflanzen und Tiere (2008), Dinosaurier in Deutschland (1993 zusammen mit Raymund Windolf), Archaeopteryx. Der Urvogel in Bayern, Dinosaurier in Deutschland. Von Compsognathus bis zu Stenopelix (2010), Dinosaurier in Baden-Württemberg, Dinosaurier in Niedersachsen, Dinosaurier von A bis K, Dinosaurier von L bis Z, Raub-Dinosaurier von A bis Z, Deutschland im Eiszeitalter, Der Ur-Rhein, Als Mainz noch nicht am Rhein lag, Der Rhein-Elefant, Krallentiere am Ur-Rhein, Menschenaffen am Ur-Rhein, Säbelzahntiger am Ur-Rhein, Höhlenlöwen, Der Höhlenlöwe, Der Mosbacher Löwe, Säbelzahnkatzen, Die Dolchzahnkatze Megantereon, Die Dolchzahnkatze Smilodon, Die Säbelzahnkatze Homotherium, Die Säbelzahnkatze Machairodus, Der Europäische Jaguar, Eiszeitliche Geparde in Deutschland, Eiszeitliche Leoparden in Deutschland, Eiszeitliche Raubkatzen in Deutschland, Der Höhlenbär, Johann Jakob Kaup. Der große Naturforscher aus Darmstadt

    Archäologie: Deutschland in der Steinzeit, Rekorde der Urmenschen, Deutschland in der Bronzezeit, Die Bronzezeit, Die Aunjetitzer Kultur, Die Straubinger Kultur, Die Adlerberg-Gruppe, Die Hügelgräber-Bronzezeit, Die Lüneburger Gruppe in der Bronzezeit, Die Stader Gruppe in der Bronzezeit, Die nordische Bronzezeit, Die Urnenfelder-Kultur, Die Lausitzer Kultur

    Kryptozoologie: Affenmenschen, Das Einhorn, Der Drache, Nessie. Das Monsterbuch, Monstern auf der Spur, Riesen, Seeungeheuer

    Biografien: 14 Taschenbücher über Superfrauen (Superfrauen 1 bis Superfrauen 14), Christl-Marie Schultes. Die erste Fliegerin in Bayern, Drei Königinnen der Lüfte in Bayern (zusammen mit Josef Eimannsberger), Frauen im Weltall, Königinnen der Lüfte, Königinnen der Lüfte von A bis Z. Biografien berühmter Fliegerinnen, Ballonfahrerinnen, Luftschifferinnen, Fallschirmspringerinnen und Astronautinnen, Königinnen der Lüfte in Deutschland, Königinnen der Lüfte in Frankreich, Königinnen der Lüfte in England, Australien und Neuseeland, Königinnen der Lüfte in Europa, Königinnen der Lüfte in Amerika, Theo Lederer. Ein Flugzeugsammler aus Oberbayern, Königinnen des Tanzes, Superfrauen aus dem Wilden Westen, Malende Superfrauen, Der Schwarze Peter. Ein Räuber aus dem Hunsrück und Odenwald, Meine Worte sind wie die Sterne. Die Entstehung der Rede des Häuptlings Seattle (zusammen mit Sonja Probst), Elisabeth I. Tudor. Die jungfräuliche Königin, Maria Stuart. Schottlands tragische Königin, Machbuba. Die Sklavin und der Fürst, Hildegard von Bingen. Die deutsche Prophetin, Julchen Blasius. Die Räuberbraut des Schinderhannes, Zenobia. Eine Frau kämpft gegen die Römer, Cortés und Malinche. Der spanische Eroberer und seine indianische Geliebte, Katharina II. die Große. Die Deutsche auf dem Zarenthron, Pompadour und Dubarry. Die Mätressen von Louis XV., rund 70 Kurzbiografien über berühmte Fliegerinnen, Ballonfahrerinnen, Luftschifferinnen, Fallschirmspringerinnen, Astronautinnen und Kosmonautinnen

    Aphorismen: Der Ball ist ein Sauhund. Weisheiten und Torheiten über Fußball, Worte sind wie Waffen. Weisheiten und Torheiten über die Medien (beide zusammen mit Doris Probst, Schweigen ist nicht immer Gold. Zitate von A bis Z

    Die meisten dieser Titel sind bei GRIN Verlag für akademische Texte erschienen und in mehr als 1.000 Online-Buchshops sowie in jeder guten Buchhandlung erhältlich.

    Der GRIN Verlag mit Sitz in München hat sich seit der Gründung im Jahr 1998 auf die Veröffentlichung akademischer Texte spezialisiert. Die Verlagsseite http://www.grin.com ist für Studenten, Hochschullehrer und andere Akademiker die ideale Plattform, ihre Fachtexte, Studienarbeiten, Abschlussarbeiten oder Dissertationen einem breiten Publikum zu präsentieren.

  • “GRIN Verlag” informiert mit Videos über sich

    München (literatur-news) – „KanalvonGRINcom“ heißt der Kanal von „GRIN Verlag für akademische Texte“ (München) auf der Videoplattform „YouTube“. Der interessante Kanal ist unter der Adresse https://www.youtube.com/user/GRINcom im Internet zu finden.

    „GRIN“ gilt als eine sehr gute Adresse für Autoren von Sachbüchern, die einen Verlag suchen, bei dem man sein Werk kostenlos und komfortabel als E-Book im PDF-Format und als gedrucktes Taschenbuch bzw. gedruckte Broschüre veröffentlichen kann. Bei „GRIN“ veröffentlichte Titel werden weltweit in Online-Buchshops angeboten und sind in jeder guten Buchhandlung erhältlich.

    Bei „GRIN“ kann man seine Hausarbeit, Diplomarbeit, Dissertation oder sein Sachbuch veröffentlichen und bezahlt keinen Cent dafür. Jede Arbeit erhält eine ISBN und wird in Tausenden von Shops wie Amazon, Buch.de oder Bol.de verkauft. Für jedes verkaufte E-Book oder Taschenbuch erhält man ein hohes Honorar. Die Abrechnung erfolgt vierteljährlich.

    Der „GRIN Verlag“ in München veröffentlicht seit 1998 Hausarbeiten und Abschlussarbeiten von Studenten sowie wissenschaftliche Fachtexte von anderen Akademikern wie Professoren, Dozenten oder Autoren. Im Internet findet man „GRIN“ unter der Adresse http://www.grin.com

    Einer der mehr als 50.000 zufriedenen „GRIN“-Autoren ist der Wiesbadener Journalist Ernst Probst. Er hat bei „GRIN“ zahlreiche Taschenbücher aus den Themenbereichen Archäologie, Paläontologie, Kryptozoologie und Geschichte veröffentlicht. Siehe: http://tinyurl.com/3ottvu7

  • Taschenbücher über Themen aus dem Eiszeitalter

    Pantheraoncagombaszoegensis

    Europäischer Jaguar - Zeichnung von Shuhei Tamura

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    Wiesbaden / München (wissenschafts-news) – Bei „GRIN Verlag für akademische Texte“ (München) - sind zahlreiche Taschenbücher des Wiesbadener Wissenschaftsautors über Themen aus dem Eiszeitalter erhältlich.

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    Deutschland im Eiszeitalter

    Das Taschenbuch „Deutschland im Eiszeitalter“ des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst schildert den wechselvollen Verlauf der von starken Klimaschwankungen geprägten Epoche der Erdgeschichte vor etwa 2,6 Millionen bis 11.700 Jahren. In diesem Zeitabschnitt, der Eiszeitalter oder Pleistozän genannt wird, gab es Warmzeiten, in denen zwischen Nordseeküste und Alpenrand ähnliche Verhältnisse wie heute in Afrika herrschten. Andererseits rückten in Eiszeiten die Gletscher aus dem Norden bis in die Gegend von Dresden, Erfurt und Recklinghausen sowie aus dem Süden bis Biberach an der Riss, Fürstenfeldbruck und Burghausen an der Salzach vor und begruben die Landschaft unter einem dicken Eispanzer. Während der Warmphasen schwammen Flusspferde im Rhein und in anderen Flüssen. Dagegen lebten in Kaltphasen zottelige Mammute, Fellnashörner und Moschusochsen auf dem Festland. Im Eiszeitalter existierten zu unterschiedlichen Zeiten die „Heidelberg-Menschen“, Neandertaler und ersten anatomisch modernen Menschen. Aus der Feder von Ernst Probst stammen auch die Taschenbücher „Rekorde der Urzeit“, „Rekorde der Urmenschen“, „Der Ur-Rhein“, „Höhlenlöwen“, „Der Mosbacher Löwe“, Säbelzahnkatzen“ und „Der Höhlenbär“.

    Bestellung bei: http://www.grin.com/e-book/151809/deutschland-im-eiszeitalter

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    Der Mosbacher Löwe. Die riesige Raubkatze aus Wiesbaden

    Der riesige Mosbacher Löwe (Panthera leo fossilis), der nach etwa 600.000 Jahre alten Funden aus dem ehemaligen Dorf Mosbach bei Wiesbaden in Hessen benannt ist, steht im Mittelpunkt des Taschenbuches des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst. Dieser Mosbacher Löwe gilt mit einer Gesamtlänge von bis zu 3,60 Metern als der größte Löwe aller Zeiten in Deutschland und Europa. Seine Kopfrumpflänge betrug etwa 2,40 Meter, sein Schwanz maß weitere 1,20 Meter. Von dieser imposanten Raubkatze stammt der Europäische Höhlenlöwe (Panthera leo spelaea) ab, der im Eiszeitalter (Pleistozän) vor etwa 300.000 bis 10.000 Jahren in Europa lebte. Noch größer als der Mosbacher Löwe und der Europäische Höhlenlöwe war der Amerikanische Höhlenlöwe (Panthera leo atrox) aus dem Eiszeitalter vor etwa 100.000 bis 10.000 Jahren. Geschildert wird auch der Ablauf des von starken Klimaschwankungen geprägten Eiszeitalters in Deutschland. Das kleine Taschenbuch „Der Mosbacher Löwe“ ist ein Auszug aus dem großen Taschenbuch „Höhlenlöwen. Raubkatzen im Eiszeitalter“ von Ernst Probst.

    Bestellung bei: http://www.grin.com/e-book/150768/der-mosbacher-loewe

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    Höhlenlöwen. Raubkatzen im Eiszeitalter

    Eiszeitliche Löwen aus Europa, Asien und Amerika stehen im Mittelpunkt des Taschenbuches „Höhlenlöwen. Raubkatzen im Eiszeitalter“ des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst. Es beginnt mit dem riesigen Mosbacher Löwen (Panthera leo fossilis), der nach etwa 600.000 Jahre alten Funden aus dem ehemaligen Dorf Mosbach bei Wiesbaden in Hessen benannt ist. Dieser Mosbacher Löwe gilt mit einer Gesamtlänge von bis zu 3,60 Metern als der größte Löwe aller Zeiten in Deutschland und Europa. Seine Kopfrumpflänge betrug etwa 2,40 Meter, sein Schwanz maß weitere 1,20 Meter. Von dieser imposanten Raubkatze stammt der Europäische Höhlenlöwe (Panthera leo spelaea) ab, der im Eiszeitalter (Pleistozän) vor etwa 300.000 bis 10.000 Jahren in Europa lebte. Noch größer als der Mosbacher Löwe und der Europäische Höhlenlöwe war der Amerikanische Höhlenlöwe (Panthera leo atrox) aus dem Eiszeitalter vor etwa 100.000 bis 10.000 Jahren. Er wird ebenso vorgestellt wie der vor etwa 40.000 bis 10.000 Jahren existierende Ostsibirische Höhlenlöwe (Panthera leo vereshchagini), den man auch Beringia-Höhlenlöwe nennt. Weitere Kapitel befassen sich mit Höhlenlöwen in der Kunst der Eiszeit, Löwenfunden in Deutschland, Österreich und der Schweiz, eiszeitlichen Raubkatzen in Deutschland und Löwen der Gegenwart. Geschildert wird auch der Ablauf des von starken Klimaschwankungen geprägten Eiszeitalters in Deutschland.

    Bestellungen bei: http://www.grin.com/e-book/121607/hoehlenloewen

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    Säbelzahnkatzen. Von Machairodus bis zu Smilodon

    Säbelzahnkatzen oder Säbelzahntiger, wie man sie früher nannte, faszinieren seit eh und je die Menschen in aller Welt. Diese Raubkatzen mit ihren im Extremfall bis zu 28 Zentimeter langen Eckzähnen gehören zu den bekanntesten Säugetieren der Urzeit. Die ersten von ihnen jagten bereits im Miozän vor rund 15 Millionen Jahren auf unserem „Blauen Planeten“. Die letzten verschwanden gegen Ende des Eiszeitalters vor etwa 11.700 Jahren für immer aus der Natur. Mit diesen mehr oder minder eindrucksvollen Großkatzen befasst sich das Taschenbuch „Säbelzahnkatzen“ des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst. Es stellt in Deutschland, Europa, Afrika, Asien und Amerika entdeckte Arten der Säbelzahnkatzen und Dolchzahnkatzen sowie andere prähistorische Raubkatzen vor: nämlich Mosbacher Löwen, Höhlenlöwen, Europäische Jaguare, Leoparden, Schnee-Leoparden, Geparden und Pumas. Die Idee für dieses Taschenbuch über Säbelzahnkatzen reifte während der Recherchen für die 2009 erschienenden Titel „Der Ur-Rhein. Rheinhessen vor zehn Millionen Jahren“ und „Höhlenlöwen. Raubkatzen im Eiszeitalter“ von Ernst Probst. Denn dabei ging es oft auch um Säbelzahnkatzen oder Dolchzahnkatzen. Das Taschenbuch „Säbelzahnkatzen“ ist Professor Dr. Helmut Hemmer aus Mainz, Dr. Thomas Keller aus Wiesbaden und Dick Mol aus Hoofddorp (Niederlande) gewidmet. Professor Dr. Helmut Hemmer gilt als international renommierter Experte für fossile Katzen und war früher am Zoologischen Institut der Universität Mainz tätig. Dr. Thomas Keller arbeitet als Paläontologe am Landesamt für Denkmalpflege Hessen in Wiesbaden und hat sich um die Erforschung der Mosbach-Sande und deren fossile Tierwelt verdient gemacht. Dick Mol ist Experte für fossile Säugetiere aus dem Eiszeitalter (vor allem Mammut) aus Hoofddorp (Niederlande). Alle drei haben dem Autor vielfach mit großer Geduld bei den Recherchen für verschiedene Taschenbücher geholfen. Ernst Probst hat mehr als 100 Bücher, Taschenbücher, Broschüren, Museumsführer und E-Books veröffentlicht. Am bekanntesten sind seine Werke „Deutschland in der Urzeit“, „Deutschland in der Steinzeit“, „Deutschland in der Bronzezeit“, „Rekorde der Urzeit“, „Dinosaurier in Deutschland“ (zusammen mit Raymund Windolf) „Rekorde der Urmenschen“ und „Monstern auf der Spur“.

    Bestellung bei: http://www.grin.com/e-book/127539/saebelzahnkatzen

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    Der Höhlenbär

    Ohne Schwanz bis zu 3,50 Meter lang, maximal 1,75 Meter hoch und bis zu 1200 Kilogramm schwer – das war der Höhlenbär (Ursus spelaeus) aus dem Eiszeitalter. Obwohl dieser ausgestorbene Bär bereits 1794 erstmals wissenschaftlich beschrieben wurde, gibt er mehr als 200 Jahre später immer noch viele Rätsel auf. Wann ist der Höhlenbär entstanden, war er ein Einzelgänger, hat er einen Winterschlaf oder eine Winterruhe gehalten, gab es eine Höhlenbärenjäger-Kultur und einen Höhlenbärenkult, wann und warum ist er ausgestorben? Antwort auf diese und andere Fragen gibt das Taschenbuch „Der Höhlenbär“ des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst. Der Höhlenbär gilt als das größte Tier, das die Gebirge im Eiszeitalter jemals bewohnt hat. Erstaunlicherweise war er ein pflanzenfressendes Raubtier, das während der kalten Jahreszeit wehrlos in einer Höhle lag. Dennoch mussten Steinzeitmenschen um ihr Leben fürchten, wenn sie ihm zur unrechten Zeit begegneten. Die Idee für das Taschenbuch „Der Höhlenbär“ reifte bei den Recherchen für das Taschenbuch „Höhlenlöwen. Raubkatzen im Eiszeitalter“. Dieses Werk erwähnt neben Fundorten von Raubkatzen teilweise auch solche von Höhlenbären. Das Taschenbuch „Der Höhlenbär“ ist Professor Dr. Gernot Rabeder aus Wien, Dr. Brigitte Hilpert aus Erlangen und Dr. Wilfried Rosendahl aus Mannheim gewidmet. Alle drei sind Höhlenbärenexperten und haben den Autor bei verschiedenen Buchprojekten mit Rat und Tat unterstützt.

    Bestellung bei: http://www.grin.com/e-book/137524/der-hoehlenbaer

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    Weitere Taschenbücher über Tiere aus dem Eiszeitalter:

    Eiszeitliche Raubkatzen in Deutschland
    Eiszeitliche Geparde in Deutschland
    Eiszeitliche Leoparden in Deutschland
    Der Europäische Jaguar
    Die Säbelzahnkatze Homotherium
    Die Dolchzahnkatze Megantereon
    Die Dolchzahnkatze Smilodon

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    Alle Titel sind als E-Book im PDF-Format oder als gedrucktes Taschenbuch bei „GRIN“ http://www.grin.com erhältlich! Die gedruckten Taschenbücher gibt es in rund 1.000 Online-Buchshops wie Amazon, Buch.de, Bol.de und Libri sowie in jeder guten Buchhandlung.

  • Geschichtspark Bärnau-Tachov: Eine Zeitreise ins Mittelalter

    Geschichte

    Im Bau: An der bayerisch-böhmischen Grenze entsteht mit dem Geschichtspark Bärnau-Tachov ein länderübergreifendes Freilichtmuseum, das Geschichte zum Anfassen bietet. Foto: ce-press

    Bärnau/Tachov (ce-press - wissenschafts-news) – Es riecht nach Lehm, gespaltene Eichenstämme werden in den Boden gerammt und viele fleißige Hände flechten an Hauswänden – Geschichte nachleben und mit allen Sinnen erfahren: Das ist das Motto des Geschichtspark Bärnau-Tachov, der derzeit in der nördlichen Oberpfalz nahe der tschechischen Grenze entsteht. Seit Monaten arbeiten dort viele Helfer am Bau einer mittelalterlichen Dorf- und Burganlage. Schon bei der Entstehung hält das für Bayern einzigartige Museumsprojekt, was es auch für die Zeit nach der Fertigstellung verspricht: Die Chance, die Geschichte des Mittelalters nachzuleben, statt nachzulesen. Ein slawisches Dorf, eine Turmhügelburg mit hölzerner Kirche und eine Siedlung aus dem Hochmittelalter sind streng der Realität nachempfunden. Alle Häuser, die auf dem Freigelände entstehen, basieren auf archäologischen Befunden und werden mit authentischen Baustoffen und Techniken errichtet. Am letzten Juli-Wochenende (29. – 31.7.) öffnet der Geschichtspark seine Pforten für Besucher.

    Burgherr, Handwerker und Mägde erwarten die Gäste des Geschichtsparks zum Eröffnungswochenende. Schließlich soll die authentisch nachgebaute Mittelalter-Siedlung auch mit Leben gefüllt werden. So können die Besucher eintauchen in die ferne, fremde und faszinierende Welt unserer Vorfahren und eine Zeitreise ins 8. bis 12. Jahrhundert unternehmen. Dominiert wird das Gelände von der Turmhügelburg, der so genannten Motte. Diese für das frühe Hochmittelalter typische Holzburg steht als Turm von zehn Metern Höhe auf einem fünf Meter hohen Hügel und ist von einem Wassergraben umgeben. „Wir haben uns beim Bau genau an den archäologischen Erkenntnissen orientiert“, sagt Stefan Wolters, Archäologe und wissenschaftlicher Leiter des Parks.

    Künftig soll der Geschichtspark Bärnau-Tachov seinen Besuchern viele Möglichkeiten bieten, die Lebenswelt unserer Vorfahren nachzuempfinden. Geplant sind unter anderem Handwerksvorführungen und zahlreiche Mitmachkurse. Ein bunter Aktionstag, der die mittelalterliche Alltagskultur näher bringen soll, findet auch am 11. September, dem Tag des Offenen Denkmals statt. Neben den mittelalterlichen Siedlungsanlagen wird der Geschichtspark auch ein archäologisches Museum bieten.

    Derzeit läuft ein sechswöchiger Kurs zur Ausbildung von Museumsführern, der mit über 20 Teilnehmern aus der Region restlos ausgebucht ist. „Wir wollen erreichen, dass die Museumsführer mit Begeisterung, frei und fesselnd über den Geschichtspark und die reichhaltige Besiedlungsgeschichte unserer Region sprechen können“ sagt Dr. Benjamin Zeitler, Projektleiter des Geschichtsparks. Ab August werden dann die ersten Führer ehrenamtlich im Einsatz sein. Der Geschichtspark plant künftig regelmäßig Ausbildungen zum Museumsführer anzubieten. Interessenten können sich beim Park-Team vormerken.

    Bis zur Eröffnung des Geschichtsparks am letzten Juli-Wochenende wird noch fleißig an der Freilichtsiedlung gebaut – und dabei kann jeder mitmachen: Zum kommenden Wochenende (15. – 17. Juli) lädt das Park-Team zu einer mittelalterlichen Schaubaustelle ein. Dabei geht es um Lehmbau an den Flechtwänden, die Einrichtung von Öfen und Feuerstellen in den Häusern, die Herstellung von Flechtzäunen und den Weiterbau des Langhauses. Wer Interesse hat, sollte sich im Projektbüro des Geschichtsparks anmelden: Telefon 09635/ 92 49 975, E-Mail: info @ geschichtspark.de.

    Mehr Informationen im Internet unter http://www.geschichtspark.de

  • Archäologische Ausgrabungen in Baden-Württemberg 2010

    Ellwangen (wissenschafts-news) - In diesen Tagen neu erschienen ist das Jahrbuch "Archäologische Ausgrabungen in Baden-Württemberg 2010", das vom Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart in Verbindung mit den Fachreferaten für Denkmalpflege in den Regierungspräsidien, dem Archäologischen Landesmuseum, der Gesellschaft für Archäologie in Württemberg und Hohenzollern und dem Förderkreis Archäologie in Baden herausgegeben wird. Der Band enthält Berichte zu allen wichtigen Ausgrabungen des vergangenen Jahres.

    Im Ostalbkreis werden Forschungen zum frühkeltischen Fürstensitz auf dem Ipf bei Bopfingen (neu entdeckte Befestigung auf halber Höhe des Berges), entlang der EPS-Pipeline-Trasse in Goldburghausen (hallstattzeitlicher Rechteckhof), Röttingen (neu entdeckte Römerstraße) und Kerkingen (Siedlung der späten Hallstattzeit und der frühen Latènezeit) sowie zu Lauchheim (Forschungsprojekt „Lauchheim“ der Deutschen Forschungsgemeinschaft mit „virtueller Ausgrabung“ von Funden aus dem alamannischen Gräberfeld in der Flur „Wasserfurche“) beschrieben. Auf die Archäologie der Alamannen entfallen sechs der 66 Beiträge.

    Das 270-seitige Jahrbuch mit 230 Fotos, Plänen und Zeichnungen ist im Konrad Theiss Verlag erschienen und kann ab sofort zum Preis von 21,90 Euro im Alamannenmuseum erworben werden. Nähere Informationen sind beim Museum unter Telefon 07961/969747 oder im Internet unter
    http://www.alamannenmuseum-ellwangen.de erhältlich.

  • Generika: so gut wie das Original

    Generika

    Eines ist sicher: Egal ob nicht verschreibungspflichtige oder verschreibungspflichtige generische Arzneimittel, auf die Qualität von Generika kann man sich in Deutschland und Europa verlassen. Foto: obx-medizindirekt

    Regensburg (obx-medizindirekt - internet-zeitung) – Generika, also die wirkstoffgleichen Nachfolgeprodukte von Erstanbieterarzneien, sind sicher und helfen, verschreibungspflichtig oder rezeptfrei, viel Geld zu sparen. Allen Bemühungen zur Kostensenkung im Gesundheitswesen zum Trotz: Die Kosten für Arzneimittel sind auch im vergangenen Jahr dramatisch gestiegen: 485 Euro pro Versicherten gaben die gesetzlichen Krankenkassen 2010 für Medikamente aus. Insgesamt wurden 693 Millionen Arzneimittelpackungen im Gesamtwert von 34 Milliarden Euro verordnet. Gegenüber 2009 ein stattliches Plus von zwei Milliarden oder sechs Prozent. Gäbe es keine Generika würde die Bilanz noch fataler ausfallen.

    Generika sind die wirkstoffgleichen Nachfolgeprodukte und somit Alternativen zu oft sehr teuren Erstanbieterarzneien. Bringt ein Pharma-Hersteller ein neues Medikament auf den Markt, benötigt er eine Zulassung. Ein Erstanbieter genießt die Vorteile des Patentschutzes. Der umfangreiche Patentschutz bezieht neben dem Wirkstoff beispielsweise auch Herstellungsvorgänge ein. Trotzdem können etwa zehn Jahre nach dem Erstanbieter generische Arzneimittel in den Markt eintreten. Auch diese durchlaufen den Zulassungsprozess bei den Arzneizulassungsbehörden. In Deutschland sind es das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte und das Paul-Ehrlich-Institut. In Europa ist es die EMEA (European Medicines Agency) beziehungsweise die EU-Kommission.

    Es gibt verschiedene Arten der Zulassung für generische Arzneimittel. Wird die Zulassung des Erstanbieters beispielsweise dupliziert, entsprechen generische Arzneimittel sogar dem Erstanbieter. Dies alles verhindert, dass unnötige Studien zur Verträglichkeit und Wirksamkeit von lange bekannten Arzneistoffen durchgeführt werden. Das spart letztlich auch Kosten und ermöglicht eine niedrigere Preiskalkulation von Seiten der pharmazeutischen Unternehmen.

    Ein Arzneimittel ist aber mehr als ein Wirkstoff und deswegen muss auch für Generika bei der Zulassungsbehörde die pharmazeutische Qualität belegt werden. Für die pharmakologische Vergleichbarkeit des Arzneimittels zum Referenzarzneimittel werden überdies Bioverfügbarkeitsnachweise erbracht. Diese belegen, dass die gleiche Wirkstoffmenge vergleichbar zum Referenzprodukt im Körper aufgenommen und an den Wirkort verteilt wird.

    Eines ist deshalb sicher: Egal ob nicht verschreibungspflichtige oder verschreibungspflichtige generische Arzneimittel, auf die Qualität von Generika kann man sich in Deutschland und Europa verlassen.Sie unterscheiden sich vom Erstanbieterpräparat häufig durch den Herstellungsvorgang, in Anwendungseigenschaften und eventuell durch Hilfsstoffe wie Konservierungs- und Farbstoffe. Somit ist es auch falsch, von Kopien zu sprechen. Generika sindzugelassene Alternativen und einige Generika weisen pharmazeutische Innovationen auf, beispielsweise in Bezug auf Darreichungsformen oder für den Anwender optimierte Zubereitung.

    Immer mehr Menschen vertrauen heute auf Generika. Lag der Verordnungsanteil von Generika bei gesetzlich Krankenversicherten Anfang der 80er Jahre noch bei rund 30 Prozent, so nahm er 2008 mehr als 60 Prozent ein. Im weltweiten Maßstab ein Spitzenwert. Die gesetzlichen Krankenversicherungen sparten durch die verstärkte Verschreibung der Zweitpräparate nach Berechnung des Herstellerverbands Pro Generika e.V. alleine im vergangenen Jahr 7,5 Milliarden Euro. Das wären immerhin umgerechnet rund 100 Euro Einsparungen pro gesetzlich Versicherten im Jahr.

    Der Verband sagt auch warum: Nach einer Erhebung vom Juni 2009 war ein patentfreies Erstanbieterprodukt ab Werkstor im Mittel 2,5-mal so teuer wie sein qualitativ ebenbürtiges generisches Pendant. Solche Preisspannen gelten nicht nur für verschreibungspflichtige Arzneimittel. So kostet das meistverkaufte Schmerzmittel mit 500 Milligramm Wirkstoff Acetylsalicylsäure in der Packung mit 100 Tabletten beim Originalherstellerlaut empfohlenem Verkaufspreis 15,97 Euro. In der Versandapotheke gibt es die Tabletten mit gleichem Wirkstoffgehalt und gleicher Tablettenmenge bereits für 2,19 Euro – identische Wirkung garantiert.

  • Bei GRIN mit Hausarbeiten Geld verdienen

    Video: "GRIN: Wissen finden & publizieren - mit Hausarbeiten Geld verdienen" von "GRINcom" bei "YouTube"
    http://www.youtube.com/watch?v=w6LVO2GsRxQ

    Beschreibung des Videoclips:

    Bei GRIN können Sie Ihre Hausarbeit, Diplomarbeit oder Dissertation veröffentlichen. Wir publizieren sie weltweit als eBook und optional auch als gedrucktes Buch. Werden Sie Autor bei GRIN - völlig kostenlos! Ihre Arbeit erhält eine ISBN und wird in Tausenden Shops wie Amazon verkauft. Bei jeden Verkauf erhalten Sie ein hohes Honorar. Jetzt hochladen und Geld verdienen!

    Weitere Informationen unter
    http://www.grin.com

  • Autismus für Frühmenschen ein Vorteil

    Von Silke Krüsmann - Forschung-Wissen - Aktuelles aus Wissenschaft und Forschung - http://www.forschung-wissen.de

    Autismus ist heute eine Krankheit, die für Autisten und vor allem deren Angehörige, ein großes Problem darstellt. Autismus ist eine Informationsverarbeitungsstörung des Gehirns die, unabhängig von der Intelligenz der Betroffenen, gesellschaftliche und kommunikative Interaktionen mit anderen Menschen erschwert. Gleichzeitig zeigen Autisten die Fähigkeit, sich wesentlich intensiver auf einzelne Aufgabenstellungen zu konzentrieren als Menschen ohne Wahrnehmungsstörungen. Wie viele Menschen tatsächlich unter Autismus leiden, ist nicht genau bekannt, da oft nur schwere Fälle, denen ein selbständiges Leben nicht möglich ist, registriert werden.

    Der US-amerikanische Hirnforscher und Psychologie-Doktorand, Jared Reser, glaubt, dass sich der Autismus im Laufe der Evolution erhalten hat, weil dieser nicht immer von Nachteil für die davon betroffenen Menschen und die Gruppe in der sie lebten gewesen ist. "Die Neigung zum Zwanghaften, Wiederholten und Systematischen beim Autismus, die sich heute fälschlicherweise auf Aktivitäten wie Klötzchenstapeln richtet, könnte in der Vorzeit durch Hunger und Durst auf erfolgreiche Nahrungssuche fokussiert worden sein", schreibt Jared Reser in einem jetzt veröffentlichten Aufsatz im "Evolutionary Psychology".

    Geistig und körperlich sind auch Autisten in der Lage, die notwendigen Kenntnisse für das Jagen und Sammeln von Nahrung zu erlernen. Zwanghafte Wiederholungen wirken sich auf das Erlernen neuer Tätigkeiten eher positiv aus, wenn es einmal gelungen ist, dass Interesse an einer neuen Beschäftigung zu wecken. Auch die Abneigung gegen Änderungen im Umfeld, die in der heutigen Zivilisation zu den größten Schwierigkeiten im Umgang mit Autisten führen, müssen bei den Frühmenschen nicht zwingend ein Nachteil für das Überleben der Gruppe gewesen sein.

    Die erhöhte Aufmerksamkeit der Autisten könnte damals auch zu Warnungen vor der Annäherung von Raubtieren geführt haben. Erst als die Menschen begannen sesshaft zu werden, wurde die Andersartigkeit von Autisten, ihr scheinbar fehlender Gemeinschaftssinn und ihre Angst vor Veränderungen zu einem Problem für die Gesellschaft und damit zu einer "Krankheit".

  • Blick ins Taschenbuch. Eiszeitliche Raubkatzen in Deutschland

    EiszeitlicheRaubkatzen

    München / Wiesbaden (literatur-news) – Die Webseite „Google Bücher“ macht es möglich: Unter der Internetadresse http://tinyurl.com/6c6c4yl kann man kostenlos und komfortabel in dem Taschenbuch „Eiszeitliche Raubkatzen in Deutschland“ schmökern. Dieser Titel stammt aus der Feder des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst, der sich durch zahlreiche Bücher und Taschenbücher über populärwissenschaftliche Themen aus der Paläontologie einen Namen gemacht hat.

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    Aus dem Inhalt des Taschenbuches „Eiszeitliche Raubkatzen in Deutschland“:

    Im Eiszeitalter (Pleistozän) vor etwa 2,6 Millionen Jahren bis vor ca. 10.700 Jahren lebten im Gebiet von Deutschland etliche große Raubkatzen. Durch Funde von Knochen und Zähnen sind Löwen, Jaguare, Säbelzahnkatzen, Dolchzahnkatzen, Leoparden, Geparde und Pumas nachgewiesen, die zu verschiedenen Zeiten und teilweise zusammen existierten. Am größten war der Mosbacher Löwe (Panthera leo fossilis) mit einer Gesamtlänge bis zu 3,60 Metern, der nach dem ehemaligen Dorf Mosbach zwischen Wiesbaden und Biebrich benannt ist. Besonders viele Reste hat man vom Höhlenlöwen (Panthera leo spelaea) entdeckt, der vor rund 300.000 Jahren aus dem Mosbacher Löwen hervorgegangen ist. Merklich seltener kamen offenbar Jaguare, Säbelzahnkatzen, Dolchzahnkatzen, Leoparden, Geparde und Pumas vor. Das Taschenbuch „Eiszeitliche Raubkatzen in Deutschland“ des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst ist Shuhei Tamura aus Kanagawa in Japan gewidmet, der den Autor bei zahlreichen Buchprojekten unterstützt hat.

    Bestellung von „Eiszeitliche Raubkatzen in Deutschland“ bei:
    http://www.grin.com/e-book/172682/eiszeitliche-raubkatzen-in-deutschland

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    Bücher und Taschenbücher über Paläontologie von Ernst Probst:

    Paläontologie: Deutschland in der Urzeit, Rekorde der Urzeit (1992), Rekorde der Urzeit. Landschaften, Pflanzen und Tiere (2008), Dinosaurier in Deutschland (1993 zusammen mit Raymund Windolf), Archaeopteryx. Der Urvogel in Bayern, Dinosaurier in Deutschland. Von Compsognathus bis zu Stenopelix (2010), Dinosaurier in Baden-Württemberg, Dinosaurier in Niedersachsen, Dinosaurier von A bis K, Dinosaurier von L bis Z, Raub-Dinosaurier von A bis Z, Deutschland im Eiszeitalter, Der Ur-Rhein, Als Mainz noch nicht am Rhein lag, Der Rhein-Elefant, Krallentiere am Ur-Rhein, Menschenaffen am Ur-Rhein, Säbelzahntiger am Ur-Rhein, Höhlenlöwen, Der Höhlenlöwe, Der Mosbacher Löwe, Säbelzahnkatzen, Die Dolchzahnkatze Megantereon, Die Dolchzahnkatze Smilodon, Die Säbelzahnkatze Homotherium, Die Säbelzahnkatze Machairodus, Der Europäische Jaguar, Eiszeitliche Geparde in Deutschland, Eiszeitliche Leoparden in Deutschland, Eiszeitliche Raubkatzen in Deutschland, Der Höhlenbär, Johann Jakob Kaup. Der große Naturforscher aus Darmstadt

  • Lindau Nobel Community – die interaktive Plattform der Lindauer Nobelpreisträgertreffen

    Aus: Spektrum der Wissenschaft

    Lindau Nobel Community – die interaktive Plattform der Lindauer Nobelpreisträgertreffen – wurde auf http://www.lindau.nature.com gestartet. Die Website wird vor dem 61. Lindauer Nobelpreisträgertreffen freigeschaltet, das vom 26. Juni bis zum 1. Juli 2011 am Bodensee stattfindet. Dieses Jahr kommen Blogs auf Spanisch und Chinesisch zu den deutschen und englischen Inhalten hinzu.

    Wie in den letzten Jahren wird ein internationales Blogger-Team über die Jahresversammlung berichten. Die Blogs werden von SciLogs (scilogs.de) gehostet, dem führenden europäischen Blogging-Dienst im Wissenschaftsbereich. SciLogs gehört zur Spektrum der Wissenschaft Verlagsgesellschaft, dem Unternehmen der Nature Publishing Group (NPG), das die deutsche Ausgabe von Scientific American veröffentlicht. Yvonne Buchholz, Herausgeberin und Redakteurin bei Mente y Cerebro, der spanischen Ausgabe von Gehirn&Geist, das ebenfalls bei Spektrum der Wissenschaft produziert wird, wird den spanischen Blog schreiben. Der regelmäßige Blog „Pistas mentales“ von Yvonne Buchholz wird auf SciLogs gehostet. Felix Cheung, Redakteur bei Nature China, wird den chinesischen Blog verfassen. Die beiden stoßen zu einer Gemeinschaft von Bloggern, die auf Englisch und Deutsch über das Treffen berichten werden.

    Die Stiftung Lindauer Nobelpreisträgertreffen und NPG arbeiten wieder Hand in Hand, um das Treffen in Lindau so interaktiv wie möglich zu gestalten. Blogs, Facebook, Twitter, Flickr, YouTube sowie interaktive Websites von NPG werden genutzt, damit junge Forscher weltweit an dem Treffen teilnehmen können. Videos von den Diskussionen der Nobelpreisträger mit jungen Forschern sowie eine Sonderbeilage Nature Outlook stehen dank einiger Sponsoren wie Mars, Incorporated kostenlos zur Verfügung. Mars, Incorporated unterstützt außerdem die Übertragung der Videos ins Chinesische.

    Das diesjährige Treffen ist der Physiologie und Medizin gewidmet und bringt 25 Nobelpreisträger und 570 junge Forscher aus 80 Ländern zusammen. Podiumsdiskussionen, Vorträge, Seminare und gesellschaftliche Ereignisse fördern die Interaktion zwischen den Nobelpreisträgern und der wissenschaftlichen und akademischen Elite der Zukunft.

    „Die Lindauer Nobelpreisträgertreffen sind nicht nur ein Fenster zur Welt, sondern spiegeln für eine Woche im Sommer die globale wissenschaftliche Landkarte wider. Wir sind daher hocherfreut, dass zum ersten Mal zur Berichterstattung durch die Social Media spanische und chinesische Inhalte dabei sein werden“, erläutert Professor Wolfgang Schuerer, Vorsitzender der Stiftung Lindauer Nobelpreisträgertreffen am Bodensee und Vizepräsident des Kuratoriums für die Tagungen der Nobelpreisträger in Lindau.

    „Es ist eine Ehre für die Nature Publishing Group, dieses Jahr wieder mit den Lindauer Nobelpreisträgertreffen zusammenzuarbeiten. Jedes Jahr arbeiten wir gemeinsam daran, die interaktive Plattform der Lindauer Treffen zu verbessern und den Erfolg der Lindau-Videos von Nature fortzuschreiben, die 2008 erstmals produziert wurden“, führt Dr. David Swinbanks, Verlagsleiter der Nature Publishing Group, aus. NPG und die Stiftung Lindauer Nobelpreisträgertreffen am Bodensee werden das vierte Jahr zusammenarbeiten, um Filme von Diskussionen in kleinen Gruppen oder unter vier Augen zwischen einzelnen Nobelpreisträgern und jungen Wissenschaftlern zu produzieren. Die Filme werden von Nature Video produziert und auf nature.com, einer der weltweit beliebtesten wissenschaftlichen Websites, sowie über YouTube kostenlos zur Verfügung gestellt.

    „Die Lindauer Treffen bieten weltweit führenden Wissenschaftlern eine einmalige Möglichkeit zum offenen Dialog“, erklärt Harold Schmitz, Chief Science Officer bei Mars, Incorporated. „Die Zusammenarbeit verschiedener Wissenschaftsbereiche ist für uns schon lange ein Leitmotiv. Ohne diese Interaktion wäre es nicht möglich Innovationen zum Wohle der gesamten Menschheit voranzutreiben. Wir von Mars freuen uns deswegen sehr, dass wir ein weiteres Jahr die Lindauer Treffen und NPG unterstützen können. Dies dient nicht nur den Teilnehmern vor Ort, sondern auch Wissenschaftlern in aller Welt, die dadurch mehr Wissen, Anregung und Vernetzung erhalten.“

    Nützliche Links:

    Von Nature Video:
    • 2008 Meeting (Physik): http://www.nature.com/video/lindau
    Teilnehmer: George Smoot, William Phillips, John Hall, David Gross und Gerardus 't Hooft

    • 2009 Meeting (Chemie): http://www.nature.com/video/lindau2009
    Teilnehmer: Aaron Ciechanover, Sir Harry Kroto, Peter Agre, Roger Tsien, Richard Ernst, Richard Schrock

    • 2010 Meeting (Interdisziplinär): http://www.nature.com/video/lindau2010
    Teilnehmer: Françoise Barré-Sinoussi, Tim Hunt, Hamilton Smith, Jack Szostak

    Über die Lindauer Treffen:
    Die Treffen der Nobelpreisträger in Lindau werden vom Kuratorium für die Tagungen der Nobelpreisträger in Lindau und von der Stiftung Lindauer Nobelpreisträgertreffen am Bodensee für die Wissenschaftsbereiche Physik, Chemie und Medizin oder Physiologie organisiert. Die Treffen der Wirtschaftswissenschafts-Nobelpreisträger finden seit 2004 statt und sind ein fester Bestandteil der Veranstaltungen. Alle fünf Jahre finden außerdem interdisziplinäre Treffen statt. Sie bieten jungen Wissenschaftlern die Gelegenheit, im direkten Austausch mit den Autoritäten ihres Wissenschaftszweigs tiefer in Themengebiete einzusteigen, die für ihre Forschungsgebiete relevant sind. Auf diese Art und Weise tragen die Treffen der Nobelpreisträger dazu bei, ein internationales Wissenschaftler-Netzwerk aufzubauen.

    Über Mars, Incorporated:
    1911 stellte Frank C. Mars die ersten Mars-Schokoladenriegel in seiner Küche in Tacoma, Washington, her und legte damit den Grundstein für Mars als Süßwarenhersteller. In den 1920er Jahren stieg Forrest E. Mars senior ins Geschäft seines Vaters ein, und der Schokoladenriegel MILKY WAY® kam auf den Markt. 1932 ging Forrest senior mit der Vision nach Großbritannien, ein Unternehmen auf der Grundlage der Philosophie „Gegenseitigkeit des Nutzens“ für alle Interessenvertreter aufzubauen. Diese Leitidee ist die Grundlage von Mars, Incorporated, auf der das Unternehmen bis heute aufbaut. Mars hat seinen Hauptsitz in McLean, Virginia, der Nettoumsatz beträgt über 30 Milliarden US-Dollar und zu den sechs Unternehmensbereichen gehören Petcare, Chocolate, Wrigley, Food, Drinks und Symbioscience (Tiernahrung, Süßwaren, Kaugummi, Nahrungsmittel, Getränke und Pflanzenpflege). Über 65.000 Mitarbeiter weltweit setzen täglich die Prinzipien von Mars in die Tat um, um etwas für die Menschen und die Welt zu bewegen.

    Mars hat 2007 das erste Mal mit der Lindauer Organisation zusammengearbeitet. 2008 wurde Pamela Mars, Vorstandsmitglied von Mars, Incorporated, Mitglied des Ehrensenats der Lindauer Stiftung in Anerkennung der langjährigen wissenschaftlichen Verdienste des Unternehmens. Letztes Jahr hat Mars auch eine interdisziplinäre Podiumsdiskussion beim Treffen in Lindau veranstaltet, bei der das Hauptaugenmerk darauf lag, wie heutzutage die Wissenschaft der Gesellschaft dienen kann.

    Über Nature Publishing Group (NPG): Nature Publishing Group (NPG) ist der Herausgeber von wichtigen wissenschaftlichen und medizinischen Informationen Print und online. NPG veröffentlicht Zeitschriften, Online-Datenbanken und -Dienste in den Bereichen Biologie, Chemie, Naturwissenschaften sowie angewandte Naturwissenschaften und klinische Medizin.

    Nature wurde 1869 gegründet, richtet sich an Wissenschaftler und ist die führende wöchentliche internationale Wissenschaftszeitschrift. Außerdem bietet NPG für diese Leserschaft ein breites Spektrum an Nature-Wissenschaftszeitschriften und Nature Reviews-Zeitschriften sowie eine Reihe von akademischen Zeitschriften einschließlich gesellschaftseigener Veröffentlichungen. Online bietet nature.com monatlich über 6 Millionen Besuchern Zugriff auf die Veröffentlichungen von NPG sowie auf Online-Datenbanken und -Dienste einschließlich Nachrichten und Kommentaren von Nature und NatureJobs sowie Zugriff auf Nature Network und Scitable.com von Nature Education.

    Scientific American ist das Herzstück der Abteilung für Publikumsmedien von NPG und richtet sich an die Allgemeinheit. Scientific American wurde 1845 gegründet und ist das älteste fortlaufend veröffentlichte Magazin in den USA sowie die führende und maßgebende Wissenschaftszeitschrift in den Publikumsmedien. Zusammen mit scientificamerican.com und den 14 Ausgaben in anderen Sprachen erreicht das Magazin über 5 Millionen Leser und Wissenschaftler weltweit. Weitere Titel sind Scientific American Mind und Spektrum der Wissenschaft in Deutschland.

    In allen Geschäftsbereichen ist NPG bestrebt, Wissenschaftlern und Medizinern sowie der interessierten breiten Öffentlichkeit zu dienen. NPG gehört zu Macmillan Publishers Limited und ist ein globales Unternehmen mit Hauptsitzen in London, New York und Tokyo sowie mit Zweigstellen in der ganzen Welt, unter anderem in Boston, Buenos Aires, Kairo, Delhi, Mumbai, Hongkong, Madrid, Barcelona, München, Heidelberg, Basingstoke, Melbourne, Paris, San Francisco, Seoul und Washington D. C. Weitere Informationen finden Sie unter www.nature.com.

  • Weibliche Australopithecinen waren reisefreudiger

    Von Silke Krüsmann - Forschung-Wissen - Aktuelles aus Wissenschaft und Forschung -
    http://www.forschung-wissen.de

    Hannover (forschung-wissen - wissenschafts-news) - Wie Paläontologen der Universität von Colorado jetzt ermittelt haben, waren es bei unseren Vorfahren, den Australopithecinen, hauptsächlich die Frauen, die ihr gewohntes Umfeld verließen, um sich unter anderen Gruppen einen Partner zu besorgen. Dafür analysierten und verglichen die Wissenschaftler die Strontium-Isotope in gefundenen männlichen und weiblichen fossilen Zähnen. Strontium ist ein Spurenelement, dass mit dem Trinkwasser und der Nahrung aufgenommen wird und sich im Zahnschmelz anlagert. Die Ergebnisse wurden dann mit den ebenfalls untersuchten fossilen Pflanzen und Bodenproben der näheren Umgebung verglichen.

    Dabei stellte sich heraus, dass der Anteil der Strontium-Isotope in den männlichen Zähnen mit den Isotopenwerten der Pflanzen und des Bodens häufiger übereinstimmte, als die der weiblichen Zähne. Das beweist, dass die Frauen nach dem Abschluss der Zahnentwicklung in ihrer Jugend den Lebensraum ihrer Kindheit öfter verlassen haben als Männer. Nur bei zehn Prozent der untersuchten männlichen Gebisse wurde ein Unterschied in den Strontium-Werten ermittelt. Bei den Zähnen unserer weiblichen Vorfahren waren es dagegen mehr als fünfzig Prozent.

    "Hier haben wir nun den ersten direkten Einblick in die geografischen Bewegungen unserer Vorfahren und es scheint, als wenn die Weibchen vorzugsweise ihre angestammte Gruppe verließen. Wir hätten erwartet, dass mehr Hominiden aus nicht-lokalen Gebieten kommen, denn allgemein gilt die Möglichkeit, über weitere Strecken zu wandern als eine Triebkräfte für die Entwicklung des zweibeinigen Ganges. Dieses kleine Heimatgebiet könnte darauf hindeuten, dass sich die Zweibeinigkeit aus ganz anderen Gründen entwickelte", berichtet Sandi Copeland, die Leiterin des Forschungsteams.

    Ein zwingender Widerspruch zu der These, dass sich das Laufen über weite Strecken auf den aufrechten Gang ausgewirkt hat, ist diese neue Erkenntnis jedoch nicht. Auch bei festen Wohngebieten kann es für unsere Vorfahren notwendig gewesen sein, für die Nahrungsbeschaffung weite Strecken zurück zu legen. Ebenfalls nicht sicher ist, ob die Frauen freiwillig ihre Familien verließen.

  • Raubgräber zerstören kulturelles Erbe

    Der illegale Handel mit archäologischen Fundstücken boomt. Der Schaden für die wissenschaftliche Erforschung ist dabei immens – obwohl der Gesetzgeber eigentlich genug Mittel bereitstellt, um gegen Raubgräber hart durchzugreifen.

    Aus: epoc, 4/2011

    Wer unerlaubt Bodendenkmäler ausgräbt oder ohne Auskunft über deren legale Beschaffung verkauft, verstößt gegen deutsches Recht. So steht es in § 984 des Bundesgesetzbuchs geschrieben. Doch leider hindert dies die stetig wachsende Zahl von Raubgräbern und Hehlern nicht daran, illegal nach historisch wertvollen Gütern zu suchen und diese dann gewinnbringend auf dem freien Markt zu verkaufen. Der Handel mit Antiken zweifelhafter Herkunft ist zu einer neuen umsatzstarken Säule der organisierten Kriminalität geworden, mit einem jährlichen Umsatz von mehreren Milliarden Euro. Das berichtet das Geschichtsmagazin "epoc" in seiner aktuellen Ausgabe (4/11).

    Besonders große Schäden richten die vielen tausend Sondengänger an, die auf eigene Faust unterwegs sind. Sie suchen den Boden mit ihren Detektoren gezielt nach Metallschätzen ab und schaufeln sie dann unsachgemäß aus der Erde heraus. Um das zu verhindern, fordern einige Experten, dass schon der freie Erwerb eines Metallsuchgeräts im Handel nicht mehr ohne weiteres möglich ist.

    Der Schaden, den Raubgräber für die archäologische Forschung verursachen, ist irreversibel: Wertvolles Kulturgut geht durch Ankauf in Privatbesitz nicht nur der Öffentlichkeit verloren, sondern es wird auch aus dem Fundzusammenhang gerissen. Die Interpretation des Fundorts ist jedoch in der Archäologie oftmals wichtiger als die Einzelfunde selbst. Wie lagen die einzelnen Stücke zueinander? Gab es Verfärbungen im Erdreich als Hinweis auf Gebäude oder menschliche Aktivitäten? Könnten organische Abfälle etwas über das Ernährungsverhalten der damaligen Bevölkerung verraten?

    Raubgräberei und Hehlerei wird in der Öffentlichkeit oft nur als Kavaliersdelikt angesehen, sagt Thomas Otten, Referatsleiter für Bodendenkmalschutz und Bodendenkmalpflege im Ministerium für Bauen und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen. Die Unwissenheit darüber, wie Archäologen arbeiten, mag eine Erklärung dafür sein. Es handelt sich jedoch um kriminalistische Straftaten, die gesetzlich verfolgt und bestraft wird. Hierzu findet sich eine ganze Latte an rechtlichen Grundlagen in deutschen Gesetzbüchern:

    1. Bevor eine Ausgrabung überhaupt gestattet ist, verlangen die Denkmalschutzgesetze eine Grabungserlaubnis, andernfalls drohen Bußgelder.
    2. § 984 BGB bestimmt, dass alles dem Finder gehört, was er auf seinem Grund entdeckt, auf fremdem Boden hat er die Hälfte dem Grundeigentümer abzugeben.
    3. Raubgräber begehen Hausfriedensbruch, wenn sie keine Erlaubnis des Grundstückseigentümers eingeholt haben.
    4. Nach § 264 StGB machen sie sich der Unterschlagung strafbar.
5. § 303 StGB bestraft einfache Sachbeschädigung oder gemeinschaftliche Sachbeschädigung.
    6. Der Verkauf von Funden entspricht dem Tatbestand der Hehlerei und wird nach § 259 StGB geahndet.

    Auf internationaler Ebene sieht das Abkommen von Malta vor, unerlaubte Weitergabe von archäologischem Erbe zu verhindern und ein zentrales Erfassungssystem über unerlaubte Ausgrabungen einzurichten. Das Unidroit-Abkommen regelt indes die Rückführung von gestohlenem oder illegal ausgeführtem Kulturgut sowie Entschädigungen für bestohlene Eigentümer und getäuschte Käufer. Die Gesetze und Abkommen kommen jedoch relativ selten zur Anwendung, denn nur wenige Staatsanwälte sind auf Antikenhehlerei spezialisiert.

  • Liste der Taschenbücher von Ernst Probst

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    München / Wiesbaden (wissenschafts-news) - Der Wiesbadener Buchautor Ernst Probst hat mehr als 100 Bücher, Taschenbücher, Broschüren, Museumsführer und E-Books veröffentlicht. Er schrieb vor allem populärwissenschaftliche Werke aus den Themenbereichen Paläontologie und Archäologie sowie Biografien über berühmte Frauen und Männer.

    Paläontologie:
    Als Mainz noch nicht am Rhein lag
    Archaeopteryx. Der Urvogel in Bayern
    Das Dinotherium-Museum in Eppelsheim (zusammen mit Dr. Jens Lorenz Franzen und Heiner Roos)
    Der Europäische Jaguar
    Der Höhlenbär
    Der Höhlenlöwe
    Der Mosbacher Löwe. Die riesige Raubkatze aus Wiesbaden
    Der Rhein-Elefant. Das Schreckenstier von Eppelsheim
    Der Ur-Rhein. Rheinhessen vor zehn Millionen Jahren
    Deutschland im Eiszeitalter
    Deutschland in der Urzeit
    Die Dolchzahnkatze Megantereon
    Die Dolchzahnkatze Smilodon
    Die Säbelzahnkatze Homotherium
    Die Säbelzahnkatze Machairodus
    Dinosaurier in Deutschland (1993 zusammen mit Raymund Windolf)
    Dinosaurier in Deutschland. Von Compsognathus bis zu Stenopelix (2010)
    Dinosaurier in Baden-Württemberg. Von Efraasia bis zu Sellosaurus
    Dinosaurier in Bayern. Von Cetiosauriscus bis zu Plateosaurus
    Dinosaurier in Niedersachsen. Von Elephantopoides bis zu Stenopelix
    Dinosaurier von A bis K. Von Abelisaurus bis zu Kritosaurus
    Dinosaurier von L bis Z. Von Labocania bis zu Zupaysaurus
    Der Rhein-Elefant. Das Schreckenstier von Eppelsheim
    Eiszeitliche Geparde in Deutschland. Mit Zeichnungen von Shuhei Tamura
    Eiszeitliche Leoparden in Deutschland. Mit Zeichnungen von Shuhei Tamura
    Eiszeitliche Raubkatzen in Deutschland. Mit Zeichnungen von Shuhei Tamura
    Höhlenlöwen. Raubkatzen im Eiszeitalter
    Johann Jakob Kaup. Der große Naturforscher aus Darmstadt
    Krallentiere am Ur-Rhein. Die Forschungsgeschichte von Chalicotherium goldfussi
    Menschenaffen am Ur-Rhein. Dryopithecus, Paidopithex und Rhenopithecus
    Raub-Dinosaurier von A bis Z. Mit Zeichnungen von Dmitry Bogdanov und von Nobu Tamura
    Rekorde der Urzeit (1992)
    Rekorde der Urzeit. Landschaften, Pflanzen und Tiere (2008)
    Säbelzahntiger am Ur-Rhein. Machairodus und Paramachairodus
    Säbelzahnkatzen. Von Machairodus bis zu Smilodon

    Archäologie:
    Deutschland in der Bronzezeit
    Deutschland in der Steinzeit
    Die Bronzezeit
    Die Adlerberg-Gruppe
    Die Aunjetitzer Kultur
    Die Hügelgräber-Bronzezeit
    Die Lausitzer Kultur
    Die Lüneburger Gruppe in der Bronzezeit
    Die nordische Bronzezeit
    Die Stader Gruppe in der Bronzezeit
    Die Straubinger Kultur
    Die Urnenfelder-Kultur
    Rekorde der Urmenschen. Erfindungen, Kunst und Religion

    Kryptozoologie:
    Affenmenschen. Von Bigfoot bis zum Yeti
    Das Einhorn. Die Entstehung der Sagen über ein geheimnisvolles Wesen
    Der Drache. Wie die Sagen über Lindwürmer entstanden
    Monstern auf der Spur. Wie die Sagen über Drachen, Riesen und Einhörner entstanden
    Nessie. Das Monsterbuch
    Riesen. Supermänner oder Tölpel
    Seeungeheuer. Von Nessie bis zum Zuiyo-maru-Monster

    Biografien:
    Julchen Blasius. Die Räuberbraut des Schinderhannes
    Lucrezia Borgia. Die schöne Tochter eines Papstes
    Christl-Marie Schultes. Die erste Fliegerin in Bayern
    Cortés und Malinche. Der spanische Eroberer und seine indianische Geliebte
    Der Schwarze Peter. Ein Räuber aus dem Hunsrück und Odenwald
    Drei Königinnen der Lüfte in Bayern (zusammen mit Josef Eimannsberger)
    Elisabeth I. Tudor. Die jungfräuliche Königin
    Frauen im Weltall
    Hildegard von Bingen. Die deutsche Prophetin
    Frida Kahlo. Die Malerin der Schmerzen
    Angelika Kauffmann. Die Schweizer Porträtmalerin
    Königinnen der Lüfte
    Königinnen der Lüfte von A bis Z
    Königinnen der Lüfte in Deutschland
    Königinnen der Lüfte in Frankreich
    Königinnen der Lüfte in England, Australien und Neuseeland
    Königinnen der Lüfte in Europa
    Königinnen der Lüfte in Amerika
    Königinnen des Tanzes
    Theo Lederer. Ein Flugzeugsammler aus Oberbayern
    Machbuba. Die Sklavin und der Fürst
    Malende Superfrauen. Sofonisba Anguissola - Frida Kahlo - Angelika Kauffmann -
    Paula Modersohn-Becker - Séraphine Louis - Marianne von Werefkin
    Maria Stuart. Schottlands tragische Königin
    Meine Worte sind wie die Sterne. Die Entstehung der Rede des Häuptlings Seattle (zusammen mit Sonja Probst)
    Annie Oakley. Die Meisterschützin des Wilden Westens
    Paula Modersohn-Becker. Die Pionierin des Expressionismus
    Séraphine Louis. Frankreichs große naive Malerin
    Superfrauen 1 – Geschichte
    Superfrauen 2 – Religion
    Superfrauen 3 – Politik
    Superfrauen 4 – Wirtschaft und Verkehr
    Superfrauen 5 – Wissenschaft
    Superfrauen 6 – Medizin
    Superfrauen 7 – Film und Theater
    Superfrauen 8 – Literatur
    Superfrauen 9 – Malerei und Fotografie
    Superfrauen 10 – Musik und Tanz
    Superfrauen 11 – Feminismus und Familie
    Superfrauen 12 – Sport
    Superfrauen 13 – Mode und Kosmetik
    Superfrauen 14 – Medien und Astrologie
    Superfrauen aus dem Wilden Westen
    Marianne von Werefkin. Der russische Rembrandt
    Zenobia. Eine Frau kämpft gegen die Römer
    Rund 70 Kurzbiografien über berühmte Fliegerinnen, Ballonfahrerinnen, Luftschifferinnen, Fallschirmspringerinnen, Astronautinnen und Kosmonautinnen, zum Beispiel:
    Liesl Bach
    Melli Beese
    Elly Beinhorn
    Marga von Etzdorf
    Thea Knorr
    Angelika Machinek
    Thea Rasche
    Hanna Reitsch
    Melitta Gräfin Schenk von Stauffenberg
    Lisl Schwab
    Beate Uhse

    Aphorismen:
    Der Ball ist ein Sauhund. Weisheiten und Torheiten über Fußball Medien (zusammen mit Doris Probst)
    Schweigen ist nicht immer Gold. Zitate von A bis Z
    Worte sind wie Waffen. Weisheiten und Torheiten über die Medien (zusammen mit Doris Probst)

    Die meisten dieser Titel sind bei GRIN Verlag für akademische Texte erschienen und in mehr als 1.000 Online-Buchshops sowie in jeder guten Buchhandlung erhältlich.

    Der GRIN Verlag mit Sitz in München hat sich seit der Gründung im Jahr 1998 auf die Veröffentlichung akademischer Texte spezialisiert. Die Verlagsseite http://www.grin.com ist für Studenten, Hochschullehrer und andere Akademiker die ideale Plattform, ihre Fachtexte, Studienarbeiten, Abschlussarbeiten oder Dissertationen einem breiten Publikum zu präsentieren.

  • E-Books und Taschenbücher über Raubkatzen aus der Urzeit

    Pantheraoncagombaszoegensis

    Europäischer Jaguar - Zeichnung von Shuhei Tamura
    http://www.flickr.com/photos/24855184@N05/with/4385188232

    München / Wiesbaden (wissenschafts-news) – Bei „GRIN Verlag für akademische Texte“ (München) sind zahlreiche E-Books, Broschüren und Taschenbücher über große Raubkatzen aus der Feder des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst erhältlich:

    Höhlenlöwen
    http://www.grin.com/e-book/121607/hoehlenloewen

    Der Mosbacher Löwe
    http://www.grin.com/e-book/150768/der-mosbacher-loewe

    Der Höhlenlöwe
    http://www.grin.com/e-book/162416/der-hoehlenloewe

    Säbelzahnkatzen
    http://www.grin.com/e-book/127539/saebelzahnkatzen

    Säbelzahntiger am Ur-Rhein
    http://www.grin.com/e-book/161357/saebelzahntiger-am-ur-rhein

    Die Säbelzahnkatze Machairodus
    http://www.grin.com/e-book/169359/die-saebelzahnkatze-machairodus

    Die Säbelzahnkatze Homotherium
    http://www.grin.com/e-book/169244/die-saebelzahnkatze-homotherium

    Die Dolchzahnkatze Megantereon
    http://www.grin.com/e-book/168904/die-dolchzahnkatze-megantereon

    Die Dolchzahnkatze Smilodon
    http://www.grin.com/e-book/169041/die-dolchzahnkatze-smilodon

    Der Europäische Jaguar
    http://www.grin.com/e-book/172447/der-europaeische-jaguar

    Eiszeitliche Geparde in Deutschland
    http://www.grin.com/e-book/172559/eiszeitliche-geparde-in-deutschland

    Eiszeitliche Leoparden in Deutschland
    http://www.grin.com/e-book/172572/eiszeitliche-leoparden-in-deutschland

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    Der Wiesbadener Buchautor Ernst Probst hat mehr als 100 Bücher, Taschenbücher, Broschüren, Museumsführer und E-Books veröffentlicht. Er schrieb vor allem populärwissenschaftliche Werke aus den Themenbereichen Paläontologie und Archäologie sowie Biografien über berühmte Frauen und Männer.

    Paläontologie: Deutschland in der Urzeit, Rekorde der Urzeit (1992), Rekorde der Urzeit. Landschaften, Pflanzen und Tiere (2008), Dinosaurier in Deutschland (1993 zusammen mit Raymund Windolf), Archaeopteryx. Der Urvogel in Bayern, Dinosaurier in Deutschland. Von Compsognathus bis zu Stenopelix (2010), Dinosaurier in Baden-Württemberg, Dinosaurier in Bayern, Dinosaurier in Niedersachsen, Dinosaurier von A bis K, Dinosaurier von L bis Z, Raub-Dinosaurier von A bis Z, Deutschland im Eiszeitalter, Der Ur-Rhein, Als Mainz noch nicht am Rhein lag, Der Rhein-Elefant, Krallentiere am Ur-Rhein, Menschenaffen am Ur-Rhein, Säbelzahntiger am Ur-Rhein, Höhlenlöwen, Der Höhlenlöwe, Der Mosbacher Löwe, Säbelzahnkatzen, Die Dolchzahnkatze Megantereon, Die Dolchzahnkatze Smilodon, Die Säbelzahnkatze Homotherium, Die Säbelzahnkatze Machairodus, Der Europäische Jaguar, Eiszeitliche Geparde in Deutschland, Eiszeitliche Leoparden in Deutschland, Der Höhlenbär, Johann Jakob Kaup. Der große Naturforscher aus Darmstadt

    Archäologie: Deutschland in der Steinzeit, Rekorde der Urmenschen, Deutschland in der Bronzezeit, Die Bronzezeit, Die Aunjetitzer Kultur, Die Straubinger Kultur, Die Adlerberg-Gruppe, Die Hügelgräber-Bronzezeit, Die Lüneburger Gruppe in der Bronzezeit, Die Stader Gruppe in der Bronzezeit, Die nordische Bronzezeit, Die Urnenfelder-Kultur, Die Lausitzer Kultur

    Kryptozoologie: Affenmenschen, Das Einhorn, Der Drache, Nessie. Das Monsterbuch, Monstern auf der Spur, Riesen, Seeungeheuer

    Biografien: 14 Taschenbücher über Superfrauen (Superfrauen 1 bis Superfrauen 14), Christl-Marie Schultes. Die erste Fliegerin in Bayern, Drei Königinnen der Lüfte in Bayern (zusammen mit Josef Eimannsberger), Frauen im Weltall, Königinnen der Lüfte, Königinnen der Lüfte von A bis Z. Biografien berühmter Fliegerinnen, Ballonfahrerinnen, Luftschifferinnen, Fallschirmspringerinnen und Astronautinnen, Königinnen der Lüfte in Deutschland, Königinnen der Lüfte in Frankreich, Königinnen der Lüfte in England, Australien und Neuseeland, Königinnen der Lüfte in Europa, Königinnen der Lüfte in Amerika, Theo Lederer. Ein Flugzeugsammler aus Oberbayern, Königinnen des Tanzes, Superfrauen aus dem Wilden Westen, Der Schwarze Peter. Ein Räuber aus dem Hunsrück und Odenwald, Meine Worte sind wie die Sterne. Die Entstehung der Rede des Häuptlings Seattle (zusammen mit Sonja Probst), Elisabeth I. Tudor. Die jungfräuliche Königin, Maria Stuart. Schottlands tragische Königin, Machbuba. Die Sklavin und der Fürst, Hildegard von Bingen. Die deutsche Prophetin, Julchen Blasius. Die Räuberbraut des Schinderhannes, Lucrezia Borgia. Die schöne Tochter eines Papstes, Zenobia von Palmyra. Eine Frau kämpft gegen die Römer, Cortés und Malinche. Der spanische Eroberer und seine indianische Geliebte, rund 70 Kurzbiografien über berühmte Fliegerinnen, Ballonfahrerinnen, Luftschifferinnen, Fallschirmspringerinnen, Astronautinnen und Kosmonautinnen

    Aphorismen: Der Ball ist ein Sauhund. Weisheiten und Torheiten über Fußball, Worte sind wie Waffen. Weisheiten und Torheiten über die Medien (beide zusammen mit Doris Probst, Schweigen ist nicht immer Gold. Zitate von A bis Z

    Die meisten dieser Titel sind bei GRIN Verlag für akademische Texte erschienen und in mehr als 1.000 Online-Buchshops sowie in jeder guten Buchhandlung erhältlich.

    Der GRIN Verlag mit Sitz in München hat sich seit der Gründung im Jahr 1998 auf die Veröffentlichung akademischer Texte spezialisiert. Die Verlagsseite http://www.grin.com ist für Studenten, Hochschullehrer und andere Akademiker die ideale Plattform, ihre Fachtexte, Studienarbeiten, Abschlussarbeiten oder Dissertationen einem breiten Publikum zu präsentieren.

  • Informationen über Kulturen der Bronzezeit

    Goldhut

    München / Wiesbaden (wissenschafts-news) – Bei „GRIN Verlag für akademische Texte“ (München) sind zahlreiche gedruckte Broschüren und E-Books im PDF-Format über Kulturen der Bronzezeit in Deutschland erhältlich. Sie stammen aus der Feder des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst.

    Die Bronzezeit
    http://www.grin.com/e-book/93300/die-bronzezeit

    Die Aunjetitzer Kultur
    http://www.grin.com/e-book/93103/die-aunjetitzer-kultur-eine-kultur-der-bronzezeit-vor-etwa-2300-bis-1600-1500

    Die Straubinger Kultur
    http://www.grin.com/e-book/113962/die-straubinger-kultur

    Die Adlerberg-Kultur
    http://www.grin.com/e-book/114062/die-adlerberg-kultur

    Die Hügelgräber-Kultur
    http://www.grin.com/e-book/93208/die-huegelgraeber-kultur

    Die nordische Bronzezeit
    http://www.grin.com/e-book/93450/die-nordische-bronzezeit

    Die Stader Gruppe
    http://www.grin.com/e-book/93578/die-stader-gruppe-in-der-bronzezeit

    Die Lüneburger Gruppe
    http://www.grin.com/e-book/93504/die-lueneburger-gruppe-in-der-bronzezeit

    Die Lausitzer Kultur
    http://www.grin.com/e-book/93341/die-lausitzer-kultur

    Die Urnenfelder-Kultur
    http://www.grin.com/e-book/93166/die-urnenfelder-kultur

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    Inhaltsangaben über diese Broschüren bzw. E-Books:

    Die Adlerberg-Kultur
    Die Bronzezeit vor mehr als 2000 bis 800 v. Chr. gilt als die erste und längere der Metallzeiten in Europa. In dieser Zeit wurden Werkzeuge, Waffen und Schmuck aus Bronze hergestellt. In einigen Gebieten hatte die Bronzezeit eine andere Zeitdauer. So begann sie in Süddeutschland schon vor etwa 2300 v. Chr. und endete um 800 v. Chr. In Norddeutschland dagegen währte sie von etwa 1600 bis 500 v. Chr. Zu den in Deutschland verbreiteten Kulturen der Bronzezeit gehört die Adlerberg-Kultur. Sie war von etwa 2100 bis 1800 v. Chr. am nördlichen Oberrhein in Rheinland-Pfalz (Rheinhessen, Pfalz), Hessen und in Teilen von Baden-Württemberg (Nordbaden) verbreitet. Sie ist sicherlich aus der jungsteinzeitlichen Glockenbecher-Kultur hervorgegangen. Überspitzt formuliert handelt es sich um eine »Glockenbecher-Kultur ohne Glockenbecher«. Denn diese beiden kulturellen Erscheinungen standen sich in Hinsicht auf die Bestattungssitten, Pfeil und Bogen sowie ihr identisches Siedlungsgebiet sehr nahe. Der Text über die Adlerberg-Kultur stammt aus dem vergriffenen Buch »Deutschland in der Bronzezeit« (1996) des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst in alter deutscher Rechtschreibung und entspricht dem damaligen Wissensstand. Weitere Kulturen der Bronzezeit aus Deutschland werden ebenfalls in Einzelpublikationen vorgestellt.
    Bestellung bei: http://www.grin.com/e-book/114062/die-adlerberg-kultur

    Die Aunjetitzer Kultur
    Die Bronzezeit vor mehr als 2000 bis 800 v. Chr. gilt als die erste und längere der Metallzeiten in Europa. In dieser Zeit wurden Werkzeuge, Waffen und Schmuck aus Bronze hergestellt. In einigen Gebieten hatte die Bronzezeit eine andere Zeitdauer. So begann sie in Süddeutschland schon vor etwa 2300 v. Chr. und endete um 800 v. Chr. In Norddeutschland dagegen währte sie von etwa 1600 bis 500 v. Chr. Zu den in Deutschland verbreiteten Kulturen der Bronzezeit gehört die Aunjetitzer Kultur vor etwa 2300 bis 1600/1500 v. Chr., die nach dem Gräberfeld von Unetice (Aunjetitz) in Böhmen (Tschechien) benannt ist. Sie war in der Frühstufe in Böhmen, Mähren, der Südwestslowakei, Schlesien, Niederösterreich, Thüringen, Sachsen-Anhalt und in der Spätstufe im östlichen Niedersachsen sowie in Brandenburg und im Südwesten Großpolens verbreitet. Der Text über die Aunjetitzer Kultur stammt aus dem vergriffenen Buch „Deutschland in der Bronzezeit“ (1996) des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst in alter deutscher Rechtschreibung und entspricht dem damaligen Wissensstand. Weitere Kulturen der Bronzezeit aus Deutschland werden ebenfalls in Einzelpublikationen vorgestellt.
    http://www.grin.com/e-book/93103/die-aunjetitzer-kultur-eine-kultur-der-bronzezeit-vor-etwa-2300-bis-1600-1500

    Die Bronzezeit
    Die Bronzezeit vor mehr als 2000 bis 800 v. Chr. gilt als die erste und längere der Metallzeiten in Europa. In dieser Zeit wurden Werkzeuge, Waffen und Schmuck aus Bronze hergestellt. In einigen Gebieten hatte die Bronzezeit eine andere Zeitdauer. So begann sie in Süddeutschland schon vor etwa 2300 v. Chr. und endete um 800 v. Chr. In Norddeutschland dagegen währte sie von etwa 1600 bis 500 v. Chr. Der Begriff „Bronzezeit“ wurde 1836 in einem Museumskatalog durch den dänischen Prähistoriker Christian Jürgensen Thomsen (1788–l865) aus Kopenhagen eingeführt. Der Text des Buches über die Bronzezeit stammt aus dem vergriffenen Werk „Deutschland in der Bronzezeit“ (1996) des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst in alter deutscher Rechtschreibung und entspricht dem damaligen Wissensstand. Ernst Probst veröffentlichte auch die Bücher „Deutschland in der Urzeit“ (1986) und „Deutschland in der Steinzeit“ (1991).
    http://www.grin.com/e-book/93300/die-bronzezeit

    Die Hügelgräber-Kultur
    Die Bronzezeit vor mehr als 2000 bis 800 v. Chr. gilt als die erste und längere der Metallzeiten in Europa. In dieser Zeit wurden Werkzeuge, Waffen und Schmuck aus Bronze hergestellt. In einigen Gebieten hatte die Bronzezeit eine andere Zeitdauer. So begann sie in Süddeutschland schon vor etwa 2300 v. Chr. und endete um 800 v. Chr. In Norddeutschland dagegen währte sie von etwa 1600 bis 500 v. Chr. Zu den in Deutschland verbreiteten Kulturen der Bronzezeit gehört die Hügelgräber-Kultur vor etwa 1600 bis 1300/1200 v. Chr. Nach heutigem Kenntnisstand war die Hügelgräber-Kultur von Ostfrankreich (Elsaß) bis nach Ungarn (Karpatenbecken) verbreitet. Sie ist in diesem Gebiet mit der Mittelbronzezeit identisch und läßt sich in zahlreiche Lokalgruppen gliedern. Der Begriff Hügelgräber-Kultur beruht darauf, dass sich etwa um 1600 v. Chr. in weiten Teilen Europas die Bestattungssitten radikal änderten: Statt die Toten wie in der Frühbronzezeit in Flachgräbern beizusetzen, schüttete man nun häufig über den Gräbern ein bis zwei Meter hohe Grabhügel auf und setzte dann nicht selten noch weitere Verstorbene darin bei. Der Text über die Hügelgräber-Kultur stammt aus dem vergriffenen Buch „Deutschland in der Bronzezeit“ (1996) des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst in alter deutscher Rechtschreibung und entspricht dem damaligen Wissensstand. Weitere Kulturen der Bronzezeit aus Deutschland werden ebenfalls in Einzelpublikationen vorgestellt.
    http://www.grin.com/e-book/93208/die-huegelgraeber-kultur

    Die Lausitzer Kultur
    Die Bronzezeit vor mehr als 2000 bis 800 v. Chr. gilt als die erste und längere der Metallzeiten in Europa. In dieser Zeit wurden Werkzeuge, Waffen und Schmuck aus Bronze hergestellt. In einigen Gebieten hatte die Bronzezeit eine andere Zeitdauer. So begann sie in Süddeutschland schon vor etwa 2300 v. Chr. und endete um 800 v. Chr. In Norddeutschland dagegen währte sie von etwa 1600 bis 500 v. Chr. Eine der wichtigsten bronzezeitlichen Kulturen Mitteleuropas war von etwa 1300 bis 500 v. Chr. die Lausitzer Kultur. Ihr Verbreitungsgebiet reichte im Westen bis an die Saale in Mitteldeutschland, während es im Süden Nordböhmen, Nordmähren, und die nordwestliche Slowakei umfasste. Im Nordwesten gehörte das südliche Brandenburg dazu, und im Osten bildete die heutige polnische Provinz Posen (Poznan) die Grenze. Die Prähistoriker unterscheiden zwischen einer Ost-, West-, schlesisch-mährischen, oberschlesisch-polnischen, mittelschlesischen und einer Lausitz-sächsischen Gruppe. Zur Westgruppe rechnet man die einst vor allem in der Lausitz, im südlichen Brandenburg und in Sachsen ansässige Lausitz-sächsische Gruppe. Den Begriff „Lausitzer Kultur“ hat 1880 der damals in Berlin wirkende Pathologe Rudolf Virchow (1821–1902) geprägt. Der Text über die Lausitzer Kultur stammt aus dem vergriffenen Buch „Deutschland in der Bronzezeit“ (1996) des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst in alter deutscher Rechtschreibung und entspricht dem damaligen Wissensstand. Weitere Kulturen der Bronzezeit aus Deutschland werden ebenfalls in Einzelpublikationen vorgestellt.
    http://www.grin.com/e-book/93341/die-lausitzer-kultur

    Die Lüneburger Gruppe in der Bronzezeit
    Die Bronzezeit vor mehr als 2000 bis 800 v. Chr. gilt als die erste und längere der Metallzeiten in Europa. In dieser Zeit wurden Werkzeuge, Waffen und Schmuck aus Bronze hergestellt. In einigen Gebieten hatte die Bronzezeit eine andere Zeitdauer. So begann sie in Süddeutschland schon vor etwa 2300 v. Chr. und endete um 800 v. Chr. In Norddeutschland dagegen währte sie von etwa 1600 bis 500 v. Chr. Zu den in Deutschland verbreiteten Kulturen der Bronzezeit gehören die Lüneburger Gruppe in der älteren Bronzezeit (etwa 1500 bis 1200 v. Chr.), die Lüneburger Gruppe in der mittleren Bronzezeit (etwa 1200 bis 1100 . Chr.) und die Lüneburger Gruppe in der jüngeren Bronzezeit (etwa 1100 bis 800 v. Chr.). Von der „Lüneburger Bronzezeit“ sprach 1939 erstmals der damals in München tätige Prähistoriker Friedrich Holste (1908–1942). Den heute gebräuchlichen Begriff „Lüneburger Gruppe“ prägte 1971 der zu jener Zeit am Museum Lüneburg arbeitende Prähistoriker Friedrich Laux, dem diese Publikation aus Dankbarkeit für seine wertvolle Unterstützung gewidmet ist. Die Texte über die Lüneburger Gruppe stammen aus dem vergriffenen Buch „Deutschland in der Bronzezeit“ (1996) des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst in alter deutscher Rechtschreibung und entsprechen dem damaligen Wissensstand. Weitere Kulturen der Bronzezeit aus Deutschland werden ebenfalls in Einzelpublikationen vorgestellt.
    http://www.grin.com/e-book/93504/die-lueneburger-gruppe-in-der-bronzezeit

    Die nordische Bronzezeit
    Die Bronzezeit vor mehr als 2000 bis 800 v. Chr. gilt als die erste und längere der Metallzeiten in Europa. In dieser Zeit wurden Werkzeuge, Waffen und Schmuck aus Bronze hergestellt. In einigen Gebieten hatte die Bronzezeit eine andere Zeitdauer. So begann sie in Süddeutschland schon vor etwa 2300 v. Chr. und endete um 800 v. Chr. In Norddeutschland dagegen währte sie von etwa 1600 bis 500 v. Chr. Zu den in Deutschland verbreiteten Kulturen der Bronzezeit gehören die nordische frühe Bronzezeit bzw. frühe Bronzezeit des Nordischen Kreises (etwa 1800 bis 1500 v. Chr.), die nordische ältere Bronzezeit (etwa 1500 bis 1200 v. Chr.), die nordische mittlere Bronzezeit (etwa 1200 bis 1100 . Chr.) und die nordische späte Bronzezeit (etwa 1100 bis 800 v. Chr.). Der von dem schwedischen Prähistoriker Oscar Montelius (1843–1921) stammende Begriff „Nordischer Kreis“ beruht auf der eigenständischen Entwicklung nördlicher Regionen Europas. Die Texte über die nordische Bronzezeit stammen aus dem vergriffenen Buch „Deutschland in der Bronzezeit“ (1996) des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst in alter deutscher Rechtschreibung und entsprechen dem damaligen Wissensstand. Weitere Kulturen der Bronzezeit aus Deutschland werden ebenfalls in Einzelpublikationen vorgestellt.
    http://www.grin.com/e-book/93450/die-nordische-bronzezeit

    Die Stader Gruppe in der Bronzezeit
    Die Bronzezeit vor mehr als 2000 bis 800 v. Chr. gilt als die erste und längere der Metallzeiten in Europa. In dieser Zeit wurden Werkzeuge, Waffen und Schmuck aus Bronze hergestellt. In einigen Gebieten hatte die Bronzezeit eine andere Zeitdauer. So begann sie in Süddeutschland schon vor etwa 2300 v. Chr. und endete um 800 v. Chr. In Norddeutschland dagegen währte sie von etwa 1600 bis 500 v. Chr. Zu den in Deutschland verbreiteten Kulturen der Bronzezeit gehören die Stader Gruppe in der älteren Bronzezeit (etwa 1500 bis 1200 v. Chr.), die Stader Gruppe in der mittleren Bronzezeit (etwa 1200 bis 1100 . Chr.) und die Stader Gruppe in der jüngeren Bronzezeit (etwa 1100 bis 800 v. Chr.). Den Begriff „Stader Gruppe“ hat 1981 der Prähistoriker Arne Lucke in seiner Hamburger Dissertation erstmals für eine Lokalgruppe der jüngeren Bronzezeit verwendet. Im Gegensatz dazu benutzt der Hamburger Prähistoriker Friedrich Laux die Bezeichnung „Stader Gruppe“, die er 1987 bei einem Vortrag in Bad Stuer erwähnte und auf die er 1991 in einem Aufsatz zurückgriff, für eine Gruppe, die sich in der älteren, mittleren und jüngeren Bronzezeit behauptete. Die Texte über die Stader Gruppe stammen aus dem vergriffenen Buch „Deutschland in der Bronzezeit“ (1996) des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst in alter deutscher Rechtschreibung und entsprechen dem damaligen Wissensstand. Weitere Kulturen der Bronzezeit aus Deutschland werden ebenfalls in Einzelpublikationen vorgestellt.
    http://www.grin.com/e-book/93578/die-stader-gruppe-in-der-bronzezeit

    Die Straubinger Kultur
    Die Bronzezeit vor mehr als 2000 bis 800 v. Chr. gilt als die erste und längere der Metallzeiten in Europa. In dieser Zeit wurden Werkzeuge, Waffen und Schmuck aus Bronze hergestellt. In einigen Gebieten hatte die Bronzezeit eine andere Zeitdauer. So begann sie in Süddeutschland schon vor etwa 2300 v. Chr. und endete um 800 v. Chr. In Norddeutschland dagegen währte sie von etwa 1600 bis 500 v. Chr. Zu den in Deutschland verbreiteten Kulturen der Bronzezeit gehört die Straubinger Kultur vor etwa 2300 bis 1600 v. Chr. Sie war in Südbayern (Niederbayern, Oberbayern sowie teilweise in der Oberpfalz und Schwaben) verbreitet. Ausläufer behaupteten sich auch in Oberösterreich, im Land Salzburg und im Raum Kufstein in Nordtirol. Die Straubinger Kultur gilt als die älteste Kultur der Frühbronzezeit im östlichen Süddeutschland. Ihre Metallhandwerker haben in der frühen Stufe noch Erzeugnisse aus unlegiertem Kupfer und erst in der späten Stufe aus Bronze hergestellt. Der Text über die Straubinger Kultur stammt aus dem vergriffenen Buch »Deutschland in der Bronzezeit« (1996) des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst in alter deutscher Rechtschreibung und entspricht dem damaligen Wissensstand. Weitere Kulturen der Bronzezeit aus Deutschland werden ebenfalls in Einzelpublikationen vorgestellt.
    http://www.grin.com/e-book/113962/die-straubinger-kultur

    Die Urnenfelder-Kultur
    Die Bronzezeit vor mehr als 2000 bis 800 v. Chr. gilt als die erste und längere der Metallzeiten in Europa. In dieser Zeit wurden Werkzeuge, Waffen und Schmuck aus Bronze hergestellt. In einigen Gebieten hatte die Bronzezeit eine andere Zeitdauer. So begann sie in Süddeutschland schon vor etwa 2300 v. Chr. und endete um 800 v. Chr. In Norddeutschland dagegen währte sie von etwa 1600 bis 500 v. Chr. Zu den in Deutschland verbreiteten Kulturen der Bronzezeit gehört die Urnenfelder-Kultur vor etwa 1300/1200 bis 800 v. Chr. Sie gilt in Europa als eine der wichtigsten Kulturen der Spätbronzezeit und vermochte sich vom nördlichen Balkan über die Donauländer bis zur Oberrheinregion auszubreiten. In Deutschland war sie in Baden-Württemberg, Bayern, im Saarland, in Rheinland-Pfalz, Hessen, Teilen Nordrhein-Westfalens (Niederrheinische Bucht) und südlich des Thüringer Waldes heimisch. Der Begriff Urnenfelder-Kultur fußt darauf, daß damals die Toten auf Scheiterhaufen verbrannt und danach häufig ihre Asche beziehungsweise Knochenreste in tönerne Urnen geschüttet und in Brandgräbern beigesetzt wurden. Gelegentlich bildeten die Brandgräber ausgedehnte Urnenfelder mit Dutzenden oder Hunderten von Bestattungen. Der Text über die Urnenfelder-Kultur stammt aus dem vergriffenen Buch „Deutschland in der Bronzezeit“ (1996) des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst in alter deutscher Rechtschreibung und entspricht dem damaligen Wissensstand. Weitere Kulturen der Bronzezeit aus Deutschland werden ebenfalls in Einzelpublikationen vorgestellt.
    http://www.grin.com/e-book/93166/die-urnenfelder-kultur

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    Der Wiesbadener Buchautor Ernst Probst hat mehr als 100 Bücher, Taschenbücher, Broschüren, Museumsführer und E-Books veröffentlicht. Er schrieb vor allem populärwissenschaftliche Werke aus den Themenbereichen Paläontologie und Archäologie sowie Biografien über berühmte Frauen und Männer.

    Paläontologie: Deutschland in der Urzeit, Rekorde der Urzeit (1992), Rekorde der Urzeit. Landschaften, Pflanzen und Tiere (2008), Dinosaurier in Deutschland (1993 zusammen mit Raymund Windolf), Archaeopteryx. Der Urvogel in Bayern, Dinosaurier in Deutschland. Von Compsognathus bis zu Stenopelix (2010), Dinosaurier in Baden-Württemberg, Dinosaurier in Niedersachsen, Dinosaurier von A bis K, Dinosaurier von L bis Z, Raub-Dinosaurier von A bis Z, Deutschland im Eiszeitalter, Der Ur-Rhein, Als Mainz noch nicht am Rhein lag, Der Rhein-Elefant, Krallentiere am Ur-Rhein, Menschenaffen am Ur-Rhein, Säbelzahntiger am Ur-Rhein, Höhlenlöwen, Der Höhlenlöwe, Der Mosbacher Löwe, Säbelzahnkatzen, Die Dolchzahnkatze Megantereon, Die Dolchzahnkatze Smilodon, Die Säbelzahnkatze Homotherium, Die Säbelzahnkatze Machairodus, Der Höhlenbär, Johann Jakob Kaup. Der große Naturforscher aus Darmstadt

    Archäologie: Deutschland in der Steinzeit, Rekorde der Urmenschen, Deutschland in der Bronzezeit, Die Bronzezeit, Die Aunjetitzer Kultur, Die Straubinger Kultur, Die Adlerberg-Gruppe, Die Hügelgräber-Bronzezeit, Die Lüneburger Gruppe in der Bronzezeit, Die Stader Gruppe in der Bronzezeit, Die nordische Bronzezeit, Die Urnenfelder-Kultur, Die Lausitzer Kultur

    Kryptozoologie: Affenmenschen, Das Einhorn, Der Drache, Nessie. Das Monsterbuch, Monstern auf der Spur, Riesen, Seeungeheuer

    Biografien: 14 Taschenbücher über Superfrauen (Superfrauen 1 bis Superfrauen 14), Christl-Marie Schultes. Die erste Fliegerin in Bayern, Drei Königinnen der Lüfte in Bayern (zusammen mit Josef Eimannsberger), Frauen im Weltall, Königinnen der Lüfte, Königinnen der Lüfte von A bis Z. Biografien berühmter Fliegerinnen, Ballonfahrerinnen, Luftschifferinnen, Fallschirmspringerinnen und Astronautinnen, Königinnen der Lüfte in Deutschland, Königinnen der Lüfte in Frankreich, Königinnen der Lüfte in England, Australien und Neuseeland, Königinnen der Lüfte in Europa, Königinnen der Lüfte in Amerika, Theo Lederer. Ein Flugzeugsammler aus Oberbayern, Königinnen des Tanzes, Superfrauen aus dem Wilden Westen, Der Schwarze Peter. Ein Räuber aus dem Hunsrück und Odenwald, Meine Worte sind wie die Sterne. Die Entstehung der Rede des Häuptlings Seattle (zusammen mit Sonja Probst), Elisabeth I. Tudor. Die jungfräuliche Königin, Maria Stuart. Schottlands tragische Königin, Machbuba. Die Sklavin und der Fürst, Hildegard von Bingen. Die deutsche Prophetin, Julchen Blasius. Die Räuberbraut des Schinderhannes, Lucrezia Borgia. Die schöne Tochter eines Papstes, rund 70 Kurzbiografien über berühmte Fliegerinnen, Ballonfahrerinnen, Luftschifferinnen, Fallschirmspringerinnen, Astronautinnen und Kosmonautinnen

    Aphorismen: Der Ball ist ein Sauhund. Weisheiten und Torheiten über Fußball, Worte sind wie Waffen. Weisheiten und Torheiten über die Medien (beide zusammen mit Doris Probst, Schweigen ist nicht immer Gold. Zitate von A bis Z

    Die meisten dieser Titel sind bei GRIN Verlag für akademische Texte erschienen und in mehr als 1.000 Online-Buchshops sowie in jeder guten Buchhandlung erhältlich.

    Der GRIN Verlag mit Sitz in München hat sich seit der Gründung im Jahr 1998 auf die Veröffentlichung akademischer Texte spezialisiert. Die Verlagsseite http://www.grin.com ist für Studenten, Hochschullehrer und andere Akademiker die ideale Plattform, ihre Fachtexte, Studienarbeiten, Abschlussarbeiten oder Dissertationen einem breiten Publikum zu präsentieren.

  • Taschenbücher und E-Books über Dinosaurier bei GRIN

    Juravenator

    Raub-Dinosaurier Juravenator - Zeichnung: Nobu Tamura

    München / Wiesbaden (wissenschafts-news) – Bei „GRIN Verlag für akademische Texte“ (München) sind mehrere E-Books im PDF-Format und gedruckte Taschenbücher des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst über Dinosaurier erhältlich:

    Dinosaurier in Deutschland
    http://www.grin.com/e-book/159564/dinosaurier-in-deutschland

    Dinosaurier in Baden-Württemberg
    http://www.grin.com/e-book/160647/dinosaurier-in-baden-wuerttemberg

    Dinosaurier in Bayern
    http://www.grin.com/e-book/170085/dinosaurier-in-bayern

    Dinosaurier in Niedersachsen
    http://www.grin.com/e-book/160700/dinosaurier-in-niedersachsen

    Dinosaurier von A bis K
    http://www.grin.com/e-book/160426/dinosaurier-von-a-bis-k

    Dinosaurier von L bis Z
    http://www.grin.com/e-book/160428/dinosaurier-von-l-bis-z

    Raub-Dinosaurier von A bis Z
    http://www.grin.com/e-book/163481/raub-dinosaurier-von-a-bis-z

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    Ernst Probst hat von 1986 bis 2011 mehr als 100 Bücher, Taschenbücher, Broschüren und E-Books veröffentlicht. Seine Spezialitäten sind Themen aus den Bereichen Archäologie und Paläontologie.

    Paläontologie: Deutschland in der Urzeit, Rekorde der Urzeit (1992), Rekorde der Urzeit. Landschaften, Pflanzen und Tiere (2008), Dinosaurier in Deutschland (1993 zusammen mit Raymund Windolf), Archaeopteryx. Der Urvogel in Bayern, Dinosaurier in Deutschland. Von Compsognathus bis zu Stenopelix (2010), Dinosaurier in Baden-Württemberg, Dinosaurier in Niedersachsen, Dinosaurier von A bis K, Dinosaurier von L bis Z, Raub-Dinosaurier von A bis Z, Deutschland im Eiszeitalter, Der Ur-Rhein, Als Mainz noch nicht am Rhein lag, Der Rhein-Elefant, Krallentiere am Ur-Rhein, Menschenaffen am Ur-Rhein, Säbelzahntiger am Ur-Rhein, Höhlenlöwen, Der Höhlenlöwe, Der Mosbacher Löwe, Säbelzahnkatzen, Die Dolchzahnkatze Megantereon, Die Dolchzahnkatze Smilodon, Die Säbelzahnkatze Homotherium, Die Säbelzahnkatze Machairodus, Der Höhlenbär, Johann Jakob Kaup. Der große Naturforscher aus Darmstadt

    Archäologie: Deutschland in der Steinzeit, Rekorde der Urmenschen, Deutschland in der Bronzezeit, Die Bronzezeit, Die Aunjetitzer Kultur, Die Straubinger Kultur, Die Adlerberg-Gruppe, Die Hügelgräber-Bronzezeit, Die Lüneburger Gruppe in der Bronzezeit, Die Stader Gruppe in der Bronzezeit, Die nordische Bronzezeit, Die Urnenfelder-Kultur, Die Lausitzer Kultur

    Kryptozoologie: Affenmenschen, Das Einhorn, Der Drache, Nessie. Das Monsterbuch, Monstern auf der Spur, Riesen, Seeungeheuer

    Biografien: 14 Taschenbücher über Superfrauen (Superfrauen 1 bis Superfrauen 14), Christl-Marie Schultes. Die erste Fliegerin in Bayern, Drei Königinnen der Lüfte in Bayern (zusammen mit Josef Eimannsberger), Frauen im Weltall, Königinnen der Lüfte, Königinnen der Lüfte von A bis Z. Biografien berühmter Fliegerinnen, Ballonfahrerinnen, Luftschifferinnen, Fallschirmspringerinnen und Astronautinnen, Königinnen der Lüfte in Deutschland, Königinnen der Lüfte in Frankreich, Königinnen der Lüfte in England, Australien und Neuseeland, Königinnen der Lüfte in Europa, Königinnen der Lüfte in Amerika, Theo Lederer. Ein Flugzeugsammler aus Oberbayern, Königinnen des Tanzes, Superfrauen aus dem Wilden Westen, Der Schwarze Peter. Ein Räuber aus dem Hunsrück und Odenwald, Meine Worte sind wie die Sterne. Die Entstehung der Rede des Häuptlings Seattle (zusammen mit Sonja Probst), Elisabeth I. Tudor. Die jungfräuliche Königin, Maria Stuart. Schottlands tragische Königin, Machbuba. Die Sklavin und der Fürst, Hildegard von Bingen. Die deutsche Prophetin, Julchen Blasius. Die Räuberbraut des Schinderhannes, Lucrezia Borgia. Die schöne Tochter eines Papstes, rund 70 Kurzbiografien über berühmte Fliegerinnen, Ballonfahrerinnen, Luftschifferinnen, Fallschirmspringerinnen, Astronautinnen und Kosmonautinnen

    Aphorismen: Der Ball ist ein Sauhund. Weisheiten und Torheiten über Fußball, Worte sind wie Waffen. Weisheiten und Torheiten über die Medien (beide zusammen mit Doris Probst, Schweigen ist nicht immer Gold. Zitate von A bis Z

    Die meisten dieser Titel sind bei GRIN Verlag für akademische Texte erschienen und in mehr als 1.000 Online-Buchshops sowie in jeder guten Buchhandlung erhältlich.

    Der GRIN Verlag mit Sitz in München hat sich seit der Gründung im Jahr 1998 auf die Veröffentlichung akademischer Texte spezialisiert. Die Verlagsseite http://www.grin.com ist für Studenten, Hochschullehrer und andere Akademiker die ideale Plattform, ihre Fachtexte, Studienarbeiten, Abschlussarbeiten oder Dissertationen einem breiten Publikum zu präsentieren.

  • Körpersprache - Hilfreiche Gesten

    Beim Sprechen gleichzeitig mit den Händen zu reden, hilft dem Wortgedächtnis auf die Sprünge, wie Psycholinguisten herausfanden.

    Aus: Gehirn&Geist, Juni 2011

    Wann lag Ihnen das letzte Mal ein Begriff förmlich auf der Zunge, wollte Ihnen aber partout nicht einfallen? Ob es der Name einer exotischen Frucht oder der letzte Urlaubsort war, Sie werden wahrscheinlich immer gleich reagiert haben: Wenn Sprechern ein Wort "auf der Zungen liegt" – sie also davon überzeugt sind, dass der gesuchte Begriff irgendwo im Gedächtnis verschüttet liegt – setzen sich oft ihre Hände in Bewegung.
    Dass vermehrtes Gestikulieren tatsächlich eine Brücke zwischen Sprache und Denken zu bauen vermag und das Sprachgedächtnis unterstützt, konnten Forscher in Studien nachweisen. Das berichtet das Wissenschaftsmagazin Gehirn&Geist in seiner aktuellen Ausgabe (6/2011).

    Die Psychologen Geoffrey Beattie und Jane Coughlan veranstalteten vor einigen Jahren in ihrem Labor an der University of Manchester (Großbritannien) eine Art Quiz: Die Teilnehmer sollten etwa benennen, wie der zentrale Raum eines antiken römischen Hauses heißt, oder wie man einen typisch amerikanischen Cowboyhut nennt. Die Kandidaten sollten die gesuchten Wörter – in diesem Fall "Atrium" und "Stetson" – so schnell wie möglich aussprechen.

    Während eine Hälfte der Probanden ihre Arme verschränken musste, um nicht zu gestikulieren, erhielten die anderen keinerlei Vorgaben. Rief eine Frage bei den Testpersonen ein "Es liegt mir auf der Zunge"-Gefühl hervor, so beobachteten die Wissenschaftler Verblüffendes: Jene, die mit den Händen rudern, flattern oder schnipsen durften, fanden viel eher die Antwort. Sie benannten die Wörter nahezu dreimal häufiger korrekt als Probanden mit verschränkten Armen.

    Offenbar helfen Gesten dem Arbeitsgedächtnis, den gesuchten Begriff zu eruieren. Darauf wies eine Untersuchung von Anat Maril und Kollegen von der Harvard University in Cambridge (US-Bundesstaat Massachusetts) hin. Die Psychologen überprüften im Jahr 2005 mittels bildgebender Verfahren, welche Hirnregionen vermehrt aktiv wurden, wenn Versuchspersonen glaubten, ein Wort zu kennen, aber nicht darauf kamen. Resultat: Bei den Sprachblockaden leisten die gleichen Hirnareale Schwerstarbeit, die am Arbeitsgedächtnis beteiligt sind.

    Handbewegungen, die das Sprechen begleiten, verstärken demnach die Konzentration auf das Wesentliche. Motorik und Denken machen sich quasi gemeinsam auf die Suche nach dem richtigen Begriff – und kommen so schneller ans Ziel.

  • Gedankenlesen per Hirnscan

    Mit Hilfe bildgebender Verfahren fahnden Wissenschaftler nach der neuronalen Signatur von Vorstellungen, Absichten und Gedanken

    Aus: Gehirn&Geist, Juni 2011

    Britische Hirnforscher von der University of Cambridge testeten 2010 erfolgreich eine neue "Gesprächstechnik" mit Wachkomapatienten: Betroffene, die keine Anzeichen von Bewusstsein erkennen ließen, sollten auf einfache Fragen mit Ja oder Nein antworten, indem sie sich im Geist vorstellten, sie würden entweder Tennis spielen oder durch ihrer Wohnung gehen. Wie die Analyse der Hirnaktivität ergab, beantworteten eine Reihe der so getesteten Patienten die Fragen klar und eindeutig – allein kraft ihrer Gedanken. Mittels bildgebender Verfahren konnte man also beweisen, dass in einem reglosen Körper ein wacher, mitteilsamer Geist zugegen war. Das berichtet das Wissenschaftsmagazin Gehirn&Geist in seiner neuen Ausgabe (Heft 6/2011).

    Noch vor zehn Jahren wäre so etwas undenkbar gewesen. Heute versuchen dagegen viele Neurowissenschaftler, auch die Gedankeninhalte von gesunden Probanden zu eruieren. Neue Methoden des Neuroimaging liefern hierfür die technischen Voraussetzungen. Vor allem dank innovativer Auswertungsverfahren ist man heute in der Lage, sowohl die Inhalte von Wahrnehmungen als auch unbewusste Entscheidungsprozesse aus den Erregungsmustern des Gehirns mit einiger Sicherheit herauszulesen.

    Die dafür am besten geeignete Methode ist die funktionelle Magnetresonanztomografie (fMRT). Sie nutzt die Tatsache, dass Nervenzellen, die bei bestimmten geistigen Aufgaben vermehrt feuern, eine rasch ansteigende Stoffwechselrate zeigen. Als Folge wird das unmittelbar umliegende Gewebe stärker durchblutet. Per Messung des Sauerstoffgehalts des Bluts lässt sich dann auf die zu Grunde liegende Aktivität schließen.

    Die ersten Ansätze zum Gedankenlesen erprobten Forscher auf dem Gebiet der visuellen Wahrnehmung. im Jahr 2005 präsentierten Neurowissenschaftler um Geraint Rees vom University College in London Probanden verschiedene Bilder und konnten anhand der neuronalen Aktivität der visuellen Hirnrinde erkennen, welches Muster die Person jeweils sah. Später gelang es Rees und seinem Kollege John-Dylan Haynes vom Bernstein Center for Computational Neuroscience in Berlin sogar, Reaktionen von Probanden vorherzusagen – noch bevor sie diesen selbst bewusst wurden.

    Inzwischen ist das Neuroimaging mentaler Inhalten auch auf anderen Feldern der Kognitionsforschung im Einsatz, so etwa bei Studien zur Entscheidungsfindung. 2008 bat Haynes Freiwillige im Hirnscanner, zu bestimmten Zeitpunkten auf einer Art Fernbedienung nach Belieben den linken oder den rechten Knopf zu drücken. Wieder setzte er auf Analysealgorithmen, die komplexe Aktivitätsmuster mit bestimmten Handlungsentschluss verknüpften.

    Auf diese Weise entdeckte Haynes typische Signale im präfrontalen und parietalen Kortex, die das jeweilige Handlungsziel anzeigten – und zwar bis zu zehn Sekunden, bevor der Proband sich zum Tastendruck entschloss! Allerdings gelingen solche Vorhersagen längst nicht in alle Fällen: Die Trefferquote liegt, je nach Vorgehen, bei circa 60 bis 80 Prozent.

  • Stigmatisierung - Psychisch Kranke weiterhin Vorurteilen ausgesetzt

    Wer an einer seelischen Störung leidet, stößt bei anderen oft auf Ablehnung und Vorurteile – was sich negativ auf das Selbstbild und den Krankheitsverlauf auswirken kann.

    Aus: Gehirn&Geist, Juni 2011

    Umfragen belegen eine verbreitete ablehnende Haltung gegenüber psychisch Erkrankten in der Bevölkerung. Die neueste repräsentative Umfrage hierzu führte im April 2011 das Meinungsforschungsinstitut YouGov Psychonomics im Auftrag des Magazins Gehirn&Geist durch. Demnach stimmen 92 Prozent der 1026 befragten Deutschen mindestens einem negativen Urteil über Menschen mit psychischen Störungen zu.

    Am häufigsten sind die Befragten der Ansicht, dass Menschen mit einer psychischen Erkrankung "wenig belastbar" seien – was auf viele Erkrankte zutreffen mag, aber keineswegs immer der Fall ist. Diese Selbststigmatisierung ist ein bekanntes Problem bei psychiatrischen Patienten. Laut der Soziologin Beate Schulze von der Universität Leipzig fühlt sich mindestens die Hälfte der psychiatrischen Patienten stigmatisiert. Auch die Betroffenen selbst hegten oft Vorurteile gegen ihresgleichen. Die übrigen kennzeichnet, was Forscher "Stigma-Widerstand" nennen. Am besten helfe den Betroffenen ein Mix von Strategien, die sie je nach Situation flexibel einsetzen können.

    So scheint es am effektivsten zu sein, verschiedene Bewältigungsformen zu kombinieren: Das kann bedeuten, Situationen zu meiden, in denen Ablehnung droht, Widerspruch zu leisten und zu diskutieren oder bei anderen Unterstützung und Hilfe zu suchen. Auch in der von Gehirn&Geist beauftragten Studie plädierten drei Viertel der Teilnehmer in der Frage, wem Erkrankte ihre Diagnose offenlegen sollten, für eine flexible Strategie. Hier gab es keine Unterschiede zwischen Befragten mit oder ohne persönliche Erfahrung.

    In den letzten Jahren wurden zahlreiche Projekte gegen die Stigmatisierung psychisch Kranker ins Leben gerufen. Forscher der Universität Leipzig untersuchten beispielsweise die Arbeit des Vereins Irrsinnig Menschlich e. V. Bei dessen Schulprojekt "Verrückt? Na und!" erhalten Jugendliche Informationen über psychische Störungen und treffen mit Patienten zusammen. Die Teilnehmer an diesen Veranstaltungen hatten anschließend weniger negative Stereotype und empfanden die soziale Distanz zu den Betroffenen als geringer.

  • Buchtipp: Johann Jakob Kaup. Der große Naturforscher aus Darmstadt

    Kaup

    Darmstadt / Wiesbaden (wissenschafts-news) – Er war im 19. Jahrhundert einer der bedeutendsten Zoologen und Paläontologen und steht trotzdem in keinem gedruckten Lexikon der Gegenwart. Zahlreiche heutige und ausgestorbene Insekten, Fische, Amphibien, Reptilien, Vögel und Säugetiere verdanken ihm ihren wissenschaftlichen Namen.

    Als Erster beschrieb Kaup den riesigen Rhein-Elefanten Deinotherium giganteum, den löwengroßen Säbelzahntiger Machairodus aphanistus, das bizarr aussehende Krallentier Chalicotherium goldfussi und viele andere exotische Tiere am Ur-Rhein in Rheinhessen aus dem Miozän vor etwa zehn Millionen Jahren. Ihm verdankt auch das rätselhafte Handtier Chirotherium aus der Triaszeit vor rund 240 Millionen Jahren seinen Namen. Unter anderem hat er den Begriff Pterosauria für die Flugsaurier geprägt.

    Über den Mann, von dem hier die Rede ist, erschien jetzt eine 256 Seiten umfassende Biografie mit dem Titel „Johann Jakob Kaup. Der große Naturforscher aus Darmstadt“ (ISBN: 3640849167). Verfasser dieses reich bebilderten Werkes ist der Wiesbadener Wissenschaftsautor Ernst Probst, der bereits zahlreiche Bücher über paläontologische Themen veröffentlicht hat. Die Biografie über Johann Jakob Kaup erschien bei „GRIN Verlag für akademische Texte“ (München) als gedrucktes Taschenbuch und als E-Book im PDF-Format.

    Kaups Kindheit und Jugend stand unter keinem guten Stern. Er wurde 1803 in Darmstadt als Sohn eines Offiziers unehelich geboren und wuchs dort ohne Vater in ärmlichen Verhältnissen auf. Seine Lehrer trauten ihm wenig zu. Als seine Mutter 1820 starb, war er 17 Jahre alt und mittellos. Geld bleib auch später meistens knapp.

    Obwohl er nur zwei Semester in Göttingen und Heidelberg studierte, entwickelte er sich zu einem der ganz Großen in der Zoologie und Paläontologie. Viele bedeutende Naturforscher im In- und Ausland schätzten ihn sehr, schrieben ihm Briefe, besuchten ihn, luden ihn ein und tauschten mit ihm Museumsobjekte. Wie manch anderer Gelehrte seiner Zeit war auch er vor wissenschaftlichen Irrtümern nicht gefeit.

    Als Kaup 1873 im Alter von 70 Jahren in Darmstadt starb trauerten seine Frau, vier Töchter und ein Sohn um ihn. An ihn erinnern die Kaupstraße in Darmstadt, das Kaup-Archiv und die wissenschaftliche Publikation „Kaupia“ des Hessischen Landesmuseums Darmstadt, der Mount Kaup in Neuseeland und einige wissenschaftliche Tiernamen.

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    Bestellung des Taschenbuches „Johann Jakob Kaup“ bei:
    http://www.libri.de/shop/action/productDetails/14652612/ernst_probst_johann_jakob_kaup_der_grosse_naturforscher_aus_darmstadt_3640849167.html

  • Telemedizin ist ein wichtiger Anwendungsbereich der HD Videotechnologie

    München - HD (High Definition) Videotechnologie ist heutzutage weit verbreitet und findet wachsenden Anklang in Unternehmen aller Größenordnungen und privaten Haushalten. Das erste Bildtelefon wurde auf der Weltausstellung 1964 in New York präsentiert, doch inzwischen hat sich sowohl die Bild- als auch die Audioqualität erheblich verbessert und ermöglicht eine natürliche und effektive Kommunikation zwischen zwei oder mehreren Teilnehmern.

    Moderne HD Videotechnologien sind in vielen Bereichen anwendbar, so zum Beispiel im Bildungswesen, in dem Lehrende und Lernende gleichermaßen profitieren. In der Universitätswelt ist es mithilfe dieser modernen und gleichzeitig einfach zu bedienenden Technologien möglich, internationale Experten auf Knopfdruck in den Hörsaal zu übertragen. Ebenso einfach durchführbar sind Exkursionen in internationale Museen oder andere Einrichtungen, ohne den Klassenraum verlassen zu müssen. Diese Art des Lernens erhöht die Interaktivität ohne zeitliche oder finanzielle Ressourcen zu sehr zu strapazieren. Des Weiteren bietet die HD Videotechnologie die Möglichkeit, jeden Unterricht aus der Ferne direkt mitzuverfolgen und aktiv am Geschehen teilzunehmen, ein wichtiger Aspekt für Menschen mit besonderen Bedürfnissen. Taube, Hörgeschädigte, Stumme und diejenigen, die Gebärdensprache beherrschen können ebenso problemlos in einer Videokonferenz miteinander kommunizieren.

    Ein anderer wichtiger Anwendungsbereich der HD Videotechnologie ist die Telemedizin. In der Telemedizin werden räumliche Distanzen effektiv überbrückt, Diagnosen können gestellt, Therapien angeboten oder Konsultationen durchgeführt werden. Dies ermöglicht auch Menschen, die an abgelegenen Orten wohnen oder in ihrer Mobilität eingeschränkt sind, fachgerechte und gegebenenfalls spezialisierte medizinische Leistungen in Anspruch zu nehmen. Durch HD Videokonferenzen wird eine direkte Kommunikation zwischen Arzt und Patient hergestellt, sodass in Echtzeit eine schnelle Versorgung gewährleistet wird und geringere Kosten und Belastungen für alle Beteiligten entstehen. Auf diese Art und Weise müssen zwei Personen sich nicht mehr am gleichen Ort befinden, können aber trotzdem eine persönliche Bindung aufbauen und Vertrauen herstellen. Früher war es die Regel, dass Ärzte Hausbesuche machten, doch dieser Service wird aufgrund zu hoher Kosten immer weiter gekürzt.

    Telemedizin bietet somit eine günstige Alternative da Ärzte dank des technischen Fortschritts Untersuchungen vornehmen und den Patienten individuell betreuen können, ohne ihn zu Hause aufsuchen zu müssen. Auch wenn diese Art der medizinischen Betreuung vielen Leuten noch unbekannt sein oder unsicher erscheinen mag, werden sich sowohl Ärzteverbände, Versicherungen als auch Patienten an die neuen Technologien gewöhnen und die vielen Vorteile wertschätzen.

  • Telemedizin hilft Parkinson-Patienten

    Eine neue Methode hilft Patienten bei der Medikamenteneinstellung

    Berlin - Mehr als 250.000 Menschen leiden in Deutschland unter Morbus Parkinson, jedes Jahr kommen schätzungsweise 20.000 Neuerkrankungen hinzu. Typische Symptome sind Steifigkeit, Zittern und verlangsamte Bewegung, die sich im Laufe der Jahre verstärken. Die genaue Ursache für das Entstehen ist noch nicht bekannt, Neben genetischen Faktoren wird ein Zusammenhang mit Magen- und Darm-Erkrankungen vermutet. Typisch für alle Parkinson-Erkrankungen ist der Mangel an Dopamin. Dieser Botenstoff des Gehirns wird vor allem in Zellen der Substantia nigra im Hirnstamm produziert. Bei Parkinson-Patienten gehen diese Zellen vermehrt zugrunde.

    Bisher gibt es noch keine Therapie, die Heilung bringt. Mit einer Vielzahl von Medikamenten wird versucht die Symptome der Krankheit zu lindern. Grundlage der Behandlung ist in erster Linie, der Versuch, den Dopaminmangel auszugleichen. In fortgeschrittenen Stadien der Erkrankung erhalten Patienten bis zu acht verschiedene Medikamente, deren Einnahme individuell auf den Tagesablauf des einzelnen Patienten abgestimmt werden sollte.

    Ein schwieriges Unterfangen für den Patienten bislang, der dafür regelmäßig, oftmals für mehrere Wochen in Spezialkliniken eingewiesen werden musste. Naturgemäß orientiert sich die Einstellung der Medikation dieser Patienten am Alltag in der Klink. Eine gezielte Einnahme von Tabletten, die sich an den Erfordernissen der Patienten zu Hause anpasst, war bislang nicht möglich.

    Halluzinationen und Verwirrtheit, die erstmals in der ungewohnten Umgebung der Klinik bei diesen Patienten nicht selten auftreten oder sich deutlich verstärken, verhindern oftmals eine wirksame medikamentöse Behandlung.

    Bislang wurden über 3000 Parkinsonpatienten ambulant videounterstützt zu Hause behandelt. Die Videotherapie eröffnet neue therapeutische Optionen für Patienten.

    Dies ist der einhellige Grundtenor der Charitè Berlin und aller anderen beteiligten Klinken sowie von mehr als 300 niedergelassenen Neurologen, welche dieses neue Verfahren deutschlandweit aktuell anwenden.

    Bei der ambulanten videounterstützten Parkinsontherapie wird für 30 Tage in der Wohnung des Patienten eine Kamera mit einem Drucker aufgebaut. Das System ist direkt mit dem niedergelassenen Neurologen vor Ort und einem Spezialisten für Bewegungsstörungen in der Klinik verbunden.

    Die Bedienung zu Hause ist für Patienten denkbar einfach. Erfahrungen zeigen, dass die videounterstützte Parkinsontherapie von älteren Menschen und ihren Angehörigen sicher durchgeführt werden kann.

    Die Kamera kann nur vom Patienten ausgelöst werden, drei bis viermal am Tag wird er zu verabredeten Zeiten durch ein Bewegungsprogramm geführt, um die aktuelle Beweglichkeit zu überprüfen. Eine Aufnahme dauert nur ein paar Minuten, danach schaltet sich die Kamera automatisch wieder aus. Treten besondere Schmerzen oder Unbeweglichkeit auf, kann die Kamera jederzeit rund um die Uhr für Aufnahmen gestartet werden.

    Die etwa 150 Aufnahmen werden per Telefonleitung sowohl auf den Computer des niedergelassenen Neurologen wie auch in die Klinik übertragen. Die Ärzte erhalten ein exaktes Bild vom tatsächlichen Grad der Erkrankung. Die Fachärzte werden zeitgenau über Zustandsschwankungen ins Bild gesetzt und können so gemeinsam die Einnahmezeiten und Dosierungen der Medikamente auf den ganz persönlichen Tagesablauf und das häusliche Umfeld des einzelnen Patienten anpassen.

    „Eine solch intensive Beobachtung können wir in der Klinik gar nicht leisten“ sagt Dr. Paolo Pérez-Gonzáles, Chefarzt der Neurologischen Klinik am Christopherus-Krankenhaus in Dülmen, einer der führenden Experten für Parkinson in Deutschland. „Die Erfahrungen, die ich persönlich mit der videounterstützten Therapie bei mehr als 500 Parkinson-Patienten gemacht habe, sind durchweg positiv. Die Patienten fühlten sich aktiv an der Therapie beteiligt und ernster genommen. Die bei Klinikaufenthalten häufigen depressiven Phasen blieben aus und wir als Behandler erlangen Einblick in das tägliche Leben mit den üblichen Essens- und Schlafzeiten des Patienten. Die Rückmeldungen zeigten eine Optimierung der Medikamenteneinstellung und eine bessere Beweglichkeit,“ so Dr. Perez weiter.

    Die ambulante videogestützte Parkinsontherapie wird von den Fachabteilungen der Berliner Charité, der Ruhr-Universität Bochum, der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität Frankfurt, der Schiller-Universität Jena, des Neurologischen Krankenhauses München und der Universitätsklinik Düsseldorf angeboten. Die Häuser führen die Therapie immer in Zusammenarbeit mit den niedergelassenen Neurologen (ca. 300 deutschlandweit) durch.

    Die Methode wird vom Land Rheinland-Pfalz im Rahmen der Gesundheitsinitiative RLP gefördert. Entwickelt wurde sie von Dr. Eberhard Schmitt, Neurologe am Brüderhaus in Koblenz und dem Koblenzer Arzt Alexander Rzesnitzek. Die Kosten werden mittlerweile schon von den Ersatzkassen und einigen anderen Krankenkassen übernommen, weitere haben Bereitschaft signalisiert.

    Informationen zur MVB finden Sie im Internet unter http://www.mvb-parkinson.de.

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    Professor Dr. Alfons Schnitzler
    Direktor der Abteilung Bewegungsstörungen und Neuromodulation
    der Neurologischen Klinik, Universitätsklinikum Düsseldorf

    Professor Dr. Schnitzler gilt als einer der Pioniere bei der Entwicklung der ambulanten videogestützten Parkinsontherapie und hat die Behandlung maßgeblich geprägt. Nachfolgend ein Interview mit ihm:

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    Wer kommt für die ambulante videogestützte Parkinsontherapie in Frage?

    Zum Einsatz kommt die Therapie bei Patienten, bei denen eine Neueinstellung oder Anpassung der Medikamente erforderlich ist. Das ist bei Parkinson-Patienten nicht ganz einfach, einmal weil sie häufig eine ganze Reihe von Medikamenten einnehmen müssen, die aufeinander abgestimmt werden müssen. Die Medikamente können außerdem nur langsam umgestellt werden, und die Umstellung muss ständig überprüft werden. Die Medikation muss den Tagesabläufen des einzelnen Patienten angepasst werden, diese fallen sehr unterschiedlich aus. Mit der ambulanten videogestützten Therapie kann der Patient in seinem häuslichen Umfeld und seiner privaten Tagesroutine beobachtet und eingestellt werden. Dem behandelnden Neurologen ermöglicht dies wichtige Einblicke in den Tagesverlauf der Beschwerden des Patienten. Diese Information kann er zum Vorteil des Patienten in den Behandlungsplan einbeziehen.

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    Was hat Sie bewogen, mit dem neuen Behandlungsverfahren zu arbeiten?

    Wir wollten mit der ambulanten Videotherapie das therapeutische Angebot erweitern. Vorher war meist ein längerer stationärer Aufenthalt notwendig, weil die Umstellung eben nur sehr langsam erfolgen kann. Als kritisch anzusehen sind ungewohnte Tagesabläufe in der Klinik, die so gar nicht den tatsächlichen in der heimischen Umgebung entsprechen. Bei der ambulanten Videotherapie werden 30 Tage lang über den Tag verteilt mehrfach Bewegungsabläufe des Patienten in der Wohnung des Patienten dokumentiert. Der behandelnde Arzt kann sich – wann immer er Zeit hat – die Bilder ansehen und auswerten. Der Patient wird nach jeder Aufzeichnung aufgefordert, eine Bewertung seines Zustands in Schulnoten anzugeben. Beim Klinikaufenthalt sieht der behandelnde Arzt den Patienten in der Regel einmal am Tag bei der Visite. Oft ist der Patient dann auch noch aufgeregt und das tatsächliche Bild seiner Bewegungsfähigkeit wird dadurch zusätzlich verfälscht. Nicht selten offenbaren die häuslichen Videoaufnahmen, dass die subjektive Einschätzung der Beweglichkeit des Patienten nicht mit der ärztlichen Bewertung übereinstimmt. Dies kommt vor allem bei Patienten mit depressiver Stimmungslage vor und erfordert dann eine andere Therapiestrategie als bei tatsächlich schlechter Beweglichkeit.

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    Wie sind Ihre Erfahrungen mit der Methode?

    Unsere Erfahrungen mit der ambulanten Videotherapie sind sehr positiv. Weit über 90 Prozent der von uns behandelten Patienten sind mit der Behandlung und dem Ergebnis zufrieden.

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    Wie kommen ältere Patienten mit der Technik zurecht?

    Es gibt in der Regel keine Probleme mit der Handhabung, da der Patient nicht viel machen muss. Die technische Anlage wird durch geschulte Mitarbeiter aufgebaut, danach erfolgt eine ausführliche Einweisung. Aktiviert wird jede Aufnahme automatisch durch einfaches Auflegen eines Transponders. Per zusätzlich installiertem Fax erhält der Patient täglich die Anweisungen für die neu abgestimmte Medikation. Notwendig ist nur ein Telefonanschluss. Bei etwa 500 Patienten haben wir die ambulante Videotherapie angewandt, Abbrüche der Therapie wegen Handhabungsproblemen gab es nicht. Der Patient muss sich auch nicht überwacht fühlen, das Kamerasystem wird an einer von ihm selbst bestimmten Stelle aufgebaut. Er alleine entscheidet, wann er Aufnahmen machen will.

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    Wie helfen die Aufzeichnungen dem Arzt bei der Medikamenteneinstellung?

    Wir sehen mehrfach täglich 2-3-minütige Aufzeichnungen von Bewegungsübungen, die üblicherweise auch in der Klinik kontrolliert werden. Der Patient gibt dann eine Bewertung seines Zustands an. Zusätzlich kann der Patient, wann immer er das möchte oder sich schlecht fühlt, das System aktivieren und Bilder aufzeichnen lassen. So können beispielsweise auch nächtliche Zustände dokumentiert werden, in denen er schlecht beweglich ist. Für den behandelnden Arzt sind diese Aufnahmen über einen so langen Zeitraum äußerst wertvoll. Er kann sich einen besseren Einblick über die individuellen Aktivitäten des Patienten und seine schlechten Phasen mit erhöhter Bewegungsunfähigkeit oder Schmerzen machen und die Medikamente sowie andere therapeutische Maßnahmen darauf abstimmen.

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    Wie kann ein Patient an der Behandlung teilnehmen?

    Die ambulante Videotherapie wird sowohl von niedergelassenen Neurologen in Kooperation mit spezialisierten Kliniken als auch von den spezialisierten Zentren selbst durchgeführt. Ein Parkinson-Patient sollte sich daher an seinen Neurologen wenden oder sich an eine Spezialklinik, die mit dem Verfahren arbeitet, überweisen lassen. Wir in Düsseldorf behandeln Patienten sowohl selbst als auch in Zusammenarbeit mit niedergelassenen Neurologen. Ein eindeutiger Nutzen ist, dass die ambulante Behandlung noch besser mit der in der Klinik verzahnt und der Patient so bestmöglich beraten wird. Die Kosten für die ambulante Videotherapie werden bisher von den Ersatzkassen und auch einigen Landesvertretungen der AOK übernommen. Bei anderen Krankenkassen muss vor Beginn der Behandlung die Kostenübernahme geklärt
    werden.

  • Taschenbuch von Ernst Probst: Als Mainz noch nicht am Rhein lag

    Dinotherium

    Der Rhein-Elefant Deinotherium giganteum gehörte zur exotischen Tierwelt am Ur-Rhein - Zeichnung: Pavel Major - Mit freundlicher Genehmigung des Fördervereins Dinotherium-Museum e. V. Eppelsheim

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    Kleines Taschenbuch des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst

    Mainz (wissenschafts-news) - Der Rhein war vor etwa zehn Millionen Jahren noch ein kleines Flüsschen. Er erreichte nur eine Länge von schätzungsweise 400 Kilometern statt 1324 Kilometern wie heute. Ursprünglich floss er nicht durch die Gegend von Oppenheim, Nierstein, Nackenheim, Mainz, Wiesbaden und Ingelheim. Stattdessen bahnte er sich ab etwa Worms – streckenweise mehr als 20 Kilometer westlich vom jetzigen Rheinbett entfernt – seinen Weg durch Rheinhessen. Im Raum Eppelsheim unweit von Alzey hatte er nur eine Breite von etwa 45 bis 60 Metern. Heute ist er bis zu 400 Meter breit.

    Über den frühen Rhein informiert das kleine Taschenbuch „Als Mainz noch nicht am Rhein lag“ des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst. Gewidmet ist das 44 Seiten umfassende Werk dem Paläontologen Dr. Jens Lorenz Franzen in Titisee-Neustadt, Altbürgermeister Heiner Roos in Eppelsheim und der Bürgermeisterin Ute Klenk-Kaufmann in Eppelsheim, die sich – jeder auf seine Weise – um die Erforschung der Tierwelt am Ur-Rhein und um den Aufbau des „Dinotherium-Museums“ in Eppelsheim verdient gemacht haben.

    Bestellung des E-Books im PDF-Format oder des gedruckten Taschenbuches bei: http://www.grin.com/e-book/161642/als-mainz-noch-nicht-am-rhein-lag

    Aus der Feder von Ernst Probst stammen mehrere Taschenbücher über der Ur-Rhein und seine exotische Tierwelt:

    Der Ur-Rhein
    Der Rhein-Elefant
    Krallentiere am Ur-Rhein
    Menschenaffen am Ur-Rhein
    Säbelzahntiger am Ur-Rhein
    Die Säbelzahnkatze Homotherium

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    Der Wiesbadener Buchautor Ernst Probst hat mehr als 100 Bücher, Taschenbücher, Broschüren, Museumsführer und E-Books veröffentlicht. Er schrieb vor allem populärwissenschaftliche Werke aus den Themenbereichen Paläontologie und Archäologie sowie Biografien über berühmte Frauen und Männer.

    Paläontologie: Deutschland in der Urzeit, Rekorde der Urzeit, Dinosaurier in Deutschland (1993 zusammen mit Raymund Windolf), Archaeopteryx, Dinosaurier in Deutschland. Von Compsognathus bis zu Stenopelix (2010), Dinosaurier von A bis K, Dinosaurier von L bis Z, Dinosaurier in Baden-Württemberg, Dinosaurier in Bayern, Dinosaurier in Niedersachsen, Deutschland im Eiszeitalter, Der Ur-Rhein, Als Mainz noch nicht am Rhein lag, Der Rhein-Elefant, Krallentiere am Ur-Rhein, Menschenaffen am Ur-Rhein, Säbelzahntiger am Ur-Rhein, Höhlenlöwen, Der Höhlenlöwe, Der Mosbacher Löwe, Säbelzahnkatzen, Der Höhlenbär

    Archäologie: Deutschland in der Steinzeit, Rekorde der Urmenschen, Deutschland in der Bronzezeit, Die Bronzezeit, Die Aunjetitzer Kultur, Die Straubinger Kultur, Die Adlerberg-Gruppe, Die Hügelgräber-Bronzezeit, Die Lüneburger Gruppe in der Bronzezeit, Die Stader Gruppe in der Bronzezeit, Die nordische Bronzezeit, Die Urnenfelder-Kultur, Die Lausitzer Kultur

    Kryptozoologie: Affenmenschen, Nessie. Das Monsterbuch, Monstern auf der Spur, Seeungeheuer

    Biografien: 14 Taschenbücher über Superfrauen, Drei Königinnen der Lüfte in Bayern (zusammen mit Josef Eimannsberger), Frauen im Weltall, Königinnen der Lüfte, Königinnen der Lüfte von A bis Z. Biografien berühmter Fliegerinnen, Ballonfahrerinnen, Luftschifferinnen, Fallschirmspringerinnen und Astronautinnen, Königinnen der Lüfte in Deutschland, Königinnen der Lüfte in Frankreich, Königinnen der Lüfte in England, Australien und Neuseeland, Königinnen der Lüfte in Europa, Königinnen der Lüfte in Amerika, Theo Lederer. Ein Flugzeugsammler aus Oberbayern, Königinnen des Tanzes, Malende Superfrauen, Superfrauen aus dem Wilden Westen, Der Schwarze Peter. Ein Räuber aus dem Hunsrück und Odenwald, Meine Worte sind wie die Sterne. Die Rede des Häuptlings Seattle und andere indianische Weisheiten (zusammen mit Sonja Probst), Elisabeth I. Tudor. Die jungfräuliche Königin, Maria Stuart. Schottlands tragische Königin, Pocahontas. Die Indianer-Prinzessin aus Virginia, Machbuba. Die Sklavin und der Fürst, Julchen Blasius. Die Räuberbraut des Schinderhannes, rund 70 Kurzbiografien über berühmte Fliegerinnen, Ballonfahrerinnen, Luftschifferinnen, Fallschirmspringerinnen, Astronautinnen und Kosmonautinnen

    Aphorismen: Der Ball ist ein Sauhund. Weisheiten und Torheiten über Fußball, Worte sind wie Waffen. Weisheiten und Torheiten über die Medien (beide zusammen mit Doris Probst, Schweigen ist nicht immer Gold. Zitate von A bis Z

    Die meisten dieser Titel sind bei GRIN Verlag für akademische Texte erschienen und in mehr als 1.000 Online-Buchshops sowie in jeder guten Buchhandlung erhältlich.

    Der GRIN Verlag mit Sitz in München hat sich seit der Gründung im Jahr 1998 auf die Veröffentlichung akademischer Texte spezialisiert. Die Verlagsseite http://www.grin.com ist für Studenten, Hochschullehrer und andere Akademiker die ideale Plattform, ihre Fachtexte, Studienarbeiten, Abschlussarbeiten oder Dissertationen einem breiten Publikum zu präsentieren.

  • Exoten am Ur-Rhein

    Machairodus

    Wiesbadener Wissenschaftsautor Ernst Probst stellt Rhein-Elefanten, Säbelzahntiger, Krallentiere und Menschenaffen vor

    München / Wiesbaden / Eppelsheim (wissenschafts-news) – Die Liste der Bücher über die exotische Tierwelt am Ur-Rhein in Rheinhessen vor rund zehn Millionen Jahren wird immer länger. Dies ist dem Wiesbadener Wissenschaftsautor Ernst Probst zu verdanken, der bei „GRIN Verlag für akademische Texte“ http://www.grin.com etliche gedruckte Taschenbücher und E-Books über dieses Thema veröffentlicht hat.

    Am umfangreichsten ist das Werk „Der Ur-Rhein. Rheinhessen vor zehn Millionen Jahren“. Dieses stellt die bisher in Ablagerungen des Ur-Rheins entdeckten Tiere vor. Dazu gehören unter anderem der Rhein-Elefant Deinotherium, der Säbelzahntiger Machairodus, das Krallentier Chalicotherium, die Bärenhunde Agnotherium und Amphicyon, die Hyäne Ictitherium, der Katzenbär Simocyon sowie drei Gattungen von Menschenaffen. Kurioserweise floss der Ur-Rhein nicht durch die Gegend von Mainz und Wiesbaden, sondern durch diejenige von Alzey in Rheinhessen. Als wichtigster Fundort mit Ablagerungen des Ur-Rheins gilt Eppelsheim unweit von Alzey. Eine besondere Augenweide in dem Taschenbuch „Der Ur-Rhein“ sind die zahlreichen Tierzeichnungen von Pavel Major aus Prag aus dem Besitz des Fördervereins Dinotherium-Museum Eppelsheim e. V.

    Andere Taschenbücher von Ernst Probst informieren über einzelne Tiere, die einst am Ufer des Ur-Rheins lebten. Diese Titel heißen: Der Rhein-Elefant, Die Säbelzahnkatze Machairodus, Krallentiere am Ur-Rhein, Menschenaffen am Ur-Rhein, Säbelzahntiger am Ur-Rhein.

    Nach dem bis zu 3,60 Meter hohen Rhein-Elefanten Deinotherium giganteum („Riesiges Schreckenstier“) werden die Ablagerungen des Ur-Rheins als Dinotheriensande bezeichnet, weil sie oft Knochen und Zähne enthalten. Diesem Rüsseltier verdankt auch das sehenswerte Dinotherium-Museum in Eppelsheim seinen Namen. Dort werden Original-Funde aus der Eppelsheimer Gegend und Abgüsse davon sowie Fotos, Gemälde und Zeichnungen ausgestellt. Insgesamt lebten am Ur-Rhein einst fünf verschiedene Arten von Rüsseltieren, also mehr als heute in Afrika!

    Der Säbelzahntiger Machairodus war eine löwengroße Raubkatze. Sie dürfte der „König der Tiere“ am Ur-Rhein in Rheinhessen gewesen sein. Bizarr sah das so genannte Krallentier Chalicotherium aus. Dieses bei aufgerichteter Haltung bis zu drei Meter hohe Säugetier hatte lange Arme und kurze Beine wie ein heutiger Gorilla, aber Krallen wie ein Ameisenbär oder Riesenfaultier. Funde von Knochen und Zähne aus Ablagerungen des Ur-Rheins verraten, dass dort vor etwa zehn Millionen Jahren noch drei verschiedene Formen von Menschenaffen existierten: Paidopithex, Rhenopithecus und Dryopithecus.

    Besonders dankbar ist der Autor dem Paläontologen Dr. Jens Lorenz Franzen aus Titisee-Neustadt sowie Altbürgermeister Heiner Roos aus Eppelsheim und Bürgermeisterin Ute Klenk-Kaufmann aus Eppelsheim, die ihn bei den Buchprojekten über die Tierwelt am Ur-Rhein in Rheinhessen unterstützt haben.

  • Taschenbuch über Menschenaffen am Ur-Rhein

    Video: "Human Evolution: 63 Million Spectacular Years of Primate Evolution" von "ArcheoMoonwalker" bei "YouTube"
    http://www.youtube.com/watch?v=f-lc_VcnAmQ

    München / Wiesbaden (wissenschafts-news) - An den Ufern des Ur-Rheins im Miozän vor etwa zehn Millionen Jahren lebten mindestens drei Gattungen von Menschenaffen. Paidopithex, Rhenopithecus und Dryopithecus. Von jenen Tieren hat man in Eppelsheim und am Wissberg bei Gau-Weinheim fossile Knochen und Zähne entdeckt.

    Über diese aufsehenerregenden Funde informiert das Taschenbuch „Menschenaffen am Ur-Rhein“ des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst. Aus seiner Feder stammen auch die Taschenbücher „Rekorde der Urzeit. Landschaften, Pflanzen und Tiere“, „Der Ur-Rhein. Rheinhessen vor zehn Millionen Jahren“, „Als Mainz noch nicht am Rhein lag“. Der Ur-Rhein vor zehn Millionen Jahren“, „Krallentiere am Ur-Rhein“. Die Forschungsgeschichte von Chalicotherium goldfussi“, „Säbelzahnkatzen. Von Machairodus bis zu Smilodon“, „Säbelzahntiger am Ur-Rhein. Machairodus und Paramachairodus“ und „Der Rhein-Elefant. Das Schreckenstier von Eppelsheim“.

    Gewidmet ist das Taschenbuch dem Paläontologen Dr. Jens Lorenz Franzen in Titisee-Neustadt, Altbürgermeister Heiner Roos in Eppelsheim und der Bürgermeisterin Ute Klenk-Kaufmann in Eppelsheim, die sich – jeder auf seine Weise – um die Erforschung der Tierwelt am Ur-Rhein und um den Aufbau des „Dinotherium-Museums“ in Eppelsheim verdient gemacht haben.

    Bestellung von „Menschenaffen am Ur-Rhein“ bei:
    http://www.grin.com/e-book/161322/menschenaffen-am-ur-rhein

  • Taschenbuch „Die Säbelzahnkatze Machairodus“

    TamuraMachairodus

    Säbelzahnkatze Machairodus - Zeichnung: Shuhei Tamura ©
    Webseite von Shuhei Tamura bei Flickr: http://www.flickr.com/photos/24855184@N05/

    München / Wiesbaden (wissenschafts-news) - So groß wie ein heutiger Löwe oder sogar wie ein jetziger Tiger waren manche Arten der Säbelzahnkatzen-Gattung Machairodus – zu deutsch „Schlachtmesserzahn“, die 1833 von dem Darmstädter Zoologen und Paläontologen Johann Jakob Kaup (1803–1873) erstmals wissenschaftlich beschrieben wurde. Der auch in Deutschland durch Funde nachgewiesene Machairodus aphanistus beispielsweise erreichte eine Schulterhöhe von 1,10 Meter und eine Kopfrumpflänge (ohne Schwanz) von zwei Metern. Noch stattlicher wirkte Machairodus giganteus mit einer Schulterhöhe von ca. 1,20 Meter und einer Kopfrumpflänge von schätzungsweise bis zu 2,40 Metern. Zum Vergleich: Ein heutiger Sibirischer Tiger bringt es auf eine Schulterhöhe von rund einem Meter und eine Kopfrumpflänge von mehr als zwei Metern. Verschiedene Arten der Säbelzahnkatze Machairodus lebten vom Mittelmiozän vor ca. 15 Millionen Jahren bis zum Ende des Pliozäns vor etwa 2,6 Millionen Jahren in Europa, Asien, Afrika und Nordamerika. Diese Raubkatze mit krummsäbeligen Eckzähnen steht im Mittelpunkt des Taschenbuches „Die Säbelzahnkatze Machairodus“ des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst, der mehrere Werke über prähistorische Raubkatzen veröffentlicht hat. Das Taschenbuch „Säbelzahnkatzen“ ist Shuhei Tamura aus Kanagawa in Japan gewidmet, der den Autor bei mehreren Buchprojekten unterstützt hat. Dieser Titel ist bei „GRIN Verlag für akademische Texte als gedrucktes Taschenbuch oder als E-Book im PDF-Format erhältlich. Ernst Probst hat in den vergangenen Jahren zahlreiche Taschenbücher über Raubkatzen aus der Urzeit geschrieben: „Höhlenlöwen“, „Der Mosbacher Löwe“, „Der Höhlenlöwe“, „Säbelzahnkatzen“, „Säbelzahntiger am Ur-Rhein“, „Die Säbelzahnkatze Machairodus“, „Die Dolchzahnkatze Homotherium“, „Die Dolchzahnkatze Megantereon“ und „Die Dolchzahnkatze Smilodon“.

    Bestellungen des Taschenbuches „Die Säbelzahnkatze Machairodus“ bei:
    http://www.grin.com/e-book/169359/die-saebelzahnkatze-machairodus

  • Die Mutter der Ökologie

    100. Todestag von Ellen Swallow Richards am 30. März 2011

    Die amerikanische Chemikerin und Ökologin Ellen Swallow war die erste Frau am berühmten MIT (Massachusetts Institute of Technology) und an einer naturwissenschaftlichen Hochschule überhaupt. Sie widmete sich der Förderung des naturwissenschaftlichen Studiums von Frauen. Vorbereitend für die Ökologie späterer Jahre untersuchte sie Wasser, Abwasser und Luft. Sie bildete Generationen von Studierenden aus, die auf dem neuen Gebiet der „Umwelthygiene“ in den Vereinigten Staaten und in anderen Ländern führend wurden.

    Ellen Swallow wird am 3. Dezember 1842 in Dunstable, Massachusetts, geboren. Ihr Vater ist Lehrer, die Mutter Lehrerin. Als Kind muss sie auf der elterlichen Farm helfen und später in Dorfläden mitarbeiten. Ab 1859 belegt sie College-Kurse in Mathematik, Französisch und Latein. Sie muss selbst Unterricht geben, um eine Ausbildung am College finanzieren zu können und sie pflegt ihre schwerkranke Mutter. Oft ist sie total erschöpft. Aber mit 25 hat sie das Geld beisammen, um am angesehenen Vassar College zu studieren - einer der wenigen Bildungseinrichtungen, die zu jener Zeit Frauen aufnehmen. Unter anderem beschäftigt sie sich mit Astronomie.

    1870, nach dem Abschluss, setzt Swallow ihr Chemiestudium am neu gegründeten Massachusetts Institute of Technology (MIT) fort. Sie ist hier die erste Frau. Nach ihrem MIT-Abschluss 1875 heiratet sie den jüngeren Metallurgie-Professor R. H. Richards. Beide unterstützten einander in ihrer Arbeit und ihren Interessen.

    Die nächsten zehn Jahre ihres Lebens widmet Ellen Richards der Förderung des naturwissenschaftlichen Studiums von Frauen. Sie setzt die Gründung eines Laboratoriums für Frauen am MIT durch und leitet es bis 1883 – in dem Jahr werden Frauen regulär zum Studium am MIT zugelassen.
    Sie wird wegen ihrer weitgespannten Interessen und ihres Wissens bewundert und trägt den Spitznamen »Ellencyclopedia«.

    1887 beschließt die US-Gesundheitsbehörde eine zweijährige Untersuchung der gesamten Wasserversorgung des Landes; Ellen Richards ist für die Laborarbeiten zuständig. Ihre Pionierinnenarbeit wird für dieses Gebiet grundlegend und klassisch. 1890 etabliert das MIT ein Unterrichtsprogramm für »sanitary engineering«, das erste seiner Art. Im Rahmen dieses Programms bringt Ellen Richards etlichen Generationen von Studierenden die Analyse des Wassers, der Abwässer und der Luft bei.
    Neben der Arbeit unterstützen Ellen Swallow Richards und ihr Ehemann fast ein Vierteljahrhundert lang junge Frauen, die sich für das Studium der Naturwissenschaften interessieren. Die große Pionierin der Ökologie und des naturwissenschaftlichen Frauenstudiums stirbt vor genau hundert Jahren am 30. März 1911 in Boston.

    Originalzitat Ellen Swallow: „Wenn du deine Federn gut geölt hältst, wird das Wasser der Kritik von ihnen abperlen wie von dem Rücken einer Ente.“

    FemBio (Hannover/Boston) von Professorin Luise F. Pusch ist das weltweit umfassendste Frauenbiographie-Portal und steht für den größten Schatz an verfügbaren Frauenbiographien – mit den Schwerpunkten Europa und Amerika.

    Original-FemBiografie zu Ellen Swallow von Luise F. Pusch auf www.fembio.org.
    Bearbeitung:
    Evelyn Thriene
    25.03.2011
    FemBio Pressestelle
    Zähringerplatz 11
    D-78464 Konstanz

  • Vier weitere Taschenbücher von Ernst Probst über Raubkatzen aus der Urzeit

    HomotheriumTamura

    Säbelzahnkatze Homotherium - Zeichnung: Shuhei Tamura
    Webseite von Shuhei Tamura bei Flickr: http://www.flickr.com/photos/24855184@N05/

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    München / Wiesbaden (wissenschafts-news) – Die Liste mit Taschenbüchern über prähistorische Raubkatzen aus der Feder des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst wird immer länger. Zu den bisher erschienenen Werken „Höhlenlöwen“, „Der Mosbacher Löwe“, „Der Höhlenlöwe“, „Säbelzahnkatzen“ und „Säbelzahntiger am Ur-Rhein“ kamen 2011 vier weitere Titel hinzu: „Die Säbelzahnkatze Homotherium“, „Die Dolchzahnkatze Megantereon“, „Die Dolchzahnkatze Smilodon“ und „Die Säbelzahnkatze Machairodus“. Diese Taschenbücher sind bei „GRIN Verlag für akademische Texte“ (München) http://www.grin.com als gedrucktes Taschenbuch und als E-Book im PDF-Format erschienen. Alle Titel sind in mehr als 1000 Online-Buchshops sowie in jeder guten Buchhandlung erhältlich.

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    Taschenbuch über die Säbelzahnkatze Homotherium

    Maximal 1,90 Meter lang, 1,10 Meter hoch und womöglich bis zu 400 Kilogramm schwer war die Säbelzahnkatze Homotherium. Mit dieser imposanten Raubkatze befasst sich das Taschenbuch „Die Säbelzahnkatze Homotherium“ des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst. Der Name dieser 1890 erstmals wissenschaftlich beschriebenen Gattung soll zu deutsch „Menschenfressende Bestie“ bedeuten. Homotherium existierte zu unterschiedlichen Zeiten in Afrika, Nordamerika, Asien und Europa. Die frühesten Funde aus Afrika sind etwa vier Millionen Jahre alt. In Deutschland belegen Knochen und Zähne aus Thüringen, Hessen, Rheinland-Pfalz, Bayern und Baden-Württemberg die Anwesenheit jener Säbelzahnkatze während des Eiszeitalters vor etwa einer Million Jahren bis vor etwa 300.000 Jahren. Auch aus Niederösterreich liegen Fossilien von Homotherium vor. Als jünger Fund einer Säbelzahnkatze in Europa gilt ein rund 28.000 Jahre alter Unterkieferast, der auf halbem Weg zwischen IJmuiden (Niederlande) und Lowescroft (Ostengland) von einem niederländischen Kutter aufgefischt wurde. Dieses Taschenbuch ist Shuhei Tamura aus Kanagawa (Japan),Professor Dr. Helmut Hemmer aus Mainz, Dr. Thomas Keller aus Wiesbaden, Dick Mol aus Hoofddorp (Niederlande) und Kees van Hooijdonk aus Rucphen (Niederlande) gewidmet. Diese Experten haben den Autor bei verschiedenen Buchprojekten über fossile Raubkatzen unterstützt.

    Bestellung des Taschenbuches „Die Säbelzahnkatze Homotherium“ bei:
    http://www.grin.com/e-book/169244/die-saebelzahnkatze-homotherium

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    Taschenbuch über die Säbelzahnkatze Machairodus

    So groß wie ein heutiger Löwe oder sogar wie ein jetziger Tiger waren manche Arten der Säbelzahnkatzen-Gattung Machairodus – zu deutsch „Schlachtmesserzahn“, die 1833 von dem Darmstädter Zoologen und Paläontologen Johann Jakob Kaup (1803–1873) erstmals wissenschaftlich beschrieben wurde. Der auch in Deutschland durch Funde nachgewiesene Machairodus aphanistus beispielsweise erreichte eine Schulterhöhe von 1,10 Meter und eine Kopfrumpflänge (ohne Schwanz) von zwei Metern. Noch stattlicher wirkte Machairodus giganteus mit einer Schulterhöhe von ca. 1,20 Meter und einer Kopfrumpflänge von schätzungsweise bis zu 2,40 Metern. Zum Vergleich: Ein heutiger Sibirischer Tiger bringt es auf eine Schulterhöhe von rund einem Meter und eine Kopfrumpflänge von mehr als zwei Metern. Verschiedene Arten der Säbelzahnkatze Machairodus lebten vom Mittelmiozän vor ca. 15 Millionen Jahren bis zum Ende des Pliozäns vor etwa 2,6 Millionen Jahren in Europa, Asien, Afrika und Nordamerika. Diese Raubkatze mit krummsäbeligen Eckzähnen steht im Mittelpunkt des Taschenbuches „Die Säbelzahnkatze Machairodus“ des Wiesbadener
    Wissenschaftsautors Ernst Probst, der mehrere Werke über prähistorische Raubkatzen veröffentlicht hat. Das Taschenbuch „Säbelzahnkatzen“ ist Shuhei Tamura aus Kanagawa in Japan gewidmet, der den Autor bei mehreren Buchprojekten unterstützt hat.

    Das Taschenbuch „Die Säbelzahnkatze Machairodus“ erscheint in Kürze bei „GRIN Verlag für akademische Texte“ http://www.grin.com

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    Taschenbuch über die Dolchzahnkatze Megantereon

    Mit einer Schulterhöhe von etwa 70 Zentimetern und einer Kopfrumpflänge von rund 1,20 Metern war die urzeitliche Dolchzahnkatze Megantereon ungefähr so groß wie ein heutiger Jaguar (Panthera onca). Mit ersterer Raubkatze befasst sich das Taschenbuch „Die Dolchzahnkatze Meganteron“ des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst. Megantereon existierte in vier Erdteilen vom Pliozän vor ca. drei Millionen Jahren bis zum Eiszeitalter vor etwa 500.000 Jahren und lebte vor rund einer Million Jahre auch in Deutschland. Dieses Taschenbuch ist Professor Dr. Helmut Hemmer aus Mainz, Kees van Hooijdonk aus Rucphen (Niederlande) und Dick Mol aus Hoofddorp (Niederlande) gewidmet. Hemmer gilt als international renommierter Experte für fossile Katzen und war früher am Zoologischen Institut der Universität Mainz tätig. Hooijdonk genießt international einen guten Ruf als Experte für Säbelzahnkatzen. Mol ist Experte für fossile Säugetiere aus dem Eiszeitalter (vor allem Mammut). Alle drei haben dem Autor vielfach mit großer Geduld bei den Recherchen für verschiedene Taschenbücher geholfen. Ernst Probst hat bisher mehr als 100 Bücher, Taschenbücher, Broschüren, Museumsführer und E-Books veröffentlicht. Darunter befinden sich etliche Werke über fossile Raubkatzen wie „Säbelzahnkatzen“, „Säbelzahntiger am Ur-Rhein“, „Der Mosbacher Löwe“, „Höhlenlöwen“ und „Der Höhlenlöwe“.

    Bestellung des Taschenbuches „Die Dolchzahnkatze Megantereon“ bei:
    http://www.grin.com/e-book/168904/die-dolchzahnkatze-megantereon

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    Taschenbuch über die Dolchzahnkatze Smilodon

    Mit den vor mehr als 2,5 Millionen Jahren bis vor etwa 11.700 Jahren in Nord- und Südamerika vorkommenden Arten einer Raubtier-Gattung befasst sich das Taschenbuch „Die Dolchzahnkatze Smilodon“ des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst: In Wort und Bild werden Smilodon gracilis, Smilodon populator und Smilodon fatalis vorgestellt. Davon gilt Smilodon populator mit einer Kopfrumpflänge (ohne Schwanz) bis zu 2,10 Metern, einer Schulterhöhe bis zu 1,20 Metern und einem Lebendgewicht von schätzungsweise 220 bis 360 Kilogramm als die größte Dolchzahnkatze aller Zeiten. Jene so genannte „Südamerikanische Säbelzahnkatze“ trug bis zu 28 Zentimeter lange Eckzähne, die furchterregend ungefähr 17 Zentimeter aus dem Oberkiefer ragten. Im Gegensatz zu schlanken Säbelzahnkatzen mit verhältnismäßig langen Beinen sowie kürzeren, breiteren, stark gebogenen, krummsäbelartigen Eckzähnen waren Dolchzahnkatzen eher robust gebaut, besaßen kurze und kräftige Beine, einen gestreckten Körper und trugen längere und schmalere Eckzähne. Gewidmet ist dieses Taschenbuch dem Hessischen Landesmuseum Darmstadt, dem Dinotherium-Museum in Eppelsheim und dem Naturhistorischen Museum Mainz, die den Autor bei mehreren Buchprojekten unterstützt haben.

    Bestellung von „Die Dolchzahnkatze Smilodon“ bei:
    http://www.grin.com/e-book/169041/die-dolchzahnkatze-smilodon

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    Der Wiesbadener Buchautor Ernst Probst hat mehr als 100 Bücher, Taschenbücher, Broschüren, Museumsführer und E-Books veröffentlicht. Er schrieb vor allem populärwissenschaftliche Werke aus den Themenbereichen Paläontologie und Archäologie sowie Biografien über berühmte Frauen und Männer.

    Paläontologie: Deutschland in der Urzeit, Rekorde der Urzeit (1992), Rekorde der Urzeit. Landschaften, Pflanzen und Tiere (2008), Dinosaurier in Deutschland (1993 zusammen mit Raymund Windolf), Archaeopteryx. Der Urvogel in Bayern, Dinosaurier in Deutschland. Von Compsognathus bis zu Stenopelix (2010), Dinosaurier in Baden-Württemberg, Dinosaurier in Niedersachsen, Dinosaurier von A bis K, Dinosaurier von L bis Z, Raub-Dinosaurier von A bis Z, Deutschland im Eiszeitalter, Der Ur-Rhein, Als Mainz noch nicht am Rhein lag, Der Rhein-Elefant, Krallentiere am Ur-Rhein, Menschenaffen am Ur-Rhein, Säbelzahntiger am Ur-Rhein, Höhlenlöwen, Der Höhlenlöwe, Der Mosbacher Löwe, Säbelzahnkatzen, Die Dolchzahnkatze Megantereon, Die Dolchzahnkatze Smilodon, Die Säbelzahnkatze Homotherium, Die Säbelzahnkatze Machairodus, Der Höhlenbär, Johann Jakob Kaup. Der große Naturforscher aus Darmstadt

    Archäologie: Deutschland in der Steinzeit, Rekorde der Urmenschen, Deutschland in der Bronzezeit, Die Bronzezeit, Die Aunjetitzer Kultur, Die Straubinger Kultur, Die Adlerberg-Gruppe, Die Hügelgräber-Bronzezeit, Die Lüneburger Gruppe in der Bronzezeit, Die Stader Gruppe in der Bronzezeit, Die nordische Bronzezeit, Die Urnenfelder-Kultur, Die Lausitzer Kultur

    Kryptozoologie: Affenmenschen, Das Einhorn, Der Drache, Nessie. Das Monsterbuch, Monstern auf der Spur, Riesen, Seeungeheuer

    Biografien: 14 Taschenbücher über Superfrauen (Superfrauen 1 bis Superfrauen 14), Christl-Marie Schultes. Die erste Fliegerin in Bayern, Drei Königinnen der Lüfte in Bayern (zusammen mit Josef Eimannsberger), Frauen im Weltall, Königinnen der Lüfte, Königinnen der Lüfte von A bis Z. Biografien berühmter Fliegerinnen, Ballonfahrerinnen, Luftschifferinnen, Fallschirmspringerinnen und Astronautinnen, Königinnen der Lüfte in Deutschland, Königinnen der Lüfte in Frankreich, Königinnen der Lüfte in England, Australien und Neuseeland, Königinnen der Lüfte in Europa, Königinnen der Lüfte in Amerika, Theo Lederer. Ein Flugzeugsammler aus Oberbayern, Königinnen des Tanzes, Superfrauen aus dem Wilden Westen, Der Schwarze Peter. Ein Räuber aus dem Hunsrück und Odenwald, Meine Worte sind wie die Sterne. Die Rede des Häuptlings Seattle und andere indianische Weisheiten (zusammen mit Sonja Probst), Elisabeth I. Tudor. Die jungfräuliche Königin, Maria Stuart. Schottlands tragische Königin, Machbuba. Die Sklavin und der Fürst, Hildegard von Bingen. Die deutsche Prophetin, Julchen Blasius. Die Räuberbraut des Schinderhannes, rund 70 Kurzbiografien über berühmte Fliegerinnen, Ballonfahrerinnen, Luftschifferinnen, Fallschirmspringerinnen, Astronautinnen und Kosmonautinnen

    Aphorismen: Der Ball ist ein Sauhund. Weisheiten und Torheiten über Fußball, Worte sind wie Waffen. Weisheiten und Torheiten über die Medien (beide zusammen mit Doris Probst, Schweigen ist nicht immer Gold. Zitate von A bis Z

    Die meisten dieser Titel sind bei GRIN Verlag für akademische Texte erschienen und in mehr als 1.000 Online-Buchshops sowie in jeder guten Buchhandlung erhältlich.

    Der GRIN Verlag mit Sitz in München hat sich seit der Gründung im Jahr 1998 auf die Veröffentlichung akademischer Texte spezialisiert. Die Verlagsseite http://www.grin.com ist für Studenten, Hochschullehrer und andere Akademiker die ideale Plattform, ihre Fachtexte, Studienarbeiten, Abschlussarbeiten oder Dissertationen einem breiten Publikum zu präsentieren.

  • Taschenbuch über die Dolchzahnkatze Smilodon

    SmilodonTamura

    Wiesbaden (wissenschafts-news) - Mit den vor mehr als 2,5 Millionen Jahren bis vor etwa 11.700 Jahren in Nord- und Südamerika vorkommenden Arten einer Raubtier-Gattung befasst sich das Taschenbuch „Die Dolchzahnkatze Smilodon“ des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst: In Wort und Bild werden Smilodon gracilis, Smilodon populator und Smilodon fatalis vorgestellt. Davon gilt Smilodon populator mit einer Kopfrumpflänge (ohne Schwanz) bis zu 2,10 Metern, einer Schulterhöhe bis zu 1,20 Metern und einem Lebendgewicht von schätzungsweise 220 bis 360 Kilogramm als die größte Dolchzahnkatze aller Zeiten. Jene so genannte „Südamerikanische Säbelzahnkatze“ trug bis zu 28 Zentimeter lange Eckzähne, die furchterregend ungefähr 17 Zentimeter aus dem Oberkiefer ragten.

    Im Gegensatz zu schlanken Säbelzahnkatzen mit verhältnismäßig langen Beinen sowie kürzeren, breiteren, stark gebogenen, krummsäbelartigen Eckzähnen waren Dolchzahnkatzen eher robust gebaut, besaßen kurze und kräftige Beine, einen gestreckten Körper und trugen längere und schmalere Eckzähne. Gewidmet ist dieses Taschenbuch dem Hessischen Landesmuseum Darmstadt, dem Dinotherium-Museum in Eppelsheim und dem Naturhistorischen Museum Mainz, die den Autor bei mehreren Buchprojekten unterstützt haben.

    Bestellung von „Die Dolchzahnkatze Smilodon“ bei:
    http://www.grin.com/e-book/169041/die-dolchzahnkatze-smilodon

  • Raubkatzen-Bilder von Shuhei Tamura bei Flickr

    MegantereonTamura

    Dolchzahnkatze Megantereon - Zeichnung: Shuhei Tamura

    Kanagawa (wissenschafts-news) – Sehenswerte Farbbilder ausgestorbener Raubkatzen findet man bei Flickr unter der Adresse http://tinyurl.com/6kz5bww im Internet. Diese Zeichnungen wurden von dem japanischen Künstler Shuhei Tamura aus Kanagawa in Japan geschaffen, der eine Vorliebe für urzeitliche Raubkatzen hat. Tamura zeichnete und malte unter anderem prähistorische Löwen, Säbelzahnkatzen, Dolchzahnkatzen, Jaguare, Leoparden und Geparden. Bilder von Tamura schmücken zahlreiche Taschenbücher des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst wie Höhlenlöwen, Der Mosbacher Löwe, Säbelzahnkatzen, Säbelzahntiger am Ur-Rhein, Die Säbelzahnkatze Machairodus, Die Säbelzahnkatze Homotherium, Die Dolchzahnkatze Megantereon, Die Dolchzahnkatze Smilodon. Bestellung bei: http://www.grin.com

  • Taschenbuch über die Säbelzahnkatze Homotherium

    Wiesbaden (wissenschafts-news) - Maximal 1,90 Meter lang, 1,10 Meter hoch und womöglich bis zu 400 Kilogramm schwer war die Säbelzahnkatze Homotherium. Mit dieser imposanten Raubkatze befasst sich das Taschenbuch „Die Säbelzahnkatze Homotherium“ des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst. Der Name dieser 1890 erstmals wissenschaftlich beschriebenen Gattung soll zu deutsch „Menschenfressende Bestie“ bedeuten. Homotherium existierte zu unterschiedlichen Zeiten in Afrika, Nordamerika, Asien und Europa. Die frühesten Funde aus Afrika sind etwa vier Millionen Jahre alt. In Deutschland belegen Knochen und Zähne aus Thüringen, Hessen, Rheinland- Pfalz, Bayern und Baden-Württemberg die Anwesenheit jener Säbelzahnkatze während des Eiszeitalters vor etwa einer Million Jahren bis vor etwa 300.000 Jahren. Auch aus Niederösterreich liegen Fossilien von Homotherium vor. Als jünger Fund einer Säbelzahnkatze in Europa gilt ein rund 28.000 Jahre alter Unterkieferast, der auf halbem Weg zwischen IJmuiden (Niederlande) und Lowescroft (Ostengland) von einem niederländischen Kutter aufgefischt wurde. Dieses Taschenbuch ist Shuhei Tamura aus Kanagawa (Japan), Professor Dr. Helmut Hemmer aus Mainz, Dr. Thomas Keller aus Wiesbaden, Dick Mol aus Hoofddorp (Niederlande) und Kees van Hooijdonk aus Rucphen (Niederlande) gewidmet. Diese Experten haben den Autor bei verschiedenen Buchprojekten über fossile Raubkatzen unterstützt.

    Bestellung des Taschenbuches „Die Säbelzahnkatze Homotherium“ bei: http://www.grin.com/e-book/169244/die-saebelzahnkatze-homotherium

  • Wissenswertes über die Dolchzahnkatze Megantereon

    Wiesbaden (wissenschafts-news) - Mit einer Schulterhöhe von etwa 70 Zentimetern und einer Kopfrumpflänge von rund 1,20 Metern war die urzeitliche Dolchzahnkatze Megantereon ungefähr so groß wie ein heutiger Jaguar (Panthera onca). Mit ersterer Raubkatze befasst sich das Taschenbuch „Die Dolchzahnkatze Meganteron“ des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst. Megantereon existierte in vier Erdteilen vom Pliozän vor ca. drei Millionen Jahren bis zum Eiszeitalter vor etwa 500.000 Jahren und lebte vor rund einer Million Jahre auch in Deutschland. Dieses Taschenbuch ist Professor Dr. Helmut Hemmer aus Mainz, Kees van Hooijdonk aus Rucphen (Niederlande) und Dick Mol aus Hoofddorp (Niederlande) gewidmet. Hemmer gilt als international renommierter Experte für fossile Katzen und war früher am Zoologischen Institut der Universität Mainz tätig. Hooijdonk genießt international einen guten Ruf als Experte für Säbelzahnkatzen. Mol ist Experte für fossile Säugetiere aus dem Eiszeitalter (vor allem Mammut). Alle drei haben dem Autor vielfach mit großer Geduld bei den Recherchen für verschiedene Taschenbücher geholfen. Ernst Probst hat bisher mehr als 100 Bücher, Taschenbücher, Broschüren, Museumsführer und E-Books veröffentlicht. Darunter befinden sich etliche Werke über fossile Raubkatzen wie „Säbelzahnkatzen“, „Säbelzahntiger am Ur-Rhein“, „Der Mosbacher Löwe“, „Höhlenlöwen“ und „Der Höhlenlöwe“.

    Bestellung von „Die Dolchzahnkatze Meganteron“ als gedrucktes Taschenbuch oder als E-Book im PDF-Format bei "GRIN Verlag für akademische Texte":
    http://www.grin.com/e-book/168904/die-dolchzahnkatze-megantereon

  • Johann Jakob Kaup: Lexika schweigen ihn tot

    Taschenbuch schildert das Leben des großen Naturforschers aus Darmstadt

    Darmstadt / Wiesbaden (wissenschafts-news) – Er war im 19. Jahrhundert einer der bedeutendsten Zoologen und Paläontologen und steht trotzdem in keinem gedruckten Lexikon der Gegenwart. Zahlreiche heutige und ausgestorbene Insekten, Fische, Amphibien, Reptilien, Vögel und Säugetiere verdanken ihm ihren wissenschaftlichen Namen.

    Als Erster beschrieb Kaup den riesigen Rhein-Elefanten Deinotherium giganteum, den löwengroßen Säbelzahntiger Machairodus aphanistus, das bizarr aussehende Krallentier Chalicotherium goldfussi und viele andere exotische Tiere am Ur-Rhein in Rheinhessen aus dem Miozän vor etwa zehn Millionen Jahren. Ihm verdankt auch das rätselhafte Handtier Chirotherium aus der Triaszeit vor rund 240 Millionen Jahren seinen Namen. Unter anderem hat er den Begriff Pterosauria für die Flugsaurier geprägt.

    Über den Mann, von dem hier die Rede ist, erschien jetzt eine 256 Seiten umfassende Biografie mit dem Titel „Johann Jakob Kaup. Der große Naturforscher aus Darmstadt“ (ISBN: 3640849167). Verfasser dieses reich bebilderten Werkes ist der Wiesbadener Wissenschaftsautor Ernst Probst, der bereits zahlreiche Bücher über paläontologische Themen veröffentlicht hat. Die Biografie über Johann Jakob Kaup erschien bei „GRIN Verlag für akademische Texte“ (München) als gedrucktes Taschenbuch und als E-Book im PDF-Format.

    Kaups Kindheit und Jugend stand unter keinem guten Stern. Er wurde 1803 in Darmstadt als Sohn eines Offiziers unehelich geboren und wuchs dort ohne Vater in ärmlichen Verhältnissen auf. Seine Lehrer trauten ihm wenig zu. Als seine Mutter 1820 starb, war er 17 Jahre alt und mittellos. Geld bleib auch später meistens knapp.

    Obwohl er nur zwei Semester in Göttingen und Heidelberg studierte, entwickelte er sich zu einem der ganz Großen in der Zoologie und Paläontologie. Viele bedeutende Naturforscher im In- und Ausland schätzten ihn sehr, schrieben ihm Briefe, besuchten ihn, luden ihn ein und tauschten mit ihm Museumsobjekte. Wie manch anderer Gelehrte seiner Zeit war auch er vor wissenschaftlichen Irrtümern nicht gefeit.

    Als Kaup 1873 im Alter von 70 Jahren in Darmstadt starb trauerten seine Frau, vier Töchter und ein Sohn um ihn. An ihn erinnern die Kaupstraße in Darmstadt, das Kaup-Archiv und die wissenschaftliche Publikation „Kaupia“ des Hessischen Landesmuseums Darmstadt, der Mount Kaup in Neuseeland und einige wissenschaftliche Tiernamen.

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    Bestellung des Taschenbuches „Johann Jakob Kaup“ bei:
    http://www.libri.de/shop/action/productDetails/14652612/ernst_probst_johann_jakob_kaup_der_grosse_naturforscher_aus_darmstadt_3640849167.html

  • Blühende Schätze für die Ewigkeit

    Die Regensburgische Botanische Gesellschaft ist die älteste Vereinigung dieser Art auf der Welt. Prominente Mitglieder, eine Jahrhunderte alte Bibliothek und ein Archiv seltenster Pflanzen zeichnen sie aus.

    Regensburg (obx – wissenschafts-news) – König Ferdinand von Portugal, Johann Wolfgang von Goethe und Loki Schmidt haben eines gemeinsam: Alle waren sie Mitglieder der Regensburgischen Botanischen Gesellschaft, der ältesten noch bestehenden Botaniker-Vereinigung der Welt. Im Herbarium der 1790 vom Apotheker David Heinrich Hoppe gegründeten Gesellschaft kann man die Natur mit Händen greifen – mehr als 100.000 Mappen mit getrockneten Pflanzen sind hier archiviert. Die Bibliothek der Forschungsgesellschaft beherbergt Dokumente von unschätzbarem Wert. Wissenschaftler aus aller Welt veröffentlichen ihre Arbeiten in den Mitgliedszeitschriften der Regensburgischen Botanischen Gesellschaft.

    Über 600 Mitglieder zählt die Regensburgische Botanische Gesellschaft heute, darunter Wissenschaftler und Förderer aus Europa, den USA und Australien. So prominent wie viele ihrer ehemaligen Mitglieder sind auch die Räume, in denen gelegentlich Treffen der Gesellschaft abgehalten werden: Da sie einst der fürstlichen Familie von Thurn und Taxis ein Grundstück abtraten, haben die Botaniker noch heute ein Nutzungsrecht in einigen Schlossräumen.

    Herzstück der Regensburgischen Botanischen Gesellschaft ist das Herbarium. Zu den ältesten Pflanzen der Sammlung gehören jene, die Gründer Hoppe vor etwa 200 Jahren noch selbst pflückte: unschätzbare Werte, fein säuberlich getrocknet und unter perfekten Bedingungen an der Universität archiviert. Weitere Säule des Botaniker-Wissens ist die umfangreiche Bibliothek der Gesellschaft, die zwischenzeitlich als Dauerleihgabe an die Universität Regensburg übergeben wurde. Sie enthält teils viele Jahrhunderte alte Original-Schriften mit noch von Hand gemalten Bildern der Pflanzenwelt vergangener Zeiten.

    Doch trotz ihres stattlichen Alters ruht sich die Regensburgische Botanische Gesellschaft nicht auf ihrer langen Tradition aus. Ihre Mitgliedszeitschriften sind Forum für neueste wissenschaftliche Veröffentlichungen aus aller Welt und in der Bibliothek finden sich regelmäßig die aktuellen Publikationen von etwa 200 botanischen Gesellschaften rund um den Globus. Im Moosatlas von Deutschland hat die Regensburgische Botanische Gesellschaft die Verbreitung von über 1000 heimischen Moosarten beschrieben. Schwerpunkt der Forschung ist aber die regionale Pflanzenwelt, sagt Vorsitzender Prof. Dr. Poschlod, der auch Inhaber des Lehrstuhls für Botanik an der Universität Regensburg ist.

    Auch im Pflanzenschutz ist seine Gesellschaft aktiv: Mit dem Ankauf von vielen Hektar Naturflächen werden Lebensräume seltener Gewächse bewahrt, damit man sie auch in Zukunft noch in voller Blüte und nicht nur getrocknet in einer Mappe findet.

  • Wo man die Biografie über Johann Jakob Kaup kaufen kann

    Darmstadt / München / Wiesbaden (wissenschafts-news) – Bei „GRIN Verlag für akademische Texte“ (München) ist ein 256 Seiten umfassendes und reich bebildertes Taschenbuch mit dem Titel „Johann Jakob Kaup. Der große Naturforscher aus Darmstadt“ erschienen. Autor dieser Biografie ist der Wiesbadener Wissenschaftsautor Ernst Probst, zu dessen Spezialitäten Biografien sowie Themen aus der Paläontologie und Archäologie gehören.

    Amazon
    http://tinyurl.com/6glh4aa

    Bol.de
    http://tinyurl.com/6evnv38

    Buch.de
    http://tinyurl.com/5ut3twk

    Hausarbeiten.de
    http://www.hausarbeiten.de/faecher/vorschau/168058.html

    Libri
    http://tinyurl.com/6ycdsqu

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    Inhalt des Taschenbuches „Johann Jakob Kaup. Der große Naturforscher aus Darmstadt“:

    Einer der ganz Großen in der Welt der Zoologie und der damals noch jungen Paläontologie im 19. Jahrhundert war der Darmstädter Naturforscher Johann Jakob Kaup (1803–1873). Und dies, obwohl er nur zwei Semester studiert hatte und eigentlich fast ein Autodidakt war, also einer, der seine Kenntnisse durch Selbstunterricht erwarb. Die längste Zeit seines Lebens, nämlich von 1828 bis 1873, arbeitete er am „Naturalien-Cabinet“ des „Großherzoglichen Museums in Darmstadt“, einem Vorgänger des renommierten heutigen „Hessischen Landesmuseums Darmstadt“. Kaup untersuchte zahlreiche heutige Insekten, Fische und Vögel sowie ausgestorbene Tiere, beschrieb sie als Erster wissenschaftlich und gab ihnen einen Namen, der oft heute noch gilt. Besondere Verdienste erwarb er sich um die Erforschung der exotischen Tierwelt am Ur-Rhein in Rheinhessen aus dem Obermiozän vor etwa zehn Millionen Jahren. Dazu gehören unter anderem der Rhein-Elefant Deinotherium giganteum, die Säbelzahnkatze Machairodus aphanistus, die Dolchzahnkatze Paramachairodus ogygius, der Bärenhund Agnotherium antiquum, der Katzenbär Simocyon diaphorus, das geweihlose Zwergböckchen Dorcatherium naui und das Krallentier Chalicotherium goldfussi,

    Von Kaups Forscherfleiß zeugen mehr als 150 Publikationen, darunter umfangreiche Monographien und Werke zur zoologischen Systematik. Seine engen Kontakte zu vielen berühmten Naturforschern seiner Zeit vor allem aus Europa und Amerika und seine zahlreichen Auslandsreisen nutzte er dazu, die Sammlungen in Darmstadt durch Tausch und Kauf zu bereichern. Dadurch erreichte das großherzogliche „Naturalien-Cabinet“ bald internationales Niveau. Sein abwechslungsreiches Leben wird in dem Taschenbuch „Johann Jakob Kaup. Der große Naturforscher aus Darmstadt“ des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst geschildert. Zu dessen Spezialitäten gehören populärwissenschaftliche Themen aus der Paläontologie und Archäologie sowie Biografien berühmter Persönlichkeiten. Das Taschenbuch über Johann Jakob Kaup ist dem „Hessischen Landesmuseum Darmstadt“, dem „Dinotherium-Museum“ in Eppelsheim und dem „Naturhistorischen Museum Mainz“ gewidmet. Diese drei Museen haben den Autor bei zahlreichen Buchprojekten unterstützt.

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    Der Wiesbadener Buchautor Ernst Probst hat mehr als 100 Bücher, Taschenbücher, Broschüren, Museumsführer und E-Books veröffentlicht. Er schrieb vor allem populärwissenschaftliche Werke aus den Themenbereichen Paläontologie und Archäologie sowie Biografien über berühmte Frauen und Männer.

    Paläontologie: Deutschland in der Urzeit, Rekorde der Urzeit (1992), Rekorde der Urzeit. Landschaften, Pflanzen und Tiere (2008), Dinosaurier in Deutschland (1993 zusammen mit Raymund Windolf), Archaeopteryx. Der Urvogel in Bayern, Dinosaurier in Deutschland. Von Compsognathus bis zu Stenopelix (2010), Dinosaurier in Baden-Württemberg, Dinosaurier in Niedersachsen, Dinosaurier von A bis K, Dinosaurier von L bis Z, Raub-Dinosaurier von A bis Z, Deutschland im Eiszeitalter, Der Ur-Rhein, Als Mainz noch nicht am Rhein lag, Der Rhein-Elefant, Krallentiere am Ur-Rhein, Menschenaffen am Ur-Rhein, Säbelzahntiger am Ur-Rhein, Höhlenlöwen, Der Höhlenlöwe, Der Mosbacher Löwe, Säbelzahnkatzen, Der Höhlenbär, Johann Jakob Kaup. Der große Naturforscher aus Darmstadt

    Archäologie: Deutschland in der Steinzeit, Rekorde der Urmenschen, Deutschland in der Bronzezeit, Die Bronzezeit, Die Aunjetitzer Kultur, Die Straubinger Kultur, Die Adlerberg-Gruppe, Die Hügelgräber-Bronzezeit, Die Lüneburger Gruppe in der Bronzezeit, Die Stader Gruppe in der Bronzezeit, Die nordische Bronzezeit, Die Urnenfelder-Kultur, Die Lausitzer Kultur

    Kryptozoologie: Affenmenschen, Das Einhorn, Der Drache, Nessie. Das Monsterbuch, Monstern auf der Spur, Riesen, Seeungeheuer

    Biografien: 14 Taschenbücher über Superfrauen (Superfrauen 1 bis Superfrauen 14), Christl-Marie Schultes. Die erste Fliegerin in Bayern, Drei Königinnen der Lüfte in Bayern (zusammen mit Josef Eimannsberger), Frauen im Weltall, Königinnen der Lüfte, Königinnen der Lüfte von A bis Z. Biografien berühmter Fliegerinnen, Ballonfahrerinnen, Luftschifferinnen, Fallschirmspringerinnen und Astronautinnen, Königinnen der Lüfte in Deutschland, Königinnen der Lüfte in Frankreich, Königinnen der Lüfte in England, Australien und Neuseeland, Königinnen der Lüfte in Europa, Königinnen der Lüfte in Amerika, Theo Lederer. Ein Flugzeugsammler aus Oberbayern, Königinnen des Tanzes, Superfrauen aus dem Wilden Westen, Der Schwarze Peter. Ein Räuber aus dem Hunsrück und Odenwald, Meine Worte sind wie die Sterne. Die Rede des Häuptlings Seattle und andere indianische Weisheiten (zusammen mit Sonja Probst), Elisabeth I. Tudor. Die jungfräuliche Königin, Maria Stuart. Schottlands tragische Königin, Machbuba. Die Sklavin und der Fürst, Hildegard von Bingen. Die deutsche Prophetin, Julchen Blasius. Die Räuberbraut des Schinderhannes, rund 70 Kurzbiografien über berühmte Fliegerinnen, Ballonfahrerinnen, Luftschifferinnen, Fallschirmspringerinnen, Astronautinnen und Kosmonautinnen

    Aphorismen: Der Ball ist ein Sauhund. Weisheiten und Torheiten über Fußball, Worte sind wie Waffen. Weisheiten und Torheiten über die Medien (beide zusammen mit Doris Probst, Schweigen ist nicht immer Gold. Zitate von A bis Z

    Die meisten dieser Titel sind bei GRIN Verlag für akademische Texte erschienen und in mehr als 1.000 Online-Buchshops sowie in jeder guten Buchhandlung erhältlich.

    Der GRIN Verlag mit Sitz in München hat sich seit der Gründung im Jahr 1998 auf die Veröffentlichung akademischer Texte spezialisiert. Die Verlagsseite http://www.grin.com ist für Studenten, Hochschullehrer und andere Akademiker die ideale Plattform, ihre Fachtexte, Studienarbeiten, Abschlussarbeiten oder Dissertationen einem breiten Publikum zu präsentieren.

  • Warum haben Sie eine Biografie über Johann Jakob Kaup geschrieben?

    Kaup

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    Interview mit dem Wiesbadener Wissenschaftsautor Ernst Probst, Autor des Taschenbuches „Johann Jakob Kaup. Der große Naturforscher aus Darmstadt“

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    Frage: Warum haben Sie eine Biografie über den Darmstädter Zoologen und Paläontologen Johann Jakob Kaup (1803-1873) geschrieben?

    Antwort: Johann Jakob Kaup ist nach meiner Ansicht einer der ganz Großen in der Zoologie und Paläontologie, der im selben Atemzug wie die berühmten Naturforscher Hermann von Meyer aus Frankfurt am Main, Georges Cuvier aus Paris und Richard Owen in London erwähnt werden sollte.

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    Frage: Was fasziniert Sie an Johann Jakob Kaup?

    Antwort: Am meisten fasziniert mich an Johann Jakob Kaup, dass er es trotz widriger Bedingungen geschafft hat, ein berühmter Wissenschaftler zu werden. Er wurde unehelich geboren, wuchs ohne Vater auf, seine Mutter starb früh. Studiert hat er nur zwei Semester. Seine Arbeitgeber entlohnten ihn schlecht. Trotzdem übertraf er viele andere Gelehrte.

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    Frage: Was erinnert noch heute an Johann Jakob Kaup?

    Antwort: An den Darmstädter Naturforscher erinnern wissenschaftliche Gattungs- und Artnamen, die Kaupstraße in seinem Geburtsort Darmstadt, das Kaup-Archiv im Hessischen Landesmuseum Darmstadt, die wissenschaftliche Publikation „Kaupia“, die „Kaupiana, Vereinigung der Freunde und Förderer des Darmstädter Schul-Vivariums“, der Berg Mount Kaup in Neuseeland. Sein Name ist zudem in zahlreichen Büchern, wissenschaftlichen Zeitschriften, im Internet und in Museen zu finden. Ein Foto von ihm ziert beispielsweise das Dinotherium-Museum in Eppelsheim unweit von Alzey in Rheinhessen.

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    Frage: Was hat Sie an der wissenschaftlichen Leistung von Kaup besonders beeindruckt?

    Antwort: Kaup hat sich mit Insekten, Fischen, Amphibien, Reptilien, Vögeln und Säugetieren befasst und zahlreiche Gattungen und Arten als Erster wissenschaftlich beschrieben. Viele der in rund zehn Millionen Jahre alten Ablagerungen des Ur-Rheins in Rheinhessen entdeckten Säugetiere verdanken ihm ihren heute noch gültigen Namen. So zum Beispiel der Rhein-Elefant Deinotherium giganteum, die Säbelzahnkatze Machairodus aphanistus und das merkwürdige Krallentier Chalicotherium goldfussi. Von Kaup stammt auch der Begriff Pterosaurier für die Flugsaurier. Seine wissenschaftlichen Reisen und Publikationen musste der Vater von fünf Kindern meistens aus eigener Tasche bezahlen. Weltweit hatte er mit den Besten seines Faches Kontakt und tauschte mit ihnen Meinungen und Museumsobjekte.

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    Frage: Sind die wissenschaftlichen Leistungen von Kaup bisher gebührend gewürdigt worden?

    Antwort: In gedruckten Lexika sucht man den Namen von Johann Jakob Kaup vergebens. Aber dort wird auch der große Hermann von Meyer (1801-1869) aus Frankfurt am Main nicht erwähnt, der den Urvogel Archaeopteryx, den deutschen Lindwurm Plateosaurus und viele andere fossile Tiere erstmals wissenschaftlich beschrieben hat. Das Online-Lexikon „Wikipedia“ dagegen würdigt Kaup und Meyer gebührend. Über Kaup sind etliche Kurzbiografien erschienen. Hier sind vor allem die Autoren Georg Heldmann, Georg Hefele, Hanns Feustel, Jens Lorenz Franzen und Gabriele Gruber zu nennen. Im Hessischen Landesmuseum Darmstadt erinnert man seit langem auf vorbildliche Weise an Kaup. Diesbezüglich erging es Kaup viel besser als manch anderem Großen aus der Wissenschaft.

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    Frage: Was wird in Ihrem Taschenbuch über Johann Jakob Kaup geboten?

    Antwort: Die Biografie „Johann Jakob Kaup. Der große Naturforscher aus Darmstadt“ schildert auf 248 Seiten das Leben dieses berühmten Wissenschaftlers. Das Taschenbuch ist reich bebildert. Die Fotos, Gemälde und Zeichnungen zeigen Kaup und Zeitgenossen sowie exotische Tiere, die Kaup als Erster wissenschaftlich beschrieben hat. Die Biografie ist bei „GRIN Verlag für akademische Texte“ http://www.grin.com als E-Book im PDF-Format und als gedrucktes Taschenbuch erschienen.

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    Bestellungen des Taschenbuches über Johann Jakob Kaup bei:
    http://www.hausarbeiten.de/faecher/vorschau/168058.html

  • Johann Jakob Kaup - Der große Naturforscher

    Von Ernst Probst

    Johann Jakob Kaup wurde am 20. April 1803 als unehelicher Sohn des Leutnants Friedrich Kaup in Darmstadt geboren. Ab 1812 besuchte er das Gymnasium, wo er ein schlechter Schüler war. Latein und Griechisch interessierten ihn wenig, die Natur und hier besonders die Tierwelt dagegen sehr. Nach dem Tod seiner Mutter im Jahre 1820 war er Vollwaise.

    In der Folgezeit verdiente Johann Jakob Kaup mit Schreibarbeiten, bei denen ihm seine schöne Handschrift zugute kam, und dem Verkauf ausgestopfter Vögel seinen Lebensunterhalt. Die Vögel brachte er mit einem Blasrohr zur Strecke. Das Ausstopfen hatte ihm der Oberforstrat Dr. Georg Bekker, Vorstand des Naturalienkabinetts in Darmstadt, beigebracht.

    Ab 1822 studierte Johann Jakob Kaup an der Universität Göttingen, wo der berühmte Naturforscher Johann Friedrich Blumenbach (1752-1840) Zoologie lehrte. Nach einem Jahr wechselte er an die Universität Heidelberg, dann an das Rijks Museum van Naturlijke Historie in Leiden (Holland), wo er Fische und Amphibien untersuchte.

    Großherzog Ludewig I. von Hessen und bei Rhein teilte 1828 den Privatgelehrten Johann Jakob Kaup dem Naturalienkabinett in Darmstadt zu. Dort arbeitete Kaup bis 1837 als „provisorischer Gehilfe".

    In der im April 1829 erschienenen Publikation „Skizzierte Entwicklungsgeschichte und Natürliches System der Europäischen Tierwelt" präsentierte Kaup bemerkenswerte Gedanken und Grundsätze, weswegen er als einer der Vorläufer des britischen Naturforschers Charles Darwin (1808-1882) gilt. Zu dieser Zeit wirkt er als einziger Gehilfe des Naturalienkabinetts in Darmstadt und erhielt eine jährliche Gratifikation von 440 Gulden.

    Um seine bescheidenen Einkünfte aufzubessern, unterrichtete Kaup die Söhne aus angesehenen Familien. Zu seinen Schülern gehörten unter anderem Heinrich August Schleiermacher (später Direktor des Museums in Darmstadt) und Carl Eigenbrodt (später Leibarzt von Ludwig IV.). Mit großem Eifer befasste sich Kaup mit dem Zeichnen und der Bearbeitung fossiler Funde.

    1831 promovierte Kaup zum Doktor der Philosophie. Er legte dem renommierten französischen Naturforscher Georges Cuvier (1769-1832), dem Begründer der Wirbeltierpaläontologie, ein Manuskript über Fossilien vor. Cuvier spendete ihm dafür ein besonderes Lob.

    1832 bat der deutsche Naturforscher Heinrich Georg Bronn (1800-1862) in Heidelberg Kaup um Mitarbeit am "Neuen Jahrbuch für Mineralogie, Geognosie und Petrefaktenkunde". In der Folgezeit besuchte Kaup zahlreiche Fachkongresse und veröffentlichte vielbeachtete Artikel. 1837 wurde er "wirklicher Inspektor" am Naturalienkabinett in Darmstadt.

    1854 kaufte Kaup in London das 1801 in Nordamerika ausgegrabene und gut erhaltene Skelett eines so genannten Mastodon (Rüsseltier) für nur 1200 Gulden. 1855 arbeitete er ein Vierteljahr lang in der Fischsammlung des Pariser "Muséum d‘Histoire Naturelle" bei Charles Lucien Bonaparte (1803-1857), der Kaup eingeladen und in seiner Familie aufgenommen hatte. Kaup hatte mit vielen berühmten Naturforschern seiner Zeit enge Kontakte. Unter anderem auch mit dem Londoner Paläontologen Richard Owen (1804-1892), der den Namen Dinosaurier prägte. 1858 wurde Kaup Professor.

    Kaup beschrieb zahlreiche Fossilfunde. Unter anderem schlug er die Gattungsnamen
    Deinotherium (1829, "Schreckenstier")
    www.staff.uni-mainz.de/lsnhmmz/Eppelsheim/eppelshe.htm
    für ein Rüsseltier aus dem Miozän,
    Chalicotherium (1833)
    http://weltderwunder.rtl2.de
    wdw/Tiere/Tierarten/Urzeitsaeuger/Krallenpferd
    für ein "krallenfüßiges Huftier" aus dem Miozän
    und Chirotherium (1835, "Handtier")http://de.wikipedia.org/wiki/Chirotherium___##1##___ für einen Landsaurier aus der Trias vor.

    Am 4. Juli 1873 starb Johann Jakob Kaup im Alter von 70 Jahren in Darmstadt. Im Nachruf würdigte die Darmstädter Zeitung seinen einfachen, biederen und stets heiteren Charakter, der ihm viele Freunde bescherte.

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    Literatur:
    Ernst Probst: Der Ur-Rhein. Rheinhessen vor zehn Millionen Jahren, GRIN 2009
    Ernst Probst: Johann Jakob Kaup. Der große Naturforscher aus Darmstadt, GRIN 2011
    Jens Lorenz Franzen / Heiner Roos / Ernst Probst: Das Dinotherium-Museum in Eppelsheim, Eppelsheim 2009

  • Ellwanger Ausstellungskatalog „Die Alamannen auf der Ostalb“ kommt gut an

    Bereits 900 Mal verkauft:
    Ellwanger Ausstellungskatalog „Die Alamannen auf der Ostalb“ neues Standardwerk zur regionalen Frühgeschichte

    Ellwangen (wissenschafts-news) - Der Ausstellungskatalog „Die Alamannen auf der Ostalb - Frühe Siedler im Raum zwischen Lauchheim und Niederstotzingen“ zur gleichnamigen Sonderausstellung im Ellwanger Alamannenmuseum ist ein wahrer Verkaufsrenner. Nach Auskunft von Museumsleiter Andreas Gut wurden seit der Ausstellungseröffnung am 25. Juni schon 900 Exemplare verkauft. Nach Einschätzung von Gut hat sich der vom Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart zusammen mit der Stadt Ellwangen herausgegebene Band längst zum Standardwerk zur regionalen Frühgeschichte des 3. bis 8. Jahrhunderts entwickelt.

    Der Raum zwischen Ellwangen und Nördlingen im Norden und der Donau zwischen Dillingen und Ulm im Süden war in alamannischer Zeit dicht besiedelt. Dank des Baumsargfundes von Zöbingen im Jahr 1161 und der seit 1876 bekannten Grabfunde von Pfahlheim weist er die längste Forschungstradition im gesamten Alamannengebiet auf. Bisher fehlte ein Gesamtüberblick über die Alamannen im Ostalbkreis und im Kreis Heidenheim, die zusammen die Region Ostwürttemberg bilden. Mit der vorliegenden Publikation wird diese Lücke geschlossen

    Im Bereich der Ostalb zeigt sich eine Konzentration von großflächig und modern ausgegrabenen Fundplätzen. Die Ergebnisse auch der neuesten Forschungen wie des 1986 bis 2005 untersuchten Dorfes Mittelhofen bei Lauchheim mit einem über 1300 Gräber umfassenden Friedhof und der 2006 beim Bau einer Pipeline entdeckten Neufunde, darunter das Bernsteincollier von Bopfingen-Trochtelfingen auf dem Umschlag, sind in diesen Band eingegangen und runden unser Bild von den Alamannen ab.

    Die 192-seitige Ausstellungspublikation mit zahlreichen meist farbigen Abbildungen versammelt Beiträge von Horst Wolfgang Böhme, Sebastian Brather, Immo Eberl, Andreas Gut, Matthias Knaut, Barbara Scholkmann, Silvia Spors-Gröger, Heiko Steuer, Ingo Stork und Barbara Theune-Großkopf. Er ist als Band 60 der Reihe „Archäologische Informationen aus Baden-Württemberg“ erschienen und kann im Alamannenmuseum zum Preis von 7,90 € erworben werden kann. Für 5,00 € Versandgebühr kann man das Buch auch telefonisch bestellen oder über den´Onlineshop des Museums unter www.alamannenmuseum-ellwangen.de beziehen.

    Alamannenmuseum Ellwangen
    Haller Straße 9
    73479 Ellwangen
    Telefon +49 7961 969747
    Telefax +49 7961 969749
    alamannenmuseum@ellwangen.de
    www.alamannenmuseum-ellwangen.de

    Öffnungszeiten:
    Dienstag bis Freitag: 10-12.30 und 14-17 Uhr
    Samstag und Sonntag: 10-17 Uhr
    Montag außer feiertags: geschlossen

    Eintritt: 3,00 Euro, ermäßigt 2,00 Euro, Familien 7,00 Euro

  • Unser Planet ist von apokalyptischen Katastrophen bedroht

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    Walter-Jörg Langbein in Machu Pichhu

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    Interview mit dem Autor Walter-Jörg Langbein

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    Frage: Herr Langbein, kürzlich wurden Sie im Rahmen der Fernsehsendung »Welt der Wunder« über biblische Irrtümer befragt. Ist der kritische Umgang mit der Bibel der Schwerpunkt Ihrer Publikationen?

    Antwort: Den Schwerpunkt gibt es nicht. Vor 32 Jahren erschien mein erstes Buch: »Astronautengötter«. Inzwischen habe ich mein 30. Sachbuch vorgelegt: »2012 – Endzeit und Neubeginn / Die Botschaft der Mayas«. Ich beackere also ein breites Spektrum ...

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    Frage: Bücher zum Thema »2012« gibt es viele ... Worin unterscheidet sich Ihr Buch von anderen?

    Antwort: Schon jetzt ist eine ganze Reihe von Werken zum ominösen Jahr 2012 auf den Markt geworfen worden. Und noch so manches Werk wird folgen. Ich fürchte, die meisten dieser Titel werden spätestens 2013 in der Versenkung verschwunden sein ... so wie dies mit Büchern über den angeblichen Weltuntergang 1999 geschehen ist.

    Mein Buch beschwört keinen Weltuntergang an einem angeblich von den Mayas exakt vorhergesagtem Datum voraus. Meiner Überzeugung nach haben die Mayas eine wirkliche Botschaft hinterlassen ...

    Vor 32 Jahren widmete ich mein erstes Buch den »dänikenschen Göttern«, die aus dem All zur Erde kamen. In meinem 30. Buch kehre ich – nach einigen überwiegend theologischen Werken – zu meinen Wurzeln zurück. Und gleichzeitig richte ich den Blick in die Zukunft.

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    Frage: Wird die Welt Ihrer Meinung nach 2012 untergehen?

    Antwort: Ich bin felsenfest davon überzeugt: Unser Planet ist von apokalyptischen Katastrophen bedroht, die jederzeit über unsere kleine Welt hereinbrechen können. Den exakten Termin kennen wir nicht. Er war auch den Mayas unbekannt.

    Es liegt eine wichtige Entscheidung an: Wollen wir akzeptieren, dass irgendwann alles Leben auf Terra ausgelöscht wird? Wollen wir hinnehmen, dass der Mensch weniger als eine kleine Fußnote in der Geschichte des Universums bleibt? Oder wollen wir, dass das irdische Leben fortbesteht? Wenn wir uns für die zweite Alternative entscheiden, dann müssen wir so schnell wie möglich handeln. Wir müssen die Weltraumforschung, die Weltraumfahrt massiv voran treiben. Wir müssen möglichst schon heute damit beginnen, gigantische Weltraumarchen zu entwickeln, mit denen der nächste Exodus stattfinden kann: hinaus in die Tiefen des Alls ... während das Leben auf der Erde erlischt!

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    Frage: 2012 bedeutet also Ihrer Meinung nach nicht das Ende der Menschheit?

    Antwort: Die Mayas konnten beim Grollen des Ilopango-Vulkans im Osten Salvadors um das Jahr 250 n. Chr. rechtzeitig fliehen. Die Katastrophe beschleunigte die Entwicklung ihrer Kultur erheblich. Wenn es zum Ausbruch des Supervulkans unter dem »Yellowstone Nationalpark« kommt, wird es dann Fluchtmöglichkeiten für Millionen von bedrohten Menschen geben? Viele Mayas konnten rechtzeitig der Apokalypse entkommen. Die Apokalypse des amerikanischen Supervulkans aber wird zu Fuß fliehende mühelos einholen in einem Inferno, das den gesamten Kontinent erfassen wird.

    Zyklisch auftretende Katastrophen gibt es seit Hunderten von Jahrmillionen. Zyklisch wiederholt sich die Geschichte des Lebens: nicht nur auf der Erde, sondern im gesamten Kosmos!

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    Frage: Sie kombinieren Maya-Wissen um die Zukunft mit den »Astronautengöttern« der Menschheit ...

    Antwort: Genau! In grauer Vorzeit kamen gigantische »Weltraumräder« aus dem Kosmos zur Erde. Fremde Wesen fuhren in Shuttles zur Erde herab. Ob ihrer scheinbaren Allmacht wurden sie in den Epen und Mythen der ältesten Völker als »Götter« verewigt. Glaubt man den großen Religionen dieser Welt, dann waren es diese Astronautengötter, die das Leben auf Planet Erde initiierten. Sie waren die ersten Menschen – als wissenschaftliches Experiment.

    Vor vielen Jahrtausenden begannen die Menschen, Planet Erde zu erobern. Sie erkundeten zunächst die engere Heimat, dann das eigene Land. Sie erforschten schließlich den eigenen Kontinent und überquerten Berge und Meere. Irgendwann waren alle Länder erkundet, alle Flüsse befahren, alle Meere erforscht, alle Gebirge erklommen. In unseren Tagen verließen die ersten Menschen Planet Erde. Sie besuchten den Mond. Bald werden Menschen zum Mond zurückkehren. Bald werden sich Menschen zum Mars aufmachen.

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    Frage: Was bedeutet Ihrer Meinung nach das Wissen der Mayas für die Zukunft der Menschheit?

    Antwort: Ich wage ein Prognose! Irgendwann wird es soweit sein, dass Menschen unser Sonnensystem verlassen: so wie einst die »Astronautengötter« vor Jahrtausenden aus den Tiefen des Alls zur Erde kamen.

    Irgendwann werden gigantische Raumschiffe, sich um die eigene Achse drehend, die Erde wie riesige Satelliten umrunden. Dann werden sie unser Sonnensystem verlassen und den Kosmos durchziehen. Es werden selbständige Welten sein, in denen Generation auf Generation folgen. Menschen werden zu Pionieren auf einer lange währenden Reise ins All.

    Ist meine Prognose zu kühn? Warum sollten Menschen der Zukunft den Schritt ins Unbekannte wagen? Weil die wissenschaftliche Neugier den Menschen immer neue Grenzen überwinden lässt, also auch die Grenze ins All! Wir sind dabei, diese Grenze zu überschreiten! Und es gibt noch einen Grund: Weil es auf Planet Erde wie auf jeder anderen Welt im Universum ein allgemeingültiges Gesetz gibt.

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    Frage: Ein allgemeingültiges Gesetz ...?

    Antwort: Es steht in keinem Gesetzesbuch ... und wird doch befolgt. Niemand hat es auf Tafeln aus Ton oder in PC-Programmen notiert. Und doch ist es das Gesetz des Universums, dem Elementarteilchen ebenso gehorchen wie Menschen. Alles gehorcht dem Gesetz der Expansion. Das primitivste Tierchen wie die Galaxie: alles strebt nach Expansion.

    Einst – vor zehn bis zwanzig Milliarden Jahren – war das gesamte Universum zu einem Punkt komprimiert. Mit dem Big Bang expandierte es sich. Es dehnte sich aus. Neu ist diese Sicht nicht.

    In uralter Verkleidung bietet die altchinesische Mythologie eine erstaunliche genau zutreffende Beschreibung des Universums vor dem Urknall. In der Jahrtausende alten Sprache der Mythologie wird zum Ausdruck gebracht, was die heutige Wissenschaft über den Big Bang nicht minder mythologisch formuliert: »Am Anfang war das große kosmische Ei. In dem Ei war Chaos, und im Chaos schwebte P’an Ku, der Nichtentwickelte, der göttliche Embryo. Und P’an Ku brach aus dem Ei hervor.«

    Diesem Gesetz folgten auch vor nunmehr rund 300 Millionen Jahren lurchähnliche Bewohner der Meere. Sie verließen den gewohnten, angenehmen Lebensraum Wasser. Sie krochen aus dem Paradies ans – aus ihrer Sicht lebensfeindliche – trockene Land. Warum? Gab es eine Flucht aus dem Meer ans Land? Wohl nicht, denn das Leben in der neuen Umgebung war doch gefährlicher als in der vertrauten Umgebung!

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    Frage: Ist das nicht reine Spekulation?

    Antwort: Keineswegs! Dr. Ernst Stuhlinger (1913-2008) war ein renommierter Atom-, Elektrotechnik- und Raketenwissenschaftler. Der gebürtige Deutsche wanderte in die USA aus, nahm die amerikanische Staatsbürgerschaft an. Bei der NASA wurde er »Associate Director for Science«. Dr. Stuhlinger: »Wir wissen nur aus Beobachtungen auf unserer Erde, dass lebendige Organismen, so sie einmal vorhanden sind, jede erdenkliche Möglichkeit ausnützen, sich zu entwickeln, sich anzupassen, sich auszubreiten.« Das Leben machte sich einfach breit. Einem inneren Zwang folgend?

    Die Urformen des Lebens hausten in den Ozeanen. Gäbe es nicht den Drang, alle Grenzen zu überwinden ... wäre ein »Landlebewesen Mensch« niemals entstanden. Unsere Vorvorfahren lebten im Wasser. Sie atmeten mit Kiemen, nicht mit Lungen. Das ideale Ambiente dieser unserer Urururahnen war das Wasser. Und dennoch eroberten sie langsam das Land. Dabei mussten sie ein Paradies aufgeben, um in einer Hölle weiterzuleben. Statt wie schwerelos im Wasser zu schweben, musste sie sich schwerfällig an Land dahinschleppen. Hitze versengte ihnen die Haut, Kälte schlug beißende Wunden. Tödliche Gefahren lauerten, die es im Lebensraum Wasser nicht gab, Und doch wurde der Schritt vom gewohnten Lebensraum Meer an Land vollzogen.

    Ohne diesen Drang der Expansion hätten sich älteste Lebensform nicht den neuen Gefahren des Landlebens ausgesetzt. Dann wären aber auch niemals Krebse, Vögel und Säugetiere entstanden. Dann wäre das Leben im Wasser geblieben. So strapaziös dieser Umzug auch war, er brachte nicht nur Nachteile. Eine vollkommen neue Welt tat sich für das Leben auf. Empfanden die tierischen »Pioniere«, die an Land krochen, so etwas wie Glück? Hatten sie die Freiheit der Entscheidung? Oder zwang sie das Gesetz der Expansion dazu, die neue Welt der Trockenheit zu erobern? So wie vor Hunderten von Millionen Jahren das Leben aus dem Meer an Land kam, so wird der Mensch Planet Erde verlassen und ins scheinbar unendliche »Meer« des Universums vordringen.

    Die Erde ist unsere Wiege. Aber wer möchte schon im Babystadium ausharren? Wir Menschen werden nicht in der Wiege bleiben. Wir werden sie verlassen. Unsere Heimat steht nicht im Zentrum des Universums. Sie ist ein kleiner unbedeutender Planet eines unwichtigen Sonnensystems am »Rande« des Universums. Das Gebot der Expansion wird uns zwingen, so weit wie möglich in die Unendlichkeit vorzudringen. An Bord von riesigen Weltraumstädten kann das Leben von der Erde das All erkunden ... auch wenn es Ewigkeiten dauert.

    *

    Frage: Dieses Gesetz der Expansion sehen Sie als universell an?

    Antwort: Genau. Es gilt meiner Überzeugung nach überall. Nicht nur wir Menschen folgen diesem Drang der Expansion. Mit anderen Worten: Raumfahrt ist eine natürliche Entwicklungsstufe des Lebens. Dr. Stuhlinger: »Werden die außerirdischen Menschen auch Raumfahrt betreiben? – Zweifellos, sobald sie in ihrer technischen Entwicklung genügend weit fortgeschritten sind.«

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    Frage: Sie entwickeln ein Bild der Zukunft ...

    Antwort: So ist es... Eines fernen Tages werden Nachkommen jener Menschen, die einst in riesigen Weltraumstädten die Erde verließen, fremde Planeten erreichen. Was werden sie tun? Das hängt von den Verhältnissen auf den fremden Welten ab. Vielleicht werden sie auf »toten Welten« die Voraussetzungen für Leben schaffen. Vielleicht werden sie primitives Leben kreieren. Vielleicht werden sie primitives Leben intelligent machen ... und als Schöpfergötter aus dem All in die Mythen und heiligen Bücher der fernen Welten eingehen. Ihre Geschöpfe werden sich als »Kinder der Götter« verstehen. Irgendwann werden die Götter, deren Urahnen von der Erde kamen, die Reise durchs All fortsetzen. Und irgendwann werden die »Kinder der Götter« ihren Heimatplaneten erforscht haben ... und den »Göttern« aus dem All ins Universum folgen wollen!

    Prof. Dr. Dr.-Ing. Hermann Oberth war davon überzeugt, dass jede Intelligenz irgendwann einmal Weltraumfahrt betreiben wird. Der Vater der Weltraumfahrt (»Menschen im Weltraum« S. 301): »Denn das ist das Ziel: Dem Leben jeden Platz zu erobern, auf dem es bestehen und weiter anwachsen kann, jede unbelebte Welt zu beleben und jede lebende sinnvoll zu machen.«

    In grauer Vorzeit begann ein gigantischer Zeitzyklus auf Planet Erde, als das Leben in primitivster Form die Meere verließ und an Land ging. Der nächste Zeitzyklus wird mit dem Exodus des Lebens – Mensch, Tier, Pflanze – ins All beginnen ... in gigantischen Weltraumarchen ... wenn wir das wollen. Die Entscheidung liegt bei uns: Fortbestand des Lebens im All ... oder das Ende allen Lebens irgendwann auf Planet Erde. Und dieses »irgendwann« kann schon sehr viel früher eintreten als selbst Pessimisten befürchten.

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    Frage: Und Sie? Sind Sie eher pessimistisch eingestellt?

    Antwort: Ich aber bin Optimist: Ich glaube an die Zukunft des Lebens im All! Ich hoffe, dass sich die führenden Nationen unseres Planeten zusammenschließen und gemeinsam die Technologie entwickeln werden, die uns ins All führt. Die gemeinsame Suche nach dem Weg ins All kann erstmals ein echtes Gemeinschaftsgefühl auf unserem Planeten entstehen lassen ... Wir können und müssen uns als eine Menschheit erkennen!

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    Literatur:

    Langbein2012.jpg

    Langbein, Walter-Jörg: »2012 - Endzeit und Neuanfang: Die Botschaft der Mayas«, München 2009
    Bestellung bei: http://astore.amazon.de/ein-buch-lesen-21/detail/3776626186

    Oberth, Hermann: »Menschen im Weltraum – Neue Projekte für Raketen- und Raumfahrt«, Düsseldorf 1954

    Stuhlinger, Ernst: »Wurde unsere Erde von fremden Astronauten besucht?« in Khuon, Ernst von: »Waren die Götter Astronauten«, Düsseldorf, Januar 1971, S. 36-47

  • Pyramiden: Forschung contra Wissenschaft

    Pressemitteilung des Veranstalters

    Köln / Frankfurt / Stuttgart / München - Vier weltweit anerkannte Experten präsentieren der Welt ihre unkonventionellen Forschungsergebnisse anhand der kürzlich entdeckten Pyramiden in Bosnien. Sie entführen ihre Zuhörer in einer einzigartigen Konferenz gemeinsam mit Graham Hancock (Bestsellerautor aus Großbritannien), Chris Dunn (Autor und Wissenschaftler aus den USA), Dr. Joseph Davidovits (international renommierter Wissenschaftler Frankreich). Dr. Sam Osmanagich Autor, Forscher und Entdecker der Pyramiden in Bosnien) auf eine fantastische Reise.

    Die Termine:
    Köln 17. Februar 2011
    Frankfurt 18. Februar 2011
    Stuttgart 19. Februar 2011
    München 20. Februar 2011

    4 Forscher, die die Welt der Pyramiden für immer verändern werden:

    Graham Hancock gilt als einer der populärsten Querdenker unserer Zeit und Autor internationaler Bestseller mit so klangvollen Titeln wie „The Sign And The Seal“ („Zeichen und Siegel“), „Fingerprints Of The Gods“(„Fingerabdruck der Götter“), „Heavens Mirror“ („Spiegel des Himmels“) und „The Message Of The Sphinx“ („Die Botschaft der Sphinx“). Seine Bücher haben sich in 27 Sprachen weltweit weit über fünf Millionen Mal verkauft. Graham Hancocks öffentliche Vorlesungen, TV- und Radioauftritte, darunter zwei große TV-Serien für den britischen Channel 4 – „Quest For The Lost Civilization“ („Die Suche nach der verlorenen Zivilisation“) - und den US-Sender The Learning Channel – „Flooded Kingdoms Of The Ice Age“ („Versunkene Königreiche der Eiszeit“) transportieren Hancocks Ideen zu einem Millionenpublikum.

    Chris Dunns Buch „The Giza Power Plant“ („das Gizeh – Kraftwerk“) stellt einen Meilenstein in der Pyramidenforschung dar. In jahrelanger Forschungsarbeit hat der Mechanikingenieur Christopher Dunn die große Pyramide in Gizeh untersucht und schließlich eindeutig bewiesen, dass der ursprüngliche Zweck nicht der eines königlichen Grabmals war. Das spektakuläre Ergebnis seiner Arbeit, untermauert von 33 Jahren
    intensiver Forschung, ergab unwiderlegbar, dass die Alten Ägypter bereits über fortschrittliche Ingenieurskünste verfügten. Christopher Dunn beschreibt in seinem neuesten Werk, „Lost Technologies Of Ancient Egypt“ („Vergessene Technologien der Alten Ägypter“), dass sich die maschinellen Fertigkeiten jener Zeit durchaus mit heute gebräuchlichen Maschinen und Werkzeugen messen könnten.

    Der international renommierte Wissenschaftler Dr. Joseph Davidovits brachte als Erster Licht ins Dunkel, wie die alten Ägypter vor so langer Zeit Ihre monumentalen Bauten errichten konnten. Als Koryphäe auf dem Gebiet altertümlicher Baustoffe und Archäologie gelang Dr. Davidovits der Beweis, dass die riesigen Blöcke der Pyramiden künstlich gegossen und nicht, wie bisher angenommen, aus natürlichen Kalksteinvorkommen
    herausgeschnitten wurden.Neben seinem Doktortitel der Chemie ist Dr. Davidovits hochrangiges Mitglied der Internationalen Vereinigung der Ägyptologen, Präsident des Instituts für Geopolymere und Berater der Archäologischen Kommission der Europäischen Union. Seine jüngste Veröffentlichung trägt den Titel „Warum die Pharaonen die Pyramiden aus falschem Stein gebaut haben“.

    Die Entdeckung der Bosnischen Pyramiden und des prähistorischen Labyrinthsystems durch Dr. Sam Osmanagich im Jahre 2005 war wie ein Erdbeben für die verkrusteten Strukturen herkömmlicher Pyramidenforschung. Die Sonnenpyramide in Dr. Osmanagichs Heimatland Bosnien- Herzegowina übertrifft mit einer Höhe von stolzen 220 Metern sogar die Große Pyramide im Tal der Könige um ganze 80 Meter. Das archäologische Großprojekt in Bosnien zieht jährlich ganze Heerscharen von Experten, Studenten und Besuchern zu den Ausgrabungsstätten. Dr. Osmanagich neuestes Werk „Pyramids Around The World“ („Die Pyramiden der Welt“) behandelt seine Erfahrungen bei Ausgrabungen in China, Mauritius, Kanarische Inseln, Honduras, Bolivien, Guatemala,
    Mexiko, El Salvador und anderen Ländern.

    Die Vorträge werden in englischer Sprache gehalten.
    1 Tageskarte 120 € (10-18 Uhr)
    ½ Tageskarte 75 € (vor-/nachmittags)
    Die 1 Tageskarte berechtigt zur Teilnahme an allen vier Vorträgen inklusive Getränke, Snacks ganztags und Mittagessen. Steuer und Gebühren
    Die ½ Tageskarte berechtigt zur Teilnahme an zwei Vorträgen wahlweise vor-/nachmittags inklusive Getränke, Snacks halber Tag und Mittagessen. Steuer und Gebühren

  • Argentinosaurus gilt als größter Dinosaurier

    Argentinosaurus

    Argentinosaurus - Zeichnung: Nobu Tamura - www.palaeocritti.com

    München / Wiesbaden (wissenschafts-news) – Einer der größten Dinosaurier aller Zeiten war der pflanzenfressende Argentinosaurus aus der Kreidezeit vor etwa 110 bis 95 Millionen Jahren. Er erreichte eine Länge von schätzungsweise 40 Metern und eine Schulterhöhe von rund acht bis neun Metern. Damit hätte er bequem in ein Fenster im dritten Stock eines heutigen Hauses schauen können. Das Gewicht dieses Kolosses wird auf etwa 80 bis 100 Tonnen geschätzt.

    Argentinosaururs gilt zugleich als eines der größten Landtiere der Erdgeschichte. Von diesem Ungetüm hat man 1988 in den argentinischen Provinz Neuquen einige fossile Knochen entdeckt, anhand deren man seine beachtliche Größe errechnen konnte. Den wissenschaftlichen Gattungsnamen Argentinosaurus haben 1993 die argentinischen Paläontologen Rodolfo Coria und José F. Bonaparte geprägt.

    Der Dinosaurier Argentinosaurus gehört zu den Elefantenfuß-Dinosauriern. Typisch für diese Reptilien sind ein kleiner Kopf, ein langer Hals, vier säulenförmige, elefantenartige Beine und ein peitschenartiger langer Schwanz.

    Nachzulesen ist dies in dem Taschenbuch „Dinosaurier von A bis K“ des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst. Es ist bei „GRIN Verlag für akademische Texte“ erschienen und als E-Book im PDF-Format oder als gedrucktes Taschenbuch erhältlich. Ergänzt wird dieses Werk durch den Titel „Dinosaurier von L bis Z“ des selben Autors. Insgesamt umfassen diese beiden Taschenbücher und 950 Seiten und befassen sich mit mehr als 400 Dinosaurier-Gattungen.

    Als größter Raub-Dinosaurier gilt die Dornen-Echse Spinosaurus aus der Kreidezeit vor etwa 106 bis 93,5 Millionen Jahren, die in dieser Zeit in Nordafrika lebte. Sie war etwa 16 bis 18 Meter lang und wog schätzungsweise sieben bis neun Tonnen. Allein der krokodilartige Schädel erreichte eine Länge von rund 1,75 Metern. Damit war er einer der größten Schädel fleischfressender Dinosaurier. Die Wirbelsäule von Spinosaurus trug mannshohe, etwa 1,75 Meter lange Dornfortsätze, zwischen denen sich vermutlich ein Hautsegel befand.

    Fossile Knochen dieses imposanten Raub-Dinosauriers wurden 1912 zusammen mit anderen Dinosaurier-Resten von dem deutschen Paläontologen Ernst Stromer von Reichenbach (1871-1952) aus München in der ägyptischen Baharia-Oase entdeckt. Er beschrieb das Tier 1915 erstmals wissenschaftlich und nannte es Spinosaurus. Die Dornen-Echse Spinosaurus wird auch in dem Taschenbuch „Raub-Dinosaurier von A bis Z“ (GRIN Verlag) von Ernst Probst in Wort und Bild vorgestellt.

    Der Wiesbadener Buchautor Ernst Probst hat mehr als 100 Bücher, Taschenbücher, Broschüren, Museumsführer und E-Books veröffentlicht. Er schrieb vor allem populärwissenschaftliche Werke aus den Themenbereichen Paläontologie und Archäologie sowie Biografien über berühmte Frauen und Männer.

    Paläontologie: Deutschland in der Urzeit, Rekorde der Urzeit, Dinosaurier in Deutschland (1993 zusammen mit Raymund Windolf), Archaeopteryx, Dinosaurier in Deutschland. Von Compsognathus bis zu Stenopelix (2010), Dinosaurier in Baden-Württemberg, Dinosaurier in Niedersachsen, Dinosaurier von A bis K, Dinosaurier von L bis Z,
    Raub-Dinosaurier von A bis Z, Deutschland im Eiszeitalter, Der Ur-Rhein, Als Mainz noch nicht am Rhein lag, Der Rhein-Elefant, Krallentiere am Ur-Rhein, Menschenaffen am Ur-Rhein, Säbelzahntiger am Ur-Rhein, Höhlenlöwen, Der Höhlenlöwe, Der Mosbacher Löwe, Säbelzahnkatzen, Der Höhlenbär

    Archäologie: Deutschland in der Steinzeit, Rekorde der Urmenschen, Deutschland in der Bronzezeit, Die Bronzezeit, Die Aunjetitzer Kultur, Die Straubinger Kultur, Die Adlerberg-Gruppe, Die Hügelgräber-Bronzezeit, Die Lüneburger Gruppe in der Bronzezeit, Die Stader Gruppe in der Bronzezeit, Die nordische Bronzezeit, Die Urnenfelder-Kultur, Die Lausitzer Kultur

    Kryptozoologie: Affenmenschen, Nessie. Das Monsterbuch, Monstern auf der Spur, Seeungeheuer

    Biografien: 14 Taschenbücher über Superfrauen, Christl-Marie Schultes. Die erste Fliegerin in Bayern (zusammen mit Theo Lederer), Drei Königinnen der Lüfte in Bayern (zusammen mit Josef Eimannsberger), Frauen im Weltall, Königinnen der Lüfte, Königinnen der Lüfte von A bis Z, Königinnen der Lüfte in Deutschland, Königinnen der Lüfte in Frankreich, Königinnen der Lüfte in England, Australien und Neuseeland, Königinnen der Lüfte in Europa, Königinnen der Lüfte in Amerika, Theo Lederer. Ein Flugzeugsammler aus Oberbayern, Königinnen des Tanzes, Malende Superfrauen, Superfrauen aus dem Wilden Westen, Der Schwarze Peter. Ein Räuber aus dem Hunsrück und Odenwald, Meine Worte sind wie die Sterne. Die Rede des Häuptlings Seattle und andere indianische Weisheiten (zusammen mit Sonja Probst), Elisabeth I. Tudor. Die jungfräuliche Königin, Maria Stuart. Schottlands tragische Königin, Machbuba. Die Sklavin und der Fürst, Julchen Blasius. Die Räuberbraut des Schinderhannes, rund 70 Kurzbiografien über berühmte Fliegerinnen, Ballonfahrerinnen, Luftschifferinnen, Fallschirmspringerinnen, Astronautinnen und Kosmonautinnen

    Aphorismen: Der Ball ist ein Sauhund. Weisheiten und Torheiten über Fußball, Worte sind wie Waffen. Weisheiten und Torheiten über die Medien (beide zusammen mit Doris Probst, Schweigen ist nicht immer Gold. Zitate von A bis Z

    Die meisten dieser Titel sind bei GRIN Verlag für akademische Texte erschienen und in mehr als 1.000 Online-Buchshops sowie in jeder guten Buchhandlung erhältlich.

    Der GRIN Verlag mit Sitz in München hat sich seit der Gründung im Jahr 1998 auf die Veröffentlichung akademischer Texte spezialisiert. Die Verlagsseite http://www.grin.com ist für Studenten, Hochschullehrer und andere Akademiker die ideale Plattform, ihre Fachtexte, Studienarbeiten, Abschlussarbeiten oder Dissertationen einem breiten Publikum zu präsentieren.

  • Saurier und andere Raritäten beim Fossilienhandel Otto

    Branchiosaurier15x7,8cm

    Wiesbaden (wissenschafts-news) – Der in Wiesbaden ansässige „Fossilienhandel Otto“ präsentiert in seinem Online-Shop ein großes Angebot von preiswerten fossilen Pflanzen und Tieren. Dieser optisch und inhaltlich vorbildliche Shop ist im Internet unter der Adresse http://www.fossilien-onlineshop.net zu finden.

    Zum Angebot gehören:
    Bernsteine und Kopale
    Fossilien von Pflanzen, Samen und Holz
    Fossilien von Wirbellosen: Brachiopoden, Gliedertiere, Stachelhäuter, Weichtiere und andere Gruppen
    Fossile Wirbeltiere: Amphibien, Fische, Reptilien, Säugetiere und Vögel
    Mineralien: Verschiedene Gesteine
    Zubehör: Dosen, Kästchen und Ständer

    Eine Spezialität ist das große Angebot an kleinen Branchiosauriern (zu deutsch: Kiemensaurier). Diese fingerlangen Amphibien stammen aus der frühen Permzeit (Unter-Rotliegendes) vor etwa 290 bis 270 Millionen Jahren. Sie lebten also viel früher als die ersten Dinosaurier vor rund 230 Millionen Jahren. Jene Amphibien atmeten im Jugendstadium noch mit Kiemen, später dann mit Lungen und lebten sowohl an Land als auch im Wasser, ähnlich wie viele heute noch lebende Frosch- und Molcharten.

    Die vom „Fossilienhandel Otto“ angebotenen Branchiosaurier sind vor 1986 in der Pfalz gefunden worden, als das Fossiliensammeln in Rheinland-Pfalz noch erlaubt war. Neufunde kommen nicht mehr in den Fossilienhandel. Es handelt sich bei den Branchiosauriern demnach um fossile Raritäten.

    Erstaunlicherweise sind die meisten Fossilien von Branchiosauriern für relativ wenig Geld zu haben. Die kleinsten Exemplare erreichen nur eine Länge von etwa vier Zentimetern, die größten bis zu neun Zentimetern. Teilweise kann man kleine, spitze Zähne, Kiemen, Hautschatten, Wirbelsäule, Beine und Zehen erkennen.

    Tiefer in die Brieftasche greifen muss man, wenn man ein 20 oder mehr Zentimeter langes Jungtier von einem räuberischen Slcerocephalus haeuseri erwerben will. Solche Saurier erreichten als erwachsene Tiere eine respektable Länge bis zu zwei Metern. Auf dem Schädeldach von Sclerocephalus (zu deutsch: Hartschädel) ist das rätselhafte so genannte „Dritte Auge“ zu sehen.

    Der „Fossilienhandel Otto“ in Wiesbaden betreibt kein Ladengeschäft, sondern einen Online-Shop! Er ist einer der wenigen Fossilienhändler im Rhein-Main-Gebiet.

  • Taschenbuch stellt 170 Raubdinosaurier vor

    Juravenator


    Kleiner Raub-Dinosaurier Juravenator aus Bayern - Zeichnung: Nobu Tamura

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    Wissenschaftsautor Ernst Probst schrieb Taschenbuch über fleischfressende Dinosaurier

    München / Wiesbaden (wissenschafts-news) - Raub-Dinosaurier von A bis Z werden in dem gleichnamigen Taschenbuch des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst vorgestellt. Bei jeder Raub-Dinosaurier-Gattung erfährt man, worauf deren wissenschaftlicher Name beruht. Es folgen Angaben über die Größe, das zeitliche und geographische Vorkommen, die systematische Stellung und über die wissenschaftliche Erstbeschreibung. „Raub-Dinosaurier von A bis Z“ beschreibt mehr als 170 fleischfressende Gattungen der „schrecklichen Echsen“ von Abelisaurus bis zu Zupaysaurus.

    Das 418 Seiten umfassende Taschenbuch „Raub-Dinosaurier von A bis Z“ ist reich bebildert. Es zeigt Fotos von Fossilien sowie Lebensbilder von Raub-Dinosauriern wie beispielsweise Allosaurus, Compsognathus, Gigantosaurus, Juravenator, Spinosaurus, Tarbosaurus oder Tyrannosaurus. Eine besondere Augenweide sind Zeichnungen der Paläoartisten Dmitry Bogdanov aus Russland und Nobu Tamura aus den USA.

    Diesem Taschenbuch zufolge ist Spinosaurus (zu deutsch: Dornen-Echse) aus Afrika mit einer Länge bis zu 18 Metern der größte Raub-Dinosaurier. Allein sein Schädel erreichte eine Länge bis zu 1,75 Metern. Spinosaurus hat den nur 13 Meter langen und fünf Meter hohen Tyrannosaurus rex („König der Tyrannen-Echsen“) aus Nordamerika als größten Raub-Dinosaurier entthront. Ähnlich imposant wie Tyrannosaurus war der ebenfalls 13 Meter lange Giganotosaurus in Argentinien.

    Ernst Probst hat sich durch zahlreiche populärwissenschaftliche Bücher einen Namen gemacht. Bekannte Werke aus seiner Feder sind: „Deutschland in der Urzeit“, „Rekorde der Urzeit. Landschaften, Pflanzen und Tiere“, „Dinosaurier in Deutschland. Von Efraasia bis Stenopelix“, „Dinosaurier von A bis K“, „Dinosaurier von L bis Z“, „Der Ur-Rhein“, „Der Rhein-Elefant“, „Deutschland im Eiszeitalter“, „Der Mosbacher Löwe“ „Höhlenlöwen“, „Der Höhlenlöwe“, „Säbelzahnkatzen“, „Der Höhlenbär“, „Monstern auf der Spur“, „Nessie. Das Monsterbuch“, „Affenmenschen“ und „Seeungeheuer“.

    Bestellungen des E-Books oder Taschenbuches „Raub-Dinosaurier von A bis Z“ bei „GRIN Verlag für akademische Texte“: http://www.grin.com/e-book/163481/raub-dinosaurier-von-a-bis-z

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    Der Wiesbadener Buchautor Ernst Probst hat mehr als 100 Bücher, Taschenbücher, Broschüren, Museumsführer und E-Books veröffentlicht. Er schrieb vor allem populärwissenschaftliche Werke aus den Themenbereichen Paläontologie und Archäologie sowie Biografien über berühmte Frauen und Männer.

    Paläontologie: Deutschland in der Urzeit, Rekorde der Urzeit, Dinosaurier in Deutschland (1993 zusammen mit Raymund Windolf), Archaeopteryx, Dinosaurier in Deutschland. Von Compsognathus bis zu Stenopelix (2010), Dinosaurier von A bis K, Dinosaurier von L bis Z,
    Raub-Dinosaurier von A bis Z, Deutschland im Eiszeitalter, Der Ur-Rhein, Als Mainz noch nicht am Rhein lag, Der Rhein-Elefant, Krallentiere am Ur-Rhein, Menschenaffen am Ur-Rhein, Säbelzahntiger am Ur-Rhein, Höhlenlöwen, Der Höhlenlöwe, Der Mosbacher Löwe, Säbelzahnkatzen, Der Höhlenbär

    Archäologie: Deutschland in der Steinzeit, Rekorde der Urmenschen, Deutschland in der Bronzezeit, Die Bronzezeit, Die Aunjetitzer Kultur, Die Straubinger Kultur, Die Adlerberg-Gruppe, Die Hügelgräber-Bronzezeit, Die Lüneburger Gruppe in der Bronzezeit, Die Stader Gruppe in der Bronzezeit, Die nordische Bronzezeit, Die Urnenfelder-Kultur, Die Lausitzer Kultur

    Kryptozoologie: Affenmenschen, Nessie. Das Monsterbuch, Monstern auf der Spur, Seeungeheuer

    Biografien: 14 Taschenbücher über Superfrauen, Drei Königinnen der Lüfte in Bayern (zusammen mit Josef Eimannsberger), Frauen im Weltall, Königinnen der Lüfte, Königinnen der Lüfte von A bis Z. Biografien berühmter Fliegerinnen, Ballonfahrerinnen, Luftschifferinnen, Fallschirmspringerinnen und Astronautinnen, Königinnen der Lüfte in Deutschland, Königinnen der Lüfte in Frankreich, Königinnen der Lüfte in England, Australien und Neuseeland, Königinnen der Lüfte in Europa, Königinnen der Lüfte in Amerika, Theo Lederer. Ein Flugzeugsammler aus Oberbayern, Königinnen des Tanzes, Superfrauen aus dem Wilden Westen, Der Schwarze Peter. Ein Räuber aus dem Hunsrück und Odenwald, Meine Worte sind wie die Sterne. Die Rede des Häuptlings Seattle und andere indianische Weisheiten (zusammen mit Sonja Probst), Elisabeth I. Tudor. Die jungfräuliche Königin, Maria Stuart. Schottlands tragische Königin, Machbuba. Die Sklavin und der Fürst, Julchen Blasius. Die Räuberbraut des Schinderhannes, rund 70 Kurzbiografien über berühmte Fliegerinnen, Ballonfahrerinnen, Luftschifferinnen, Fallschirmspringerinnen, Astronautinnen und Kosmonautinnen

    Aphorismen: Der Ball ist ein Sauhund. Weisheiten und Torheiten über Fußball, Worte sind wie Waffen. Weisheiten und Torheiten über die Medien (beide zusammen mit Doris Probst, Schweigen ist nicht immer Gold. Zitate von A bis Z

    Die meisten dieser Titel sind bei GRIN Verlag für akademische Texte erschienen und in mehr als 1.000 Online-Buchshops sowie in jeder guten Buchhandlung erhältlich.

    Der GRIN Verlag mit Sitz in München hat sich seit der Gründung im Jahr 1998 auf die Veröffentlichung akademischer Texte spezialisiert. Die Verlagsseite http://www.grin.com ist für Studenten, Hochschullehrer und andere Akademiker die ideale Plattform, ihre Fachtexte, Studienarbeiten, Abschlussarbeiten oder Dissertationen einem breiten Publikum zu präsentieren.

  • Wissenswertes über Krallentiere

    Chalicotherium

    Krallentier Chalicotherium. Zeichnung von Dmitry Bogdanov

    Mainz (wissenschafts-news) - An den Ufern des Ur-Rheins lebte vor etwa zehn Millionen Jahren ein seltsames Säugetier. Es hatte eine Körperproportion wie ein heutiger Gorilla. Seine Vorderbeine waren merklich länger als seine Hinterbeine, weshalb seine Rückenlinie stark abfiel. Obwohl es zu den Unpaarhufern gehörte, trug es keine Hufe, sondern mächtige Klauen an den Vorder- und Hinterfüßen. Wenn sich dieses merkwürdige Geschöpf aufrichtete, um zu fressen, war es bis zu drei Meter hoch. Gefährlich werden konnten ihm allenfalls große Säbelzahntiger oder Bärenhunde. Über diese bizarr aussehende Kreatur namens Chalicotherium goldfussi informiert das E-Book „Krallentiere am Ur-Rhein“ des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst. Gewidmet ist es dem Paläontologen Dr. Jens Lorenz Franzen in Titisee-Neustadt, Altbürgermeister Heiner Roos in Eppelsheim und der Bürgermeisterin Ute Klenk-Kaufmann in Eppelsheim, die sich – jeder auf seine Weise – um die Erforschung der Tierwelt am Ur-Rhein und um den Aufbau des „Dinotherium-Museums“ in Eppelsheim verdient gemacht haben. Das E-Book im PDF-Format und später auch das gedruckte Taschenbuch sind bei „GRIN Verlag für akademische Texte“ unter der Internetadresse http://www.grin.com/e-book/161754/krallentiere-am-ur-rhein erhältlich.

  • Geistige Stärken von Mann und Frau

    Psychologische Eigenarten der Geschlechter existieren – und sie haben durchaus auch biologische Wurzeln.

    Aus: Gehirn&Geist, Januar-Februar 2011

    Typisch er, typisch sie! Steckt dahinter womöglich mehr als nur Vorurteile oder der Einfluss der Erziehung? Älteren Theorien der Entwicklungspsychologie zufolge bestimmt vor allem das soziale Umfeld über etwaige Vorlieben: Jungen imitierten eher ihre Väter, Mädchen die Mütter. Erziehung und gesellschaftliche Normen trügen dazu bei, dass der Nachwuchs schon früh in die für ihn vorherbestimmten Rollen schlüpfe. Doch wie Forscher heute wissen, lenken noch vor dem sozialen Umfeld Gene und Hormone die geistige Entwicklung der Geschlechter in verschiedene Richtungen – das berichtet das Wissenschaftsmagazin Gehirn&Geist in seiner aktuellen Ausgabe (1-2/2011).

    So lösen Männer Aufgaben zum räumlichen Vorstellungsvermögen im Schnitt besser als Frauen, während diese in puncto Sprachfertigkeit und Erkennen von Emotionen die Nase vorn haben. Die männlichen Vorteile bei der "mentalen Rotation" zeigen sich früh; nach neuen Erkenntnissen sogar schon bei wenige Monate alten Babys! Präsentiert man Jungen das Spiegelbild einer vertrauten, dreidimensionalen Figur, scheinen sie diese als "unbekannt" zu klassifizieren – sie starren entsprechend lang darauf.

    Mädchen hingegen machen keinen Unterschied zwischen Bild und Spiegelbild, wie David Moore und Scott Johnson von der University of California in Los Angeles 2008 berichteten.

    Auch auf dem Gebiet der Gefühle gibt es auffällige Unterschiede: Demnach hat die verbreitete Annahme, dass Frauen mitfühlender und sensibler für emotionale Reize sind als Männer, einen wahren Kern. Möglicherweise benötigten unsere männlichen Ahnen ein gutes räumliches Vorstellungsvermögen eher, weil sie sich auf ihren Jagdausflügen sonst verirrt hätten. Dagegen wäre besonders viel "weibliche Intuition" erforderlich gewesen, um den Bedürfnissen der Sprösslinge gerecht zu werden und etwa Hunger oder Schmerzen aus deren Gesichtern zu lesen. Solche Theorien sind jedoch kaum überprüfbar.

    Auch bei psychischen Erkrankungen gilt es Unterschiede zwischen den Geschlechtern zu berücksichtigen, wie Gehirn&Geist erklärt. Rund vier Prozent aller Erwachsenen leiden an Depressionen, damit sind sie das häufigste psychische Leiden. Doch ein Blick auf die Statistik zeigt: Frauen werden mehr als doppelt so häufig als depressiv diagnostiziert wie Männer.

    Ein möglicher Grund: Während sich die meisten Patientinnen niedergeschlagen und leer fühlen, sind schwermütige Männer häufig reizbar und aggressiv. Folglich missverstehen Betroffene, Angehörige, aber auch Therapeuten die männliche Depression leicht als generelle Unruhe, und die wahre Störung bleibt unerkannt.

    Wirksamkeitsbelege für Antidepressiva stützten sich bislang vornehmlich auf Studien an männlichen Probanden, da die Hormonschwankungen im Menstruationszyklus die Ergebnisse verzerren können. Vor einigen Jahren bewies die Psychiaterin Susan Kornstein von der Virginia Commonwealth University in Richmond mit einer Studie, dass Männer schlechter auf SSRI ansprechen als Frauen. Diese verbreiteten Antidepressiva scheinen unter Einfluss von Östrogenen besser zu wirken.

  • Als Mainz noch nicht am Rhein lag

    Mainz / Wiesbaden (wissenschafts-news) - Der Rhein war vor etwa zehn Millionen Jahren noch ein kleines Flüsschen. Er erreichte nur eine Länge von schätzungsweise 400 Kilometern statt 1324 Kilometern wie heute. Ursprünglich floss er nicht durch die Gegend von Oppenheim, Nierstein, Nackenheim, Mainz, Wiesbaden und Ingelheim. Stattdessen bahnte er sich ab etwa Worms – streckenweise mehr als 20 Kilometer westlich vom jetzigen Rheinbett entfernt – seinen Weg durch Rheinhessen. Im Raum Eppelsheim unweit von Alzey hatte er nur eine Breite von etwa 45 bis 60 Metern. Heute ist er bis zu 400 Meter breit. Über den frühen Rhein informiert das kleine Taschenbuch „Als Mainz noch nicht am Rhein lag“ des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst. Gewidmet ist es dem Paläontologen Dr. Jens Lorenz Franzen in Titisee-Neustadt, Altbürgermeister Heiner Roos in Eppelsheim und der Bürgermeisterin Ute Klenk-Kaufmann in Eppelsheim, die sich – jeder auf seine Weise – um die Erforschung der Tierwelt am Ur-Rhein und um den Aufbau des „Dinotherium-Museums“ in Eppelsheim verdient gemacht haben.

    Bestellung des E-Books „Als Mainz noch nicht am Rhein lag“ bei:
    http://www.grin.com/e-book/161642/als-mainz-noch-nicht-am-rhein-lag

  • Sechs Bücher über den Ur-Rhein

    Mainz / Eppelsheim (wissenschafts-news) – Die exotische Tierwelt am Ur-Rhein vor etwa zehn Millionen Jahren steht im Mittelpunkt von mehreren E-Books und Taschenbüchern des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst. Zu jener Zeit floss der kurze und schmale Vorgänger des heutigen Rheins nicht durch die Gegend von Mainz und Wiesbaden, sondern streckenweise etwa 20 Kilometer westlich davon entfernt über den Raum Alzey quer durch Rheinhessen.

    Das Werk „Der Ur-Rhein. Rheinhessen vor zehn Millionen Jahren“ schildert die Anfänge des Rheins und die Tierwelt an seinem Ufer. Damals lebten unter anderem Rüsseltiere, Nashörner, Tapire, Schweine, Biber, Insektenfresser, Urpferde, Waldantilopen, Gabelhirsche, Krallentiere, Säbelzahntiger, Hyänen, Bärenhunde, Katzenbären und Menschenaffen am Fluss. Knochen und Zähne dieser Tiere hat man vor allem in Ablagerungen des Ur-Rheins bei Eppelsheim unweit von Alzey entdeckt.
    Bestellung des E-Books oder Taschenbuches bei: http://www.grin.com/e-book/120422/der-ur-rhein

    Das Werk „Der Rhein-Elefant. Das Schreckenstier von Eppelsheim“ befasst sich mit dem bis zu 3,60 Meter hohen Rüsseltier Deinotherium giganteum, das 1829 durch den Darmstädter Zoologen und Paläontologen Johann Jakob Kaup erstmals wissenschaftlich beschrieben wurde. Weil man in den Ablagerungen des Ur-Rheins oft fossile Reste dieses Tieres geborgen hat, bezeichnete man sie als Dinotheriensande. Der Abguss eines Schädels von Deinotherium ist eine Attraktion im kleinen, aber feinen Dinotherium-Museum in Eppelsheim.
    Bestellung des E-Books oder Taschenbuches bei: http://www.grin.com/e-book/151473/der-rhein-elefant

    Das Werk „Säbelzahntiger am Ur-Rhein. Machairodus und Paramachairodus“ informiert über die am Ur-Rhein jagende Säbelzahnkatze Machairodus und die Dolchzahnkatze Paramachairodus. Der ungefähr löwengroße Machairodus dürfte am Ur-Rhein der „König der Tiere“ gewesen sein. Sein Zeitgenosse Paramachairodus erreichte nur etwa die Hälfte seiner imposanten Größe. Auch diese Raubkatzen wurden von Johann Jakob Kaup erstmals wissenschaftlich beschrieben.
    Bestellung des E-Books oder Taschenbuches bei: http://www.grin.com/e-book/161357/saebelzahntiger-am-ur-rhein

    Das Werk „Krallentiere am Ur-Rhein. Die Forschungsgeschichte von Chalicotherim goldfussi“ beschreibt eines der merkwürdigsten Tiere, das vor etwa zehn Millionen Jahren in Deutschland existierte. Dieses krallenfüßige Huftier erreichte bei aufgerichteter Haltung eine Körpergröße von drei Metern und hatte eine Gorilla-artige Körperproportion. Auch dieses bizarr aussehende Geschöpf verdankt dem großen Darmstädter Naturforscher Johann Jakob seinen Namen.
    Bestellung des E-Books oder Taschenbuches erst in Kürze möglich!

    Das Werk „Menschenaffen am Ur-Rhein. Paidopithex, Rhenopithex und Dryopithecus“ stellt die bisher vom Ur-Rhein bekannten drei Gattungen von Menschenaffen aus der Zeit vor etwa zehn Millionen Jahren vor. Von ihnen liegen fossile Reste aus Eppelsheim sowie vom Wissberg bei Gau-Weinheim vor. Der 1820 bei Eppelsheim entdeckte Oberschenkelknochen von Paidopithex gilt weltweit als der historisch erste Fund eines fossilen Menschenaffen!
    Bestellung des E-Books bei: http://www.grin.com/e-book/161322/menschenaffen-am-ur-rhein

    Das Werk „Als Mainz noch nicht am Rhein lag. Der Ur-Rhein vor zehn Millionen Jahren“ befasst sich, wie der Titel verrät, vor allem mit dem Vorläufer des Rheins. Dieser war damals noch ein kleines Flüsschen. Im Raum Eppelsheim bei Alzey beispielsweise hatte er nur eine Breite von etwa 45 bis 60 Metern, heute ist er bis zu 400 Meter breit. Welchen Lauf dieser Ur-Rhein hatte, verraten seine Ablagerungen, die man früher in Sandgruben entdeckte.
    Bestellung des E-Books bei: http://www.grin.com/e-book/161642/als-mainz-noch-nicht-am-rhein-lag

    Der Wiesbadener Buchautor Ernst Probst hat mehr als 100 Bücher, Taschenbücher, Broschüren, Museumsführer und E-Books veröffentlicht. Er schrieb vor allem populärwissenschaftliche Werke aus den Themenbereichen Paläontologie und Archäologie sowie Biografien über berühmte Frauen und Männer.

    Paläontologie: Deutschland in der Urzeit, Rekorde der Urzeit, Dinosaurier in Deutschland (1993 zusammen mit Raymund Windolf), Archaeopteryx, Dinosaurier in Deutschland. Von Compsognathus bis zu Stenopelix (2010), Dinosaurier von A bis K, Dinosaurier von L bis Z,
    Deutschland im Eiszeitalter, Der Ur-Rhein, Als Mainz noch nicht am Rhein lag, Der Rhein-Elefant, Krallentiere am Ur-Rhein, Menschenaffen am Ur-Rhein, Säbelzahntiger am Ur-Rhein, Höhlenlöwen, Der Höhlenlöwe, Der Mosbacher Löwe, Säbelzahnkatzen, Der Höhlenbär

    Archäologie: Deutschland in der Steinzeit, Rekorde der Urmenschen, Deutschland in der Bronzezeit, Die Bronzezeit, Die Aunjetitzer Kultur, Die Straubinger Kultur, Die Adlerberg-Gruppe, Die Hügelgräber-Bronzezeit, Die Lüneburger Gruppe in der Bronzezeit, Die Stader Gruppe in der Bronzezeit, Die nordische Bronzezeit, Die Urnenfelder-Kultur, Die Lausitzer Kultur

    Kryptozoologie: Affenmenschen, Nessie. Das Monsterbuch, Monstern auf der Spur, Seeungeheuer

    Biografien: 14 Taschenbücher über Superfrauen, Drei Königinnen der Lüfte in Bayern (zusammen mit Josef Eimannsberger), Frauen im Weltall, Königinnen der Lüfte, Königinnen der Lüfte von A bis Z. Biografien berühmter Fliegerinnen, Ballonfahrerinnen, Luftschifferinnen, Fallschirmspringerinnen und Astronautinnen, Königinnen der Lüfte in Deutschland, Königinnen der Lüfte in Frankreich, Königinnen der Lüfte in England, Australien und Neuseeland, Königinnen der Lüfte in Europa, Königinnen der Lüfte in Amerika, Theo Lederer. Ein Flugzeugsammler aus Oberbayern, Margret Fusbahn und Ludwig Werner Fusbahn. Das fliegende Ehepaar, Königinnen des Tanzes, Superfrauen aus dem Wilden Westen, Der Schwarze Peter. Ein Räuber aus dem Hunsrück und Odenwald, Meine Worte sind wie die Sterne. Die Rede des Häuptlings Seattle und andere indianische Weisheiten (zusammen mit Sonja Probst), Elisabeth I. Tudor. Die jungfräuliche Königin, Maria Stuart. Schottlands tragische Königin, Pocahontas. Die Indianer-Prinzessin aus Virginia, Machbuba. Die Sklavin und der Fürst, Julchen Blasius. Die Räuberbraut des Schinderhannes, rund 70 Kurzbiografien über berühmte Fliegerinnen, Ballonfahrerinnen, Luftschifferinnen, Fallschirmspringerinnen, Astronautinnen und Kosmonautinnen

    Aphorismen: Der Ball ist ein Sauhund. Weisheiten und Torheiten über Fußball, Worte sind wie Waffen. Weisheiten und Torheiten über die Medien (beide zusammen mit Doris Probst, Schweigen ist nicht immer Gold. Zitate von A bis Z

    Die meisten dieser Titel sind bei GRIN Verlag für akademische Texte erschienen und in mehr als 1.000 Online-Buchshops sowie in jeder guten Buchhandlung erhältlich.

    Der GRIN Verlag mit Sitz in München hat sich seit der Gründung im Jahr 1998 auf die Veröffentlichung akademischer Texte spezialisiert. Die Verlagsseite http://www.grin.com ist für Studenten, Hochschullehrer und andere Akademiker die ideale Plattform, ihre Fachtexte, Studienarbeiten, Abschlussarbeiten oder Dissertationen einem breiten Publikum zu präsentieren.

  • Taschenbuch von Ernst Probst: Der Höhlenlöwe

    München / Wiesbaden (wissenschafts-news) - Mit Schwanz bis zu 3,20 Meter lang, maximal 1,50 Meter hoch und schätzungsweise mehr als 300 Kilogramm schwer war der Europäische Höhlenlöwe (Panthera leo spelaea). Dank dieser beeindruckenden Maße kann man diese Raubkatze aus dem Eiszeitalter vor etwa 300.000 bis 10.000 Jahren zweifellos als „König der Tiere“ bezeichnen. Der Europäische Höhlenlöwe gilt neben dem Mammut (Mammuthus primigenius) und dem Höhlenbär (Ursus spelaeus) als eines der bekanntesten Tiere des Eiszeitalters. Er steht im Mittelpunkt des 144-seitigen Taschenbuches „Der Höhlenlöwe“ des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst. Dabei handelt es sich um einen Auszug aus dem 332 Seiten umfassenden Werk „Höhlenlöwen“, in dem auch der Mosbacher Löwe (Panthera leo fossilis), aus dem der Europäische Höhlenlöwe hervorging, sowie der Amerikanische Höhlenlöwe (Panthera leo atrox) und der Ostsibirische Höhlenlöwe (Panthera leo vereshchagini) vorgestellt werden.Aus der Feder von Ernst Probst stammen unter anderem die Taschenbücher „Deutschland im Eiszeitalter“, „Der Mosbacher Löwe. Die riesige Raubkatze aus Wiesbaden“, „Der Höhlenbär“, „Säbelzahnkatzen. Von Machairodus bis zu Smilodon“ und „Säbelzahntiger am Ur-Rhein. Machairodus und Paramachairodus“.

    Bestellung bei: http://www.grin.com/e-book/162416/der-hoehlenloewe

  • E-Book und Taschenbuch über Krallentiere am Ur-Rhein

    München / Wiesbaden / Eppelsheim (wissenschafts-news) - An den Ufern des Ur-Rheins lebte vor etwa zehn Millionen Jahren ein seltsames Säugetier. Es hatte eine Körperproportion wie ein heutiger Gorilla. Seine Vorderbeine waren merklich länger als seine Hinterbeine, weshalb seine Rückenlinie stark abfiel. Obwohl es zu den Unpaarhufern gehörte, trug es keine Hufe, sondern mächtige Klauen an den Vorder- und Hinterfüßen. Wenn sich dieses merkwürdige Geschöpf aufrichtete, um zu fressen, war es bis zu drei Meter hoch. Gefährlich werden konnten ihm allenfalls große Säbelzahntiger oder Bärenhunde. Über diese bizarr aussehende Kreatur namens Chalicotherium goldfussi informiert das kleine Taschenbuch „Krallentiere am Ur-Rhein“ des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst. Gewidmet ist es dem Paläontologen Dr. Jens Lorenz Franzen in Titisee-Neustadt, Altbürgermeister Heiner Roos in Eppelsheim und der Bürgermeisterin Ute Klenk-Kaufmann in Eppelsheim, die sich – jeder auf seine Weise – um die Erforschung der Tierwelt am Ur-Rhein und um den Aufbau des „Dinotherium-Museums“ in Eppelsheim verdient gemacht haben.

    Bestellung bei: http://www.grin.com/e-book/161754/

  • Buchtipp: Wissenschaftler in turbulenten Zeiten

    Berlin (wissenschafts-news) - Die Freiheit von Wissenschaft und Forschung ist für uns heute ein selbstverständliches Grundrecht. Wie dramatisch sich jedoch die Lebensumstände von Forschern in den Zeiten von Krieg und Gewaltherrschaft in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts von den heutigen unterschieden, wissen nur noch wenige. Eugeniusz Nowak schildert in seinem Buch "Wissenschaftler in turbulenten Zeiten" am Beispiel von 55 biografischen Skizzen von Naturkundlern, vornehmlich Ornithologen und Naturschützern, welche schweren und tragischen Schicksale Wissenschaftler aus aller Welt in den nationalsozialistischen und kommunistischen Diktaturen erleiden mussten. Sie waren ihrer Abstammung, Herkunft oder Religion, nicht zuletzt aber ihrer aufgeklärten und weltoffenen Gesinnung wegen konfrontiert mit Verfolgungen, Kündigungen, öffentlichen Demütigungen, Bespitzelungen und wurden in den Selbstmord getrieben oder zum Tode verurteilt; in einigen wenigen Fällen ist auch von Personen die Rede, die aus den herrschenden Verhältnissen Nutzen für sich zogen und so Schuld auf sich luden. Obwohl die Biografien vornehmlich das Schicksal von Naturwissenschaftlern schildern, richtet sich das Buch doch an alle geschichtlich Interessierten: an jene, die diese schweren Zeiten noch selbst erlebt haben, aber auch gerade an junge Menschen, die sich solche Verhältnisse heute "Was hätte ich getan, wenn ich damals oder dort gelebt hätte?"

    Bestellen Sie "Wissenschaftler in turbulenten Zeiten - Erinnerungen an Ornithologen, Naturschützer und andere Naturkundler" (Die Neue Brehm-Bücherei Bd. 676) hier:
    http://www.neuebrehm.de/texts/webs_n.php?titlnr=3-89432-248-9&wseite=1

  • Fünf neue Bücher über Dinosaurier beim „GRIN Verlag“

    Wiesbadener Wissenschaftsautor Ernst Probst stellt „schreckliche Echsen“ vor

    Juravenator

    Raub-Dinosaurier Juravenator. Zeichnung: Nobu Tamura - http://palaeocritti.com

    München / Wiesbaden (wissenschafts-news) – Fünf neue Bücher über Dinosaurier aus der Feder des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst sind jetzt bei „GRIN Verlag für akademische Texte“, München, als gedrucktes Taschenbuch oder preiswertes E-Book im PDF-Format erhältlich. Sie heißen „Dinosaurier in Deutschland“, „Dinosaurier in Baden-Württemberg“, „Dinosaurier in Niedersachsen“, „Dinosaurier von A bis K“ und „Dinosaurier von L bis Z“.

    Das 104 Seiten umfassende Buch „Dinosaurier in Deutschland“ (ISBN 978-3-640-73202-9) stellt die bisher aus Deutschland bekannten Dinosaurier vor. Insgesamt werden 19 Dinosauriergattungen beschrieben: Compsognathus, Efraasia, Elephantopoides, Emausaurus, Europasaurus, Gresslyosaurus, Halticosaurus, Hypsilophodon, Iguanodon, Juravenator, Lexovisaurus, Liliensternus, Megalosaurus, Ohmdenosaurus, Plateosaurus, Procompsognathus, Rotundichnus, Sellosaurus, Stenopelix. Die meisten dieser Dinosaurier stammen aus Baden-Württemberg und Bayern.

    „Dinosaurier in Baden-Württemberg“ (ISBN 978-3-640-74435-0) beschreibt auf 57 Seiten acht Gattungen der „schrecklichen Echsen“: Efraasia, Gresslyosaurus, Halticosaurus, Liliensternus, Ohmdenosaurus, Plateosaurus, Procompsognathus, Sellosaurus. Davon ist der bis zu zehn Meter lange pflanzenfressende Plateosaurus („Flache Echse“) der bekannteste. Von ihm hat man so viele Skelettreste entdeckt, dass er scherzhaft „Schwäbischer Lindwurm“ oder „Deutscher Lindwurm“ genannt wird.

    „Dinosaurier in Niedersachsen“ (ISBN 978-3-640-74437-4) präsentiert auf 71 Seiten Steckbriefe der bisher bekannten neun Gattungen der „schrecklichen Echsen“ aus Niedersachsen: Elephantopoides, Europasaurus, Iguanodon, Lexovisaurus, Megalosauripus, Megalosaurus, Plateosaurus, Rotundichnus, Stenopelix. Einige davon sind nur durch Fußspuren nachgewiesen, von denen die größten von schätzungsweise 15 Meter langen Elefantenfuß-Dinosauriern mit kleinem Kopf, langem Hals und Schwanz sowie mit elefantenförmigen Beinen stammen.

    Insgesamt mehr als 400 Dinosaurier werden in den zwei Büchern „Dinosaurier von A bis K“ (ISBN 978-3-640-73037-6) und „Dinosaurier von L bis Z“ (978-3-640-74060-4) vorgestellt, die jeweils mehr als 470 Seiten (zusammen etwa 950 Seiten) umfassen. Bei jeder Dinosaurier-Gattung erfährt man, worauf deren wissenschaftlicher Name beruht. Es folgen Angaben über die Größe, das zeitliche und geographische Vorkommen, die systematische Stellung und über die wissenschaftliche Erstbeschreibung.

    Alle fünf Bücher über Dinosaurier enthalten zahlreiche Fotos und Zeichnungen. Eine Augenweide sind die Lebensbilder der Paläoartisten Dmitry Bogdanov (Russland), Nobu Tamura (USA) und Mariana Ruiz Villiarreal (Deutschland).

    Ernst Probst hat insgesamt mehr als 100 Bücher, Taschenbücher, Broschüren, Museumsführer und E-Books veröffentlicht. Zu seinen Spezialitäten gehören populärwissenschaftliche Werke aus den Themenbereichen Paläontologie und Archäologie. Bekannte Werke: „Rekorde der Urzeit“, „Rekorde der Urmenschen“, „Archaeopteryx. Der Urvogel aus Bayern“, „Der Ur-Rhein“, „Der Rhein-Elefant“, „Säbelzahntiger am Ur-Rhein“, „Menschenaffen am Ur-Rhein“, „Deutschland im Eiszeitalter“, „Der Mosbacher Löwe“, „Höhlenlöwen“, „Säbelzahnkatzen“, „Der Höhlenbär“.

    Außerdem verfasste Ernst Probst zahlreiche Bücher über berühmte Frauen wie „Superfrauen aus dem Wilden Westen“, „Elisabeth I. Tudor. Die jungfräuliche Königin“, „Maria Stuart. Schottlands tragische Königin“, „Machbuba. Die Sklavin und der Fürst“, „Julchen Blasius. Die Räuberbraut des Schinderhannes“, „Hildegard von Bingen. Die deutsche Prophetin“, „Königinnen der Lüfte von A bis Z“, „Königinnen der Lüfte in Deutschland“, „Christl-Marie Schultes. Die erste Fliegerin in Bayern“ (zusammen mit Theo Lederer).

    Alle Titel sind bei „GRIN Verlag für akademische Texte“ erschienen und in mehr als 1.000 Online-Buchshops sowie in jeder guten Buchhandlung erhältlich.

    Der GRIN Verlag mit Sitz in München hat sich seit der Gründung im Jahr 1998 auf die Veröffentlichung akademischer Texte spezialisiert. Die Verlagsseite http://www.grin.com ist für Studenten, Hochschullehrer und andere Akademiker die ideale Plattform, ihre Fachtexte, Studienarbeiten, Abschlussarbeiten oder Dissertationen einem breiten Publikum zu präsentieren.

  • Buchtipp: Säbelzahntiger am Ur-Rhein

    Machairodus

    München / Wiesbaden (wissenschafts-news) - An den Ufern des Ur-Rheins im Miozän vor etwa zehn bis 8,5 Millionen Jahren war die ungefähr löwengroße Säbelzahnkatze Machairodus der „König der Tiere“. Diesen Titel konnten dem imposanten Machairodus allenfalls die kräftigsten Bärenhunde jener Zeit – wie Amphicyon und Agnotherium – streitig machen. Machairodus erreichte ohne Schwanz eine Kopfrumpflänge von etwa zwei Metern, eine Schulterhöhe von rund 1,10 Metern und ein Lebendgewicht von schätzungsweise zwischen 100 und 240 Kilogramm. Ein Zeitgenosse von Machairodus war die nur etwa halb so große Dolchzahnkatze Paramachairodus, die neuerdings Promegantereon heißt. Knochen und Zähne von Machairodus und Paramachairodus hat man in Ablagerungen des Ur-Rheins in Rheinhessen entdeckt. Bekannte Fundorte sind Eppelsheim, Esselborn, der Wissberg bei Gau-Weinheim und Dorn-Dürkheim. Über diese Raubkatzen informiert das Taschenbuch „Säbelzahntiger am Ur-Rhein“ des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst. Aus seiner Feder stammen auch die Taschenbücher „Rekorde der Urzeit. Landschaften, Pflanzen und Tiere“, „Der Ur-Rhein. Rheinhessen vor zehn Millionen Jahren“, „Säbelzahnkatzen. Von Machairodus bis zu Smilodon“ und „Der Rhein-Elefant. Das Schreckenstier von Eppelsheim“.
    Bestellung von „Säbelzahnkatzen am Ur-Rhein“ bei:
    http://www.grin.com/e-book/161357/saebelzahntiger-am-ur-rhein

  • Sechsfüßige "Löwen"

    Wiesbaden (wissenschafts-news) - In der Antike galten sie als mystische Dämonen des Staubs: die bizarren Ameisenlöwen. Es sind die Larven der Ameisenjungfern - grazilen, libellenähnlichen Insekten mit einer Flügelspannweite von bis zu 17 cm. Einige Vertreter dieser "Miniaturungeheuer" bauen Sandtrichter, in denen sie Ameisen und andere Gliederfüßer erbeuten, die sie mit einem Giftbiss töten. Als Bewohner lebensfeindlicher Sanddünen, Felsmulden und sonnenexponierter Bodenschichten sind Ameisenlöwen an Trockenheit und Körpertemperaturen bis 52 Grad Celsius angepasst. Sie sind die kleinen sechsfüßigen "Löwen" der Trockenzonen der Erde. In der Kalahari übertrifft ihre Biomasse die der räuberischen Wirbeltiere. Weltweit existieren etwa 2000 Arten. In Deutschland, Österreich und der Schweiz leben immerhin 19 Arten.

    Unser Gemeiner Ameisenlöwe, Myrmeleon formicarius, wurde zum Insekt des Jahres 2010 gekürt.

    Die 3., neubearbeitete Auflage des NBB-Bandes 589 "Ameisenlöwen und Ameisenjungfern" von Johannes Gepp berücksichtigt neue interessante Erkenntnisse über die Paarung, Eiablage, Synanthropie, den Naturschutz etc. und verdoppelt den Fotoanteil gegenüber der bisherigen Auflage. Die Bestimmungstabellen ermöglichen ein Unterscheiden aller Arten Mitteleuropas.

    Ein einzigartiges, reich illustriertes Werk für alle Entomologen, Naturschützer und Naturfreunde!

    Bestellen Sie den Band hier:
    http://www.neuebrehm.de/texts/webs_n.php?titlnr=3-89432-322-1&wseite=1

  • Zwei Taschenbücher mit mehr als 400 Dinosaurier-Steckbriefen

    Juravenator

    München / Wiesbaden (wissenschafts-news) – Insgesamt mehr als 400 Dinosaurier werden in zwei Taschenbüchern des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst in Wort und Bild vorgestellt. Sie heißen „Dinosaurier von A bis K“ und „Dinosaurier von L bis Z“ und umfassen jeweils mehr als 400 Seiten. Beide Taschenbücher enthalten zahlreiche Lebensbilder von Dinosauriern der renommierten Paläoartisten Dmitry Bogdanov (Russland), Nobu Tamura (USA) und Mariana Ruiz Villarreal (Deutschland).

    Bei jeder Dinosaurier-Gattung erfährt man, worauf deren wissenschaftlicher Name beruht. Es folgen Angaben über die Größe, das zeitliche und geographische Vorkommen, die systematische Stellung und über die wissenschaftliche Erstbeschreibung. „Dinosaurier von A bis K“ beschreibt die wichtigsten Gattungen der „schrecklichen Echsen von Abelisaurus bis zu Kritosaurus. „Dinosaurier von L bis Z“ präsentiert Labocania bis zu Zupaysaurus.

    Über „Dinosaurier in Deutschland“ informiert das gleichnamige 104-seitige Taschenbuch von Ernst Probst. Darin werden folgende Gatttungen behandelt: Compsognathus, Efraasia, Elephantopoides, Emausaurus, Europasaurus, Gresslyosaurus, Halticosaurus, Hypsilophodon, Iguanodon, Juravenator, Liliensternus, Megalosaurus, Ohmdenosaurus, Plateosaurus, Procompsognathus, Rotundichnus, Sellosaurus, Stenopelix. In Vorbereitung sind die Taschenbücher „Dinosaurier in Baden-Württemberg“ und „Dinosaurier in Niedersachsen“.

    Ernst Probst hat sich durch zahlreiche populärwissenschaftliche Bücher einen Namen gemacht. Bekannte Werke aus seiner Feder sind: „Deutschland in der Urzeit“, „Rekorde der Urzeit“, „Dinosaurier in Deutschland“ (letzterer Titel zusammen mit Raymund Windolf), „Der Ur-Rhein“, „Der Rhein-Elefant“, „Deutschland im Eiszeitalter“, „Der Mosbacher Löwe“ „Höhlenlöwen“, „Säbelzahnkatzen“, „Der Höhlenbär“, „Monstern auf der Spur“, „Nessie“, „Affenmenschen“ und „Seeungeheuer“.

    Bestellung von „Dinosaurier von A bis K“ bei:
    http://www.grin.com/e-book/160426/dinosaurier-von-a-bis-k

    Bestellung von „Dinosaurier von L bis Z“ bei:
    http://www.grin.com/e-book/160428/dinosaurier-von-l-bis-z

    Bestellung von „Dinosaurier in Deutschland“ bei:
    http://www.grin.com/e-book/159564/dinosaurier-in-deutschland

  • Wo man in Deutschland die meisten Dinosaurier fand

    Juravenator

    Raub-Dinosaurier Juravenator aus Bayern. Zeichnung: Nobu Tamura

    Hannover / Stuttgart (wissenschafts-news) – Nirgendwo in Deutschland sind mehr Gattungen von Dinosauriern entdeckt worden als in Niedersachsen. Dort fand man bisher Knochen, Zähne und Fußabdrücke von neun Gattungen. Sieben davon waren bis zu 15 Meter lange Pflanzenfresser, die restlichen zwei Fleischfresser, die nur durch dreizehige Fußabdrücke belegt sind. Das geht aus dem Taschenbuch „Dinosaurier in Deutschland. Von Compsognathus bis zu Stenopelix“ (ISBN 978-3-640-73202-9) des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst hervor.

    Durch Fußabdrücke sind in Niedersachsen die pflanzenfressenden Dinosauriergattungen Elephantopoides, Iguanodon, Rotundichnus sowie die fleischfressenden Gattungen Megalosauripus und Megalosaurus belegt. Dagegen liegen von Europasaurus, Lexovisaurus oder einer ähnlichen Form, Plateosaurus und Stenopelix fossile Knochen und Zähne vor.

    Aus dem Dinosaurierland Baden-Württemberg sind sieben Gattungen durch fossilie Skelette oder Knochen bekannt: nämlich Efraasia, Halticosaurus, Liliensternus, Ohmdenosaurus, Plateosaurus, Procompsognathus und Sellosaurus. Der bis zu zehn Meter lange Plateosaurus (Flache Echse) wird wegen seines häufigen Vorkommens scherzhaft Schwäbischer Lindwurm genannt. Man bezeichnet ihn aber auch als Deutscher Lindwurm, weil er in Deutschland von rund 50 Fundstellen bekannt ist.

    In Bayern hat man mindestens drei Dinosauriergattungen nachgewiesen, von denen zwei kleine Raub-Dinosaurier sind. Einer davon ist der lediglich 80 Zentimeter lange Juravenator (Jäger des Juragebirges), der weltweit erste Fund dieser Gattung, der andere der nicht viel größere Composgnathus (Zartkiefer). Die dritte Gattung ist Plateosaurus.

    Nordrhein-Westfalen, Thüringen und Sachsen-Anhalt bringen es auf jeweils zwei Dinosauriergattungen, Mecklenburg-Vorpommern auf eine. Aus Nordrhein-Westfalen kennt man die Pflanzenfresser Iguanodon (Leguanzahn) und Hypsilophodon (Hochrückenzahn), aus Thüringen den Raub-Dinosaurier Liliensternus und Plateosaurus, aus Sachsen-Anhalt den Raub-Dinosaurier Halticosaurus und Plateosaurus. Worum es sich bei Emausaurus aus Mecklenburg-Vorpommern genau handelt, weiß man nicht.

    Die Angaben in der Literatur über die Zahl der Dinosauriergattungen und -arten in Deutschland differieren voneinander, weil die Fußabdrücke, Knochen und Zähne mitunter nicht mit letzter Sicherheit einer bestimmten Form zugewiesen werden können. Sicherlich spiegeln die bisher entdeckten Dinosaurierreste nur einen kleinen Teil der ehemaligen Artenvielfalt wider.

    Von Giganten wie dem bis zu 40 Meter langen Pflanzenfresser Argentinosaurus aus Argentinien in Südamerika hat man zwischen Nordsee und Alpen bisher noch keine Fossilien oder Fußabdrücke gefunden. Aus dem Saarland, Rheinland-Pfalz, Hessen, Sachsen, Brandenburg und Schleswig-Holstein liegen bisher überhaupt keine Dinosaurierreste vor.

    Der Wiesbadener Wissenschaftsautor Ernst Probst hat insgesamt mehr als 100 Bücher, Taschenbücher, Broschüren, Museumsführer und E-Books veröffentlicht. Er schrieb unter anderem über die Urzeit, Steinzeit, Bronzezeit, das Eiszeitalter, den Ur-Rhein, Säbelzahnkatzen, Höhlenlöwen, Höhlenbären, Affenmenschen und Seeungeheuer.

    Bestellungen des Taschenbuches "Dinosaurier in Deutschland" bei:
    http://www.libri.de/shop/action/productDetails/13419294/ernst_probst_dinosaurier_in_deutschland_3640732022.html

  • Create your Space – Großes Gewinnspiel der European Space Agency bis 2. Januar 2011

    Paris (wissenschafts-news) - „Das Weltall war schon immer für die Menschheit – seitdem die ersten Menschen auf der Erde lebten – eine Inspiration.“, erklärte Carl Sagan. Dazu hat sich auch die European Space Agency Gedanken gemacht und in ihrer neuesten Aktion ein Gewinnspiel - „Create your Space“ - ins Leben gerufen. Dazu werden alle Künstler, Dreamer & Kreative, Studenten & Designer in die Welt eines Astronauten eingeladen.

    Es geht darum, sein eigenes Kunstwerk aus einer Vielzahl faszinierender Bilder rund um das Thema Weltall zu gestalten! Ganz nach dem Motto: „Lass dich von den faszinierenden Bildern des Weltraums inspirieren und gestalte dein eigenes Kunstwerk!“ Es kann eine Geschichte, ein Gedicht, ein Gemälde, ein Video, ein Comic, ein Haiku, eine Skulptur oder ein Gebilde ganz im Sinne des Künstlers sein. Den Gedanken sozusagen freien Lauf lassen! Wenn dieses Kunstwerk fertig ist, kann es überall - außer Facebook - hochgeladen werden (YouTube, Flickr, Twitter etc.).

    Danach werden die Fans der Facebook-Seite www.facebook.com/CreateYourSpace dazu aufgefordert, ihr Lieblingsbild aus der Galerie an der Pinnwand zu wählen und anschließend zu voten - den Inspirationen freien Lauf lassen und dein ganz persönliches „Space-Werk“ kreieren, welches alle Künstler dann mit allen Fans der Seite teilen können. Das Werk mit den meisten „Likes“ wird dann den Wettbewerb gewinnen.

    Die Aktion läuft noch bis zum 2. Januar 2011. Das Gewinner-Werk wird dann auf dem ESA- Portal http://www.esa.int veröffentlicht und natürlich geht auch der Künstler nicht leer aus! Alle Infos zum Teilnehmen sind hier veröffentlicht: http://www.facebook.com/CreateYourSpace - An alle Teilnehmer nun „Viel Spaß!“

  • Niedersachsen ist bei Dinosauriern einfach Spitze

    Iguanodon

    Hannover (wissenschafts-news) – Nirgendwo in Deutschland sind mehr Gattungen von Dinosauriern entdeckt worden als in Niedersachsen. Dort fand man bisher Knochen, Zähne und Fußabdrücke von neun Gattungen. Sieben davon waren bis zu 15 Meter lange Pflanzenfresser, die restlichen zwei Fleischfresser, die nur durch dreizehige Fußabdrücke belegt sind. Das geht aus dem Taschenbuch „Dinosaurier in Deutschland. Von Compsognathus bis zu Stenopelix“ (ISBN 978-3-640-73202-9) des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst hervor.

    Aus Baden-Württemberg sind sechs Dinosauriergattungen bekannt. Darunter befindet sich der bis zu zehn Meter lange Plateosaurus, der wegen seines häufigen Vorkommens scherzhaft „Schwäbischer Lindwurm“ genannt wird. Man bezeichnet Plateosaurus aber auch als „Deutscher Lindwurm“, weil er in Deutschland von rund 50 Fundstellen bekannt ist.

    In Bayern hat man drei Dinosauriergattungen nachgewiesen, von denen zwei kleine Raub-Dinosaurier sind. Einer davon ist der lediglich 80 Zentimeter lange Juravenator („Jäger des Juragebirges“), der weltweit erste Fund dieser Gattung. Nordrhein-Westfalen, Thüringen und Sachsen-Anhalt bringen es auf jeweils zwei Dinosauriergattungen, Mecklenburg-Vorkommen auf eine.

    Von Giganten wie dem bis zu 40 Meter langen Argentinosaurus aus Südamerika hat man zwischen Nordsee und Alpen bisher noch keine Fossilien oder Fußabdrücke gefunden. Aus dem Saarland, Rheinland-Pfalz, Hessen, Sachsen, Brandenburg und Schleswig-Holstein liegen bisher überhaupt keine Dinosaurierreste vor.

    Der Wiesbadener Wissenschaftsautor Ernst Probst hat insgesamt mehr als 100 Bücher, Taschenbücher, Broschüren, Museumsführer und E-Books veröffentlicht. Er schrieb unter anderem über die Urzeit, Steinzeit, Bronzezeit, das Eiszeitalter, den Ur-Rhein, Säbelzahnkatzen, Höhlenlöwen, Höhlenbären, Affenmenschen und Seeungeheuer.

  • Dinosaurier in Deutschland. Von Compsognathus bis zu Stenopelix

    Wiesbaden (wissenschafts-news) - Dinosaurier in Deutschland werden in dem gleichnamigen Taschenbuch des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst vorgestellt. Bei jeder Dinosaurier-Gattung erfährt man, worauf deren wissenschaftlicher Name beruht. Es folgen Angaben über die Größe, das zeitliche und geographische Vorkommen, die systematische Stellung und über die wissenschaftliche Erstbeschreibung. „Dinosaurier in Deutschland“ beschreibt die wichtigsten Gattungen der „schrecklichen Echsen“ aus Deutschland: Compsognathus, Efraasia, Elephantopoides, Emausaurus, Europasaurus, Gresslyosaurus, Halticosaurus, Hypsilophodon, Iguanodon, Juravenator, Liliensternus, Megalosaurus, Ohmdenosaurus, Plateosaurus, Procompsognathus, Rotundichnus, Sellosaurus, Stenopelix.

    „Dinosaurier in Deutschland“ umfasst 104 Seiten und ist reich bebildert. Der Titel ist bei „GRIN Verlag für akademische Texte“ unter der Adresse
    http://www.grin.com/e-book/159564/dinosaurier-in-deutschland im Internet als E-Book im PDF-Format und als gedrucktes Taschenbuch erhältlich.

    In Vorbereitung sind die Titel „Dinosaurier von A bis K. Von Abelisaurus bis zu Kritosaurus“ und „Dinosaurier von L bis Z. Von Labocania bis zu Zupaysaurus“ von Ernst Probst mit Beschreibungen in Wort und oft auch mit Bild von insgesamt mehr als 400 der wichtigsten Dinosauriergattungen aus aller Welt.

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